Es freut uns sehr, dass der Service unserer Mitarbeiter in den OBI Märkten durchweg positiv beurteilt wurde und dass die Abholung des Laminats so problemlos vonstatten ging. Weiterhin entnehmen wir Ihren Berichten, dass die Verpackung, die Geruchsneutralität und das einfache Verlegen Ihren Ansprüchen an hochwertiges Laminat gerecht wurden. Auch die CD mit der Verlege-Anleitung und die zusätzlichen Tipps auf OBI.de wurden von Ihnen als sehr hilfreich beurteilt.

Als kritische Anmerkungen bzw. Verbesserungsvorschläge haben wir mehrere Punkte für uns mitgenommen. Im Folgenden möchten wir auf diese sowie auf offene Fragen in den Testberichten und Kommentaren eingehen.

- Wir werden überprüfen, ob die Symbole auf der Verpackung um eine leicht verständliche Erklärung erweitert werden können. Da die Infos auf der Verpackung in mehreren Sprachen abgebildet sind, gibt es hier aus Platzgründen nur beschränkten Handlungsspielraum.

- Wir werden versuchen, die dem Laminat beigefügte Verlege-Anleitung noch ausführlicher zu formulieren.

- Die Frage nach den Inhaltsstoffen des Laminatbodens wurde von Ihnen mehrfach aufgeworfen. Der Holzanteil des getesteten Laminatbodens liegt bei mehr als 85% und damit deutlich über dem für eine Kennzeichnung mit dem Blauen Engel notwendigen Holzanteil von mindestens 50%. Wir werden versuchen, eine Veröffentlichung auch der restlichen Bestandteile auf unserer Website zu realisieren. Wir bitten dafür jedoch um etwas Geduld, da dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

- Auch die Frage bzgl. der Höhe der Formaldehydemissionen des Bodenbelags möchten wir gerne beantworten:
Natürlich gewachsenes Holz enthält bereits Formaldehyd. Formaldehyd (chemisch: HCHO) entsteht durch Oxydation von Methan und Methanol und findet als Grundstoff der chemischen Industrie in zahlreichen Kunststoffen, Lacken und Klebstoffen, sowie auch in den für die Holzwerkstoffproduktion benötigten Leimen Verwendung. Zur Beurteilung der Holzwerkstoffplatten werden diese in verschiedene Emissionsklassen eingeteilt. Der Produzent des OBI Laminatbodens, Kaindl, produziert ausschließlich formaldehyd-arme Trägerplatten der Emissionsklasse E1 (< 0,1 ppm HCHO; (ppm = parts per million)).
Noch entscheidender ist jedoch die Emissionsbeurteilung des fertigen Produktes. Die Gasanalysen von anerkannten Prüfinstituten, wie dem EPH in Dresden und dem Österreichischen Holzforschungsinstitut in Wien haben Emissionswerte von 0,9 mg/hm² (Milligramm pro Stunde pro m²) ergeben. Gesetzlich zulässig sind 3,5 mg/hm² (gem. DIN EN 717-2). Damit liegen Kaindl Böden weit unter den strengen gesetzlichen Vorschriften.
Die gaschromatographischen Analysen belegen, dass Kaindl Laminat- und Holzfußböden keine sonstigen Emissionen aufweisen.

- Zudem haben Sie nach der Herkunft des verwendeten Holzes gefragt:
Der Rohstoff Holz wird in einem Umkreis von 500-800km vom Standort bezogen. Einzugsgebiet ist die EU und Schweiz.
Kaindl verwendet für die Herstellung der Holzwerkstoffe ausschließlich Hölzer aus so genannten nicht umstrittenen Waldbeständen. Diese Hölzer stammen aus vorbildlich und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, unter Einhaltung der geltenden umfangreichen gesetzlichen Auflagen. Über eine interne Risikobewertung wird die Herkunft der Hölzer regelmäßig überprüft und durch externe Audits bestätigt.
In der internen Risikobewertung werden folgende Punkte berücksichtigt:
- das Holz stammt nicht aus illegalem Holzeinschlag
- das Holz stammt nicht aus Wäldern/ Gebieten mit hohem Schutzwert
- das Holz stammt nicht aus Gebieten in denen klare Hinweise auf Verstöße gegen
Gewohnheits- und Grundrechte vorliegen
- das Holz stammt nicht aus Wäldern, die zu Plantagen oder nicht forstlicher Nutzung
umgewandelt wurde
- das Holz stammt nicht aus genetisch veränderten Baumarten

Wir bedanken uns sehr für die konstruktive Berichterstattung und hoffen alle Fragen in Ihrem Sinne beantwortet zu haben. Wir freuen uns Ihnen als neues Testprodukt die OBI Raufasertapete „Grobe Struktur“ anbieten zu dürfen.

Viele Grüße,
Ihr OBI Team