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Sie hat mir meinen Holocaust gestohlen
Hat er sein Buch genannt.
Er kam von sehr weit her zu uns,
Aus einem fernen Land!
Er sitzt vor uns, wir alle lauschen seinem Reden
Und er beginnt und er erreicht an diesem Abend Jeden!
Er spricht vom Krieg, ist noch sehr jung, hat viel erlebt, gelitten
Und er erzählt von seinem Weg, weshalb er ihn beschritten!
Wir alle wollten unserm Land nur Gutes tun und zogen deshalb in den Krieg hinaus.
Wir schmissen friedliche Familien ganz schnell aus ihren Häusern raus!
Und eines Tages auf der Straße ist’s geschehen,
Ich sah vor mir ein kleines Mädchen gehen!
Klein, zart, zerbrechlich ging dies Mädchen vor mir her
In meinen Armen hielt ich ein Gewehr.
Man hatte mich gelehrt, sie ist von unserm Volk ein Feind
Doch dieses Kind ist still, verzweifelt, und es weint!
Ich sah sie an, die zierliche Gestalt, und sah sofort
Sie wusste schon, mir droht Gewalt, der hinter mir, der denkt an Mord.
Mein Gott, ich wollte Gutes für mein Volk hier tun
Wie kann ich auch nach einem einz'gen Mord je wieder ruhn?
Dies Kind will doch ganz sicher glücklich sein
Was tu ich hier, worauf lass ich mich ein?
Wie kann ein Mensch nen Menschen nur zum Feind erheben?
Wir wollen alle eigentlich im Frieden leben!
Und plötzlich wusste ich es von allein!
Ich weigre mich in Zukunft, auch nur eines Menschen Feind zu sein!
Kommentare (3)
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Da freut sich mein Email-Verteiler und mein Herz lacht vor Freude !!!
www.Connection-eV.de/projekt-reihe.php
Nach einem solchen Abend schrieb ich:
Sie hat mir meinen Holocaust gestohlen
Hat er sein Buch genannt.
Er kam von sehr weit her zu uns,
Aus einem fernen Land!
Er sitzt vor uns, wir alle lauschen seinem Reden
Und er beginnt und er erreicht an diesem Abend Jeden!
Er spricht vom Krieg, ist noch sehr jung, hat viel erlebt, gelitten
Und er erzählt von seinem Weg, weshalb er ihn beschritten!
Wir alle wollten unserm Land nur Gutes tun und zogen deshalb in den Krieg hinaus.
Wir schmissen friedliche Familien ganz schnell aus ihren Häusern raus!
Und eines Tages auf der Straße ist’s geschehen,
Ich sah vor mir ein kleines Mädchen gehen!
Klein, zart, zerbrechlich ging dies Mädchen vor mir her
In meinen Armen hielt ich ein Gewehr.
Man hatte mich gelehrt, sie ist von unserm Volk ein Feind
Doch dieses Kind ist still, verzweifelt, und es weint!
Ich sah sie an, die zierliche Gestalt, und sah sofort
Sie wusste schon, mir droht Gewalt, der hinter mir, der denkt an Mord.
Mein Gott, ich wollte Gutes für mein Volk hier tun
Wie kann ich auch nach einem einz'gen Mord je wieder ruhn?
Dies Kind will doch ganz sicher glücklich sein
Was tu ich hier, worauf lass ich mich ein?
Wie kann ein Mensch nen Menschen nur zum Feind erheben?
Wir wollen alle eigentlich im Frieden leben!
Und plötzlich wusste ich es von allein!
Ich weigre mich in Zukunft, auch nur eines Menschen Feind zu sein!
Berthild Lorenz 2010