
Das memo Firmengebäude am Firmenstandort ca. 15 km westlich von Würzburg wurde bereits Mitte der 90er Jahre ressourcenschonend geplant und gebaut. Sowohl der komplette Innenbereich als auch die Außenanlage sind nach ökologischen Kriterien gestaltet. Seit 2001 beziehen wir unseren Strom über die LichtBlick GmbH aus 100 % regenerativen Energien. Das zusätzliche „ok power"-Siegel garantiert, dass mindestens 1/3 des erzeugten Stroms aus neuen Kraftwerkanlagen, die nicht älter sind als sechs Jahre, stammen, um einen Anreiz zum Neubau von Ökostrom-Erzeugungsanlagen zu geben. Im Jahr 2010 konnten wir einen um 78,3 Tonnen geringeren CO2-Ausstoß vorweisen, als gegenüber einem herkömmlichen Anlagenmix des deutschen Kraftwerkparks anfallen würde. Dennoch werden z.B. beim Betrieb der Anlagen zur Stromerzeugung und den sog. „Vorketten" Treibhausgase erzeugt. Verbleibende Restemissionen gleichen wir durch Investitionen in anerkannte, ökologisch sinnvolle Klimaschutzprojekte aus (siehe „Fortschritte" Commitment 4).
Trotz des maßvollen und bewussten Umgangs mit Energie (z.B. durch energieeffiziente EDV-Hardware, Bürogeräte und technische Anlagen, Tageslichtspektrum-Beleuchtung mit elektrischen Vorschaltgeräten) steigt unser Stromverbrauch jährlich an (von 2009 auf 2010 um 4 %), was in erster Linie auf die gestiegene Anzahl an Arbeitsplätzen und die dafür erforderlichen Geräte zurückzuführen ist. Dennoch wollen wir weitere Einsparpotentiale ermitteln und unseren absoluten Stromverbrauch (ca. 155.000 kWh in 2010) reduzieren. Im ersten Schritt werden wir deshalb Strommessungen mit einem professionellen Strommessgerät an den zentralen Verteilerstationen durchführen und Bereiche mit Einsparpotential ermitteln. Im zweiten Schritt erheben wir den Verbrauch bis hin zu einzelnen Geräten, um Stromtreiber aufzuspüren. Anschließend werden wir entsprechende Optimierungsmaßnahmen definieren und durchführen.
Unseren Energiebedarf zur Wärmeerzeugung beziehen wir über eine Holz-Hackschnitzelheizung, die nur bei Kältespitzen oder über längere Kälteperioden von einer herkömmlichen, technisch ausgereiften Ölheizung unterstützt wird. Nach zwei langen Kälteperioden in den Wintern 2009 und 2010 sowie einem Defekt am Steuerungssystem der Nachtabsenkung der Holz-Hackschnitzelheizung und mehrwöchiger Lieferzeit des dafür notwendigen Ersatzteils, sind die CO2-Emissionen unserer Heizung von 2009 auf 2010 um 27 % gestiegen.
Doch nicht nur im operativen Geschäft und innerhalb unseres Sortiments setzen wir uns für die Schonung wertvoller Ressourcen ein. Immer wieder unterstützen wir auch externe Projekte, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Energie zu sparen oder Anregungen zu geben, um Strom aus rein regenerativen Quellen zu beziehen. So war memo einer der Paten des Kinder- und Jugendwettbewerbs „Energiesparmeister 2011" und unterstützt die Kampagne „Stromwechseln hilft" von urgewald e.V..



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