In diesem Kontext steht auch das Krombacher Regenwald-Projekt. Krombacher engagiert sich, gemeinsam mit dem WWF, seit 2002 für den Schutz des Regenwaldes im Herzen Afrikas. Das Krombacher Regenwald-Projekt, mittlerweile eine Institution, verfügt mit der Regenwald-Stiftung über ein wirksames Instrument, um die Naturschutzmaßnahmen vor Ort zu finanzieren. Aber auch in der Heimatregion sind wir tätig. So haben wir bereits erfolgreich Projekte wie die Renaturierung der Littfe oder Wieder- aufforstungsarbeiten in Sieger- und Sauerland unterstützt. Zudem ist Krombacher Mitglied der Naturallianz, einem Bündnis aus Politik, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft und Kultur, das sich für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in Deutschland und weltweit engagiert.
Auch unternehmensintern ergreifen wir bereits seit Jahren Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Natur, angefangen bei der Ausrichtung der Gebindepolitik auf ein zu 97,8% umweltfreundliches Mehrwegsystem bis hin zu Engergie-Einsparmaßnahmen. Für die Zukunft haben wir uns ganz konkrete Ziele gesetzt, um die Belastung für die Umwelt weiter Schritt für Schritt zu reduzieren. Erreichen wollen wir dies unter anderem durch einen noch bewussteren Umgang mit Energie und Maschinen, die wir für unsere Produktion nutzen.



Kommentare (12)
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ich finde Ihren Einsatz für die Umwelt durchaus vorbildlich.
Wo Sie alle ihre Maßnahmen so schön beschreiben, wäre der nächste logische Schritt aus meiner sicht auf 100% biologisch erzeugte (nach EU Bionorm oder strenger, z.B. Bioland oder Demeter) Rohstoffe zu verwenden.
Und wie sieht es beim elektrischen Strom aus? Beziehen Sie schon 100% Ökostrom von einem der besonders empfehlenswerten Anbietern (Naturstrom, EWS, Greenpeace Energy, siehe: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/ )?
Und wie sieht es beim Papierverbrauch im Büro aus? Verwenden Sie ausschließlich 100 % Recyclingpapier mit niedrigem Weißegrad? Achten Sie darauf, dass kein Papier verschwendet wird (doppelseitig drucken, probeausdrucke elektronisch als pdf oder die Rückseiten von Fehldrucken wieder verwenden)?
Wie ist die Bilanz Ihrer Mitarbeiter? Machen alle mit beim Veggie-Tag oder essen viele sogar gar kein Fleisch?
http://www.donnerstag-veggietag.de/start.html
http://www.veggiday.de/
auch hier bei Utopia:
http://www.utopia.de/magazin/serien/veggie-tag
http://www.utopia.de/gruppen/gruppe/705
Tierzucht ist eine der größten Klimagasproduzenten und trägt außerdem zur sozialen Ungerechtigkeit und zum Hunger aus der Welt bei.
Wie ist die Bilanz Ihrer Mitarbeiten auf dem Weg zur Arbeit? Fördern sie das Fahrradfahren und/oder ÖPNV Tickes?
Es ist toll, dass Sie sich Weltweit engagieren. Wir können aber auch durch verbesserung unseres Verhalten hier in Deutschland viel für die Welt tun, ohne dafür weit reisen zu müssen. Klar ist der Werbeeffekt von solchen Aktionen geringer, ich glaube aber, dass es nachhaltiger ist als etwas, das weit weg passiert.
Viele Grüße
Dude
vielen Dank für die interessierten Fragen, die wir im Folgenden gerne beantworten.
Natürlichkeit spielt für uns eine große Rolle. Dem tragen wir derzeit mit strengen Kriterien bei der Auswahl der Zutaten Rechnung. Für unsere Produkte verwenden wir nur natürliche und ausschließlich gentechnisch unveränderte Rohstoffe. Dieser Grundsatz ist wichtiger Bestandteil unserer Lieferverträge. Eine Umstellung auf Bio ist allerdings nicht vorgesehen. Aufgrund unseres Ausstoß-Volumens von über 5,7 Mio Hektolitern auch schwerlich exekutierbar.
Der von uns bezogene Strom besteht nur zum Teil aus regenerativen Energieträgern. Flankierend zu geplanten Einsparzielen und Umweltmaßnahmen werden allerdings derzeit alternative Energiekonzepte geprüft.
Das Kopierpapier, das wir hier in Krombach verwenden, besteht zu 100% aus recyceltem Material. Das Kopierpapier ist mit dem Siegel „Der blaue Engel“ ausgezeichnet. Darüber hinaus achten wir bei unseren Papier- und Pappelieferanten auf deren Zertifizierung. Wir stellen es in die Eigenverantwortung unserer Mitarbeiter, bewusst und sparsam mit Materialien wie Papier umzugehen. Dabei fördern wir das Bewusstsein für Umweltschutz stets auf’s Neue. So geschehen auch bei unserem Umwelt- und Konjunktuprogramm, zu dem Sie unter dem Verantwortungsbereich „Mitarbeiter“ mehr lesen können.
Wir stellen es jedem Mitarbeiter frei ob er Fleisch essen möchte oder lieber darauf verzichtet. In unserer Kantine wird jeden Tag ein vegetarisches Gericht angeboten, daher haben wir keinen ausgesprochenen Veggie-Tag.
Viele Grüße aus Krombach
"Für unsere Produkte verwenden wir nur natürliche und ausschließlich gentechnisch unveränderte Rohstoffe."
Etwas anderes ist ja dank dem Reinheitsgebot für deutsches Bier auch nicht denkbar, oder?
http://www.transgen.de/datenbank/lebensmittel/214.bier.html
Das ist also ein etwas flaues Argument.
Mich überzeugt einfach mehr, wenn eine Firma mehr macht, als Branchenstandard ist.
Deshalb werde ich auch grundsätzlich -ohne selbst Bier zu trinken- die Brauerei http://www.lammsbraeu.de/ unterstützen.
Schönen Gruß, Maria_L
vielen Dank für die Antwort.
Beim Strom ist Sie mir etwas zu unpräzise. Jeder in Deutschlandbezieht zum Teil Strom aus regenerativen Quellen. Das schreibt das Erneuerbare Energien Gesetz vor.
Sie haben doch sicherlich große Dachflächen, die man zur Nutzung solarer Energie verwenden könnte (Warmwasser / Heizung / Potovoltaik). Was geschieht hierbei konkret in Ihrer Firma?
Die Antwort zu der Frage der Verkehrsmittel ihrer Mitarbeiter sind Sie mir leider schuldig geblieben.
Trotzdem finde ich es sehr gut, dass Sie sich um die Umwelt gedanken machen und auch schon einiges dafür tun.
Wir bleiben aber kritisch um Ihnen Anregungen für weitere Verbesserungen zu geben. Und ich bleibe bei Pinkus Bier http://www.pinkus.de/
Mit umweltfreundlichen Grüßen
Dude
wir prüfen derzeit alternativer Energiekonzepte wie von Ihnen dargestellt. Die Ergebnisse werden uns voraussichtlich aber erst Ende des Jahres vorliegen.
Die meisten unserer Mitarbeiter wohnen in einem direkten Umfeld von 500m bis 5km. Mit welchen Verkehrsmitteln sie den Weg zur Arbeit antreten liegt in deren eigenem Ermessen. Eine Förderung bei Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln findet von unserer Seite aus nicht statt.
Viele Grüße vom Krombacher Team
Vielen Dank für die Info, schön, dass Sie Utopia zeigen wollen, dass Sie auch aktiv für die Umwelt tätig sind. Regenwaldprojekt und Renaturierung sind natürlich sehr begrüßenswert, ebenso Energieeinsparung.
Nach meiner Information liegen im gewerblichen Bereich riesige Energieinsparpotentiale, die aufgrund der zu geringen Rendite nicht genutzt werden (weil die gewerbliche Energie zu billig ist).
Ich möchte mich gerne erkundigen, welche Schritte Sie sich für die Zukunft konkret vorgenommen haben?
Außerdem möchte ich mich den Fragen von Dude anschließen - genau so hätte ich sie auch gestellt, denn das ist der Anspruch den ich an mich als Verbraucher habe und den ich auch an Unternehmen habe - ich weiß, eine Herausforderung. Aber was wären wir ohne solche?
Vielen Dank für ihre Antwort,
und beste Grüße,
Mela
unser erklärtes Ziel für die Zukunft ist es, Ressourcen einzusparen. Bei der Energieverwendung wird dies durch technische Innovation, durch Steigerung der Effizienz, durch die Erhöhung der Ausbringungsgrade der Abfüllanlagen sowie durch einen bewussteren Umgang mit Energie und Maschinen erreicht. Innovationen und Einsparpotentiale sind für alle Abteilungen (Produktion, Logistik) definiert und mit Zeitzielen und Verantwortlichkeiten versehen.
Liebe Grüße aus Krombach
Die Frage nach dem Ökostrom interessiert mich auch. Bin auf die Antwort gespannt.
was Sie als wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen bisher bewerben im Rahmen Ihres Umweltengagements sieht sehr hübsch aus.
Mich interessiert aber mehr, wie es unter der Oberfläche aussieht.
Ich finde, da hätten Sie noch ziemlich viel Potential.
Ich habe Krombacher in der Vergangenheit gern getrunken,
werde jetzt jedoch zu Lammsbräu http://www.lammsbraeu.de/ wechseln.
„Wenn man einmal den ökologischen Bazillus in sich hat, wird man ihn nicht mehr los.“ – Schon lange vor Planetenrettungs- und Gesundheitswelle zeigt sich Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu, vom „Ökovirus“ infiziert. Bereits 1980 entscheidet sich der promovierte Kaufmann und Diplom-Braumeister für eine umweltorientierte Unternehmensführung und die Herstellung von ökologisch gebrautem Bier. Von Mitbewerbern und Handelspartnern einst belächelt, ist der rund 400 Jahre alte Betrieb, der sich seit 1800 in Besitz der Familie Ehrnsperger befindet, mittlerweile zur größten Bio-Brauerei Europas mutiert. Tendenz steigend."
Der Nachhaltigkeitsgedanke wird dort konsequenter umgesetzt, das ist für mich glaubwürdig.
Bitte verstehen sie es als Ansporn!
Wir, Ihre potentiellen Kunden, wollen Gutes tun mit unserem Geld - für uns - unsere Kinder und unseren Lebensraum...
Viele Grüße
Leia
Erst einmal voraus: ich bin einer Schüler der Clara-Schumann Gesamtschule Kreuztal und besuche die neunte Jahrgangsstufe. Zurzeit beschäftige ich mich in der Schule, voralledem im Fach Naturwissenschaften, mit dem Schützen der Umwelt. Wir probieren voralledem unsere Schule Energie freundlicher zu gestalten, aber uns auch mit den größten Betrieben im Siegerland auseinander zu setzen. Ihre Brauerei gehört selbst verständlich zu diesen Unternehmen und daher würde ich gerne einige Fragen stellen die nur ein Ortskundiger stellen kann.
Kommen wir zu den Fragen:
F1: Sie beziehen ihr Wasser aus den hier vorhanden Quellen. Sind sie sich bewusst, dass die Grundwasserbestände deutlich zurück gehen, da die Brauerei die Quellen überstrapaziert?
F2: Können sie Konkrete Umweltdaten nennen?
F3: Was steckt hinter dem Urwaldprojekt?
F4: Würden sie öffentliche Organisationen und Gebäude, im Bereich Kreuztal, wie Schulen, durch Spenden unter die Arme greifen, damit diese mehr Möglichkeiten haben Energie zu sparen?
F5: Werden in Zukunft mehr Umweltrettungsaktionen von ihnen durchgeführt?
LG,
Joshua Bald
zu all diesen Fragen gibt es sehr ausführliches Material in unserem Nachhaltigektisbericht, den wir 2011 zum ersten Mal veröffentlicht haben. Den gibt es bei uns in Krombach direkt. Entweder bestellen per E-Mail: siehe www.krombacher.de oder - als Kreuztaler Bürger ist das ja möglich - kurz vorbeikommen, um den Bericht in der gedruckten Version abzuholen :-)
Als PDF-Download gibt es den CSR-Bericht auch unter: https://www.krombacher.de/Engagement/Nachhaltigkeit/Nachhaltigkeitsbericht/. Hier Hier sind Zahlen und Fakten - in einem Fünf-Jahres-Überblick - zu allen genannten Fragen zusammengefasst.
Ich werde daher im folgenden nur kurz auf die Fragen eingehen:
ad 1:
Wir beziehen Wasser aus 48 Quellen im Umkreis der Brauerei. In der örtlichen Presse wurde verschiedentlich kolportiert, dass möglicherweise der Grundwasserspiegel zurückgehe. Dies ist definitiv nicht der Fall. Untersuchungen, die durchgeführt werden, ergeben, dass der Grundwasserspiegel nicht beeinträchtigt wird. Es gibt strenge Auflagen zur Entnahme von Wasser. Insbesondere darf die Wasserentnahme nicht die Wasserneubildungsrate überschreiten. Dies wird durch regelmäßige Kontrollen der Fachbehörden gewährleistet.
ad 2:
Konkrete Umweltdaten finden Sie in unserem CSR-Bericht: Hier sind alle Daten zu Energieverbrauch, Wasserverbrauch, THG-Emissionen, Abfälle, Papierverbrauch etc aufgeführt. Link: sieh oben.
Eine Nachricht vielleicht vorab, was den Stromverbrauch angeht: Wir haben seit dem 1.1.2012 unserer Strombezug auf Ökostrom, zertifiziert nach dem OK-Power-Label umgestellt. Das betrifft immerhin rund 55.000 MwH Strom.
ad 3:
Wir sind seit 2002 zusammen mit dem WWF im Krombacher Regenwald Projekt aktiv. Im Vordergrund steht der Schutz des Primärwaldes in Zentralafrika, Region Dzanga Sangha. In der Regenwald Stiftung, die wir 2003 gegründet haben, sind mittlerweile knapp vier Mio. Euro enthalten. Aus den Zinserträgen werden die Schutzmaßnahmen finanziert.
2011 haben wir mit dem WWF das Krombacher Klimaschutzprojekt aufgelegt. Insgesamt sollen 176.000 Hektar Moorfläche in Borneo wiedervernässt werden. Dazu hat Krombacher dem WWF zwei Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
In Deutschland arbeiten wir zusammen mit der DBU Naturerbe GmbH in einem Gebiet in Brandenburg (Rüthnicker Heide). Auch hier geht es - wenngleich in kleinerem Maßstab als in Borneo) um Wiedervernässung und Renaturierung der Fläche. Es kommen viele regionale Projekte (Kindelsberg etc) hinzu - kleinere Flächen, auf denen Wiederaufforstung der durch den Sturm Kyrill zerstörten Flächen betrieben wird.
ad 4
Unser gesellschaftliches Engagement basiert auf der Förderung vor allem von sozialen, karitativen Projekten. In der Krombacher Spendenaktion für 2011/2012 werden aktuell Mittel in Höhe von 250.000 Euro verwendet. Mögliche Projekte, wie das von Ihnen genannte, werden nicht gefördert. Insgesamt haben wir seit 2003 über 600 Maßnahmen und Institutionen unterstützt.
ad 5:
Die Förderung von Umwelt- und Naturschutzprojekten ist fester Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Im Falle des Krombacher Regenwald-Projektes haben wir über die Stiftung ja Langfristigkeit und Kontinuität gewährleistet. In Borneo haben wir uns - gemeinsam mit dem WWF - verpflichtet - die Maßnahmen über 30 Jahre nachhaltig aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus wird es In Zukunft auch weitere neue Aktivitäten geben.
so das wärs fürs Erste.
Viele Grüße ans Clara Schumann Gymnasium