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Toiletten ohne Wasserverbrauch sind umweltfreundlich, wirtschaftlich und hygienisch!

Auszüge entneommen aus:
http://www.oeko-energie.de

Egal ob für den Kleingarten, das Ferienhaus, Wohnmobil, Whnung oder Eigenheim - für jeden Anwendungsbereich gibt es das passende Modell. Auch auf Baustellen, Skistationen oder Zeltlagerstätten (Pfadfinder, Kinderheim, u.s.w.) findet man Komposttoiletten. Die, je nach Modell unterschiedlichen, Anschaffungskosten rechnen sich schnell aufgrund des eingesparten Wassers und evtl. nicht benötigten Kanalanschlusses. Den Komfort, Nutzen für den Garten und das wirklich beruhigende Gewissen, unsere schon überbelasteten Gewässer nicht noch zusätzlich zu verschmutzen, sollen nur nebenbei erwähnt werden! Aufstellung und Betrieb der Toiletten ist denkbar einfach. In vielen Gemeinden werden diese Toiletten für Kleingärten vorgeschrieben und bei Eigenheim-Neubauten sogar gefördert! In Europa werden sie mittlerweile hunderttausendfach eingesetzt

Komposttoiletten, Trockentoiletten, Biotoiletten, ÖKO-Toiletten, Rindenmulchtoiletten oder Humustoiletten verschmutzen keine Seen, Flüsse, Bäche, Ozeane oder Erde. Sie produzieren Humus, ein nützliches Endprodukt für die Erde - ohne kostbares Wasser zu verschwenden. Unsere Komposttoiletten sind praktizierter Umweltschutz - Sie sparen Wasser und vermeiden dessen Verunreinigung!



Aufstellung und Betrieb

Die Aufstellung der unterschiedlichen Toiletten ist sehr einfach.

Je nach Modell sind es mehrere Einzelteile, die nur zusammengesteckt werden müssen. Evtl. benötigte Rohre für die Entlüftung oder Urinableitung werden verklebt oder mit Silikon abgedichtet. Das Hinterteil wird meist mit Schrauben an der Wand befestigt.

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Die Benutzung ist bis auf wenige Details bei den einzelnen Modellen ähnlich einer Wassertoilette. Man/Frau lässt die Hosen runter und setzt sich auf die Brille (bei Separationsmodellen keine Stehpinklereien!). Bei den Modellen mit Sichtschutz schwenkt sich durch die Belastung dieser weg und es kann losgehen. Bei den einfachen Modellen bedeckt Mulch, o.ä. die letzte Hinterlassenschaft. Bei den Modellen mit Separation nimmt eine Schale im vorderen Bereich sicher den Urin (von Mann und Frau) auf und leitet ihn zum getrennten Behälter. Der Rest fällt in den darunter stehenden Behälter. Wenn alles erledigt ist, drückt man einen Hebel, der den Behälter ein wenig dreht oder ein Rührwerk in Bewegung setzt. Durch das Aufstehen schwenkt der Sichtschutz wieder zurück und verschließt die Toilette. Bei den einfachen Modellen kommt eine Handvoll Rindenmulch (o.ä. abdeckendes, geruchsbindendes, strukturiertes und saugfähiges Kompostmaterial) darauf. Je nach Hinterlassenschaft kann man dies auch einmal bei den anderen Modellen vornehmen... Wo mit großen Behältern über ein ganzes Jahr gearbeitet wird, hat sich auch schon Kompoststarter bewährt, damit schon in der Toilette eine Vorkompostierung beginnen kann. Bleibt beim Wechseln ein kleiner Rest zurück oder nimmt man Humus aus dem Komposter kann man sich den Neukauf von Kompoststarter (im Gartenmarkt) sparen.

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Kompostoiletten sind nicht eklig!

Von Dritten kann man aber manchmal das Gegenteil hören! In der Regel liegt dies dann entweder nur am "Hörensagen", an einer unsauberen Toilette (wie wir es von Rastplätzen, Wirtshäusern und öffentlichen Einrichtungen leider auch kennen), primitiven Modellen oder einer übertriebenen, falschen Einstellung/ Erziehung. Jedes Lebewesen und damit auch jeder Mensch, verursacht tagtäglich seine Hinterlassenschaft. Wenn man diese als eklig empfindet, ist es aber eigentlich noch ekliger nach dem "Schwupp und weg"-Prinzip diese eklige Masse dann einer Wassertoilette anzuvertrauen, die diese (je nach Ort auch ungeklärt) in Flüsse, Seen oder das Meer weiterleitet, wo es letztendlich irgendwann wieder zu Trinwasser wird oder uns vielleicht beim Baden begegnet...



Entsorgung und Technik

Für die Entsorgung wird der volle Behälter auf den Komposthaufen (besser geschlossener Schnellkomposter) gegeben, wo er, je nach anschließender Verwendung und Grad der Vorkompostierung, noch einige Monate, besser Jahre verbleibt (wie beim normalen Kompost auch). Er kann aber auch über eine Biotonne entsorgt werden. Wurde vorher ein Beutel eingelegt, bleibt der Behälter sauber. Es gibt sogar kompostierbare Beutel, die aber beim Transport vorsichtiger behandelt werden müssen und sich im Komposter langsam zersetzen. Wenn die Toiletten nicht regelmäßig benutzt werden, erhöhen sich die Kapazitätszahlen, denn unsere Hinterlassenschaft verliert durch die Trocknung schnell an Volumen. Dies gilt vor allem für Modelle mit zus. Entlüftung und Separation.

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Für Biotoiletten gibt es im Prinzip zwei Wege, um effektiv mit den Hinterlassenschaften umzugehen:

Einmal die Zufügung von weiterer Biomasse bzw. organischer Einstreu, um den Urin zu binden und letztlich zu einer Kompostierung zu gelangen oder den Urin separat zu halten, was etwas mehr technischen Aufwand erfordert, aber zahlreiche Vorteile hat.

Enzymatische und biologische Prozesse zwischen Kot und Urin führen verstärkt zu unangenehmen Gerüchen. Der Urin macht den Kot faulig und umgekehrt führt Kot im Urin zur Abspaltung von stechenden Ammoniakgasen (dies wird in konventionellen Campingtoiletten durch chemische Zusätze nur „übertüncht“). - Sie passen eigentlich zusammen wie Feuer und Wasser, nämlich gar nicht!

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Hygiene

Es gibt keine berechtigten hygienischen Bedenken gegenüber Komposttoiletten, Humustoiletten oder Trockentoiletten (im weiteren wird nur noch der Begriff Komposttoilette verwendet), die gegen eine Genehmigung sprechen. Lediglich aus wirtschaftlichen Gründen wird diese z.T. untersagt, wenn eine Gemeinde z. B. Kosten für eine Kanal- oder Kläranlagensanierung aus den Abwassergebühren decken will, die ihr durch eine wasserfreie Toilette natürlich entgehen. Es besteht jedoch die Auflage, dass eine "Seuchengefahr ausgeschlossen sein muss". Und das ist bei normalem Gebrauch der Toilette und ordnungsgemäßer Kompostierung der Fäkalien selbstverständlich gegeben. Das Reinigen der Toilette erfolgt ähnlich wie bei Wassertoiletten auch. Beim Transport des Sammelbehälters wird ein Kontakt mit den Fäkalien verhindert, indem der Behälter mit einem Deckel verschlossen wird. Bei einer ordnungsgemäßen Kompostierung wird von einer Verweilzeit von wenigstens drei Jahren mit jährlichem Umsetzen ausgegangen. Nach dem Umsetzen entstehen Temperaturen um ca. 70°C, die Krankheitserreger abtöten. Diese Bedingungen sind bei Gartenkomposten mit einem Volumen von mindestens 1 qbm; oder in belüfteten Thermokompostern mit Bodenanschluss gegeben.

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Im Laufe der Zeit hat sich folgende Regel (mit Ausnahmen!) eingespielt:


- Waldkindergärten, u.ä. nehmen oft die BIOLAN MAXI,

- Sparsame Schrebergärtner basteln sich etwas mit der PRIVY

- in Wochenendhütten finden wir meist ein SEPARETT-Modell

- und in ganzjährig genutzten Ferienhäusern und Einfamilienhäusern, mit normalem Stromanschluss, die BIOLET.

- In Neubauten mit optischem Anspruch setzt man sich immer öfters auf die NATURUM.


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Doch alles hängt auch vom Komfort-Anspruch, der Investitionsbereitschaft und den Platzverhältnissen ab! Grundsätzlich kann fast jedes Modell auch fast überall Anwendung finden.

Wo mit häufiger Frequentierung gerechnet werden muss, eignen sich unserer Meinung nach, mehrere Klein-Separierungsmodelle besser, als eine "große Zentrale". Dann kann man auch gleich in Männer/ Frauen/ Kinder trennen. Der Urin kann dann entweder in viele kleine Behälter oder einen großen Sammeltank geleitet werden

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Je nach Technik, Komfort und Materialien liegen die Toiletten preislich zwischen ca. 100 und 2.000 Euro.


Verschiedene Modelle:

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Ausführlicher Bericht unter http://www.oeko-energie.de/produkte/komposttoiletten/index.html