Vor 13 Monaten haben neun Unternehmen das Changemaker Manifest von Utopia unterzeichnet und sich damit öffentlichkeitswirksam auf ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele verpflichtet. Mit der Deutschen Telekom und Hipp sind in diesem Jahr zwei namhafte Unternehmen hinzugekommen, die in ihren Branchen absolute Vorreiter sind.
Für 2011 haben wir uns viel vorgenommen: Der Kreis der Changemaker Unternehmen soll weiter wachsen – die ersten neuen „Mitglieder“ wollen wir bereits in nächsten Monaten des neuen Jahres begrüßen.
Vor allem aber steht das Jahr 2011 im Zeichen der inhaltlichen Weiterentwicklung und der Qualitätssicherung durch Messbarkeit, Transparenz und Dialog.
Ein zentraler Meilenstein dabei sind die Zwischenberichte der Changemaker-Unternehmen. Im Frühjahr werden alle Erstunterzeichner ihren ersten Zwischenbericht vorlegen, in dem sie entlang der 10 Commitments über Fortschritte bei der Zielerreichung berichten. Um eine hohe Qualität der Zwischenberichte und damit des gesamten Prozesses zu gewährleisten, haben wir uns beim ersten Changemaker Forum im Oktober 2010 mit den Unternehmen darauf verständigt, die Berichte – entgegen der ursprünglichen Planung – erst im Mai 2011 vorlegen. Denn zu Jahresbeginn erheben die Unternehmen ihre Zahlen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Diese neuesten Zahlen sollen dann unmittelbar in die Berichterstattung auf Utopia einfließen und so eine belastbare und nachvollziehbares Datenbasis für den weiteren Prozess bieten. Für uns ein wichtiger Schritt, um dem berechtigten Anliegen der Community nach verbesserter Messbarkeit und Transparenz Rechnung zu tragen.
Wir werden die Zwischenberichte im Rahmen von „Changemaker Wochen“ prominent vorstellen, so dass eine echte Diskussion mit den Unternehmen entsteht, zu der wir euch alle herzlich einladen.


Kommentare (19)
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Wir sollten allen Changemakers die Zeit geben, deren vereinbarten Ziele genau verfolgen ( da ist Utopia auch gefragt) und friedlich, auch die kritische Diskussion führen.
Vielleicht gelingt es auch uns, die user, dann konkrete Einzelpunkte zu nennen, die noch zu verändern wären.
Einen, aus meiner Sicht, kritischen Punkt habe ich allerdings schon heute. Die Nachhaltigkeit eines Unternehmens muss sich auch in der Ernährung der MA zeigen. Will damit sagen, auch die durch das Unternehmen angebotenen Mahlzeiten in den Kantinen, Casinos.... sollten den Hauch der Nachhaltigkeit spüren. Damit möchte ich eine Bresche für die vegetarische Kost schlagen.
Ernährung, soweit die Unternehmen dafür zuständig, sollte den Aspekt der Umwelt, der Gesundheit der MA und des Tierschutzes auch gerecht werden.
Dies vermisse ich leider immer in den Manifesten der Unternehmen, bzw. auch als Massgabe von seiten der Utopia AG.
Das Bewusstsein der MA in der Ernährungsfrage zu schärfen, mag zwar eine private Angelegenheit sein, dennoch muss ein Changemaker sich auch mit diesem Thema auseinandersetzen und ggfs. die MA damit vertraut zu machen.
Darum, das Symbol Veggie-Tag ( bzw. deren Bedeutung), sollte auch in den Manifesten Einzug halten
Das klingt vielversprechend und scheint mir auch dringend erforderlich, um dieses an sich spannende Instrument auch zu einem zu machen, dass der Nachhaligkeit und nicht der Grünwaschung dient.
Von den Changemakern sind ja einige schon seit eh und je sehr grün (memo, bionade, GLS, mit kleinen Abstrichen auch HIPP) und die anderen leider bis heute nur grün gewaschen (FRoSTA, Otto, Telekom). Ob die Telekom nun mehr umetikettierten Atom- und Kohlestrom verwendet (RECS...) und FRoSTA und Otto darauf achten, dass die Zulieferer den wirtschaftsnahen, selbst- bzw. unkontrollierten und vor allem als Lobbyinstrument gegen gesetzliche Standards dienenden BSCI-Kodex zu befolgen behaupten - welche Relevantz soll das haben? Und was für ein komischer Zufall, dass unter all den Kodizes sich beide für den meistkritisiertesten, am wenigsten unabhängigen und letztlich in die entgegengesetzte Richtung wirkenden entscheiden...
Die angestrebten Energie- und Ressourceneinsparungen werden bestimmt alle geschafft haben, denn da waren nur Maßnahmen angegeben, die mit überschaubarer Armotisierungszeit Kosten sparen. Bei Energie zahlt sich das vielleicht gerade nicht ganz so fix aus wie erhofft, weil mit der Krise der Preis nicht mehr so stark gestiegen ist. Wird ja nun aber auch gerade wieder anders.
Und FRoSTA wird sicherlich weiterhin die nichtnachhaltigsten Lebensmittel anbieten, die man halt anbieten kann: kein bio, weit gereist, verarbeitet, verpackt und dann auch noch tiefgefroren. In jedem Rechner für ökologische Fußabdrücke ist das Essen dieser Lebensmittel das schlechteste, was man für seine persönliche Bilanz tun kann. Es gibt einfach nicht nur Unternehmensformen, sondern auch Produkte, die strukturell nachhaltigkeitsunfähig sind: Riesen-SUVs, große Villen, Pelzkleidung und eben auch Tiefkühlkost ...und sicherlich noch so einige mehr
Echter Ökostrom wäre gerade bei Tiefkühlkost natürlich zumindest eine große Verbesserung. Bio-Anbau und regionaler Einkauf auch. Zu letzterem sind aber im Manifest nichtmal erste Schritte angedacht, ersteres steht drin, aber vage genug, dass auch hier RECS als Zielerreichung gewertet werden müsste.
Für die zweite Periode wünsche ich mir Ziele, deren Erreichung der Mitwelt und dem Gemeinwohl auch wirklich dienen.
eigentlich finde ich "Utopia" absolut gut - aber als eine "Spezial-Plattform" für Idealisten, wo sich auch nur solche treffen werden - ABER keine NEUEN mehr dazu kommen! Aber man müsste doch auch "neue Menschen" erreichen!
Wir hingegen wollen eine Plattform machen für "Normalos", die man vielleicht auch ein wenig "lenken" kann, damit sie einmal zu "Utopisten" werden. Wir wollen "Changemaker" werden ... Changemaker, die auf ganz normalem Wege ein Umdenken einleiten wollen.
Aber auf "Utopia" kann man das nicht, weil sich hier eh schon nur die ganzen Umdenker treffen! Man muss die "Normalos" ansprechen können, die Atomstrom nutzen, dicke fette Autos fahren und 2 bis 4x im Jahr nach Bali in Urlaub fahren ... sobald man diese erreicht, glaube ich, dass man etwas verändern kann! Der Rest ist Augenauswischrei!
Wer ist noch meiner Meinung?
Dann schreibt bitte zurück!
lg
Heinz
... Lebensmittel spielen eine wahnsinnig-große und wichtige Rolle - da wird herum geschachert, was geht ... und sowas finde ich absolut schlecht!
z.B. Milch ... von Niederösterreich nach Norddeutschland - dort verarbeitet und dann wieder zurück!
z.B. werden da für ein "Steirisches Kürbiskernöl" Kübriskerne aus China eingeflogen ... welche aber nur in der Steiermark gepresst werden ... finde ich als Volksverblödung! Aber ok - solange es die Kunden kaufen. Dann müssen halt mal die Kunden informiert werden!
Und sowas will Ich NICHT!
Ich will ein Info-Portal für gute und schlechte Lebensmittel ... aber wie kann man das erreichen?
Liebste Grüße,
Heinz
"Changemaker" sind wohl solche Leute, die einen Wechsel im Denken einleiten! Wenn ein Herr Rossi bisher einen SUV gefahren hat, aber man ihn dazu bewegen könnte einen kleinen 3-Liter-Fiat zu kaufen ... dann ist das "Changemaking".
Wenn der liebe nette Herr Rossi bisher immer dachte, dass sein Stromverbrauch OK ist, und er plötzlich um die Hälfte reduziert werden konnte, und statt Atomstrom nur noch Ökostrom konsumiert ... DANN sind es "Changemaker".
Und wenn man einen Herrn Rossi noch dazu bewegen könnte, nur noch Textilien aus einem nachhaltigen Gebiet zu kaufen, dann hätte das "Changemaking" wohl seinen Höhepunkt erreicht!
lg
Heinz
das haben Sie mir aber ganz fein erklärt, dafür mein Dank.
Bekommt man als Changemaker de luxe auch eine Auszeichnung, eine Ehrennadel, ein Bundesverdienstkreuz?
Könnte ich mich da wohl auch bewerben? Ich trag ja meistens nur Badehose. Also viel Kleidung brauche ich schon mal nicht.
Ökologisch produzierter Strom ist ja wohl selbstverständlich.
Das ist doch sozusagen selbstverständlich für jeden guten Utopisten.
Das finde ich aber ganz toll, dass die Telekom also auch Ökostrom nutzt. das wusste ich noch gar nicht. da ziehe ich meinen Hut.
Und dass man bei der Telekom nur noch 3-Liter-Fiats fährt ist auch gut.
Ich habe mein Auto schon lange abgeschafft.
I´m the great Changemaker, yeah!
Make the change, too!
es grüßt Herr Rossi
... ihren Kommentar nehme ich als einen lieb gemeinten sakrastischen hin - vielen Dank für Ihren netten Humor! - finde ich sehr schön!
Nein - Ehrennadel gibt es bestimmt keine - aber zumindest können SIE persönlich von ihrer Bewegeung persönlich profitieren! *ggg*
Liebste Grüße,
Heinz
man kann seinen Regenschirm verlieren, seinen Sonnenhut, sogar die Badehose.
Das Auto kann geklaut werden.
Das macht alles nichts.
Eines darf man nie verlieren: seinen Humor.
Utopia braucht viel mehr Humor.
Ich lache herzlich gern - und am allerliebsten über mich selbst.
Das wünsche ich allen Menschen hier und überall.
Es grüßt Herr Rossi
ich mag Ihren Humor - finde ich SEHR gut!
man sieht sich 2x im Leben!
Bis dann!
;-)
Aber jedenfalls haben Sie SEHR viel positieves von mir zu erwarten *g*
Ich finde Ihre Darstellung bisher nur absolut positiv!
Die Unterzeichnung des ChangeMaker-Manifestes in seiner momentanen Forum durch eine Firma ist Werbung: die Firma schätzt sich nach undefinierter Methode selbst ein, und nach einem Jahr nochmal und ist dann (bzw. schon vor Ablauf des ersten Jahres) “ChangeMaker”. Diese Werbung ist zudem ungerecht, wenn sich eine Firma, die weniger tut, besser einschätzt als eine, die viel tut.
Damit mehr als Werbung daraus wird müßte eine von der bewerteten Firma finanziell komplett unabhängige personell und fachlich ausreichend aufgestellte Instanz (z.B. GreenPeace Research (aus Prinzip keinerlei Industrieeinnahmen) oder ein Umweltinstitut oder noch besser mehrere Umweltinstitute oder langfristig staatliche und internationale Kontroll- und Normierungsstellen) objektive, messbare Kriterien aufstellen und nachvollziehbare Methoden zur Bewertung des Erfüllungsgrades der aufgestellten Kriterien und diese Bewertung auch durchführen und selbst veröffentlichen, ohne direkte oder indirekte Möglichkeit der Einflussnahme durch die Kontrollierten.
Dialog ist gut, Kontrolle ist besser. Als Konsument hab ich nicht so viel von Dialog, wie von unabhängiger Kontrolle (Siegel, Normen, usw): wie soll ich die Dialog-Aussagen eines Unternehmens prüfen? Siegel sind zudem besser auf konkreten Produkten aufgehoben, als auf Firmen?
Noch grundlegender: jeder Mensch hat ein Anrecht auf die gleiche Ressourcenmenge, unabhängig von seinem Einkommen (was er dann mit seinen Ressourcen macht, macht seinen Reichtum oder seine Armut aus, theoretisch). Ich habe nichts gegen "anfangen", "Ansprechen breiter Schichten", Nachsicht mit den Problemen der Umstellung (hab ich selbst ja auch), ganz im Gegenteil; und auch hierzulande lebende "fortgeschrittene" Menschen sind meist alles andere als am Ziel sich auf die im Mittel global und nachhaltig zur Verfügung stehenden Ressourcen zu beschränken: Grund zur Überheblichkeit hat hier auf Utopia niemand.
Aber es darf dabei trotzdem nichts verwässert werden, denn das beschädigt den Ökofair-Diskurs, und zwar nachhaltig: die Definitionsmacht, was nachhaltig ist, kann nicht bei Firmen (und noch weniger bei börsennotierten Konzernen) liegen, sondern es ist ein durch die Natur gegebenes Limit, dessen genaues Mass man mit Forschung ermitteln kann.
Eine Selbsteinschätzung wie beim ChangeMaker sehe ich daher sehr kritisch. Der ChangeMaker kommt (für mich) so daher, als sei es keine Werbung, sondern irgendeine Form der Zertifizierung: das ist nicht der Fall, es ist Selbsteinschätzung der Firmen, also Werbung. Dann lieber ein klar als Werbung erkennbares Banner an der Seite, wo jemand sagt: "Wir sind öko".
Wenn ihr meine Meinung hören wollt: das Thema Zertifizierung ist zu groß für euch, das ist kein Bildungsthema und kein Werbungsthema und kein Stimmungsthema, sondern eine extrem aufwendige, und leider auch langwierige fachlich komplizierte Sache (brachenabhängige Standards, etc.), die letztlich irgendwann sowieso beim Gesetzgeber landen muss und wird.
Natürlich kann und sollte man Vorarbeit leisten, bevor die Bürokratie sich des Themas annimmt, aber das kann man mit Bildung genauso gut: die Summe der Einzelhaltungen macht den politischen Druck aus, der so etwas in die Wege leiten kann. Bildungsarbeit ist extrem schlecht messbar und frustrierende Sysiphusarbeit, aber sie wirkt trotzdem (die Hoffnung, dass das reicht (etwas anderes gibt es in meinen Augen nicht) ist genau das utopische an Utopia, und nicht die Hoffnung, an bestehenden trägen politischen (demokratischen) Strukturen vorbei Politik machen zu können). Ich weiß, dass es eilt, aber wenn ihr euch das Rückgrat brecht, weil ihr versucht, ein zu großes Gewicht zu heben, bringt das auch nichts, zumindest nicht nachhaltig. Nur meine Meinung, ihr kennt mich ja.
PS (4.1.2011): Es ist ein strategischer Fehler, kontrollieren und kontrolliert werden zu vermischen: aus diesem Grunde halte ich auch "Greenpeace Energy" für einen strategischen Fehler: entweder man bewertet Energieunternehmen, oder man macht eines. Dito für ChangeMaker-Unternehmen, die sich selbst bewerten, oder für Utopia (oder die wie GreenPeace "nur" namens- und personenmäßig verflochtene Utopia-Stiftung), das Geld von Unternehmen nimmt (auch wenn es nicht für dieselbe Sache ist), die sich ChangeMaker nennen "dürfen". Eine solche Konstruktion führt zu Fragen nach der Unabhängigkeit, also der Glaubwürdigkeit, also langfristig zum Verlust des einzigen Kapitals, das ein unabhängiger Kontrolleur hat und auch zur Beschädigung der kontrollierten Werte insgesamt. Eine solche Konstruktion ist nicht nachhaltig, auch wenn sie kurzfristig scheinbar Erfolge bringen mag. Ich hoffe, ich irre mich.
danke für die guten Worte. Ich stimme dir 100% zu.
Adieu und auf Wiedersehen.
Leia
100% Zustimmung - punktgenau formuliert!
seit meinem Beitrag zum Jahreswechsel ist einiges passiert. Siehe dazu auch die Informationen auf dem Profil der Utopia-Stiftung: http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/bericht-ueber-die-weiterentwicklung-des-changemaker
Im Februar hat sich aus dem Kreis der Stiftung heraus der so genannte Changemaker Beirat konstitutiert, den in den letzten Monaten intensiv an der Entwicklung eines Kriterienkatalogs für den Auswahl- und Aufnahmeprozess neuer Changemaker gearbeitet hat. Das Ergebnis wurde im Rahmen des zweiten Changemaker Forums am 16. Mai vorgestellt.
Im Rahmen des eintägigen Changemaker Forums haben die aktuellen Changemaker Unternehmen ihre ersten Zwischenbericht vorgelegt und über den Status der Zielerreichung berichtet. Die Berichte werden ab der nächsten Woche sukzessive auf Utopia veröffentlicht. Den Anfang wird Frosta machen. Dazu mehr auf der Plattform der nächsten Woche.
Zurück zum Kriterienkatalog: Der entwickelte Leitfaden beinhaltet zum einen eine Beschreibung des neuen - ergebnisoffenen - Auswahl- und Aufnahme-Prozesses, der sich künftig in 5 Schritte gliedern wird:
1) Von der Kontaktaufnahme und der Erst-Diskussion mit dem Changemaker-Kandidaten
2) über die Vorlage eines ersten Entwurfs eines Manifests,
3) dessen Bewertung durch externe Experten (dazu bauen wir gerade ein Netzwerk von Experten mit jeweiligen Branchen-Schwerpunkten auf) inklusive Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Manifests,
4) der Vorlage eines überarbeiteten zweiten Entwurfs
5) bis hin zu einer abschließenden Prüfung der Endfassung durch den Changemaker-Beirat (ggfs. Mit Rückfragen an die Experten).
Am Ende steht dann der formale Beschlusses der Aufnahme als Changemaker-Unternehmen und die Veröffentlichung des Manifests auf der Plattform.
Wir haben ferner in unserem Arbeitspapier ein Liste von (Mindest-)Anforderungen an die Changemaker-Unternehmen formuliert. Eine zentrale Anforderung ist, dass alle Changemaker Manifeste künftig eine Abgrenzung der unternehmensspezifischen Ziele zu allgemeinen Trend-Entwicklungen und eine Verortung und vergleichende Analyse der unternehmensspezifischen Nachhaltigkeitsaktivitäten im Branchenumfeld umfassen muss.
Die weitere Kriterien für Changemaker-Unternehmen beziehen sich auf
* Treibhausgas-Emissionen (Bilanzierung, Reduktionsziele, Einsatz erneuerbarer Energien, Kompensation)
* Verkehr (Fahrzeugflotte, Transport und Logistik, Dienstreisen, Mobilität der Mitarbeiter)
* Produktnachhaltigkeitsanalyse
* Ressourcen (biogene und mineralische)
* Schadstoffemissionen
* Sozialstandards (Arbeitnehmer, Konsumenten, Bevölkerung, Akteure der Wertschöpfungskette)
* Kundenschutz und Werbung
* Preis- und Vertragsgestaltung
* Politische Einflussnahme
* Nachhaltigkeitsberichterstattung
Bei Unternehmen, die sich aktuell im Konsultationsprozesses für die Aufnahme als Changemaker befinden, findet der neue Prozess bereits Anwendung. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit diesem Prozess und Kriterienkatalog nun auch die formale Grundlage geschaffen haben, dass sich im "Club" der Changemaker Unternehmen nur Vorreiterunternehmen der jeweiligen Branchen versammeln werden.
Über die Weiterentwicklung des Leitfadens und des Auswahlprozesses werden auf dem Profil der Utopia-Stiftung berichten (http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/bericht-ueber-die-weiterentwicklung-des-changemaker).
Jetzt freuen wir uns auf ein spannende Diskussion der Zwischenberichte in den nächsten Wochen!