Ist BP Förderer oder Partner von Utopia?Und macht das einen Unterschied?
Ja, es macht einen Unterschied, und zwar mehr als einen formalen: BP ist kein Werbe- oder Kooperationspartner von Utopia. BP ist seit einem Jahr auf Utopia mit einem kleinen Unternehmensprofil vertreten und zählt insofern zum Kreis der „Förderer“.
Da die sprachliche Differenzierung Partner - Förderer offensichtlich für Verwirrung sorgt, werden wir diese gerne überdenken, um mehr Klarheit hinsichtlich des Engagements von Unternehmen auf Utopia zu schaffen.
Wieso ist BP überhaupt auf Utopia vertreten?
Utopia steht für den Dialog zwischen Verbrauchern und Unternehmen. Nachdem es in den letzten eineinhalb Jahren wiederholt einen hoch spannenden Dialog zwischen Ulrich Winkler, dem Unternehmenssprecher der BP Deutschland, und der Utopia Community gegeben hat, haben wir im vergangenen Jahr das Unternehmen eingeladen, den Dialog im Rahmen eines Unternehmensprofils auf Utopia zu führen und sich dort den kritischen Fragen der Community zu stellen. Wir haben es sehr begrüßt, dass BP dieser Einladung nach Utopia gefolgt ist – als bislang einziger Mineralölkonzern. Das Profil ist auch in der aktuellen Situation der perfekte Ort, um eure berechtigte Kritik zu äußern und mit BP zu diskutieren.
Darüber hinaus gibt es keine Verflechtungen und Verpflichtungen zwischen beiden Unternehmen.


Kommentare (17)
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vielrauch umnichts
schrieb am 03.05.2010 um 14:51 ¶einen DIALOG mit BP kann ich auf Utopia nicht finden.
Eher einen Monolog,
BP stellt Pressemitteilungen zur Öl-Katastrophe ein,
aber wo ist der Dialog?
Viele Grüße
Nayeli
P.S. Wär das nicht was für Utopia, fänd ich ziemlich cool, wenn Utopia sich hier einsetzen würde: http://www.utopia.de/blog/vielrauch-um-nichts/plastik-erstickt-die-welt-alternativen
Andes
schrieb am 03.05.2010 um 15:08 ¶mela
schrieb am 03.05.2010 um 15:37 ¶Dazu sei angemerkt, dass es ja wohl keine allgemeinen Kommentare zum Unternehmen gibt, sondern dass alle Kommentare sich auf Newsartikel oder Projekte bezieht - sehr ungünstig, um einen Deepwater Horizon-Kommentar abzugeben.
Daher hier der Kommentar:
"Sehr geehrte BP Deutschland,
BP hat eine der größten Umweltkatastrophen des aktuellen Jahrtausends verursacht. Wie wollen Sie den entstandenen wirtschaftlichen und wie den ideellen Schaden an Flora und Fauna wieder gut machen? Was werden Sie an Ihren aktuellen Bohraktivitäten ändern, um ähnliche Unfälle zukünftig zu verhindern?
Mit freundlichem Gruß,
Mela
"
werner stickler
schrieb am 03.05.2010 um 16:24 ¶Da von BP der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit schon aktiv ist in seinem persönlichen Blog, http://www.utopia.de/blog/informationen-der-bp-zum-oel-unfall-im-golf-von-mexiko gehts dort gleich passend zum Thema.
:-) werner
Maria_L
schrieb am 03.05.2010 um 17:23 ¶Der Kommentar von der Mela geht doch da komplett unter, wo er jetzt steht.
Ich denke BP hat momentan anderes zu tun, als die Kommentare unter irgendwelchen alten News (von 2009) rauszupicken.
Ich kann mir aber schon vorstellen, daß ein Unternehmen die Hauptseite bookmarken und die Kommentare lesen und beantworten würde.
Und es würde mich wirklich interessieren, was BP auf die Frage von Mela zu antworten hat.
fairskate
schrieb am 03.05.2010 um 17:56 ¶Wie stellt ihr euch denn einen nachhaltigen Ölkonzern vor? Ölförderung ist per se nichtnachhaltig und ein Ölkonzern wird wohl kaum der Beendigung seines eigenen Geschäftsfeldes zuarbeiten.
Wenn dann der letzte Tropfen ausgebeutet ist, werden BP und Co parallel gigantische Kapazitäten an erneuerbaren Energien aufgebaut haben, um weiter die Weltmärkte beherrschen zu können.
Und auch bei der Produktion der Erneuerbaren spielt Nachhaltigkeit bei den Energie-Giganten keine Rolle. Die Rohstoffe werden so billig bezogen wie möglich und als Standorte kommt alles in Frage, was nicht verboten ist. Wüsste nicht, dass das bei BP Solar anders ist.
Dabei wären das die einzigen Bereiche, in denen BP Solar relevantes Nachhaltigkeitsengagement zeigen könnte.
Meike Gebhard
schrieb am 03.05.2010 um 19:22 ¶Wir begrüßen es, wenn sich Unternehmen im Web dem kritischen Dialog mit den Verbrauchern stellen und sich damit auch dem Risiko aussetzen, auf ihrem Profil mit deutlicher Kritik konfrontiert zu werden.
fairskate
schrieb am 04.05.2010 um 15:37 ¶mir ist dieser Ansatz durchaus klar. Auch finde ich Dialoge mit Unternehmen gut, die ernsthaft nachhaltiger wirtschaften wollen und das hinsichtlich ihrer Unternehmenstätigkeit, Unternehmensform und Eigentumsstruktur auch können.
Bei BP spricht alles dagegen, bei Henkel eigentlich auch.
Die Branche Erdölförderung und -Verkauf ist nicht Nachhaltikeitsfähig, weil der Zweck dieser Branchen im Verkauf von Produkten liegt, die es in einer nachhaltigen Wirtschaft nicht geben kann. Für Reinigungsmittelproduktion für einen ökologisch lasch regulierten Massenmark gilt im Prinzip das gleiche. Zudem sind BP und Henkel beide börsennotierte AGs und damit zur Profitmaximierung ohne Kompromisse verpflichtet. Anteilseigner sind in beiden Fällen anonyme Einzelpersonen und sicherlich vor allem Fonds, deren Reaktion auf nachhaltigkeitsorientierte Veränderungen nur ein Abstoßen der Aktien sein kann.
Wir hatten dieses Thema hier schon x-mal und nie hat ein Utopia-Vertreter die Gültigkeit dieser Mechanismen wiederlegt. Statt dessen wurde nahegelegt, dass könne ja vielleicht bei dem betreffenden Unternehmen erstmals in der Geschichte der Börse anders sein, oder rein profitmotivierte, grün angehauchte kleine Special-Angebote für die Öko-Konsumnische wurden als Schritt auf dem Weg zur Veränderung des Gesamtsortiments interpretiert, obwohl es für die Anbieter nur eine weitere Produktdifferenzierung zur Absatzerhöhung darstellt.
Martin Grudzinski
schrieb am 03.05.2010 um 18:02 ¶Dieser Super-GAU in Sachen Nachhaltigkeit sollte die Utopia-Geschäftsführung dazu bewegen, die Partner-/Förderschaft zumindest auszusetzen, statt die Hand aufzuhalten und für ein geschöntes Unternehmensprofil (auch Feigenblatt genannt) zu kassieren. Aber den Mut hat Utopia offensichtlich nicht.
Meike Gebhard
schrieb am 03.05.2010 um 19:18 ¶Meike Gebhard
schrieb am 04.05.2010 um 15:12 ¶wir werden heute das Unternehmensprofil von BP aus unserem Webauftritt herausnehmen. Nach Rücksprache mit BP Deutschland ist deutlich geworden, dass dort momentan weder die Zeit noch die personellen Kapazitäten für einen aktiven Dialog mit der Utopia Community vorhanden sind. Deswegen haben wir im beiderseitigen Einverständnis beschlossen, das Profil offline zu stellen.
Ulrich Winkler, Leiter der Unternehmenskommunikation bei BP, wird weiterhin seinen Utopisten Blog auf Utopia nutzen, um über die momentane Situation in den USA zu berichten:
http://www.utopia.de/user/realist+von+bp
Wir haben ihn gebeten, nicht nur Pressetexte zu veröffentlichen, sondern auch direkt auf die Fragen und Aussagen der Utopisten einzugehen.
Wir denken, dies ist in eurem Sinne.
Chrissy
schrieb am 04.05.2010 um 15:17 ¶inaktiver User 1038
schrieb am 04.05.2010 um 15:22 ¶Dude
schrieb am 04.05.2010 um 15:52 ¶Boris1984
schrieb am 04.05.2010 um 23:44 ¶vielrauch umnichts
schrieb am 04.05.2010 um 15:41 ¶Kommentar schreiben
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