Am Abend plant man den nächsten Tag durch und merkt, dass nicht viele freie Zeiten bleiben mögen, um alles zu schaffen. Normalerweise ist dadurch der Streß einprogrammiert.
Im Kopf setzt sich sowas schnell fest. Keine Zeit. Keine Zeit. "Fahrrad heute?", fragen dich zwei große blaue Augen beim Frühstück. Du merkst, wie du nach Ausreden suchst, warum du heute den kleinen Mann nicht mit dem Fahrrad in die Kinderkrippe fahren kannst. Er freut sich seit dem Abend darauf. Trotzdem suchst du Ausreden. Aber warum? Zeitplanung hin, Freude des Kleinen her. Was ist dir wichtiger?
"Ja klar, wir fahren mit dem Fahrrad heute. Draußen ist es kalt, magst du Handschuhe haben?" - "Ja, Muhkuh drauf."
In einem Lied der Emil Bulls geht es um das selbe Thema. Daran erinnere ich mich öfter.
you will never change my way
a crusade against the slavery of time
this in an example of transcendent liberty


Kommentare (3)
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ich fahre ( fast ) jeden Tag mit dem Rad - mit meinem Rad ! - zum Job, 20km oneway.
Ich liebe es.
Ich liebe diese Tage.
Die Tage wenn es brüllend heiß ist, sie alle in ihren Autos an den Ampeln stehen und schwitzen, während ich mich am Kanalufer staufrei entlanggleiten lasse.
Ich liebe diese Tage im Frühjahr und Herbst, wenn es schon kalt ist, die Luft rein wie eine Bergquelle der Himmel ohne Wolken mit seinen Sternen und dem Mond scheint.
Ich liebe auch den Winter, wenn es rattenkalt ist und das Eis und der Schnee unter den Reifen knistert und knarscht.
Ich liebe die Zeit auf dem Rad, die Zeit in der Natur.