
Albert Watson war vergangenen Winter im Auftrag der Aid by Trade Foundation in Benin unterwegs und hat das Land mit seinen Bewohnern sowie das Leben der Bauern porträtiert, die Partner von Cotton made in Africa sind. Die Initiative will damit ihre Arbeit besser verständlich und erlebbar machen und die Menschen zeigen, die hinter Cotton made in Afrika stehen.
Auch ein eher ungewöhnliches Projekt für den schottischen Fotografen Albert Watson, der als Mode- und Starfotograf Berühmtheiten wie Kate Moss, Alfred Hitchcock und Steve Jobs porträtieren durfte.
Die Bilder werden im Rahmen einer Retrospektive ab dem 14. September 2012 in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen sein. OTTO sponsert dieses Projekt und das ist auch die Erklärung, warum ich als Vertreterin dabei sein durfte.
Auf die Frage, was ihn auf seiner Reise in Benin am meisten beeindruckt hat, geriet Watson so richtig ins Schwärmen. „Unmengen an positiver Energie habe er bei den Menschen gefühlt.“ Gemeinsam mit einheimischen Guides konnte Watson ins Gespräch mit den Einheimischen kommen und diese an Ort und Stelle porträtieren.

Was sein Geheimrezept für ein erfolgreiches Fotoshooting sei, fragte ein Journalist: „Be friendly and nice“ war die simple Antwort von Albert Watson. Egal welche Person er vor der Kamera hätte, er würde sich immer gleich verhalten und bemühen eine freundliche und nette Atmosphäre zu kreieren. Und so war Albert Watson auch die gesamte Pressekonferenz - wirklich sehr sympathisch. Das ganze Projekt hat er übrigens für die Aid by Trade Foundation pro bono gemacht, was ihn gleich noch sympathischer machte.
Ich war von Albert Watson und seinen Bildern stark beeindruckt und freue mich schon auf die Ausstellung im September. Als Vorgeschmack für Euch habe ich einige Impressionen in den Artikel eingebaut.
Viele Grüße
Silke



Kommentare (5)
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Wie sieht das heute aus?
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/191/ober/cotton-made-africa
Cotton made in Africa
Der deutsche Naturschutzverband NABU ist Partner von „Cotton made in Africa“. Das Projekt, unter Leitung der Aid by Trade Foundation des Otto-Konzerns 15, fördert in Kooperation mit seinen Partnern die Umstellung von herkömmlicher zu einer nachhaltigen Baumwollproduktion. Bauern in den Pilotländern Burkina Faso, Benin und Sambia werden darin ausgebildet, ausgewählte Düngemittel und Pestizide effizient einzusetzen und die Umwelt zu schonen. Gleichzeitig wird zur Bekämpfung von Armut die Bildungs- und Gesundheitssituation verbessert. Da Hunderttausende von Kleinbauern von diesem Projekt profitieren sollen, ist eine gesicherte Abnahme der Baumwolle wichtig. Hierfür bauen Textilunternehmen wie die Otto-Gruppe eine internationale Allianz von Unternehmen auf, die sich zur Verwendung nachhaltig produzierter Baumwolle aus Afrika verpflichten und gleichzeitig einer breiten Masse von Kunden entsprechende Produkte zugänglich machen. In den Statuten heißt es: „Der Anbau und Verkauf von genmanipulierter Baumwolle darf die Entwicklungs- und Absatzchancen anderer Farmer in der Region, die keine genmanipulierte Baumwolle anbauen, nicht beeinträchtigen.“16 Zudem wurde auf einem Workshop, der Anfang Dezember in Hamburg stattfand, festgelegt, dass im Projekt zunächst bis 2011 keine gentechnisch veränderte Baumwolle eingesetzt werden darf. Bis dahin soll in einer Arbeitsgruppe über den Umgang mit GVO beraten werden.
Ich würde mich über positive Nachrichten freuen :-))
http://blogs.taz.de/saveourseeds/2009/10/19/bill_gates_gentechnik_spaltet_ideologisch/
http://de.wikipedia.org/wiki/Cotton_made_in_Africa
Antworten auf die Fragen von Bada würden mich auch interessieren.
schade, dass ich Dich für die Watson Ausstellung so wenig begeistern konnte. Aber zu Deiner Frage: Cotton made in Africa schließt die Verwendung von genetisch modifizierte Baumwolle aus.
Grüße
Silke