„bejateufels“ Engagement für heimische Insekten ist auf seiner homepage (http://www.hortus-insectorum.de/)
zu bewundern. Sein Blog-Beitrag über die „Blender“ unter den Forsythien „Gelb als Tarnung?“ erinnerte mich daran, dass auch meine artifiziellen Blütenkreationen aus Flaschenböden pfandfreier
PET-Flaschen, leider ebenfalls „taub“sind, was aber von den realen Honigsammlern sofort erkannt wird. Das ist besonders da angebracht, wo ich einige von ihnen, neben nicht nur als „Dekeo“,
sondern auch als Windlichter einsetze, wie z.B. die „Seerosen“ oder „Tulpen“ auf der blauen Unterlage.

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Blüten


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[image] Gut als Windlicher zu gebrauchen

Insekten eignen sich hervorragend zum Nachgestalten. Und so greife ich gerne auf bekannte Körper-Formen von zurück, um den unterschiedlichsten aussortierten Materialien eine Art Wiedergeburt zu ermöglichen und, so gewandelt, vielleicht im Raum der Kunst, etwas länger überleben zu können. In der Biologie wird diese Art der Tarnung und Täuschung gerne auch als Mimikry bezeichnet und hilft hoffentlich meinen „Recycling-Insekten“ Lebenszeit zu verlängern.

Ich habe einige für diesen Blog aus meinem Hort, ganz im althochdeutschen Sinne (= Schatz, Vorrat) zu sehen, ein paar wenige Exemplare ausgesucht und finde, das sie es verdient haben, einmal hier vorgestellt zu werden.

Zuerst waren es Papierarbeiten von mir, die Insektenformen annahmen.

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Schmetterling aus geflogen:

Wegen der Symmetrie habe ich für diese „Buchschnittarbeit“ den Innenteil herausgenommen, zusätzlich die Flügel noch skelettiert und dann extra montiert:

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Mariposa:

Aber schon bei der Libelle habe ich beide Elemente, also Insekt und „Zeitschriften-Kokon“ zusammen gelassen.

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Das auch ein Buch weiterhin lesbar bleibt ist hier zu sehen. Hier habe ich den Schmetterling nur vorsichtig aus dem Buch gelöst und, da die einzelnen Seiten immer noch blätterbar sind, kann das Buch auch weiterhin gelesen werden.

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Ganz anders ist es bei den Kronkorkeninsekten. Hier begann ich recht einfach

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und im Laufe der Zeit und gemachter Erfahrung kamen weitere Details, wie Augen und Flügel hinzu.



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Für ein Ausstellungsprojekt schuf ich den Caffeecus croncorceri, mit prächtigen Flügeln aus Kaffeetüten. Wie in einer „echten“ Schmetterlingssammlung sind sie aufgespießt und korrekt beschriftet.

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Sowohl der blaue als auch der gelbe Falter haben Rahmen aus Wellpappe.

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Die Bauweise ist im Wesentlichen bei allen Kronkorkeninsekten immer gleich:


Neben einem Körper aus einem Kronkorken erhalten sie 6 Beine und Fühler aus gewöhnlichen Blumen-Draht. Davon habe ich etliche Rollen bei einer Gartenauflösung gefunden. Diese Gärten mussten leider einem städtischen Strassenprojekt weichen.



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8 Beine durfte ich bisher nicht machen, da sie ein wesentliches Merkmal von Spinnen ausmachen, die sich meine Tochter weder gewöhnen kann, noch niedlich findet.

Bei den Beinen habe ich weiterhin den Ehrgeiz, alle sechs nur aus einem Drahtstück zu drehen, was gelegentliche Betrachter dazu verleitet, an Sektkorken Drahtverschlüsse zu denken, die ich womöglich recycelnd hätte verwenden können. Aber die haben leider nur vier „Füße“. Das gesamte „Beinelemente Segment“ wird nur in den Insektenkörper eingeklemmt, ohne Klebstoff, wozu
sich die Kronkorkenfaltungen an der Unterseite der „Tiere“ besonders gut eignen.

Völlig aus Art schlagen die „Drupatschis“. Sie haben einen "Körper" aus alten Druckerpatronchips. Das sind die Elemente, die die die Industrie eingeführt hat, um ein Wiederbefüllen der original
Patronen des Herstellers mit Tinte zu verhindern. Inzwischen gibt es viele Nachbauten und gute "Sekundär Tinten".


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Hier habe ich, um die Beine überhaupt befestigen zu können, leider löten müssen. Da macht sich besonders versilberter Kupferdraht, sowohl für die Beine als auch Fühler und "Zangenelemente" am besten.

"Summ, summ, summ ....