Unser Kollege Robert Thuro, gelernter Elektromeister und studierter Wirtschaftsingenieur, wurde in Schwerin geboren und lebt seit 1990 in Hamburg. Er ist ein echtes OTTO-Urgestein – arbeitet schon seit 1997 für die OTTO GmbH & Co. KG und leitet heute die beiden Abteilungen Haustechnik und Hausinspektion. Neben seiner Arbeit bei OTTO gibt er sein Wissen als Dozent im Facility Management an Hochschulen in Wismar und Hamburg weiter.
Auf die Frage, was sich hinter seiner Berufsbezeichnung denn versteckt, erklärt Robert Thuro, dass er als Leiter der Haustechnik für die technische Basisversorgung, wie Wasser, Strom, Wärme und Kälte sowie die Instandhaltung und den Betrieb der Gebäudetechnik in der OTTO-Konzernzentrale in Hamburg-Bramfeld sorgt. Die Hausinspektion kümmert sich um die Themen Reinigung, Entsorgung, Grünpflege und Winterdienst. Da an diesem Standort rund 7.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, gibt es für ihn und sein Team auch allerhand zu tun.

Dieses weitreichende Aufgabenfeld bietet zahlreiche Hebel, was die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens angeht und so konnte uns Herr Thuro einiges Spannendes erzählen. Das Gelände verfügt beispielsweise über einen eigenen Tiefbrunnen, der die Trinkwasserversorgung der Mitarbeiter übernimmt und von einer 365 Meter tief liegenden Wasserader gespeist wird. Für die Spülung der Toiletten wurde eine spezielle Regenwassernutzungsanlage auf dem Gelände installiert. Besonders interessant fanden wir auch, dass es sich bei vielen Grünflächen auf dem OTTO-Campus um Naturwiesen handelt, also Wiesen, die zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt nicht gemäht werden. Diesen Schutz haben auch die zahlreichen OTTO-Kaninchen gerne für sich in Anspruch genommen und sich unterirdisch ein Zuhause eingerichtet. Mit strahlenden Augen berichtete uns Herr Thuro von Beobachtungen während seiner Arbeit am Wochenende, die aus organisatorischen Gründen leider ab und zu notwendig ist. Die Tatsache, dass sich der Campus am Wochenende zu einem Tierpark entwickelt, in dem sich allerlei „wilde“ Tiere rumtreiben, macht die Arbeit umso interessanter. Bereits im dritten Jahr nistet beispielsweise ein Austernfischerpärchen auf dem Dach eines Gebäudes. Damit diese sensiblen Vögel auch unter der Woche nicht übermäßig gestört werden, wurde das Betreten „ihres“ Territoriums während der Dauer der Brutpflege untersagt.
Wenn Robert Thuro erzählt, merkt man, dass er für seinen Job brennt. Den besonderen Reiz sieht er in der Vielfältigkeit seiner Aufgabenbereiche an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Das können wir gut nachvollziehen, denn wer kann schon von sich behaupten, dass er unter anderem für ein Wasserwerk, eine Mittelspannungsversorgung wie für eine Kleinstadt, Notstromgeneratoren, ein Fernwärmenetz und die technische Versorgung von Rechenzentren und verschiedenen Laboren verantwortlich ist?
Ein Projekt, das ihm besonders am Herzen liegt, ist das Energieexperiment E2, über das wir hier jüngst berichteten. Robert Thuro hat es maßgeblich betreut und ist mit den Ergebnissen äußerst zufrieden. Er war überrascht, wie sich die Mitarbeiter für dieses Experiment begeistern ließen und mit wie viel Engagement sie bei der Sache waren. Besonders freut er sich dabei über die Tatsache, dass die Messwerte auch nach Beendigung der Experimentierphase niedrig bleiben, was zeigt, dass die Sensibilisierung der Mitarbeiter erfolgreich war. Nach dem gelungenen Abschluss des Experiments wird jetzt in der gesamten Otto Group um die Teilnahme an einem konzernweiten Roll Out geworben.
Wir werden auf jeden Fall weiter mitsparen!
Viele Grüße
Elisa aus dem OTTO Team



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