1. Schöne Möbel, deren Nachhaltigkeit ich allerdings stark anzweifle.
2. Ich finde die Gartenmöbelserie "Barrie" bequemer und hübscher als die 40 Jahre alten Gartenmöbel meiner Großeltern, die meine Alternativlösung gewesen wären. Allerdings haben die Gartenmöbel meiner Großeltern bestimmt eine bessere Umweltbilanz.
3. Bequemer, als die alten.
4. Dafür, dass ich nicht für die Möbel gezahlt habe, bin ich dankbar. Dementsprechend bin ich zufrieden. Hätte ich die Möbel allerdings gekauft, wäre ich sehr enttäuscht, hätte sie wahrscheinlich sogar zurück gebracht.
5. Die Internationalität der Möbel stört mich. Douglasie aus deutschen Wäldern sieht auch schön aus, ist stabil und kostet, bedenkt man die Transportkosten von Brasilien nach Deutschland, wahrscheinlich weniger oder genau so viel wie der verwendete Eukalyptus. Auch die Produktion in Vietnam finde ich gelinde gesagt problematisch. Abgesehen von den erneut vorhandenen Lieferwegen, finde ich es bedenklich in einem Land zu produziern, wo man Kinderarbeit, Billiglöhne und gesundheitsgefährdende Arbeitsweisen nicht ausschließen kann. Auch gefällt mir die Verarbeitung nicht. Die Möbel sind eindeutig darauf ausgelegt nur wenige Jahre, maximal ein Jahrzehnt (bei guter Pflege) zu überdauern. Natürlich ist das von Vorteil für Obi, aber kaum für die Umwelt.
6. Ich wäre total begeistert, wenn ein so großes Unternehmen wie Obi sich den Umweltschutzgedanken auf die Fahne schreiben und ihn dann auch konsequent umsetzen würde. Es gibt genügend Firmen die Greenwashing betreiben. Wir brauch nicht noch mehr davon. Wir brauchen Unternehmen, die es ernst meinen und dafür zahl ich dann auch gern etwas mehr.



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