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Die Taz berichtete unlängst über einen interessanten Ansatz, der mir in genau diese Richtung zu gehen scheint:

Zu den "Millenniumszielen" für Entwicklungsländer sollen Millenniums-Konsumziele dazukommen: weniger Energieverbrauch, weniger Arbeit, weniger Rüstung....

Nicht nur die Armut - auch den Reichtum halbieren!

"Mohan Munasinghe, Mitglied des Klimarats IPCC und Professor für nachhaltige Entwicklung in Colombo und Manchester, fordert "Millenniums-Konsumziele", mit denen sich die Welt auf eine zukunftsfähige Entwicklung verpflichtet - analog zu den Millennium-Entwicklungszielen.

Die bisherigen Millenniumsziele sind acht Ziele, die sich die Weltgemeinschaft im Jahr 2000 gesetzt hat. So soll bis 2015 etwa die Armut in den Entwicklungsländern halbiert und der Zugang zu sauberem Trinkwasser oder zu Schulbildung garantiert werden.

Munasinghe hat nun seine Vorschläge in die Vorbereitungen zum UN-Gipfel zur nachhaltigen Entwicklung 2012 in Rio eingebracht. Er schlägt Ziele für die "überentwickelten" Länder bis 2020 vor, die sich vor allem mit dem Lebensstil beschäftigen: Energie- und Wasserverbrauch, Bekämpfung der Fettleibigkeit, Gebäudesanierung, Steuern auf Luxusgütern, bessere Arbeitsbedingungen und reduzierte Arbeitszeiten. Auch einige Staatsausgaben der Industrieländer sollten ins Visier genommen werden, etwa die Rüstungsausgaben von weltweit 1,5 Billionen Dollar jährlich.

http://taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/diaet-fuer-die-fetten-und-reichen/


Was denken Utopist(inn)en darüber?