Für das Einblasen der Dämmflocken ins Dach, welches wir schon 2003 renovierten, mussten wir auf einen schönen trockenen Spätsommertag warten - ansonsten eine problemlose schnelle Sache mit netten, komptenten Handwerkern, die, wie wir auch, an der Anti-Atomkette queer durch Norddeutschland teilgenommen hatten. Hier ein paar Eindrücke:
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Ein Anhänger voll Flocken soll da oben rein!

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Mit dem langen Schlauch und Schwindelfreiheit ist es möglich.

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Für jedes Fach ein Loch - bald ist es geschafft.

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Ich bin leider nicht ganz schwindelfrei und genieße den Ausblick über die Nachbarkoppel lieber vom Gerüst aus.

Nachdem wir hier so locker-flockig vorankamen, mussten wir uns nun ernsthaft um eine Lösung des Strohbauplattenproblems bemühen. Die Platten haben ein solches Gewicht, dass wir sie nur zu viert tragen können - aber bestimmt nicht um die Ecke und die Treppe hoch, dorthin, wo sie eingebaut werden sollen. Es bleibt uns nur eins, ein Loch in den neuen Fußboden sägen! Und auf motorgetriebene Hilfe zurückgreifen:

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Hier kommt die erste Fuhre, zum Glück haben wir dieses Scheunentor.

[image] Stop!

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vorsichtig herantasten, der Fahrer sieht nichts und muss sich auf Handzeichen verlassen

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Blick von oben aus der Wohnung - noch ein bisschen höher und etwas kippen - laangsam!

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weiter geht nicht, der Rest ist Handarbeit



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So, damit können wir schon mal ein paar Wände stellen, aber noch sind nicht alle Platten oben.

Und wie das geworden ist und wie schwierig es ist, die Platten GERADE zu sägen erfahrt ihr im nächsten Beitrag - muss nur schnell noch die Fotos sortieren :-)