Mit Hilfe kleinster organischer Photo-Zellen, die in einer speziellen Silizium-Mischung mit Acryl-Farbe eingebracht werden, kann nun auf jeder Hausfassade, die mit genug Sonnenlicht bescheint wird, Strom erzeugt werden
. Aufgrund des unreinen Materiales ist der Wirkungsgrad (Flächenbedarf, bzw. Leistung je Qm) natürlich erheblich geringer - doch bei den größeren verfügbaren Flächen und günstigen Preise wird dies mehr als ausgeglichen.

Optisch liegen die Farben bisher nur in bläulich bis rötlichen Tönen vor, die mit einem speziellen Fassaden-Weiß aufgehellt werden können. Da heutzutage aber auch bunt erlaubt ist, verzichten die Meisten auf die leistungshemmenden Weißmacher.

Wir haben es an der Nord-Fassade unserer sardischen Zweigstelle angewandt und sind zufrieden. Die Verschattung durch Pfosten, u.s.w. reduziert den Ertrag nur sehr gering - im Gegensatz zu Solarmodulen.


[image]

Auf dem Dach und an der Süd-Seite sind natürlich auch weiterhin die leistungstärkeren Solarmodule montiert.

[image]

Wichtig ist bei der Verarbeitung, dass die Farbe in gleichmäßiger Stärke satt immer von oben nach unten in langen Bahnen aufgetragen wird. Am Ende muss dann oben und unten eine waagrechte Bahn gezogen werden, die für die elektrische Verbindung sorgt. An der Hausecke werden dann oben und unten je eine kleine Bohrung vorgenommen, die eine Buchse, bzw. Stecker aufnehmen, um mit dem entsprechenden Plus- oder Minus-Gegenstück verbunden zu werden. Dies kaschiert man meist mit dem Regenfallrohr. Im Haus sitzt dann der Wechselrichter der den Solarstrom einspeist.

Die Berührung der Solarfläche ist natürlich, genauso wie bei Solarmodulen, völlig ungefährlich, weil man ja immer nur einen Teil anfassen kann und nicht Plus und Minus. Der Wirkungsgrad liegt bei ca. 2%, d.h. eine durchschnittliche Hausfassade von ca. 50 qm erzeugt bei Südausrichtung und tiefstehender Wintersonne ca. 1000 Wp.

Leider wird es die Farbe bis auf weiteres nicht in einer baubiologischen Variante geben, da sonst nicht wetterbeständig oder stromleitend. Doch bei einer Haltbarkeit von ca. 10 Jahren und dem stromerzeugenden Nebeneffekt ist dies sicher zu vernachlässigen. Für Innenwände, in hellen Räumen - also z.B. Großraum-Büros mit Tageslicht-Leuchten wird es aber eine Kasein-Ausführung geben. Die Erträge sind aber dann auch geringer.

Da die Spannungen niedriger liegen und Flächenabhängig sind, sind die normalen bekannten Wechselrichter nicht geeignet. Die großen deutschen Anbieter haben aber rechtzeitig jeweils ein 1000 Wp-Modell schon auf den Markt gebracht.

Eine Bundesförderung wird es nicht geben, aber Kommunen planen eine eigene Initiative, damit ganze Straßenzüge im gleichen Sonnenlicht "stromen", nach dem Motto "Unser Dorf soll sonniger werden".

Vertrieben wird diese Spezialfarbe weder von Maler oder Elektrikern, sondern nur von Solarteuren, die auch ÖKO-Baustoffe anbieten - wir wir.

Wir bieten sie in handlichen 10 l Eimern + Verbindungsstecker, Solarkabel und SF-Wechselrichtern ab 1.4. an.
Preise sind mengenabhängig


Weitere, sehr interessante Details und Bilder dazu unter
www.solarstromfarbe.de





"Normale" Solarprodukte listen wir weiterhin unter http://www.oeko-energie.de/