Das liebe Tier war vor einigen Wochen noch recht klein. Bei der ersten Begegnung waren wir wohl beide sehr verschreckt und haben uns ein paar Sekunden angesehen. Naja, Liebe auf den ersten Blick war es nicht :-)
Mittlerweile ist die Maus wesentlich größer geworden, oder es sind mehrere Mäuse drin. Bei der letzten Befüllung dachte ich, die Bewohner sind weg. Aber beim Festdrücken habe ich Piepsen gehört. Naja, wer meldet sich nicht zu Wort, wenn jemand in der Wohung (oder Speisekammer) rumwühlt.
Ist es überhaupt schlecht, Mäuse im Kompost zu haben? Besonders gröbere Obst- und Gemüsereste müssten ganz beliebt sein und somit schneller verwertet sein.


Kommentare (13)
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Guck mal was du für Mäuse drin hast, vermutlich sind das sogar Spitzmäuse (ganz hohes Fiepsen), und wären damit sogar Nützlinge, die Engerlinge und Schneckeneier fressen.
Kompost ist nicht gleich Kompost. Die Spitzmäuse sind bei mir im Schnellkomposter, in der Wurmhumusanlage lebt bei uns ein Maulwurf. Der ist zwar für meine Wurmzucht eher kontraproduktiv, aber ich hoffe die Würmer vermehren sich schneller als der Maulwurf :-)
Spitzmäuse sind keine Mäuse, sondern nur mausähnliche kleine Säugetiere.
Lt. Bundesartenschutzverordnung sind sie "besonders geschützt". Insofern sollte der korrekte Rat an Besitzer von Katzen eher lauten, diese von den Spitzmäusen fernzuhalten.
Völlig unsinnig ist Dein Argument mit der angeblichen Reduktion an Katzenfutter: Spitzmäuse werden von Katzen zwar getötet oder zumindest schwerverletzt, aufgrund des Geruchs jedoch i.d.R. nicht gefressen.
P.S.
Lt. Wiki hatte der irreführende Name "Spitzmaus" bereits einmal revidiert werden sollen, was jedoch misslang:
"Die Bezeichnung Spitz„maus“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Tiere mit den Mäusen nicht näher verwandt sind. Eine beschlossene Umbenennung durch die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde (DGS) auf ihrer Hauptversammlung 1942 in die zoologisch sinnvollere, ältere Bezeichnung Spitzer ließ Adolf Hitler nach seiner Kenntnisnahme durch die Berliner Morgenpost vom 3. März 1942 unter Androhung von längeren Aufenthalten „in Baubataillonen an der russischen Front“ unverzüglich rückgängig machen." (aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzmäuse )
"Die heutigen Bedrohungen gehen vorrangig von der Zerstörung ihres Lebensraumes und der Einschleppung von Neozoen in ihre Heimatregionen aus." Wikipedia.
Was das Sich-Fernhalten der Katzen von Spitzmäusen anbelangt, existieren wohl unterschiedliche Beobachtungen.
Das stimmt nicht so ganz.
Spitzmäuse haben am Kopf eine Drüse, auf Grund derer sie für Katzen giftig sind, bzw bekommen Katzen davon verstärkt Durchfall, was bei jungen Katzen dazu führen kann, dass sie klein und "mickrig" bleiben. Deshalb werden Spitzmäuse von Katzen von hinten gefressen, also der Kopf bleibt übrig. ABER
Spitzmäuse werden hauptsächlich von jungen Katzen gejagt. Ältere Katzen interessieren sich meist nicht mehr sonderlich für sie, aber die jungen nehmen sie zum üben, genauso wie sie Frösche und andere Tiere jagen, die sie gar nicht fressen. Häufig bleiben die Tiere dabei auch unverletzt und man kann sie problemlos retten. Anders ist das bei ausgehungerten Katzen, die fressen die Spitzmäuse häufig sogar mit Kopf. Sind aber ausreichend andere Mäuse vorhanden oder werden sie gefüttert, bevorzugen Katzen andere Mäuse und jagen Spitzmäuse nur selten.
Also hier bei uns gibt es etliche Spitzmäuse, von "selten" kann gar keine Rede sein. Zum Glück, wir sind hier mit Schnecken geplagt ohne Ende und Igel gibt es hier wo wir jetzt noch wohnen nicht :-(
Weil die ja wirklich nicht stören und auch ihre Berechtigung in der Nahrungskette haben.
Und wenn der Platz schön ist, dann wird nach kurzer Zeit wieder ein Mäusepaar dort wohnen, wenn Du das jetzige wegfängst.
Aber vor allem, die stören doch nicht, oder?
Bei mir ist der Kompost weiter weg vom Haus.
Ich wette, daß dort von der Spitz- bis zur Feldmaus alles wohnt, was vier Pfoten hat.
Ich stelle mir auch schwierig vor, einer Katze beizubringen, eine spezielle Mausart zu verschonen.
Dann gab es mal ein paart Tage lang nix und dann ist sie weiter gezogen. Mäuse und ähnlich kleine Vierbeiner gibt es sicherlich immer darin, es sei denn es ist ein vollkommen geschlossener Komposter (auch nach unten)