Nachdem nun insbesondere viele Billigairlines auf den Klima-Zug aufgesprungen sind und in ihren Internetauftritten einen Emissionsausgleich anbieten, wird es Zeit, das Für und Wider dieser Praxis einmal kritisch zu beleuchten. Fragen, die wir hier gerne mit euch diskutieren möchten sind u.a.:

Nimmt der Emissionsausgleich sowohl den Konsumenten als auch die Fluggesellschaften aus der Verantwortung, das Reisen möglichst klimafreundlich zu gestalten?

Warum weichen die Endergebnisse der unterschiedlichen Emissionsrechner so stark von einander ab, vor allem bei dem zu zahlenden Ausgleichsbetrag?


Ist der Emmissionsausgleich eine Art Greenwashing für die Airlines?


Sind die Projekte, in die die Ausgleichszahlungen fliessen tatsächlich sinnvoll und dem Klimaschutz dienlich?


Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und sind gespannt auf eure Meinungen, die ihr gerne unten im Kommentarfeld posten könnt.

Kurz zur Erklärung: Die Kompensation von Treibhausgasemissionen durch Reiseflüge beginnt bei den Emissionsrechnern von Organisationen wie Atmosfair oder myclimate. Hier gibt man seine Flugdaten ein, aus denen dann die Menge an klimarelevanten Emissionen des Fluges errechnet wird. Anschliessend wird die Möglichkeit geboten, diese Emissionen durch die Zahlung eines bestimmten Betrages wieder auszugleichen.


Weitere Infos:

Klima – Schnäppchen (Greenpeace Magazin)

Klimaneutral reisen: Ablasshandel fürs gute Gewissen (Stuttgarter Zeitung)

Treibhausgas-Kompensationsanbieter in Deutschland (HNE Eberswalde)

Emissionsrechner von Atmosfair und Emissionsrechner von Myclimate