Die Produktmanager der memo AG haben über Jahre hinweg einen heute 20seitigen, detaillierten Fragebogen entwickelt - die „memo-Beschaffungskriterien“. Dieser dient ihnen bei der Produktrecherche als Leitfaden. Geprüft werden die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit der Produkte während der gesamten Wertschöpfungskette - von der Rohstoffgewinnung über das Herstellungsverfahren, den Vertrieb und Gebrauch bis zum Recycling bzw. der Entsorgung. Aber auch die Gebrauchstauglichkeit und das Preis-Leistungsverhältnis sind wichtige Listungskriterien: Große Mengen und damit spürbare Umweltauswirkungen werden schließlich nur erzielt, wenn sich ein Produkt auch für den Verbraucher rechnet!

Natürlich darf der günstige Preis der memo-Angebote nicht auf Kosten der Arbeiter beim Produzenten gehen: Zu den sozialen Kriterien bei der Produktauswahl gehört nicht nur die Verhinderung von Kinderarbeit, sondern zum Beispiel auch die Zahlung örtlicher Mindestlöhne, angemessene Erholungs- und Pausenzeiten und die Sicherheit am Arbeitsplatz. Bei der Beurteilung der Produkte stützen sich die Produktmanager auf unabhängige Qualitäts- und Umwelt-Zertifizierungen, aber auch Bewertungen unabhängiger Testzeitschriften wie „Öko-Test“ oder „Stiftung Warentest“. Nicht zuletzt sind anerkannte Umweltzeichen weitere wichtige Orientierungshilfen bei der Auswahl (zum Beispiel Blauer Engel, FSC-Zertifikat, EU-Bio-Label, Ecocert und Skal).