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und wie ging das nochmal mit dem Einbaue... das letzte mal ist schon so lange her. Also wir arbeiten mit der Keilchen-Methode: die Fenster werden mit kleinen Holzkeilen (die mussten wir auch erst noch schnell zusägen) in allen Richtungen waage/lot-recht fixiert und dann durch den Rahmen ins Holzständerwerk geschraubt. Später kommen da Propfen drauf wegen der Schönheit.
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Und dann muss ja noch der kleine Luftspalt winddicht gemacht werden, sonst wird es später ungemütlich in der Wohnung... und geht mit Stopfen, dazu nehmen wir Flachs, denn da hatten wir noch ein paar Reste Dämmatten und drüber noch Spezialklebeband - nicht besonders öko, aber winddicht.
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Und ach ja, am Montag kommen schon wider die LehmputzerInnen - also immer munter weiter Lehm rühren...es sollen ja schließlich 300 l Lehmschlämme fertig werden:
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Also nächstes Mal vielleicht doch Sackware? Nee kommt nicht in Frage - aber die Maschine hätten wir ruhig schon mal eher ölen können - jetzt läuft sie nämlich endlich leise und viel effektiver.
Bis bald Bettina


Kommentare (6)
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Hannilein
schrieb am 02.09.2010 um 16:58 ¶Ich habe bei meinem Bau auf Sardinien (mit dänischen Vrögum-Fenstern) Flachs in die Ritzen gestopft und zuerst Kork-Dichtmasse und später "Öko"-Acryl genommen. Das Ergebnis: mehrfaches Nachdichten!
Bei uns ist das zweitrangiger, weil wir sowieso nicht heizen müssen. In deutschen Landen geht dann soundsoviel an Heizenergie verloren = das ist unökologisch! So ein bisschen Folie für zig Jahre gar nicht erwähnenswert!
http://www.oeko-energie.de/autarkie/index.php#04a2089b000f89e26
visvendi
schrieb am 02.09.2010 um 17:17 ¶Übrigens, die Klebebänder werden in 2 Sorten ja auch gern im "herkömmlichen" Passivhausbau verwendet und sind nach meinem Wissen in armierter Form derzeit die einzige nachhaltige Lösung für den winddichten Einbau. Ein Kollege hat sich mal an angeblich reißfestem Ölpapier versucht - war ne' ziemliche Schweinerei und mußte nach dem ersten Setzen bereits ausgetauscht werden ...
Und noch was - kommt doch in die "Baufortschritte-Gruppe". Genau da wollen wir solche Erfahrungen austauschen :O)
Grüße von der Elbe
hof-rossee
schrieb am 02.09.2010 um 17:40 ¶visvendi
schrieb am 02.09.2010 um 17:43 ¶hof-rossee
schrieb am 02.09.2010 um 17:44 ¶Ich erinnere mich nur daran, dass Jogurt im Plastikbecher nich undbedingt schlechter abschneidet als der im Glas oder das deutsche Äpfel aus Kühlhäuser im Juli genauso viel CO2 verbrauchen wie Neuseeländische, die mit dem Schiff kommen ;-)
visvendi
schrieb am 02.09.2010 um 18:23 ¶wir nutzen als ökologische Komponenten auch konstruktive und messtechnische Möglichkeiten z.B. zur Vermeidung oder zumindest Verringerung von Spaltmaßen oder bei Reko im Bestand / bewohnten Zustand z.B. die Fenster-ohne-Dreck-Wechsel Methode, die eben weitgehend ohne ökol. Nebenwirkungen, das sonstige Drumherum und mit äußerst wenig Zeit auskommt
Nun ja und dann gibt es ja auch noch Recycling-Kunststoff, der sich im Moment aber nicht verkaufen läßt, weil sich damit nicht so schöne Oberflächen erzielen lassen ...
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