L ieb -----------------E
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R ammlercam -------P
R atschi holladrih ---Ö
S mar ----------------T
T rostlo --------------S
Ö ffentliche ---------R
P reisirichte ---------R
S ommertäträt ------Ä
E delstah ------------L
L um -----------------P
![[image]](/uploads/assets/user/27828/Eigene_Bilder_020.jpg)
Vorne, die ersten Buchstaben, ergeben von oben nach unten gelesen das Wort "Plärrstöpsel" und die letzten Buchstaben von unten nach oben gelesen ergeben ebenso das Wort "Plärrstöpsel".
Zuerst werden die ersten und die letzten Buchstaben auf ein Blatt geschrieben und dann der Zwischenraum gefüllt ...
Das ergibt phantasievolle Wortschöpfungen, die oft die Lachmuskulatur in Schwingung versetzen und was gibt es Schöneres, als gemeinsam zu lachen?
Das Ergebnis, das aus meiner "Feder" floss, könnt ihr in "Wortwechsel", vorne, in DER Gruppe lesen.
http://www.utopia.de/gruppen/wortwechsel-216/diskussion/ich-hab-da-mal-ne-frage-142512
Viel Spaß dabei!


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Grundlage für die Geschichten sind ein Akrostichon aus dem Wort Plärrstöpsel, 9 Frauen, Stifte, Papier und ca 20 Minuten. Jede Frau streicht ein Wort auf dem Zettel der neben ihr sitzenden Frau an, das in alle Geschichten einfließt:
Laune, Linie, Lump, Ägäis, Pinkel, satt, Stadt, Piesepampel, Paul
"Sandra, sag mal, was macht denn Paul? Ist der denn nun in der Ägäis? Hat er seiner Laune, dort Urlaub zu machen, nachgegeben? "
Sandra saß, mit dem linken Fuß wippend, auf Wandas Couch und reagierte überhaupt nicht auf Wandas Frage. Wanda hatte in der Küche Tee gebrüht und trat in diesem Moment ins Zimmer.
Mit dem Zeigefinger der linken Hand zog Sandra eine Linie, entlang der Tischkante.
Wanda stupste Sandra auf die Schulter. Erst jetzt sah Wanda, dass die 40 Jährige Stöpsel in den Ohren hatte. Sandra tauchte aus ihrer Versunkenheit auf.
Sie zog den rechten Stöpsel aus dem Ohr und guckte Wanda ins Gesicht: "Entschuldige, ich hab mal eben das Mediationsvorgespräch zwischen Lump und Piesepampel angehört. Da tut der Eine immer feiner als der Andere. Jeder zeigt nur auf den anderen Streitenden und redet von dem feinen Pinkel da. Keiner von den Beiden scheint auch nur ein Mal in den Spiegel geschaut zu haben und zu fragen, was sein Anteil an diesem Streit ist. Ich glaube, wir wohnen in der Stadt einfach zu dicht auf einander."
Sandra hatte den 2. Stöpsel auch aus dem Ohr gezogen und griff nach der Teetasse.
"Ach, der Tee wird mir gut tun, danke, Wanda!"
Wanda setzte sich Sandra gegenüber an den Tisch.
"Um was geht es denn in der Mediation? Kannst du mir davon erzählen?"
"Ja, du weißt ja nicht, wer die Beiden sind; ansonsten ist Mediation immer eine Angelegenheit, die in dem Raum bleibt, in dem mediiert wird. Die Beiden streiten um einen Hund, der immer jaulend in der Wohnung lag, als Herrchen zur Arbeit war."
"Und", fragte die 70 jährige Wanda die 30 Jahre jüngere Sandra, "kannst du das Problem lösen?"
"Nein, Wanda, Mediatorinnen lösen keine Probleme; Mediatorinnen leiten die Streitenden dahin, wo sie selber ihr Problem lösen. Ich habe allerdings die Hoffnung, dass sich vielleicht zwischen dem alleingelassenen Hund und dem alleingelassenen Mann eine Freundschaft für tgl. ein paar Stunden anbahnt. Ansonsten hab ich noch die Idee, dem Hund nen Plärrstöpsel rein zu stecken, damit er schweigt und dem plärrenden Mann ebenfalls."
Wanda guckte irritiert: "Was bitte ist ein Plärrstöpsel?"
"Ein Nuckel, Wanda, was sonst?"