Heute war ich einem Münchner Bio-Supermarkt einkaufen und als ich zuhause meine neue Creme, Gesichtswasser und eine Augencreme auspackte, war in jeder Packung innen ein RFID-Chip aufgeklebt. Abgesehen vom Extra-Müll, den ich da unwissentlich mitgeschleppt habe, habe ich mich sehr darüber geärgert.

Was ein RFID-Chip ist? Für mich auf jeden Fall etwas, das ich ganz sicher nicht im Bioladen meines Vertrauens finden möchte.

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Foto: www.foebud.org/rfid[/i]

„RFID bedeutet “Radio Frequency Identification”; zu deutsch “Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen“. Wie der Name schon sagt, wird dabei mit elektromagnetischen Wellen gearbeitet. Es ist ein Verfahren zur automatischen Identifizierung von Gegenständen und Lebewesen. Neben der berührungslosen Identifizierung und der Lokalisierung von Gegenständen steht RFID auch für die automatische Erfassung und Speicherung von Daten.

Ein RFID Chip ist ein winzig kleiner Computerchip, welcher mit einem Draht versehen ist. Dieser Draht dient als Antenne. Der Chip wird mehr und mehr in Konsumgüter, Verpackungen, Etiketten und eben auch in Pässe und Identitätskarten eingebaut und ist für den Konsumenten unsichtbar. Er funktioniert ohne Batterie per Funk. Der Chip wird von sogenannten Lesegeräten angesteuert und sendet die auf ihm gespeicherte, weltweit einmalige, Nummer zurück ans Lesegerät.“ (Quelle: http://www.freiheitskampagne.ch/was-ist-ein-rfid-chip/)

Also ehrlich, muss das sein? Beim nächsten Mal kaufe ich woanders ein, das steht fest.