Schon im vorigen Jahr habe ich die gefundenen Plastikhauben der Einfachheit halber einfach auf Winterschnittenden einiger meiner Rosen gesetzt. Und, die steckten da noch, als Gartenbesucher mich nach deren Sinn fragten und ich keck behauptet, es sei zum Schutze der Pflanze, da so ganz unkompliziert ein Eindringen von Wasser in den sonst offen liegenden, weichen Markkanal des angeschnittenen Zweiges verhindert wird. Von einigen wurde das vorbehaltlos ernst genommen.

[image] "Rosenschutz"


An einer meiner Vogeltränken stehen eine kleine Schnecke und ein Huhn aus Granit, so nach dem Motto:“jedem (s)einen Gartenzwerg“. Dieses Jahr lag zufällig eine Raketenplastikspitze direkt neben der Schnecke und so setzte ich ihr diese kurzer Hand auf den Kopf. Sofort erinnerte mich das Teil dann an einen Ritterhelm und wenig später habe ich dem entsprechend etwas nachgeholfen und kleine Sehschlitze eingefräst. So ein Helm macht schon was her, denn er verwandelt einen Zivilisten mal ebenso in einen Krieger und folgerichtig dieses Wesen in eine Ritterhelmschnecke. „Ritterhelmschnecke“, das wäre doch was für einen kleinen Schmunzelbeitrag. Ich dachte, wer kann schon solch einen Exot im Garten sein eigen nennen? Sofort bekam auch das Huhn seinen Kopfschutz und das Helmhuhn ward geboren.

[image] "Helmschnecke" einfach



[image] "Helmhuhn"



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Meine Frau fand das nicht gut und so hat sie einfach beide abgerüstet. Und recht hat sie!

[image] abgerüstet



Was ich toll kreiert glaubte, gibt es in natura schon lange. Unter dem Begriff: „Filopaludi“ werden „Militärhelm- oder Sturmhaubenschnecken“ längst (leider) auch schon im Handel angeboten (es sind in tropischen Brackwassern lebende Schnecken) und Helmhühner, sind auch bei uns lebende Haushühner mit zugespitzter und nach vorn überneigender Haube, wie z. B. das Brabanter Huhn eine tragen soll. Also nichts mit kreativem Einfall. Na, vielleicht kann mich das „Huhn mit dem Goldhelm“ etwas retten.

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Trotz der viel zu kalten Witterung versuchte die Magnolie auf meiner Terrasse wieder ihre vielen tulpengroßen Blüten zu öffnen. Unter ihr tummeln sich daher wieder massenweise „Wölfe“, aber auch Hasen- oder Eselsohren.



[image] Magnolienblütenkappen



Kanada hat für dieses Jahr gerade wieder die Robbenjagd freigegeben und so werden trotz vieler Proteste wieder viele Jung- und Alttiere hingeschlachtet werden. Es wundert mich daher nicht, das diesmal auch einige Robben und „Heuler“ Zuflucht unter der Magnolie gesucht haben.



[image] "Heuler"



In einem Stapel alter Bilder fand ich unsere Magnolie, wie sie noch ganz klein in unserem Garten stand.

[image] Meine Magnolie noch klein



Mit zwei Bildern meiner Magnolie, wie sie aus meinem Fenster im Winter sah und nun wieder in voller Pracht erlebe, schließe ich das Kapitel: unsere Magnolie und ihre Magnoliengeschöpfe.

[image] Fensterblick: Magnolie im Herbst



[image] Fensterblick: Blütenpracht



Wer noch einmal sich die Beiträge dazu aus dem vorigen Jahr ansehen möchte, kann das unter

http://www.utopia.de/blog/litter-art/magnolie-ii-spur-der-woelfe

http://www.utopia.de/blog/litter-art/magnoliens-wilde-wipfel-wildnis

http://www.utopia.de/blog/litter-art/mein-lieber-schwan-magnoliegestalten ) tun.



Das Kamel hat den Winter zwar überlebt und hängt noch am Baum ist aber nicht mehr wieder zu erkennen.

[image] Kamel(?) Frühjahr 2012

Ich fürchte, das ich wegen der Kälte in diesem Jahr weniger, bis keine Geschöpfe sehen werde.