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Danke für diesen Hinweis auf den Fleisch-Ersatz, den ich nicht kleinreden möchte.
Dennoch möchte ich hierauf hinweisen:
Die Valess-"Schnitzel" werden auf Basis von Milch hergestellt. Mir ist nicht bekannt, dass diese von Kühen aus artgerechter (Bio-)Haltung stammt. Für diese Annahme spricht auch, dass die Marke von FrieslandCampina, einer der ganz großen (multinationalen) Milchkonzerne, vertrieben wird. Man kann davon ausgehen, dass die verwendete Milch von Rassen kommt, die seit Jahrzehnten einseitig auf Milchleistung gezüchtet wurden. Die Folgen der Hochleistungszucht (Viele nennen das auch passend "Qualzucht") sind am Aussehen erkennbar: Ausgemergelter Körper, übergroßer Euter. Solche Rassen sind in der Regel weniger robust als urwüchsigere Rassen. Durch die extrem hohe Milchleistung müssen diese Tiere zusätzlich mit Kraftfutter (z.B. Mais) und Eiweißfutter (z.B. Soja) gefüttert werden mit all den negativen Folgen für die natürliche Artenvielfalt, Ökosysteme, Umwelt, Klima (z.B. Regenwaldvernichtung) und nicht zu vergessen für die Menschen, z.B. in den Soja-Anbauländern (Krankheiten durch Spritzmittel, höhere Nahrungsmittelpreise, Zerstörung kleinbäuerlicher Existenzen, Export von "überschüssiger" Milch in die "Dritte Welt" und Schaffung von ungünstigen Abhängigkeiten usw.).
Daneben kommt in Valess-Produkten Hühnereiweiß zum Einsatz. Man kann davon ausgehen, dass dieses von Hühnern aus Käfighaltung kommt. Dazu kommt auch "pflanzliches Öl", wie es auch häufig in anderen vegetarischen Schnitzeln zum Einsatz kommt (Soja-, Weizen-, Gemüse-Schnitzel...). Hinter diesem Begriff steckt in der Regel Palmöl, für dessen Anbau und Gewinnung der Regenwald zerstört wird.
Ich habe früher Valess-Schnitzel schon mal gegessen, und sie haben mir geschmeckt. Mittlerweile sehe ich solche Produkte aus den genannten Gründen kritisch und lasse sie im Kühlregal stehen.
Auch wenn ich dieses Produkt nun kritisiere, würde ich es dennoch Personen nennen, die nach einer Alternative zum üblichen Schnitzel suchen, würde dabei aber meine genannten Bedenken nicht verschweigen. Als schmackhafter Fleisch-Ersatz (und damit als Beitrag zur Verringerung des hohen Fleischkonsums) ist es eine Alternative, wenn auch keineswegs die Ideal-Lösung.
Milch und Hühnereiweiß aus Massentierhaltung, hergestellt von einem Großkonzern... - nein danke zu diesem Fleischersatz. Es gibt inzwischen jede Menge Produkte, die vegan sind und Bio-Qualität haben.
Hmmmm, die gibt es und die kann auch jeder Mensch, egal, wie sein Einkommen aussieht kaufen, ich weiß...
Ich erinnere mich sehr gut an den einzigen kleinen Einkauf in Alnatura und auch an den Versuch, im Bioladen einzukaufen!
Wer keinerlei Kultur- und Bildungsangebote wahrnehmen will, der kann vom hartzlich gern Heruntergereichten vielleicht BIO kaufen, ich nicht...
Absolut verständlich. Ich für meinen Teil wollte bloß ein paar Infos zum Produkt und meine ehrliche Einschätzung dazu geben, mehr nicht. Außerdem finde ich es gut, wenn Menschen sich nach Alternativen zum herkömmlichen Schnitzel umsehen.
Ich weiß nicht, ob Fertig-Bratlinge für dich eine geschmackliche und sinvolle Alternative zum Valess-Schnitzel sind. Ein Preisvergleich lohnt vielleicht.
Fredegar, deinen Kommentar hab ich auch so verstanden. Ich esse alleridngs weder Fleisch noch Wurst, ich hab den Link hergebracht, weil ich das als Alternativeinstieg für um "Ich brauche mein Fleisch" Kämpfende anbieten wollte.
Ich kenne Valess überhaupt nicht, hab ich noch nie gesehen - ich schrieb doch oben: " Tja, in facebook rübergereicht bekommen und da ich für ein Zusammenkommen der Menschen bin, bring ich es gleich hierher."
Das steht für mich eindeutig, dass ich es eben erst bekam...
Die Alnatura Gemüse Burger sind zur Zeit gerade in meinem Vorrat, ansonsten spendier ich mir manchmal die Bio-Bratlinge - ich kenne die und ich genieße die manchmal, danke.
Berthild, dass du kein Fleisch isst, hatte ich auch so in Erinnerung. Meine Anmerkung ("Alternativen zum herkömmlichen Schnitzel") war allgemeiner Art. War aber in dem Kontext durchaus missverständlich.
Nachtrag: Die genannten Bratlinge und Gemüse-Burger von Alnatura könnte man vielleicht auch "Fleischbegeisterten" näherbringen. Drauf hinweisen (und ein bisschen Werbung dafür machen) kann nicht schaden.
Ja, klar! Allerdings kenne ich weder die Preise von Valess (Ich wüsste nicht mal, wo ich das kaufen könnte, wenn ich wollte, noch weiß ich, was ich bei Alnatura bezahlt habe. Was ich genau weiß, dass fast alle zuerst fragen, was das denn kostet. Dann sage ich zwar oft: "Wenn du an die eventuellen Folgeschäden denkst, könnten in etwa ... Tausende herauskommen", nur stört das die Eingefleischten nicht ...
Ich hätte Zeit, Fleischesser zu anderem Essen einzuladen, nur kann ich das eben nicht oft finanziell stemmen...
So 4 x im Jahr tue ich das...
Liebe Berthild, vielleicht hilft dieses Buch weiter:
"Arm aber bio"
Feine Bioküche für wenig Geld
Den Titel, finde ich persönlich nicht so gut, es gibt aber sehr gute, günstige Rezepte.
Gibt es bei uns in der Bücherei, bestimmt auch in Berlin.
Es gibt auch eine Seite dazu mit leckeren Rezepten und Vorschlägen: http://www.arm-aber-bio.de/
Von Alpro gibt's ein Sojaschnitzel. Finde aber im Netz gerade nichts Konkretes dazu. Jedenfalls finde ich es sehr lecker gewürzt und ganz ohne die bei Soja-Produkten manchmal vorhandene gummiartige Konsistenz. Rein pflanzlich, aber auch sehr palmölverdächtig.
Lupinen-Schnitzel (bio): 3,98 € für 200 g laut Link von Bada vom 18.04.
* Anders als auf der Provamel-Homepage, wo Sonnenblumenöl als Zutat aufgeführt ist, war auf der Packung die Zutat "Pflanzenöl" zu lesen. Keine Ahnung, ob es sich dabei um Sonnenblumenöl handelt oder ob vielleicht doch Palmöl drin sein könnte.
Die angegebenen Bratlinge und das Lupinen-Schnitzel sind ohne Palmöl. Das Valess-Schnitzel, wie bereits geschrieben, dagegen höchstwahrscheinlich mit.
Nachtrag: Das Bio-Schnitzel von Viana (s. Link vom Utopia-Team gestern) kostet in einem unserer örtlichen Bioläden 3,49 € für 200 g, wenn ich mich richtig erinnere.
Palmöl ist enthalten.
Ach Berthild, ich versteh dich, es ist auch klar, dass viele vegetarische Fertigprodukte oft auch Milch und tierisches Eiweis enthalten, wobei man da nicht weis, wie Fredegar schon schrieb, ob diese Teile nicht aus einer Massentierhaltung stammen. und das will ja keiner hier.
Betr. vegetarische Bio-Produkte sind eben oft teuer und selbst da muss man genau schauen, wer der Hersteller ist. Die Alternative sind dann reine vegane Fertigprodukte, ohne jeglichen tierischen Zusatz, die aber sind auch nicht gerade billig, eher sogar teuerer.
Anderseits was tun, wenn nur ein Hartz-vier-Geldbeutel verfügbar ist?
Hier kann ich nur vorschlagen selber Bratlinge zu machen, ob Gemüsebratlinge, Tofudellen..., da weis man was drin ist.
Rezepte gibt es sicherlich, aber es ist auch klar, man muss es selber machen. Wenn ich z.B. Tofudellen zubereite, kommen da i.d.R. immer so an die 8 Stück heraus. Das gibt für eine Person ca 3-4 Mahlzeiten als Beilage oder auch kalt genossen. Insofern ist die anschaffung des Grundmaterials vermutlich in der Summe auch günstiger als ein gekauftes Produkt, wobei es dort die selbe Menge gibt.
Was sicher richtig ist, auf Fleisch zu verzichten, dann aber eine fleischlose alternative zu kaufen, die dann wiederum andere Bestandteile aus Massentierhaltung enthält, wäre sicherlich nicht der richtige Schritt.
Es wird nicht leichter, wenn man sich vegetarisch ernähren will, aber die einkauf- und Kochmethode beibehalten will/muss, also deswegen mal öfters zu Fertigprodukten greift.
Diesen Prozess machen viele Anfänger/Umsteiger mit, lernenaber mit der Zeit noch viel genauer auf die Produktzutaten zu achten und dann müssen sie sich entscheiden.
Mit der Zeit bekommt man das aber raus und lernt entspr. einzukaufen.
Vielleicht sollte Utopia mal eine Reihe starten mit vegetarischen Fertig-Produkten, die garantiert keine Bestandteile aus Massentierhaltung enthalten, mal eine anfrage an Christoph stellen.
" Die Alternative sind dann reine vegane Fertigprodukte"
Wenn die nicht rein bio sind, dann muß man auch genau schauen wegen Konservierung, Farbstoff, Gentechnik ect.
Da finde ich Bratlinge aller Art wirklich die bessere Alternative.
Es gibt leckere Bratlings-Mischungen im Reformhaus.
Die sind nicht mal so teuer und schnell gemacht.
Aber man muß aufpassen, was man kauft, weil Reformhaus ist nicht gleich Bio.
Anstrengend...
Da ich es vermeide, in Supermärkten einzukaufen, kann ich nicht beurteilen, was in Supermärkten einzukaufen geht. Ich weiß nicht, wie viele BIO Nahrungsmittel in Supermärkten zu holen sind.
Was ich allerdings sehe - , hier, wo ich hause -, dass Viele durch die Supermarkttüren in die Supermärkte hineingehen und Viele im selben Zeitraum durch die Türen herauskommen.
Diese Menschen sehen alle nicht entspannt aus, finde ich...
Also, wenn ich bei diesen hastenden Menschen ein Bewusstsein wecken will, denke ich, ist die bequemste Ausstiegsmöglichkeit aus dem Altgewohnten eventuell ein Angebot, das ausprobiert wrid. Komplizierte Möglichkeiten, wie den Umweg ins Reformhaus -, wo saftige Preise sind!! -, oder weit vom Weg abgelegene Bioläden werden diese Menschen wohl kaum nutzen...
Im Supermarkt mal was andres ausprobieren könnte der Einstieg in ein Umdenken sein!
"wie den Umweg ins Reformhaus -, wo saftige Preise sind!"
Das ist nur zum Teil war.
Im Reformhaus gibt es auch sehr gute Produkte zu teils günstigen Preisen.
Und da meine ich nicht die Sonderangebote, die es in meinem Reformhaus immer in großer Zahl gibt.
Dazu kommt, daß die Beratung meist hervorragend ist, weil die Reformfachverkäuferinnen sehr gut geschult sind.
Und man kann sich alles kommen lassen, was gerade nicht auf Lager ist.
Meine Reformhäuserin vermahlt mein Getreide, wenn ich Backen will u.s.w.
Möglich, daß der Service bei mir Extragut ist, aber ich denke, die sind alle so, weil sie sich eben in der Beziehung als Alternative sehen wollen / müssen.
In der Anfangszeit als Valees heraus kam habe ich die auch mal probiert. Geschmacklich nicht übel. Aber eben der Haken ist eben dass natürlich aus Milch besteht. Somit nicht nur für Tiere und Umwelt schlecht sondern auch für Allergiker. Das war auch so ein Problem bei mir mit der Lactose. Aber die von Viana schmecken genauso lecker und sind auch noch frei von tierischen Bestandteilen. Der Preis ist zwar höher, allerdings wer ist sowas bitte auch jede Woche.
Maria, trotzend dem wenigen Geld, das ich habe, hab ich es immer wieder in unserem Reformhäuselchen-Lädchen versucht... Den Laden besitzt eine alteingesessen Ossifamilie, die in der DDR bestens lebte. Seit dem Mauerfall sieht es völlig anders aus! Ich lebe -, ja, noch immer -, in Ostberlin...
Ein ♥liches Dankeschön euch allen, die ihr hier ehrenamtlich mitgearbeitet habt und GEMEINSAM einen hilfreichen Text erstellt habt!
Ich lass das gleich mal die kleinen Elektronischen zu fb rübertragen!
Tja, es lebe das Ehrenamt - danke!
Ich weiß, dass ich in den letzten 10? Jahren ca. 6x in Bioläden und im Reformhaus eingekauft habe und es die Ausnahme sein muss...
Kommentare (26)
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Dennoch möchte ich hierauf hinweisen:
Die Valess-"Schnitzel" werden auf Basis von Milch hergestellt. Mir ist nicht bekannt, dass diese von Kühen aus artgerechter (Bio-)Haltung stammt. Für diese Annahme spricht auch, dass die Marke von FrieslandCampina, einer der ganz großen (multinationalen) Milchkonzerne, vertrieben wird. Man kann davon ausgehen, dass die verwendete Milch von Rassen kommt, die seit Jahrzehnten einseitig auf Milchleistung gezüchtet wurden. Die Folgen der Hochleistungszucht (Viele nennen das auch passend "Qualzucht") sind am Aussehen erkennbar: Ausgemergelter Körper, übergroßer Euter. Solche Rassen sind in der Regel weniger robust als urwüchsigere Rassen. Durch die extrem hohe Milchleistung müssen diese Tiere zusätzlich mit Kraftfutter (z.B. Mais) und Eiweißfutter (z.B. Soja) gefüttert werden mit all den negativen Folgen für die natürliche Artenvielfalt, Ökosysteme, Umwelt, Klima (z.B. Regenwaldvernichtung) und nicht zu vergessen für die Menschen, z.B. in den Soja-Anbauländern (Krankheiten durch Spritzmittel, höhere Nahrungsmittelpreise, Zerstörung kleinbäuerlicher Existenzen, Export von "überschüssiger" Milch in die "Dritte Welt" und Schaffung von ungünstigen Abhängigkeiten usw.).
Daneben kommt in Valess-Produkten Hühnereiweiß zum Einsatz. Man kann davon ausgehen, dass dieses von Hühnern aus Käfighaltung kommt. Dazu kommt auch "pflanzliches Öl", wie es auch häufig in anderen vegetarischen Schnitzeln zum Einsatz kommt (Soja-, Weizen-, Gemüse-Schnitzel...). Hinter diesem Begriff steckt in der Regel Palmöl, für dessen Anbau und Gewinnung der Regenwald zerstört wird.
Ich habe früher Valess-Schnitzel schon mal gegessen, und sie haben mir geschmeckt. Mittlerweile sehe ich solche Produkte aus den genannten Gründen kritisch und lasse sie im Kühlregal stehen.
Auch wenn ich dieses Produkt nun kritisiere, würde ich es dennoch Personen nennen, die nach einer Alternative zum üblichen Schnitzel suchen, würde dabei aber meine genannten Bedenken nicht verschweigen. Als schmackhafter Fleisch-Ersatz (und damit als Beitrag zur Verringerung des hohen Fleischkonsums) ist es eine Alternative, wenn auch keineswegs die Ideal-Lösung.
Damit kann man das wohl unter so etwas wie Greenwashing abtun.
http://www.valess-professional.de/ueber-valess/produktbeschreibung.html
http://www.valess-professional.de/ueber-valess/produktbeschreibung.html
http://www.valess-professional.de/haeufige-fragen.html
Hier zum Thema: http://www.frieslandcampina.com/deutsch/
Ich finde, es kann ein Ausstieg aus dem Tierleichengenießen sein und somit ein Anfang für Neues...
Wer in der "Übergansphase " ist und diesen "fleischige Gefühle" noch eine Weile braucht, der kann zu Lupinenprodukten greifen. Sehr lecker und bio
http://www.alles-vegetarisch.de/-Alberts_LUPINEN-SCHNITZEL.._200g_,art-734
Ich erinnere mich sehr gut an den einzigen kleinen Einkauf in Alnatura und auch an den Versuch, im Bioladen einzukaufen!
Wer keinerlei Kultur- und Bildungsangebote wahrnehmen will, der kann vom hartzlich gern Heruntergereichten vielleicht BIO kaufen, ich nicht...
Ich weiß nicht, ob Fertig-Bratlinge für dich eine geschmackliche und sinvolle Alternative zum Valess-Schnitzel sind. Ein Preisvergleich lohnt vielleicht.
Rein pflanzliche Bio-"Bratlinge mediterran" von Alnatura (außerdem ohne Palmöl):
http://www.alnatura.de/de/produkt/41135
Alternativ: Bio-"Gemüse-Burger" von Alnatura (allerdings zum Anrühren - das Zubereiten dauert also etwas länger):
http://www.alnatura.de/de/produkt/38037
Ich kenne Valess überhaupt nicht, hab ich noch nie gesehen - ich schrieb doch oben: " Tja, in facebook rübergereicht bekommen und da ich für ein Zusammenkommen der Menschen bin, bring ich es gleich hierher."
Das steht für mich eindeutig, dass ich es eben erst bekam...
Die Alnatura Gemüse Burger sind zur Zeit gerade in meinem Vorrat, ansonsten spendier ich mir manchmal die Bio-Bratlinge - ich kenne die und ich genieße die manchmal, danke.
Nachtrag: Die genannten Bratlinge und Gemüse-Burger von Alnatura könnte man vielleicht auch "Fleischbegeisterten" näherbringen. Drauf hinweisen (und ein bisschen Werbung dafür machen) kann nicht schaden.
Ich hätte Zeit, Fleischesser zu anderem Essen einzuladen, nur kann ich das eben nicht oft finanziell stemmen...
So 4 x im Jahr tue ich das...
"Arm aber bio"
Feine Bioküche für wenig Geld
Den Titel, finde ich persönlich nicht so gut, es gibt aber sehr gute, günstige Rezepte.
Gibt es bei uns in der Bücherei, bestimmt auch in Berlin.
Es gibt auch eine Seite dazu mit leckeren Rezepten und Vorschlägen:
http://www.arm-aber-bio.de/
http://www.berief-feinkost.de/produkte/wie_fleisch_und_wurst/art_schnitzel2.php
Anmerkung: mit Bestandteilen von Ei (aus vermutlich industrieller Haltung) und sehr palmölverdächtig
Von Alpro gibt's ein Sojaschnitzel. Finde aber im Netz gerade nichts Konkretes dazu. Jedenfalls finde ich es sehr lecker gewürzt und ganz ohne die bei Soja-Produkten manchmal vorhandene gummiartige Konsistenz. Rein pflanzlich, aber auch sehr palmölverdächtig.
http://www.provamel.de/Dui_DT/getpage.asp?i=310
Anmerkung: Rein pflanzlich, bio und ohne Palmöl
Und die Preise? Werde versuchen, zwecks besserer Vergleichbarkeit danach zu schauen.
Valess-Schnitzel (ich glaube, 2 x 90 g): 2,95 € bei unserem örtlichen REWE
Provamel-Schnitzel (bio)* (2 x 100 g): 2,29 € bei unserem örtlichen ALNATURA
(s. meinen Link vom 18.04. um 17.27 h bzw. vom Utopia-Team gestern)
Tofu-Dinkel-Bratlinge (bio) von Taifun (2 x 100 g): 1,99 € beim örtlichen ALNATURA
http://www.taifun-tofu.de/de/produkte/taifun_tofu_produkte.php?NID1=3&NID2=8&NID3=0&ProdGr=8
Tofu-Dinkel-Bratlinge (bio) von Alnatura (2 x 100 g): 1,99 € beim örtlichen ALNATURA
http://www.alnatura.de/de/produkt/33751
Lupinen-Schnitzel (bio): 3,98 € für 200 g laut Link von Bada vom 18.04.
* Anders als auf der Provamel-Homepage, wo Sonnenblumenöl als Zutat aufgeführt ist, war auf der Packung die Zutat "Pflanzenöl" zu lesen. Keine Ahnung, ob es sich dabei um Sonnenblumenöl handelt oder ob vielleicht doch Palmöl drin sein könnte.
Die angegebenen Bratlinge und das Lupinen-Schnitzel sind ohne Palmöl. Das Valess-Schnitzel, wie bereits geschrieben, dagegen höchstwahrscheinlich mit.
Palmöl ist enthalten.
Die Zutaten: http://www.viana.de/index.php?id=78&product=20&backId=21
Betr. vegetarische Bio-Produkte sind eben oft teuer und selbst da muss man genau schauen, wer der Hersteller ist. Die Alternative sind dann reine vegane Fertigprodukte, ohne jeglichen tierischen Zusatz, die aber sind auch nicht gerade billig, eher sogar teuerer.
Anderseits was tun, wenn nur ein Hartz-vier-Geldbeutel verfügbar ist?
Hier kann ich nur vorschlagen selber Bratlinge zu machen, ob Gemüsebratlinge, Tofudellen..., da weis man was drin ist.
Rezepte gibt es sicherlich, aber es ist auch klar, man muss es selber machen. Wenn ich z.B. Tofudellen zubereite, kommen da i.d.R. immer so an die 8 Stück heraus. Das gibt für eine Person ca 3-4 Mahlzeiten als Beilage oder auch kalt genossen. Insofern ist die anschaffung des Grundmaterials vermutlich in der Summe auch günstiger als ein gekauftes Produkt, wobei es dort die selbe Menge gibt.
Was sicher richtig ist, auf Fleisch zu verzichten, dann aber eine fleischlose alternative zu kaufen, die dann wiederum andere Bestandteile aus Massentierhaltung enthält, wäre sicherlich nicht der richtige Schritt.
Es wird nicht leichter, wenn man sich vegetarisch ernähren will, aber die einkauf- und Kochmethode beibehalten will/muss, also deswegen mal öfters zu Fertigprodukten greift.
Diesen Prozess machen viele Anfänger/Umsteiger mit, lernenaber mit der Zeit noch viel genauer auf die Produktzutaten zu achten und dann müssen sie sich entscheiden.
Mit der Zeit bekommt man das aber raus und lernt entspr. einzukaufen.
Vielleicht sollte Utopia mal eine Reihe starten mit vegetarischen Fertig-Produkten, die garantiert keine Bestandteile aus Massentierhaltung enthalten, mal eine anfrage an Christoph stellen.
Wenn die nicht rein bio sind, dann muß man auch genau schauen wegen Konservierung, Farbstoff, Gentechnik ect.
Da finde ich Bratlinge aller Art wirklich die bessere Alternative.
Es gibt leckere Bratlings-Mischungen im Reformhaus.
Die sind nicht mal so teuer und schnell gemacht.
Aber man muß aufpassen, was man kauft, weil Reformhaus ist nicht gleich Bio.
http://www.provamel.de/Dui_DT/getpage.asp?i=310
http://www.veggielife.de/schnell_und_koestlich/green_schnitzel.html
http://www.wheaty.de/de/4032277003879/
http://www.viana.de/index.php?id=81&product=20&backId=21
@gerfi: wenn wir die Zeit dafür übrig haben, lässt sich daraus bei Gelegenheit vielleicht mal ein Beitrag oder eine Bildergalerie machen.
Grüße vom Utopia-Team
Wenn das keine Alternativen zu Valess-Produkten sind
Übrigens, Veggielive-Produkte kann ich empfehlen, selber schon ausprobiert.
http://www.topagrar.com/news/Schwein-News-Weltweite-Schweinefleischerzeugung-waechst-823460.html
Da ich es vermeide, in Supermärkten einzukaufen, kann ich nicht beurteilen, was in Supermärkten einzukaufen geht. Ich weiß nicht, wie viele BIO Nahrungsmittel in Supermärkten zu holen sind.
Was ich allerdings sehe - , hier, wo ich hause -, dass Viele durch die Supermarkttüren in die Supermärkte hineingehen und Viele im selben Zeitraum durch die Türen herauskommen.
Diese Menschen sehen alle nicht entspannt aus, finde ich...
Also, wenn ich bei diesen hastenden Menschen ein Bewusstsein wecken will, denke ich, ist die bequemste Ausstiegsmöglichkeit aus dem Altgewohnten eventuell ein Angebot, das ausprobiert wrid. Komplizierte Möglichkeiten, wie den Umweg ins Reformhaus -, wo saftige Preise sind!! -, oder weit vom Weg abgelegene Bioläden werden diese Menschen wohl kaum nutzen...
Im Supermarkt mal was andres ausprobieren könnte der Einstieg in ein Umdenken sein!
Das ist nur zum Teil war.
Im Reformhaus gibt es auch sehr gute Produkte zu teils günstigen Preisen.
Und da meine ich nicht die Sonderangebote, die es in meinem Reformhaus immer in großer Zahl gibt.
Dazu kommt, daß die Beratung meist hervorragend ist, weil die Reformfachverkäuferinnen sehr gut geschult sind.
Und man kann sich alles kommen lassen, was gerade nicht auf Lager ist.
Meine Reformhäuserin vermahlt mein Getreide, wenn ich Backen will u.s.w.
Möglich, daß der Service bei mir Extragut ist, aber ich denke, die sind alle so, weil sie sich eben in der Beziehung als Alternative sehen wollen / müssen.
Ich lass das gleich mal die kleinen Elektronischen zu fb rübertragen!
http://www.alnatura.de/de/produktdatenbank/1004/1262#product_db_navigation
http://www.alnatura.de/de/produktdatenbank/1016/1240#product_db_navigation
Preise für diese Produkte (übrigens aus österreichischem Soja-Anbau) beim ötlichen "dm", jeweils 200 g:
1,45 € für Tofu Natur, haltbar
1,55 € für Räuchertofu, haltbar
1,65 € für Tofu Mandel-Nuss, haltbar
Ich weiß, dass ich in den letzten 10? Jahren ca. 6x in Bioläden und im Reformhaus eingekauft habe und es die Ausnahme sein muss...