Schade ist vor allem, dass sogar Neubauten oft immer noch ungenügend stark oder richtig (geschlossen) gedämmt werden.
Manchmal kann man auf dem winterlichen Dach ein richtiges Gerippe erkennen. Dies weißt dann darauf hin, dass an diesen Stellen der Holz-Sparren für die verhältnismäßig beste Dämmung im Dach sorgt. Schlimm wird es, wenn es als angebliches Niedrigenergiehaus gekauft wurde...

Von allen Methoden Energie einzusparen, ist die Wärmedämmung oft am Einfachsten und Günstigsten umzusetzen - mit der größten Effektivität. Und nebenbei sogt der richtige Dämmstoff dann auch für ein kühles Haus im Sommer - was manchmal dann nicht nur mehr Komfort bringt, sondern ebenrfalls Energie und Kosten sparen kann, weil Klimaanlage oder Kühlschrank weniger verbrauchen!


zusammengefasst aus www.oeko-energie.de



Wir sind weit entfernt von einem Dämm-Wahn!
Doch leider gibt es zur Zeit einige Menschen, die aus welchen Gründen auch immer (vielleicht bezuschusst durch die Mineralöl-Konzerne) den gut gedämmten Häusern den Krieg erklären. Vor allem im Internet, aber auch schon im Fernsehen, lassen sie ihren Meinungen freien Lauf. Mit wissenschaftlichen Ausdrücken und nicht für jedermann nachvollziehbaren Rechnungen beweisen sie, dass es nichts bringt, mehr als 6 cm zu dämmen. Schimmel und andere Bauschäden schieben sie alleine den Dämm-Maßnahmen in die Schuhe - völliger Blödsinn.

Würde dämmen nichts bringen, bräuchte sich niemand warm (und dick) anzuziehen - das ist nämlich grundsätzlich dasselbe. Dann hätten auch Alle so niedrige Heizkosten und gleichzeitig warme Räume wie wir. Dem ist aber bei Weitem nicht so. Vor allem an unserer sardischen Zweigstelle werden wir (auch bei ausgeschalteter Heizung) von den Nachbarn, um unser warmes Haus, beneidet - während dort auch meist von Oktober bis Mai kräftig gefeuert werden muss und die Räume trotzdem für zentralheizungs verwöhnte Mitteleuropäer viel zu kühl sind...
Nicht anders ist es bei Kühlgeräten. Warum verbrauchen gleichgroße Modelle bis zu 80% weniger als Andere? Das liegt nicht am sparsameren Motor, sondern der besseren Dämmung!

Je mehr und geschlossener gedämmt wird, umso besser.
Allerdings ist der zusätzliche Mehreffekt des 30. oder 40. zusätzlichen Zentimeters logischerweise nicht mehr der selbe wie beim ersten cm. Irgendwann ist das Potential fast ausgeschöpft und weitere Wärmeverluste können nur noch durch zusätzliche Gebäude-Dichtigkeit vermieden werden. Hier wird dann normalerweise mit einer kontrollierten Lüftung gearbeitet, denn durch "gekippte" Fenster geht viel Energie verloren. Wird nicht richtig gelüftet, besteht Gefahr für Schimmelbildung.

Schimmel kann sich aber nur bilden, wenn in Räumen Feuchtigkeit dauerhaft steht.
Dies passiert z.B. zur kalten Jahreszeit an einer kalten, schlechter gedämmten Hausecke in nördlicher Richtung. Wäre diese richtig gedämmt, könnte auf der Wandinnenseite die feuchte Luft nicht kondensieren, weil der Taupunkt höher liegen würde (13° sollte die Wandoberfläche mindestens haben) und sich daher auch kein Schimmel bilden kann. Weiterhin sorgen feuchtigkeitsregulierende Baustoffe und Möbel (geölte, lasierte oder gewachste Hölzer, Naturdämmstoffe, Lehmputz, ...) dafür, dass Überschüsse aufgenommen werden und zu trockeneren Zeiten wieder abgegeben werden. Selbst ohne Lüftungskontrolle passiert dann nichts - höchstens bei vorhandenen Organismen (Lebensmittelreste auf Oberflächen, u.s.w.)

Gerade die für den Winter bekannte Schimmelgefahr, ist eigentlich völlig unnötig!
Winterkalte Tage sorgen in der Regel für sehr niedrige Luftfeuchtigkeit. In vielen beheizten Räumen bedarf es dann eher Luftbefeuchter, um die zusätzlich ausgetrocknete Luft nicht zu einem Gesundheitsproblem (Haut, Augen, Schleimhäute) werden zu lassen. Häufig trifft man auf ungesunde Werte weit von unter 50%. Hier würde selbst an kalten Ecken kaum Feuchtigkeit niederschlagen können. Es liegt also in der Regel eher an Baufehlern/Bauschäden, die Regennässe oder Bodenfeuchtigkeit in die Wand eindringen lassen oder Heiz- und Lüftungsfehlern. Da steht dann entweder den ganzen Tag das Fenster auf gekippter Stellung und kühlt im kleinen Umkreis die Wände unnötig aus oder man duscht, schwitzt, kocht ergiebig - ohne das sofort und kurz, aber richtig, weg zulüften! Wasserdampf der sich bildet, muss raus! Schimmelprobleme im Keller werden meist im Sommer erzeugt, weil man an heißen (aber nicht wirklich lufttrockenen Tagen) viel Wärme heineinlässt, die auf den kühlen Wänden kondensiert...



Eine Dämmung muss nicht teuer sein!
Immer mal wieder schreibt jemand, z.B. in Verbindung mit der Planung einer Solaranlage, dass das "alles ja schön und gut - aber eben auch viel zu teuer sei. Man habe keine 50.0000 Euro die ein WDVS kosten würde...". Und das ist wieder der springende Punkt! An manchem hohen Gebäude geht es sicherlich nicht ohne Fachfirma, Gerüst & Co. - und dann können tatsächlich solche Kosten anfallen. Wie in allen Bereichen bieten wir unsere Produkte aber vorrangig den Selbstmachern an un die können das im normalen 1 - 2 Familienhaus-Bereich dann sehr ofr, sehr viel kostengünstiger und dennoch nicht weniger effektiv realisieren. Gerade die nachträgliche Dämmung eines Schrägdaches, Dachboden oder Innenraum ist manchmal schon für einige hundert Euro möglich -und hilft sofort Energie zu sparen und den Komfort zu erhöhen. Es kommt einfach drauf an, dass man es auch macht! Die Dämmstoffe für unsere sardischen Zweigstelle (Backkork außen, Korkschrot innen, Korkplatten auf dem Boden, Thermo-Hanf an Decke und der westlichen Innenwand) haben zusammen nicht mal 5.000 Euro (Endkundenpreis) gekostet...

Details dazu unter www.oeko-energie.de



Lieber eine Innendämmung als gar keine! Auch wir selbst haben eine Innendämmung!
Hier wird die westliche Innenseite unser sardischen Zweigstelle mit 6 cm Hanf gedämmt (außen sind 8 cm Kork). Dasselbe machenwir auch an unserem Wohn/Geschäftshaus in Limeshain, weil außen zugewachsene Vorhang-Fassade. Die anderen Wände in Sardinien haben wir mit Korkschrot hinterfüllt.

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Häufig wird eine Innendämmung als gesundheitsgefährdend oder substanzzerstörend dargestellt.
Das ist grundsätzlich falsch. Die Außendämmung verhindert zwar Kältebrücken und ist somit meist insgesamt wirksamer, doch auch die Innendämmung bringt spürbare Verbesserung - bei nur kurzzeitig genutzten Räumen wirkt sie sogar besser, weil die gewünschte Wärme schneller innen ansteigen kann. Die Schimmelgefahr steigt nicht, im Gegenteil.

Es gibt viele Gründe, die eine Außendämmung verhindern:
Denkmalschutz, Sichtmauerwerk, Fachwerk, kein Abstand zum Nachbarn, nur gemietetes Haus, technisch wegen Höhe schwer durchführbar, Asbest-Fassade, nur teilbeheizt/ teilgenutzt.

In diesen Fällen bringt eine 6 bis max. 8 cm starke Dämmung auf der Innenseite der Außenwand eine Erhöhung der Oberflächentemperatur von 2 - 4 ° C und somit ein besseres, angenehmeres Wohnraumklima und die Möglichkeit mit geringerem Heizbetrieb eine ausreichende Wohnraumtemperatur zu erreichen. Unter 13° Wand-Oberflächentemperatur besteht, wegen kondensierender Luftfeuchtigkeit, erhöhte Gefahr für Schimmelbildung...

Siehe dazu auch:
Land Hessen - Energiesparinformationen zur Innendämmung[1.228 KB]







Natur-Dämmstoffe haben viele Vorteile!
Bei den rein rechnerischen Vergleichen schneiden einige künstliche Dämmstoffe wie Polystyrol oder Steinwolle besser ab, als unser natürliches Hanf, Flachs, Kork, u.s.w.

Doch viele internationale Tests bestätigen einen tatsächlich besseren winterlichen Dämm-Effekt in einem Gebäude, trotz des theoretisch "leichterem" Wärmedurchganges (daher höherer Wert, der meist über 0,040 λW/(mxK)) . Dies hängt z.B. mit zusätzlicher Winddichtigkeit und weniger nachlassenden Dämm-Eigenschaften bei Feuchtigkeitsaufnahme zusammen. Dadurch ist ein natürlicher Dämmstoff zusätzlich auch noch langlebiger.

Nur Egoisten ist es egal, wieviel Energie zur Herstellung und Transport des Dämmstoffes aufgewendet wurde, bzw. Co2 freigesetzt wurde. Auch dabei schneiden die Natur-Dämmstoffe meist besser ab. Bis auf Holzfaserplatten liegen Diese um ein vielfaches unter synthetischen oder mineralischen Materialien.

Weiterhin darf der zusätzliche sommerliche Wärmeschutz nicht unterschätzt werden,
denn immer häufiger müssen energieintensive Klimaanlagen für Kühlung sorgen. Dabei ermöglichen die schweren Naturmaterialien eine Phasen-Verschiebung und lassen die größte Wärme erst nach 10 - 15 Stunden durch. Dann hat die Außentemperatur in der Nacht, bzw. am frühen Morgen nachgelassen und man kann diese Wärme leichter weglüften.

Nebenbei bieten diese unsere Natur-Dämmstoffe auch einen erheblich besseren Schallschutz, der zukünftig auch immer wichtiger wird. Egal ob in der Großstadt oder auf dem Dorf - Autolärm und vor allem Fluglärm nehmen immer mehr zu. Das dickste Polystyrol sorgt kaum für wahrnehmbare Lärmreduktion - doch schon eine dünne Kork- oder Hanfplatte bringt sofort hörbare Verbesserung (auch im Bereich Trittschall)!

Erst einmal eingebaut, verbessern natürliche Dämmstoffe auch das Raumklima.
Durch ihre Atmungsaktivität und ihr Wasserspeicher- und -Abgabevermögen fördern sie Wohlbefinden und Gesundheit der Bewohner. Mögliche Schimmelbildung wird zusätzlich eingeschränkt.

Am Ende ihrer langen Nutzungsdauer ist ihre Entsorgung unproblematisch.

Sie können dem natürlichen Kreislauf bedenkenlos wieder zugeführt werden. Auch eine thermische Verwertung bietet sich an, da sie viel Energie enthalten und dabei CO2-neutral verbrennen. Vielfach können sie aber auch einfach direkt weiter verwendet werden oder z.B. im Falle von Kork-Dämmplatten neu geschrotet und als Dämmstoff wieder eingesetzt werden.

Bis dahin hat man aber sehr viel Zeit: wir hatten im zuletzt mit eigener Hock-Lagerware von 1998 (!) ein paar kleine Ergänzungs-Arbeiten vorgenommen. Diese Matten sehen heute noch genauso aus wie damals, sind formstabil, dicht und fest und ohne jegliche Abnutzungs- oder Schrumpfungserscheinung. Das kann man nicht von jedem Dämmstoff behaupten!

Ganz im Gegenteil zu manch künstlichen (fossilen) oder mineralischen Dämmstoffen.
Die Hetzparolen wie "Dämmstoffe = der teure Sondermüll von morgen" sind dabei aber auch überzogen, denn die Meisten (z.B. Polystyrol-Schaum) könnten ebenso wieder granuliert oder thermisch genutzt werden.






Dämmen mit Kork

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Dämm-Material aus Kork muss zwar aus dem Süden her transportiert werden, doch dafür muss nichts angepflanzt, gedüngt, gegossen, ausgebuddelt oder gar gefällt werden - sondern einfach nur alle 9 - 12 Jahre geschält... der Baum wächst weiter - locker 100 Jahre!

Wir liefern von Corktherm auch Back-Kork für die Außen- oder mehrlagige Bodendämmung und natürliches Kork-Granulat als Dämmschüttung für Boden, Zwischenwände und Dach. Dieses Material liefern wir meist von unterschiedlichen, deutschen Werkslagern, je nach Art und Menge, Entfernung zu Ihnen und aktuellem Preis. Wenn es mengenmäßig und zeitlich passt, können wir auch manchmal sardischen Kork direkt von unserer Zweigstelle im Hänger mitbringen. Wenn es in Deutschland dann keine weiteren Frachten gibt, liegt dieser dann noch etwas günstiger.

Unsere sardische Zweigstelle wurde 2006 von uns außen mit 80 mm expandiertem Backkork und Röfix-Kleber (heute Hasit) , Putz, Edelputz, Silikatfarbe zus. gedämmt, obwohl die Wände bereits aus 30 cm Hohllochziegel bestehen und auch die Innenwände gedämmt sind. Beim Neubau können die 0,5 qm-Platten direkt aufgeklebt werden, beim Altbau bedarf es einer zus. Tellerverdübelung. Darauf kommt der Kleber nochmal in 5 mm Stärke und ein Gewebegitter wird eingelegt. Wenn dies durchgetrocknet ist, kann ein 2 mm dünner diffusionsoffener Edelputz aufgebracht werden. Die Arbeit ist staubig und über Kopf auch gewichtsmäßig schwer. Doch grundsätzlich durchaus für Selbstbauer alleine durchführbar. Zus. zur winterlichen Dämmwirkung kommt der nicht zu unterschätzende sommerliche Wärmeschutz und der Schallschutz.

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Korkschrot (natur oder expandiert) wird in Hohlräume, hinter Wände oder auf dem Boden zwischen Lagerhölzer geschüttet. Dadurch kommt es nicht zu Dämmlücken.

Korkplatten (natur oder gebacken) werden an Decke oder Wände geklebt und mit Kleber, Putz, u.s.w. "verkleidet". Natur-Presskork wird auch öfters direkt auf den Boden gelegt, wenn mit OSB-Platten und darüber Parkett gearbeitet werden soll.

Mehr zu Kork, seinen Anbau, Verarbeitung, u.s.w. findet man bei den Bodenbelägen

Prospekt Corktherm [1.475 KB] Anleitung Corktherm [38 KB] Technisches Merkblatt Corktherm [571 KB]

Als moderner, multifunktionaler und natürlicher Dämmstoff bietet Corktherm 040 einen optimalen Mix aus vielen positiven Eigenschaften. Aufgrund genau dieser hervorragenden Eigenschaften hat nun Okö-Test im MaiHeft 2012 das Produkt Corktherm 040 mit dem Prädikat "sehr gut" ausgezeichnet. Dieser Isolier-Kork ist der einzige Kork-Dämmstoff in Wärmeleitgruppe (WLG) 040. Der Dämm-Kork hat eine positive Öko-Gesamtbilanz und besteht aus einem zu 100% nachwachsendem Rohstoff.

Cortktherm 040 wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen und besteht somit aus einem zu 100% nachwachsendem Rohstoff. Die Korkdämmplatten werden ausschließlich rein expandiert hergestellt. „Rein“ bedeutet: Ohne Zugabe fremder Substanzen. Corktherm 040 wird unter anderem zum Vollwärmeschutz auf einer Massivwand sowie im Holzbau und Holzständerbau verwendet. Ebenfalls wird der Isolier-Kork bei der direkt druckbelastbaren Aufsparrendämmung eingesetzt. Darüber hinaus eignet sich der Natur Dämmkork bestens zur Schall- und Vibrationsisolierung.

Der ökologische Hintergrund:
- Schutz des ökologischen Gleichgewichts rund um das Mittelmeer
- Nachwachsender Rohstoff
- Kein Baum wird gefällt
- Einziger Dämmstoff ohne Zuschlagstoffe
- Hervorragende Öko-Gesamtbilanz vom Natur Dämmkork

Technische Eigenschaften von Corktherm 040:
- einziger Kork-Dämmstoff in Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 040
- Formstabil und druckbelastbar
- Atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend
- optimaler sommerlicher Hitzeschutz
- hervorragende Schallabsorption
- baubiologisch geprüft, chemisch und gesundheitlich neutral
- verrottungsfest und recyclingfähig

Anwendungsbereiche von Corktherm 040:
- Vollwärmeschutz auf Massivwand
- Vollwärmeschutz im Holzbau und Holzständerbau
- Druckbelastbare Böden und Zwischendecken
- Direkt druckbelastbare Aufsparrendämmung
- Vibrationsdämmstoff
- Dehnfuge jeder Art


Wanddämmung außen und innen!
In unserem Fall können wir aufgrund von Thermometern, die sich Innen und Außen, aber auch in der Wand befinden, sehr gut die Temperaturverläufe zu verschiedenen Zeiten/ Wetterbedingungen betrachten. Da das Haus an einem Nordhang steht und wegen der Feuergefahr keinerlei Schatten spendende Bäume existieren, scheint die Sommersonne von morgens 5:00 bis abends 20.00 Non/Stop darauf. Vor dem Verputzen heizten sich die äußeren Ost- oder Westseiten schon nach kurzer Zeit auf bis zu 60° auf. Nachher waren es nur noch max. 40°. Im Laufe von sehr vielen Stunden dringt die Wärme langsam durch die Wand. Im Normalfall erst, wenn der Abend so weit abgekühlt hat, dass durch Lüften diese Wärme sofort wieder verfliegt. Somit liegt die Temp-Differenz zwischen Innen und Außen bei 10 - 30%. Selbst als es tagelang wolkenlose 36° hatte und sogar nachts um 0:00 ein 30° heißer Westwind wehte, stieg die Max.-Temp. im Haus nur kurzzeitig auf max. 27,5° an. Gefühlt immer noch viel angenehmer als außen. Meist lag sie aber morgens nur bei ca. 24°.

Dies funktioniert natürlich nur, wenn man diszipliniert lüftet, d.h. nur solange es draußen kühler ist als drinnen. Im Normalfall heißt das von spät abends bis früh morgens. Außerdem sollten die Fenster dann tagsüber (wenn verschlossen) auch verschattet sein, z.B. mit Rolladen oder Fensterladen. Nach Möglichkeit sollte man dann auch draußen Kochen um keine zusätzliche Wärme und Feuchtigkeit im Inneren frei zusetzen.. Wir nutzen dafür sowohl in Sardinien, als auch in Himbach einen Gasgrill mit 3 Kochfeldern. Das macht Spaß, spart Energie und im Haus bleibt es kühl!

Mittlerweile sind auch bei uns Fensterläden vorhanden. Der Schwachpunkt blieb noch lange das Dach, dessen "Grünfläche" bei den extremen Sommer-Bedingungen mehr als spärlich einzustufen war. Dadurch konnte es im Hochsommer schon mal nach unten "drücken" und im Winter Raumwärme nach oben entweichen. Dennoch stieg im Sommer die Raumtemperatur nicht über 27,5° und im Winter fiel sie nicht unter 18° (ohne Heizbetrieb)! Im Winter, der auch mal 2 Tage Nachtfrost haben kann, fällt, ohne Anwesenheit und Heizmaßnahmen, die Innen-Temperatur nicht unter 8°C! Manche Nachbarn, die bis spät nachts den Ofen befeuern, treffen morgens eine kühlere Küche an...

Der größte Vorteil bleibt aber die Beständigkeit gegenüber kurzen Schwankungen. Mittägliche Super-Hitze und und nächtliche Kaltfronten, die anderen Hausbesitzern sofort ein unangenehmes Wohnklima bescheren, bleiben ausgesperrt!

Bei den Innenwänden haben wir den Platz zwischen Ziegel und Gipsplatte mit Natur-Korkschrot ausgefüllt.
Bei niedrigen Wänden ist die Schüttung sehr einfach. Bei den meist Hohen leider nicht, da wir bisher kein geeignetes Einblasesystem gefunden haben. Trotzdem lohnt dieser Aufwand, denn Innenwanddämmung ist nicht ganz problemlos (Feuchtigkeit) und Matten oder Platten lassen keine Rohrverlegung und lückenlose Dämmschicht zu.

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