Noch in der ersten Hälfte 2012 – und somit gemäß den aktuellen Übergangsregelungen des EEG noch mit alter Vergütung, wird in Rätzlingen noch eine zweite Photovoltaikanlage mit einer Energieerzeugung von 5,1 Megawatt errichtet werden. Es wird somit eine Gesamtleistung von rund 11 Megawatt entstehen. Die Investition für Rätzlingen wird sich auf ca. 19 Millionen Euro ausweiten.
Der SunAsset 3 investiert lediglich in bundesdeutsche Solarkraftwerke. Neben dem Projektstandort Rätzlingen hat das Sachwertinvestment auch Anlagen in Fürstenwalde und Rüsselsheim (bei Opel) erworben. Die Investitionssumme in Anlagen mit der hohen Vergütung aus dem Jahr 2011 beträgt gut 31 Millionen Euro. Mit Betrachtung des Rätzlingen II und weiteren geplanten Zukäufen von Anlagen bzw. Errichtungen von Anlagen, verfügt der SunAsset 3 (mehr dazu hier: www.gruenesgeld24.de/sunasset-3.htm) eine erstaunlich gute Investitionsbilanz.
Die Fondslaufzeit des SunAsset 3 läuft bis Ende 2019 und ist somit unter 8 Jahren, was einer für Sachwertinvestments sehr kurzen Anlagedauer entspricht. Ein großer positiver Aspekt für Investoren ist, dass sie nicht bloß von den laufenden Erträgen der Solarkraftwerke einen Nutzen ziehen, sondern am Ende der Fondslaufzeit auch an der Veräußerung der Solaranlagen beteiligt sind.
Kürzung der Einspeisevergütung wurde vom deutschen Parlament abgesegnet
Wie zu erwarten war, hat der deutschen Abgeordnetenhaus die Neuerungen des EEG-Gesetztes – und somit die Schmälerung der Solarförderung – bewilligt. Ab dem 1. April 2012 wird das neue Gesetz nun gelten.
Besonders wichtig für Geldanleger von Erneuerbare Energien Fonds ist dagegen die Auskunft, dass eine langfristige Übergangsregelung verhandelt wurde. Denn hierdurch können Dachanlagen, deren Anschluss ans Stromnetz bis spätestens 24.02.2012 beantragt waren bis zum 30. Juni 2012 zu bisherigen, sehr hohen Vergütungssätzen ans Netz gehen. Dies gilt nicht zuletzt für planfestgestellte Anlagen auf Freiflächen.
Konversionsflächen-Freiflächenanlagen können sogar bis zum 30.09.2012 noch mit der alten Einspeisevergütung betrieben werden.
Direktverkauf von Photovoltaikenergie in Deutschland
Wegen des Marktprämienmodells des EEG werden seit Anfang des laufenden Jahres die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Kraftwerken dazu angespornt, ihren Strom des Öfteren direkt am Markt zu zu veräußern. Dies kann entweder direkt an der Strombörse oder auch über Wiederverkäufer durchgeführt werden. Dem Betreiber steht es frei, ob er seinen Strom nach dem EEG vergüten lassen möchte oder ob er ihn selbst vermarktet. Bei Direktvermarktung erhält der Betreiber durch das EEG dann nur den Differenzbetrag zu dem dem am freien Markt erzielten Preis und der ihm zustehenden EEG-Vergütung. Die Folge daraus ist eine automatische Verringerung der EEG-Umlage.
Das Modell des Marktprämienmodells scheint aufzugehen. Seit Einführung hat sich der direkt vermarktete grüne Strom im Unterschied zum Vormonat um 14% gesteigert. Im März wurde insgesamt eine Strommenge von ca. 19,5 Gigawatt erreicht.
Den mit Abstand größten Anteil an direkt vermarkteter Strommenge speisen mit über 90% die Windkraftwerke ein. Der größte Anstieg konnte allerdings bei der Solarenergie festgestellt werden. Im Vergleich zum Vormonat war im März ein Anstieg von faszinierenden 80% festzustellen.


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