Die Krombacher Brauerei arbeitet nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) von 1996. Für alle in der Brauerei anfallenden Abfälle besteht nach § 19 -21 KrW/AbfG ein Abfallwirtschaftskonzept, das detaillierte Maßnahmen zur Abfallvermeidung und Verwertung auflistet und vorschreibt. Das Abfallwirtschaftskonzept der Krombacher Brauerei wurde 2003 ins Leben gerufen. Das Abfallwirtschaftskonzept verpflichtet zur genauen Bilanzierung aller anfallenden Abfälle bis hin zum Nachweis ihrer sach- und umweltgerechten Entsorgung bzw. Wiederverwertung. Es werden dabei im Laufe des Jahres regelmäßige Kontrollen im Bereich der Krombacher Brauerei durchgeführt. Ebenso werden die Belege und Nachweise der Entsorgungsfirmen geprüft. Es gab in 2010 keinerlei Verstöße gegen die Abfallgesetzgebung. Die Abfälle in der Krombacher Brauerei werden an zentralen Sammelstellen zusammengetragen. Es gibt hier sowohl eine Sammelstelle im Altgelände als auch im Littfetal. Die Räume sind sauber und ordentlich, die Sammelbehälter verständlich beschriftet. Im Altgelände werden weitere Einzelcontainer zur Verfügung gestellt. Im Littfetal wurde infolge der Bauarbeiten in den vergangenen Jahren eine komplett neue Sammelstelle westlich der Hallen geschaffen.


Die Recyclingrate der Krombacher Brauerei ist enorm hoch. Dies verdeutlicht den hohen Standard, den die Brauerei bei der Abfallbewirtschaftung hat. Die Wiederverwertungsrate der Krombacher Brauerei liegt bei 98,1 %. Diese Wiederverwertungsrate der Krombacher Brauerei ist ein absoluter Spitzenwert, der im Grunde nicht mehr zu steigern ist. In den kommenden Jahren soll dieses erreichte, hohe Niveau gehalten werden. Auch der Anteil der gefährlichen Abfälle ist erfreulicherweise äußerst gering. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Abfallmenge der Krombacher Brauerei um 58,6% reduziert werden. Die Abfallmenge liegt aktuell bei 13.753 Tonnen (Vorjahr: 33.222 t). Die Ursachen für diesen Rückgang liegen in der Verringerung der Bauschuttmengen (um fast 14.000 t) und in der Verringerungen der Altglasmengen um fast 4.000 t.

Ziele, Maßnahmen und Zeitplan

1.    Aufrechterhaltung der hohen Wiederverwertungsquote von 98,1%
2.    Weitere Intensivierung der Sortierleistungen, damit die Glassabfälle bis 2111 um weitere 18 – 20% /ca. 1.100 Tonnen) gesenkt werden können.

Einschätzung

75% - Wir gehen voran