In der neuesten Ausgabe der britischen Elle Decoration wird dem Leser für ein glückliches Zuhause, die Haltung eines Haustieres ans Herz gelegt.
Sicher kein von Grund auf schlechter Tipp. Was mir aber dann einmal kurz den Atem hat stocken lassen, war der Hinweis, doch einmal über ein „Micro-Pig“ nachzudenken ...
Dazu habe ich kurz ganz viele Assoziationen wie „genmanipuliert, klonen, armes Schwein)“und dann fällt mir dazu vor Entsetzen gar nichts mehr ein.
Hier der Link zur
Minischweinfarm.
Foto: privat
Kommentare (25)
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Das ist pervers ...
das Tier als Ware : handlich, pflegeleicht, das Fell farblich abgestimmt auf den Besitzer, und nur dazu da,
den Menschen zu unterhalten.
Entsetzte Grüße von Christa
Meines Wissens wurden Mini-Schweine übrigens zunächst für die Versuchtstierhaltung gezüchtet. Ähnlich wie die weißen Ratten.
Wenn Schweine jetzt mit Menschen zusammenleben, hätte es den Vorteil, dass die Menschen direkt live erleben können, dass nicht nur Hunde oder Katzen Charakter haben und beseelt sind, sondern Schweine eben auch...
Ich käme nicht auf die Idee, mir speziell gezüchtete Haustiere in der Wohnung zu halten.
Bastet kommt von einer griechischen Insel. Die anderen Katzen der Gruppe waren einige Wochen später alle vergiftet und tot.
Sir Henry war schlecht kastriert, hatte Schmerzen, braucht auch heute noch Spezialfutter (Struvit) und hätte wohl noch länger leiden müssen, wenn wir ihn nicht genommen hätten.
Jetzt leben sie bei uns und sie fühlen sich sehr wohl.
Allerdings dauerte es 4 Wochen (!), bis sich die zwei Racker aneinander gewöhnt hatten. Jetzt vertragen sie sich bestens nach Katzenart.
Leider kann ich das Video nicht direkt hier rein posten. Ihr findet es auf dieser Seite:
http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/der-wendler-clan/ganze-folge/
Unten unter So 10.01.10 "Addi kriegt ein Schweinchen"
Grausig! Das arme Tier!
Der Wendler & Frau haben sich beim aus dem Haus gehen überlegt, das man doch dem verwöhnten Töchterchen einen Vierbeiner (Hund) holen könnte. "Oh ja!"
Gleich in ein riesiges Tier-Kaufhaus gefahren und nach langer Suche erfahren müssen, dass es dort nur Fische, Reptilien, u.s.w. gibt - und Mini-Schweine. "Ach wie süß - ja das wär doch was!" (keinen Gedanken verschwendet, sich näher zu informieren, bzw. in ein Tierheim zu gehen)
Als die Verkäuferin in den "Stall" kletterte, schrien die Schweine rannten weg, Eines wurde "ausgesucht" und am Schwanz raus gezogen. Das quickte dann minutenlang auf deren Arm, während sie erklärte, dass das Schweinchen sich nach ein paar Wochen und füttern aus der Hand, an die Menschen gewöhnt.
"Super - bitte einpacken". Mit Meerschweinchenstall ging es heim, die Tochter sollte sich die Augen zuhalten (erwartete einen Hund) und dann sah sie das Schwein. Da dies weglief und dann ein Häufchen machte, war das Interesse schnell vorbei, zu,mal Papa ja einen Pferdestall bauen lässt. Ab dann kümmerte sich die Schwiegermama um das Tier.
Hat ja nicht viel gekostet...
Und das Schweinderl kann man wenigstes auch mästen, ohne schlechtes Gewissen. Ein jedes Kind kann nach Bedarf das Schweinderl auch kaputt machen ohne Hintergedanken. Sauber und geruchsarm ist es auch, Geld stinkt ja nicht ;-))
Nur wenn man den Gedanken mal weiterspinnt, wäre der Aspekt in Richtung Miniaturisierung hinsichtlich des CO2-Ausstosses wiederum ganz interessant. Mini- und Micro-Fleisch-Lieferanten, die dann auch nur Minimengen Methan pupsen ...
Humor ist auch die Lust zum Lachen, wenn einem zum Heulen ist.
Aber die Verrohung der Herzen fängt nicht erst auf dem Teller an.
Einen solchen Gedanken nur schattenhaft als vorhanden zu registrieren, mag noch angehen in einer Welt, in der verrohte Lebensweise, pervertiertes Denken und Verrohung des Ausdrucks an der Tagesordnung sind.
Nachhaltig im positiven Sinne sind sie alle nicht, die verrohende Wirkung ist dagegen stark und anhaltend.
Da nutzen auch Smilies nichts.
Wollen wir uns jetzt gegenseitig zensieren?
ps: in unseren Breiten vergeben kleine Kinder auch Namen für ihre Stallhäschen, die Eltern ziehen sie groß und irgendwann fragt dann das Kind beim Mittagstisch "Mama, war das der Hoppel " so ungefähr? ich weiß nicht, verroht, pervertiertes Denken. Hm.
Ja. Im Allgemeinen stimmt schon, wie pervertiert das menschliche Denken ist, aber...das bringt uns jetzt auch nicht weiter.
@topist: dito. Ich sehe das ähnlich.
Gruß vom Topisten
Das Meerschweinchen (Lieblingsspeise der Peruaner) wurde von den Anden runtergeholt und wird in Kinderzimmer-Käfige gesetzt.
Der Hund (bzw. sein Vorgänger der Wolf schon vor zigtausend Jahren) hat sich dem Mensch von selbst genähert und das machen die meisten Hunde auch heute noch so, egal ob typischer "Straßenköter" oder richtig verwilderte Hund - beide zieht es zum Menschen und sie mögen dessen Streicheleinheiten, genauso wie seine Fähigkeit eine Büchse öffnen zu können...
Gerade die Hunde sind doch dermaßen durch Züchtung deformiert worden. Das gilt für fast alle klassischen Haustiere, daß sie nach den Vorstellungen und Wünschen der Menschen verändert wurden. Mit natürlichen Lebensbedingungen hat es ja nichts mehr zu tun, wenn das Wesen selbst verändert wurde.
http://www.minischweine.at/index.php/informationen/5-interessenten-und-erstbesitzer/7-ueberlegungen-vor-dem-kauf