Was ein RFID-Chip ist? Für mich auf jeden Fall etwas, das ich ganz sicher nicht im Bioladen meines Vertrauens finden möchte.
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Foto: www.foebud.org/rfid[/i]
„RFID bedeutet “Radio Frequency Identification”; zu deutsch “Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen“. Wie der Name schon sagt, wird dabei mit elektromagnetischen Wellen gearbeitet. Es ist ein Verfahren zur automatischen Identifizierung von Gegenständen und Lebewesen. Neben der berührungslosen Identifizierung und der Lokalisierung von Gegenständen steht RFID auch für die automatische Erfassung und Speicherung von Daten.
Ein RFID Chip ist ein winzig kleiner Computerchip, welcher mit einem Draht versehen ist. Dieser Draht dient als Antenne. Der Chip wird mehr und mehr in Konsumgüter, Verpackungen, Etiketten und eben auch in Pässe und Identitätskarten eingebaut und ist für den Konsumenten unsichtbar. Er funktioniert ohne Batterie per Funk. Der Chip wird von sogenannten Lesegeräten angesteuert und sendet die auf ihm gespeicherte, weltweit einmalige, Nummer zurück ans Lesegerät.“ (Quelle: http://www.freiheitskampagne.ch/was-ist-ein-rfid-chip/)
Also ehrlich, muss das sein? Beim nächsten Mal kaufe ich woanders ein, das steht fest.


Kommentare (22)
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Es kann ohne großen Aufwand gescannt werden, was z.B. die Passanten in der Fußgängerzone
alles eingekauft haben.
"durchsichtig", denn das ist ja vermutlich der zweck,
um nämlich diebstahl vorzubeugen.
Das wäre mal wirklich etwas für eine Utopia-Aktion!
Die Argumente gegen einen RFID-Chip liegen auf der Hand und ich gehe davon aus, dass kein Utopist oder Biowaren-Käufer dem überhaupt etwas Positives abgewinnen kann.
Die Logistik hat vorher auch funktioniert - ein derartiges Konzept zur Effizienzsteigerung steht in keinem Verhältnis zum umweltschädigenden Aufwand, der durch das computergesteuerte Logistik-System einschließlich der Produktion der Chips selber entsteht.
Liest das eigentlich hier jemand von der Redaktion?
Bist Du sicher, daß der Bioladen das überhaupt weiß?
Oder ist das nicht vom Hersteller innen an die Schachtel geklebt?
Ich fände wichtig, daß Du dem Bioladen erklärst, warum Du nicht mehr bei ihm einkaufen willst.
Wenn Du nur kommentarlos wo anders kauft, hat der Bioladen ja keine Chance, Widerstand gegen solche Produkte zu leisten. Das hätte wirklich Gewicht, wenn der Bioladen zum Hersteller sagt, daß er seine Produkte nicht mehr will, weil die Endkunden sich aufregen.
Ich fände es auch ganz gut, wenn Du hier den Namen vom Produkt und vom Bioladen veröffentlichst.
Wenn es vom Laden kommt, solltest Du den Namen des Ladens veröffentlichen.
Das ist ein starkes Stück!
Habe sofort in unsrem Markt die üblichen Verdächtigungen untersucht und erwartungsgemäss nichts gefunden. RFID ist bis dato kein Konzept, welches Hersteller verwenden sondern eher Handelsunternehmen.
Kannst du trotzdem bitte posten von welchem Hersteller die Artikel sind?
Und bitte auch bei welchem Handelsunternehmen.
Ich geh mal davon aus, Basic, denns oder Allnatura. Alles drei Unternehmen, welche konventionelle Handelsstrukturen in den Biomarkt zu bringen versuchen.
Das sie damit auch in Zukunft scheitern, hat auch mit dem Umgang mit solchen Dingen zu tun.
Mach bitte öffentlich um welchen Biomarkt es sich handelt und um welche Produkte.Das darf so nicht hingenommen werden. Ich möchte in meinem Bioladen auch nachschauen ob die Produkte,die Du gekauft hast auch hier im Bioladen einen solchen Chip haben.
Kannst Du uns bitte, wie auch Maria schon gefragt hat, sagen wo genau der Chip plaziert ist.
Wollt Ihr RFID-Chips verbieten dann müsstet Ihr auch Handys verbieten bei denen die Strahlenbelastung eine deutlich höhere ist.
Wir sollten evtl. nicht alles verteufeln was neu und innovativ ist. Überlegt doch erst mal was an dem Produkt wirklich so schlimm ist.
Sollte jemand Interesse daran haben meinen Einkauf auf der Strasse zu scannen, was weder funktioniert (zu geringe Sendeleistung der Chips) dann sehe ich selbst das nicht problematisch. Was wäre denn da zu verbergen und geheim?
2 neue Cremes und ein Augenwasser? Welchen nachhaltigen Zweck erfüllen diese 3 Produkte?
Es gibt einen ganz einfachen Grund weshalb man solche Technik boykottieren sollte. Es geht darum das dieser Chip zum Beispiel in Kleidungsstücken eingenäht wird und somit dieses Kleidungsstück jederzeit mit einem entsprechenden Lesegerät indentifizierbar ist. Nun möchte ich aber eigentlich nicht, dass ich lückenlos überwacht werde, dies ist auch der Grund weshalb ich keine Rabattkarten oder dergleichen benutze und auf den E- Pass verzichte. Mag ja sein das ich dies bezüglich etwas paranoid bin, aber die Technik kann man missbrauchen und früher oder später wird dies auch durch jemanden getan.
Es gibt übrigens in der Schweiz bereits heute täglich mehrere Anfragen bei den beiden Grossverteiler, bei welchen Kundendaten, welche über das Rabattkartensystem erfasst werden, an die Behörden heraus gegeben werden. Meistens handelt es sich um Abfallsünder, welche Anhand der Verpackungen überführt werden. Nun kann mann sagen wer nichts verbricht habe auch nichts zu befürchten, dumm nur das ich nicht so genau weiss was mit meinem Müll passiert wenn ich in an die Strasse stelle und nicht persönlich dem Personal des Entsorgungsdienstes übergebe. Dumm auch, dass die Beweislast in solche Fällen still und heimlich einfach umgedreht wird und ich beweisen müsste nichts krumes getan zu haben.
Wobei ich persönlich auch Handys nicht unkritisch sehe und mein Handy nur verwende, um von unterwegs meine Festnetznummer abzuhören.
Mir gehts einfach um das Prinzip.
Ist mir als Verbraucher mit diesem RFID-Chip genutzt?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich habe als Verbraucher ein paar einfache Wünsche:
Das Produkt soll weitgehend frei von Schadstoffen sein.
Es soll seinen Zweck erfüllen (pflegen, sattmachen, gut schmecken...warm halten...)
Es soll möglichst wenig Energie verbrauchen bzw. Verschmutzung verursachen (im weitesten Sinne) bei der Herstellung und bzw. der Entsorgung.
Ich bin bereit, d a f ü r einen angemessenen Preis zu zahlen, aber nicht mehr.
Die meisten Hersteller tun sich offensichtlich schon sehr schwer damit, diese einfachen Wünsche zu erfüllen.
Mir wäre lieber, sie würden ihre Ressourcen nicht für einen Chip verschwenden, der mir nichts bringt, evt. schadet und ganz sicher zusätzliche Kosten verursacht.
Wie eben in einem anderen Thread geschrieben, bringt es nichts, wenn wir uns über irgendwelche globalen Themen aufregen, aber als Verbraucher vor der eigenen Haustüre unsere Meinung nicht zum Ausdruck bringen.
Mein Betrag sollte dazu dienen, andere für diese "Überwachungs-Chips" zu sensibilisieren, die man so oft unwissentlich mit sich herumträgt. Viele erkennen diese auch nicht, weil in der Regel auf den schmalen Plastikteilen nochmals der Barcode aufgedruckt ist - und mit diesem verwechselt wird.
Ich habe ja nichts dagegen, wenn Läden ihren Warenbestand mittels Barcode logistisch verwalten. Doch ich habe sehr wohl etwas dagegen mit dieser Ware bis nach Hause verfolgbar zu sein. Und eben dies leisten diese Chips. In der Schweiz ist es beispielsweise seit 2006 Vorschrift, dass Hunde einen solchen Chip implantiert bekommen - damit man sie lokalisieren kann. Ehrlich gesagt, reicht es mir schon, dass mein Handy das kann – und von dem weiß ich es wenigstens!
Zudem glaube ich, dass die Marke der Cremes, die ich gekauft habe, keine Rolle spielt, sondern die Platzierung der Chips viel mehr eine "Entscheidung" des Geschäfts war, in dem ich eingekauft habe. So viele große Bio-Supermärkte gibt es ja in München nicht, da kann jeder mal selbst einen Check machen.
Carpe diem!
So wie es im Moment da steht bleibt die Geschichte nur oberflächliches LOHAS Blabla
Was bleibt ist ein übler Geschmack, daß auch die Naturkostbranche solche Chips einsetzt.
Da ich von selbiger lebe, wirst Du @anne auch dafür Verständnis haben, daß ich dem nachgehen möchte.
Und ich dachte eigentlich, Utopia ist eine kritische Plattform, die auch mal das Kind beim Namen nennt, deshalb habe ich wenig Verständnis dafür, wenn das nicht erfolgt, gerade w e i l Du Redakteurin bist.
Wenn Du die Chips tatsächlich gesehen hast, was ist daran so schlimm, den Namen zu nennen?
Schlimm wäre ja nur, wenn Du hier einen Namen nennst im Zusammenhang mit falschen Tatsachen.
Alles was mir dazu einfällt, ist, dass unsere moderne Lebensweise im Hinblick auf die Digitalisierung ein Fluch und Segen zugleich ist. Vieles geht schneller, vieles ist "machbarer", kontrollierbarer. Wer wie wann was kontrolliert, keine Ahnung. Überblick verloren. Shutdown.
gedanklicher Exkurs: und was ist dann das?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Handy-identifiziert-Fotografierte-ueber-Facebook-Co-939784.html
Sollen wir unsere community dann nicht auch gleich dichtmachen, nachdem wir alle Cellularien eingestampft haben? Was ist mit den Daten bei Behörden. Um den ePass kommen wir doch auch nicht rum, oder hab ich was falsch verstanden`?
Hinterfragen halte ich für eine angemessene Reaktion. Zeigen, dass man erschrocken, unsicher ist oder einfach Bedenken hat. Dann können die Denkenden bzw. diejenigen, die uns solche Chips bescheren, Nachjustieren.
Mein Handy kann ich jederzeit ausschalten und bin somit nicht mehr Ortbar und hier in der Community wähle ich meine Identytät resp. was ich darüber veröffentliche selber und habe somit auch die Kontrolle darüber.
ich finde je mehr daten irgendwo registriert werden um so mehr wird das ganze unüberschaubar. meine devise ist sich zu öffnen und das internet mit bits zuzuschütten. und übrwachen kann ja jeder heutzutage. es gibt ja bereits jamesbond kugelschreiber zu kaufen. mit mikro und kamera. die steckt man sich in die brusttasche und schon hat man nen zeugen immer dabei...lol
wenn wir einander verstehen wollen dann sollten wir uns öffnen und nicht verschliessen.
es gibt ja schon promis die den papparazzis den job stehlen und zb. beim zahnarzt die zahnlücken fotografieren und ins netz stellen. das is cool, aber eben kein muss, jedoch sehr kreativ.
Der Fehler liegt hier begraben:
Foto: www.foebud.org/rfid[/i]
Das "[/i]" gehört *nach* dem Link, nicht in ihn hinein.