Das Projekt ist ein Baustein des Handlungskonzeptes kommunaler Klimaschutz Stadt Melle. Durch die Bereitstellung der Daten hoffe ich, dass sich viele Immobilieneigentümer dazu entscheiden, Solaranlagen auf ihren Dächern anzubringen, damit ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz in Melle getan wird“, so Melles Bürgermeister Dr. André Berghegger bei einem Pressetermin am Dienstag, 10. Januar. Hierzu erläuterte die Umweltbeauftragte Josefa Schmitz: „Insgesamt sind ca. 20.000 Dächer in Melle für Solaranlagen geeignet. Dies entspricht einer Dachfläche von ca. 2,2 Quadratkilometern, also ca. 440 Fußballfeldern. Allein dadurch könnten insgesamt 100.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr eingespart werden – zum Vergleich: In der Stadt Melle werden rein rechnerisch ca. 10 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr pro Einwohner ausgestoßen.“
Schmitz bearbeitet seit einem Dreivierteljahr die Thematik Solardachkataster für Bürger, nachdem entsprechende Beschlüsse in den politischen Gremien der Stadt erfolgten. Bereits im Juni des vergangenen Jahres wurden örtliche Fachbetriebe und das Handwerk über das Vorhaben informiert. Zur Ermittlung der relevanten Daten wurde im Sommer letzten Jahres eine Befliegung des Stadtgebietes vorgenommen. Das Osnabrücker Unternehmen IP Syscon GmbH hat die Standortanalyse bearbeitet. Das Projekt Solardachkataster kostet ca. 32.500 Euro.
Fragen beantwortet die Umweltbeauftragte der Stadt Melle Josefa Schmitz, Tel. 05422/965-278, E-Mail j.schmitz@stadt-melle.de.
Direkt zum Solarkataster:http://melle.publicsolar.de/


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