Das Zimmer, in dem wir streichen wollten ist nicht tapeziert, der Untergrund ist weiß gestrichene Wand. Nachdem wir die zu streichende Fläche eingegrenzt haben, öffne ich gespannt den Farbeimer, der sich sehr leicht öffnen lässt. Und rieche: nichts! Wirklich. Ich bin begeistert.
Der Farbton ist sehr intensiv und uns für eine komplette Wand zu dunkel. Also grenzen wir den Bereich zum Streichen deutlich ein. Die Farbe ist relativ dickflüssig und lässt sich einfach mit der von Obi mitgesendeten Rolle verarbeiten. Sie kleckst und tropft nicht und deckt super. Ich hatte erwartet, für einen gleichmäßigen Anstrich mit dieser knalligen Farbe zwei mal streichen zu müssen, aber nach dem 1. Anstrich ist das Ergebnis bereits so gut und fleckenfrei, dass dies völlig überflüssig ist und ein zweiter Anstrich reine Farb- und Zeitverschwendung wäre.
Faszienieren tut mich der Geruch. Also genauer gesagt der ausbleibende Geruch. Denn auch beim Streichen (und danach) riecht man nichts von der Farbe. Von diesem Gesichtspunkt her hat mich die Obi-Farbe wirklich überzeugt. Mit gutem Gefühl kann ich wenige Stunden nach dem Streichen meine Kinder in dem Zimmer ins Bett bringen.



Kommentare (3)
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Die Geruchlosigkeit ist natürlich auch sehr angenehm und spricht für die Farbe.
Aus Geruchlosigkeit auf die Abwesenheit von Schadstoffen zu schließen halte ich allerdings für absolut naiv.
Das ist der Punkt, den ich bereits im Einführungs-Thread kritisiert habe.
Ein Nachhaltigkeits-Test auf Herz und Nieren läßt sich nun mal nicht mit der Nase durchführen...
Da hilft nur eine klare Beurteilung der Inhaltsstoffe.
Und von Stephan haben wir da ja auch heute eine super Erklärung bekommen. Das ist klasse, was man hier alles erfährt. Trotzdem möchte ich noch von Obi wissen, welche Inhaltsstoffe denn tatsächlich in der Farbe sind.