Aber:
Die Industrie wird nervös. Die Bosse reagieren irrational und skurril. Sie fangen an zu merken, dass ihnen diese Bewegung der Tierrechtler, Veganer, Humanisten und Gutmenschen nicht egal sein kann. Man merkt das an Kleinigkeiten.
Die erste Kleinigkeit: Sprötze
Die seit anderthalb Jahren arbeitende Tierfabrik mit 40.000 Hühnern gehört einem örtlichen Bauern, der sich dem Ober-Hahn Rothkötter ausgeliefert hat. Als der „Runde Tisch Natur-, Umwelt- und Tierschutz Buchholz“ mit einer Fahrraddemo gegen die Verdoppelung der Kapazitäten durch eine neue Masthalle protestieren wollte, strafte die Geflügelindustrie die Tierschützer schon im Vorwege ab. Dazu schreibt der Runde Tisch in seiner Presseerklärung:
„Die Mitgliederversammlung des Runden Tisches für Natur-, Umwelt- und Tierschutz Buchholz reagiert mit Verwunderung auf die Mitteilung des Lobbyverbandes „Niedersächsische Geflügelwirtschaft“ (NGW), dass Besichtigungen durch Kritiker der Sprötzer Mastanlage künftig nicht mehr zugelassen werden. Der Runde Tisch hatte kürzlich mit einer Fahrrad-Demonstration durch Sprötze und Buchholz sowie einer Abschlusskundgebung am Buchholzer Rathaus gegen die geplante Erhöhung der Mastkapazitäten in Sprötze auf 80.000 Hühner protestiert. Außer der Verdoppelung in Sprötze sind auch große Mastanlagen in Heidenau und Fintel geplant. NGW-Geschäftsführer Oltmann drohte einem als Massentierhaltungs-Kritiker bekannten Mitglied des Runden Tisches, ihn „persönlich für entstandene Schäden“ haftbar machen zu wollen. Der Runde Tisch fordert die NGW auf, zum konstruktiven Dialog zurückzukehren und endlich auch einen Beitrag zur Minderung des Tierleids zu liefern. Bisher stehe der Nachweis aus, dass die Geflügelwirtschaft wirklich zur Transparenz bereit sei.“
Das bedrohte Mitglied hatte mit der Organisation der (im Übrigen natürlich völlig friedlich verlaufenen) Demo nichts zu tun. Aber er ist einer der Lieblingsfeinde der Geflügelwirtschaft, und um sachlicher Argumente ging es ja gar nicht. Aussperrung der Kritiker: das ist als wolle man die den Sonnenschein trübenden Wolken mit der Plattschaufel wegschieben. Nützt nichts, und man verliert mit Chance selbst das Gleichgewicht.
Die zweite Kleinigkeit: Wietze
Auch in Wietze passt Rothkötter gut auf, wer dem Hühnerbaron genehm ist und wer nicht. Zwei grüne Ratsherrn der Gemeinde, die den größten europäischen Geflügelhof beheimatet, waren unvorsichtig. Aus ihrer Darstellung des Ablaufs:
„Auf Initiative von Bürgermeister Klußmann hatte die Celler Frischgeflügel GmbH Wietzer Kommunalpolitiker für den 23. Mai zu einer Besichtigung der neuen Geflügelschlachterei eingeladen.
Außer den Gemeinderats- und Ortsratsmitgliedern hatten sich außerhalb des Betriebsgeländes auch ein halbes Dutzend Tierschützer zu einer Mini-Demonstration eingefunden. Sie trugen ihre Standpunkte den versammelnden Ratsmitgliedern unter Zuhilfenahme eines Megafons vor. Die beiden Grünen Gemeinderats/Ortsratmitglieder Claus F. Schrader und Harald Kieckbusch nahmen den vorgetragenen Gesprächswunsch an, gingen auf die jungen Leute zu und unterhielten sich kurz mit ihnen.
Bei ihrer Rückkehr zur Besuchergruppe eröffnete ihnen Herr Bürgermeister Klußmann folgendes:
„Ich habe Ihnen eine Nachricht zu übermitteln. Sie werden an der Besichtigung nicht teilnehmen. Da Sie sich mit diesen Herrschaften unterhalten haben, hat Herr Rothkötter entschieden, Sie von der Einladungsliste zu streichen.“
Pikant ist, dass der Bürgermeister sich als Sprachrohr für die Rothkötter-Sottisen missbrauchen lässt. Aber auch hier wird deutlich: einige wenige junge Leute (wahrscheinlich von der im Mai durchgeführten „Critical Mast Tour durch Niedersachsen) lassen das System Rothkötter Alarm schlagen. Zwei demokratisch gewählte Ratsherren dürfen mit Bürgern nicht sprechen, die Rothkötter nicht genehm sind, wenn sie denn ihre Informationsrechte über die in ihrer Gemeinde angesiedelte Industrie wahrnehmen wollen. Rothkötter hebelt demokratische Rechte aus. Wenn er sich da mal nicht übernimmt.
![[image]](/uploads/assets/user/8614/DSC_0103.jpg)
"Und komm mir bloß nicht mit Schnabelkürzen!"
Noch ziert sich die Politik, Ernst zu machen mit der Durchsetzung von Transparenzregeln gegenüber der Agrarindustrie. Besonders in einem bäuerlich strukturierten Land wie Niedersachsen gibt es da viele Rücksichten zu nehmen. Aber erste Schritte hat Landwirtschaftsminister Lindemann getan: Moschusenten darf der Aschnabel nicht mehr gekürzt werden (was intensive Fabrikmästung unmöglich macht). Und Bauern müssen künftig Rechenschaft darüber ablegen, wo welche Gülle ausgebracht wird – bisher versickert alles mehr oder weniger unkontrolliert, auch wenn es tankwagenweise aus den Niederlanden importiert wird – denn die sind schon überdüngt. Niedersächsische Gewässer gehen aber auch bald in die Knie, wenn der unkontrollierten Überlastung kein Riegel vorgeschoben wird.
Jetzt hat sich ein Netzwerk gegründet, in dem sich die niedersächsischen Initiativen gegen Agrarfabriken und viele Umweltverbände zusammengeschlossen haben. Die Öffentlichkeit soll verstärkt informiert werden über die wirklichen Zustände in den Mastfabriken, über die Belastung der Umwelt und die Malträtierung der Tiere. Es geht nicht gegen den einzelnen Bauern, sondern die Großkonzerne (wie Rothkötter), die den Bauern knebeln und in ihre Strategien einspannen, so dass er gar keine Wahl mehr hat (zum Beispiel was er füttert, wen er in den Stall lässt usw.).
Der Vorsitzende des Landvolks in der Lüneburger Heide sieht nur Träumer am Werk: „Man träumt von einer kleinen schnuckeligen Kinderbuchlandwirtschaft, in der die Gefühlsduselei keine Grenzen kennt“. Er vergisst hinzuzufügen, dass es genau diese Kinderbuchlandwirtschaft ist, mit deren idyllischen Szenen sich die Werbung für Lebensmittel schmückt, täglich, millionenfach vierfarbige Lügen am laufenden Band. Wer spielt hier mit Träumen?
Und Meyer weist auch auf die „gefährliche“ andere Seite dieser gefühlsduseligen Spinner hin: „Wir wehren uns gegen die ständigen Diskriminierungen so genannter Fachverbände, Netzwerke und dergleichen, die unseren Rechtsstaat zur Bananenrepublik degradieren“ (Nordheide Wochenblatt, 2.6.2012). Wenn ich den krummen Gedanken recht verstehe, könnte er meinen, die Kritiker werfen dem deutschen Rechtsstaat vor, sich wie die schwachen Republiken Süd- und Mittelamerikas dem Diktat von mächtigen Konzernen zu unterwerfen. Da ist was dran, Herr Meyer. Der Hühnerbaron Rothkötter aus dem Emsland, der Eierglobalist Lohmann aus Cuxhaven, die einschlägig berüchtigte Billighuhnfirma Wiesenhof, das sind schon Konzerne, die ihren Einfluss geltend zu machen wissen. Es wird aber nicht immer so im Geheimen weitergehen wie in den letzten Jahrzehnten.
Der Widerstand formiert sich. Und da lässt Herr Rothkötter schon mal die Plattschaufel kreiseln. Sieht ganz possierlich aus. Könnte eine neue Disziplin bei der Ostfriesenolympiade werden.


Kommentare (103)
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Hoffentlich haben die beiden gründen Gemeindemitglieder, die da von der Besichtigung ausgeschlossen wurden, begriffen, wo die Macht liegt und organisieren sich mit ihrer Partei künftig gegen diese Macht und Arroganz.
Aber und das darf auch nicht vergessen werden, neben der Konsumentenaufklärung muss man auch den Bauern Anreize bieten, diesen Horror nicht mehr mitzumachen, also Alternativen anbieten.
Das wäre z.B. eine klare politische Aufgabe.
http://www.animal-health-online.de/lme/2012/05/24/weltgeflugelproduktion-steigt/7372/
http://www.marktinfo-eier-gefluegel.de/Aktuelles/MEG-Mediendienst-Gefluegel-KW-45-Gefluegelfleischverbrauch-Noch-Potential-fuer-die-deutsche-Erzeugung,QUlEPTE4ODY0MTkmTUlEPTc0Mzg5.html
Irgend ein Land muss eben immer Vorreiter spielen. Schauen wir doch mal, dass wir einiges hier in D verändern.
Immer bei sich selber anfangen, das gilt auch für das eigene Land, volk!
http://www.marktinfo-eier-gefluegel.de/Aktuelles/MEG-Mediendienst-Gefluegel-KW-45-Gefluegelfleischverbrauch-Noch-Potential-fuer-die-deutsche-Erzeugung,QUlEPTE4ODY0MTkmTUlEPTc0Mzg5.html
Ich lass mich überraschen, vielleicht haben Peta und co ja andere Zahlen, ich finde jedenfalls keine
Wünsche den engangierten Bürger und Bürgerinnen viel Kraft und viel Erfolg und sage ihnen ebenfalls,DANKE
Die Bilderbuch-Idylle in den Köpfen wird nicht zuletzt vom Bauernverband unterstützt. Dazu gehört z.B. das Bild einer jungen Frau (soll angeblich eine Landwirtin sein), die vor einem blühenden Kartoffelacker stehend ein niedliches Ferkel in den Armen hält. Die Passanten, die an solchen Großplakaten vorbeikommen, sollen glauben gemacht werden, die "Nutz"tiere würden wie Babys und Kleinkinder umsorgt. Auch Kinderbücher, die die Bilderbuch-Idylle "kommunizieren", erscheinen in Landwirtschaftsverlagen (z.B. "Benni, Lissi und ein Haus voll Tiere" im Landwirtschaftsverlag in Münster und "Willkommen auf dem Bauernhof" herausgegeben von der Fördergemeinschaft Integrierter Pflanzenbau u.v.a.m.)
Interessant wäre auch, von Herrn Meyer etwas zur Situation seines eigenen Betriebs zu erfahren, doch das verschweigt er aus gutem Grunde doch lieber.
Du hast etwas übersehen, die Zahlen, die Du recherchiert hast sind vom 10.11.2010 ermittelt aus 2009. in 2011 stagniert der Verbrauch bereits nahezu. Ein erster sichtbarer Erfolg der vielen Bürgerinitiative im Land. Seinen Unmut ausschließlich über das Einkaufsverhalten zu zeigen ist weniger erfolgreich. Bürgerinitiativen bewirken eine breite Aufklärung der Bevölkerung und der Verbraucher, somit den Widerstand und rückläufige Verkaufszahlen.
Es gibt also den Effekt, das viele Bauanträge für solche Ställe viel Protest nach sich zieht, daraus ergibt sich eine steigende Zahl von Menschen die umdenken, Ernährung ändern und den Kauf solcher Erzeugnisse unterlassen. Es werden täglich mehr!
Ich weiß von einigen Landwirten, die Baupläne beantragt in der Tasche haben, aus Angst vor "Stress" diese aber icht mehr verwirklichen wollen.
http://berichte.bmelv-statistik.de/WBB-1300002-2011.pdf
Kann ja sein das die Leute umdenken, trotzdem kaufen sie weiter in steigenden Maße Geflügelfleisch. Aber vielleicht ändert sich ja alles in 2012, dafür liegen jedenfalls noch keine Zahlen vor...........
aber wie schon geschrieben, man kann sich die Welt auch schönreden....
Auch das sind Zahlen von 2010 und eben nicht von 2011. 2011 stagnierte der Absatz nahezu. Das heißt der gewohnte Zuwachs fiel weit geringer aus als in den Vorjahren.
Natürlich kann man sich das auch schönreden, aber auf Statistiken der Gefflügelindustrie sollte man wenig geben. In den letzten Monaten gab es beim Hähnchenfleisch einen kleinen Preissturz, erste Mastställe blieben leer, teilweise mussten Agrarindustrielle bis zu 3 Cent per Tier drauflegen. Sicher spielten verschiedene Faktoren eine Rolle, aber ide wichtigste Rolle spielten die aufgedeckten Skandale über Rückstände im Fleisch von Antibiotika oder auf der Haut von MRSA und ESBL. Die Uetrechter Studie erledigte den Rest der Zweifel.
In Anzeigenkampangnen versucht die Gflügelindustrie uns weißzumachen die Nachfrage wäre ungebrochen, da frag mal deinen Einzelhändler...
Rauchen ist übrigens doch nicht gesundheitsschädlich!
gez. Dr. MARLBORO
Eigentlich klingt's erst mal pervers, daß dieses Fleisch noch billiger wird.
Auf der anderen Seite, wenn es am gesunkenem Absatz liegt, soll es mir recht sein.
Gäbe es eine ausgeglichenere Werbung, bzw. Aufklärung in den Massn-Medien, könnte die Reduzierung wesentlich schneller vonstatten gehen.
ingesamt steigen die Preise, wegen der gestiegenen Futterkosten, für Fleisch aller Art. Aber in letzter Zeit gab es tatsächlich einen Preisrückgang auf hohen Niveau, dieser betraf alle Fleischarten
Verbraucheraufklärung ist dabei unsere schärfste Waffe!
In Niedersachsen muss es im Januar 2013 zusätzlich zu einem politischen Machtwechsel kommen!
Hierfür müssen wir uns mit aller Kraft einsetzen!
Es gibt viel zu tun.....
Beachtet bitte, daß bei der Hühnermast männliche wie weibliche Tiere gemästet werden. Deshalb ist der Begriff "Hähnchen" falsch. Außerdem weckt er bei uninformierten Verbrauchern falsche Assoziationen (männliche Geschwister der Legehennen). In der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung steht es im Abschnitt IV mit "Anforderungen an das halten von Masthühnern" ab § 16 richtig und damit offiziell.: es sind Masthühner!
Die Hühnerbarone verwenden absichtlich den falschen Begriff, um den oben erwähnten Irrtum zu tradieren. Mit unserer Wortwahl sollten wir sie nicht noch unterstützen und uns damit zugleich zu nützlichen Idioten machen!
Die Teillösung lieferst du ja nun selbst gleich mit: Kein (Mast-)Geflügelfleisch (und anderes Mastfleisch) mehr kaufen! Wir fangen dann schon mal an. Ohne politisches Mitwirken geht's aber auch nicht. Ohne Subventionen in die Masthaltung und Verlagerung der Umweltfolgekosten auf den Steuerzahler wäre das Fleisch schließlich nicht so wahnsinnig billig.
Das Erste was wir im Moment brauchen ist eine eindeutige Kennzeichnung des Fleisches und entsprechende Aufklärung was diese bedeutet - für Mensch und Tier.
Btw.: durch resistente Erreger die erwiesenermaßen aus der Geflügelmast kommen, sterben jedes Jahr etliche Menschen. Nicht alle Erreger kommen aus der Geflügelmast, aber einige und einige tote Kinder und Erwachsene reichen doch, oder?
Wie soll man den da die Investition eines Landwirtes in eine solche Anlage bewerten, wo man weiß das dieser sich heutzutage voll bewußt ist was sein Produkt anrichtet
Das ist doch auch ziemlich profitgeil und menschenverachtend - von der Tierquälerei mal ganz abgesehen, da diese ja für Sie nicht sooo interessant ist.
Da wird ein "Produkt" auf den Markt gebracht das mit seinen Nebenwirkungen tausende Kinder und Erwachsene tötet - nur um Geld zu verdienen.
Wobei man aber auch sehen muss: eine Investition in gleicher Höhe in ein Mehrfamilienhaus bringt mehr Ertrag und weniger Arbeit - und tötet niemanden.
Keine Subventionen für Bauern die Massentierhaltung praktizieren oder einen Bau planen und klare Kennzeichnung des Fleisches.
Und dann hätte ich doch gerne mal die neuesten Zahlen wenn hier schon von veralteten Zahlen gesprochen wird
außerdem wüste ich doch mal zu gerne um was für subventionen es geht. Soviel wie ich weiss bekommen Geflügelmäßter keine Subventionen,
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/landwirtschaft/20110800_landwirtschaft_studie_subventionen_massentierhaltung.pdf
Aus der Zusammenfassung:
- Der Hauptteil davon, rund 950 Millionen Euro (pro Jahr!!!), kann den Futterflächen für die industrielle Mast zugeschrieben werden und stammte aus dem Topf der EU-Direktzahlungen.
- Die zweitgrößte Gesamtsumme von im Schnitt jährlich 80 Millionen Euro resultiert aus der Agrarinvestitionsförderung (AfP). Diese Gelder setzen sich aus EU-, Bundes- und Landesmitteln zusammen und wurden Agrarbetrieben direkt für den Neubau von Ställen bereitgestellt.
- Subventionen aus dem Topf „Marktordnung“ – 18 Millionen Euro Steuergelder für Schlachtkonzerne.
Die Details dazu siehe PDF.
Häää?
http://www.dw.de/dw/article/0,,6658917,00.html
http://www.gefluegelmast.de/aktuelles/7-aktuelles/218-rothkoetter-schlachthof-in-wietze-holt-haehnchen-aus-daenemark-.html
wenn es keine Subventionen gäbe, dann gäbe es auch keinen Subventionsbetrug:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/staatsanwaltschaft-ermittelt-razzia-bei-wiesenhof-1.1344089
Vielleicht einfach mal Geflügelmast ohne Scharf-ß schreiben, Bhellweg, dann klappts auch mit dem Subventionen-Finden ;-)
Außerdem, wie wäre es überhaupt administrierbar wenn Futterflächen von der Förderung ausgeschlossen würden und nicht Futterflächen gefördert würden. Den Weizen sieht man es nicht an ob er für die Brotherstllung angebaut wird oder an Hähnchen verfüttert wird. Den Mais sieht man es auch nicht an ob ihn die Schweine fressen oder ob er in der Bio-Gas-anlage landet
Außerdem beteiligt sich die Bundesregierung im Rahmen der Exportförderung an Messen im Ausland sowohl direkt mit eigenen Ständen als auch in Form von finanzielle Beteiligungen. Näheres hierzu kann abgefragt werden beim BMELV in der Unterabteilung UA 42 "Agrarmärkte, Absatzförderung" und im Referat 426 "Absatzförderung, Qualitätspolitik". Zu erreichen sien beide Stelle über die zentrale Telefonnummer des BMELV: 030-18529-0 oder per Mail: poststelle@bmelv.bund.de
Wenn Du den Link von emmaradio gelesen hast, dann sicher auch den Punkt über indirekte Subventionen über Futtermittel.
Na super, dann sind wir uns ja einig.
Zum Glück sind halt nicht alle Menschen gleich sondern protestieren gegen solche "Unsitten" bzw. stimmen mit dem Einkaufskorb ab.
aber die Gehirne mancher sind leer"
Kommt vielleicht vom zuvielen Massengeflügelkonsum und dem verdrehen der offensichtlichen Wahrheit, wie die der Subventionen für Massentierhaltung, der Verseuchung des Grundwassers,des unmenschlichen Umgangs mit den Tieren.....
Wurde hier schon ausführlich ausgeführt, stößt aber bei den Gedankenlosen oder den Ausblendern auf taube Ohren.Daran krankt das System, an der Ignoranz .
Wenn der Verbraucher nicht mehr durch schöne Bildchen und Blender verdummt wird ist er auch in der Lage mit dem Einkaufskorb abzustimmen. Aber genau davor haben die Hühner- und Lügenbarone ja Angst...
Einmal mehr frage ich mich, was Deine Motivation ist, hier so zu schreiben, daß es sich anhört, als würdest Du die Hühnerbarone in Schutz nehmen.
Daß Du selbst keiner bist, wissen wir, daran kann's also nicht liegen.
Ist es tatsächlich die Angst, daß Dir jemand den Genuss des Hühnerfleichses madig machen möchte oder verteuern und das Fleisch rationiert wird?
Meine Motivation ist die:
Ich möchte aufklären, damit die Leute entsprechend mit dem Einkaufskorb abstimmen können.
Aufklären in der Hinsicht, daß dieses Hühnerfleisch nicht gesund ist, die Umwelt verpestet und eine absolute Tierquälerei....um nur mal die wichtigsten zu nennen.
Und Deine Motivation?
Übrigens: Bio-Geflügel spielt so gut wie gar keine Rolle.
http://www.oeko-komp.de/index.php?id=3040&languageid=1
Vielleicht nicht für Dich, aber für mich spielt es eine sehr große Rolle.
Ich konsumiere kein Hüherbaron-Fleisch.
Also darf ich auch kritisieren....
Ißt Du Geflügel aus Massentierhaltung?
Schmeckt Dir das noch?
Im Tierschutzgesetz steht übrigens was vom Mitgeschöpf (§1) und von der Pflicht der den Bedürfnissen der Tiere entsprechenden Unterbringung und Versorgung (§2) Rechnung zu tragen. Doch um derlei "Kleinigkeiten" scherten sich die Tiernutzer bislang selten und die Agrarindustrielen noch nie. Was zählt, sind allein die schwarzen Zahlen unter dem Strich! Noch schlimmer ist, daß die Branche seit Jahrzehnten effektiven Tierschutz verhindert, indem sie auf die Politik massiven Druck ausübt. Insider wissen, daß die Standleitungen zwischen den verschiedenen Abteilungen des BMELV und den Lobbyverbänden der Agrarwirtschaft und Agrarindustrie bestens funktionieren. So war es wiederholt möglich, daß in der landwirtschaftlichen Fachpresse schon Kommentare zu Referentenentwürfen veröffentlicht wurden noch bevor sie den Verbänden zwecks Stellungnahme zugeschickt worden waren.
Traurig stimmt mich Ihre fatalistische Grundhaltung, denn so muß ich annehmen, daß Sie mit derselben Begründung andere Rechtsverstöße (z.B. die der Steuerhinterzieher, der kriminell handelnden Autofahrer ...) achselzuckend hinnehmen.
in Ihrem Profil steht das sie die Sorge umtreibt wie 9 Mrd.Menschen satt werden sollen.
Mich bezeichnen sie als verlogen. Jetzt weiß ich wie ernst sie zu nehmen sind...
Sind Sie wirklich so naiv zu glauben das sie diese Menschen mittels Massentierhaltung ernähren können?
Ein bischen sollten sie sich schon informieren wenn sie hier mitdiskutieren wollen.
:
Es gibt einen schönen Spruch für Leute wie :
Don` t feed the Troll
Ja, hast ja recht...trotzdem kann man nicht alles stehen lassen.
... übrigens fressen sich die hemmungslos Fleisch (fr)essenden Menschen krank, wodurch sie letztlich an Lebensqualität einbüßen, Aber so weit denken die meisten Konsumenten nicht.
Wie sagte noch der Philosoph Meyer-Abich sinngemäß so treffend auf dem Hamburger Kirchentag 1995? "Iß halb so viel tierische Produkte und zahle das Doppelte, dann freut sich der Landwirt, der mit viel weniger Tieren ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften kann ... und die Tiere freuen sich auch, weil sie besser gehalten werden können."
Übrigens: für die Ärmsten der Armen sind sogar Produkte aus Massentierhaltung zu teuer aber wenn so viele Menschen Fleisch verzehren wollen geht das nur so wie wir es heute machen.
Deutschland kann und darf die Welt nicht mit Nahrungsmitteln versorgen, das wollen übrigens die sog. Empfängerländer auch gar nicht, zerstören und verhindern unsere Billigexporte doch gerade den Aufbau und die Entwicklung regionaler landwirtschaftlichen Betriebe in diesen Ländern!
Man darf nicht ungeprüft übernehmen, was die deutsche Agrarindustrie und Herr Sonnleitner immer wieder gebetsmühlenartig postulieren. Unsere Agrarindustrie verhindert die notwendige Entwicklung in den sog. Schwellenländern! Dieser Irrsinn muss gestoppt werden!
@bhellweg, kannst Du bitte mal aufhören, immer von "WIR" zu reden?
Wenn ich ein Bio-Huhn kaufe zum Braten, dann sicher ein ganzes Huhn und keine einzelnen Teile...
Hier noch ein Artikel über die Auswirkungen des billig-Exports nach Afrika:
http://www.brot-fuer-die-welt.de/downloads/niemand-isst-fuer-sich-allein/huhn_final.pdf
Das funktioniert schon lange nicht mehr, die Menschen leben ja nicht dort wo die Nahrungsmittel wachsen die riesen Ballungsgebiete in Ostasien, können gar nicht von von Betrieben vor Ort bedient werden. Der gesamte Bereich von Nordafrika (Marokko) über die arabische Halbinsel über den Iran bis Pakistan liegt in einen Trockengebiet mit viel zu vielen Menschen auch hier muß Nahrung von außen dazu kommen. Der Mensch (und seine Nutztiere) ist das einzigste Lebewesen auf unseren Planeten was nicht dort lebt wo alles zum Leben vorhanden ist. Der Mensch hat die Logistik erfunden. Und selbst wir, die in einer fruchtbaren Weltgegend leben importieren viele viele Nahrungsmittel wie Bananen, Kaffee, Apfelsienen und und und.....
Natürlich spielen wir im internationalen Agrarmarkt mit, wir können gar nicht anders. Alles andere wäre, sich aus der Verantwortung zu stehlen.
http://www.youtube.com/watch?v=AeqeyP77s8g&feature=share
letztlich hat der Konsument erstmal nur sich selbst im Blick - wir sind alle so weit weg von den Prozessen und Zusammenhängen und folgen nur noch den eigenen "Bedürfnissen".
Der Verbraucher möchte nur noch Hähnchenbrust und zwar viel und billig, wohin soll der Rest?
das war die Ausgangssituation.
Jetzt die Folgen:
Rassen die schneller wachsen, als es gut für sie ist. Wir essen kranke Tiere. Turbogemästet mit entsprechendem oft Gen-Soja und Antibiotika unter entsetzlichen Qualen. Auch auf Kosten der Umwelt.
Die Reste werden exportiert und machen die Menschen wegen der fehlenden Kühlung und Kontrollen krank.
usw.
Eine afrikanische Frau und ein Mann kommen zu Wort und meinen sie möchten die Tiere lebend sehen und auswählen - sie wollen gesunde Tiere essen.
Ein lebendiges Geschöpf, das Schlachten, Teilen und verzehren gehören noch zusammen.
Bei uns soll man vom Tier nichts mehr erkennen und "schuldig" sollen sich andere an deren Ausführung machen.
"Die EU-Subventionspolitik steht ja schon seit vielen vielen Jahren in der Kritik -- gerade im Landwirtschaftssektor werden oft völlig falsche Anreize und Lenkungssignale gesetzt (wie man bereits in frühere Jahrzehnten mit den „Butterbergen" und „Milchseen" zu spüren bekam).
Im Zuge der allgemeinen neoliberalen Exportorientierung der westlichen Industrieländer versucht man nun, Überschüsse in andere Regionen zu verkaufen -- Dank Exportförderungen für die Landwirte funktioniert es auch hervorragend, z.B. Geflügelteile, die hierzulande als „nicht fein" genug gelten, nach Afrika auszuführen und dort mit einem künstlich niedrig gerechneten Kampfpreis in die lokalen Märkte zu pressen.
So nimmt der vom EU-Steuerbürger finanzierte Unsinn billiger und billigster Fleischproduktion immer groteskere Züge an und zerstört zudem auch noch die regionale Wirtschaft vor Ort.
Die Phoenix-Doku „Hühnerwahnsinn -- das eiskalte Geschäft mit dem Geflügel" (via Nokturnal Times) geht den Zusammenhängen auf den Grund und zeichnet dabei ein wenig erfreuliches Bild unserer auf Wachstum und Expansion getrimmten Wirtschaftswelt.
90.000 Tonnen gefrorene Hühnerteile importiert Ghana jährlich, produziert in den Schlachthäusern Europas oder Amerikas. Die Schwemme der Hühnerteile aus den Industrienationen zerstört in den afrikanischen Entwicklungsländern die lokalen Märkte, treibt dort Hühnerfarmer und verarbeitendes Gewerbe in den Ruin.
(...) Der Film verfolgt die Hühner-Teile auf ihren verschlungenen Wegen von Deutschland, Frankreich und den Niederlanden nach Afrika. Am Beispiel Ghana und Togo wird dokumentiert, welche Auswirkungen die Exporte auf die örtlichen Märkte haben und was der europäische Hühnerwahnsinn für die Menschen dort bedeutet.
Der Film gibt aber auch einen Einblick in ein Geschäft, in dem täglich Hunderttausende Hühner vom Schnabel bis zur Kralle verarbeitet werden. Der Druck auf die Hühnerzüchter wächst nicht nur in Afrika:
Riesige Mengen von tief gefrorenem Hühnerfleisch aus Brasilien werden inzwischen billig nach Europa verschifft und vernichten selbst in traditionellen Hühnerzuchtgegenden immer mehr Arbeitsplätze.
Autor Joachim Vollenschier zeigt ein globales Hähnchen-Roulette, das in einer Verkettung von Wellnesswahn und Geschäftemacherei die Existenz und Gesundheit von Menschen ruiniert.
Die Erkenntnis, dass Cholesterin und Übergewicht ein Gesundheitsrisiko darstellen, machte fettarme Diäten populär. Statt des fetten, halben Hühnchens wollte man die magere Hühnerbrust auf den Tellern.
Das lassen sich die Hersteller teuer bezahlen.
Der Rest vom Vogel erscheint europäischen Verbrauchern heute meist minderwertig.
Das aber stellte die Hühnerbarone vor Probleme: Wohin, bei rapide steigendem Brustverkauf, mit all den Schenkeln, Rücken, Füßen, Innereien, mit dem gigantischen Hühnerhaufen, der sich nur bedingt nach Russland, Nahost oder sonst wohin verfrachten lässt?
So begann der große Exodus der zerstückelten Hühner, während in Togo und im Senegal, in Angola, Liberia und Ghana die lokale Industrie zusammenbrach. Brust oder Keule? Die deutschen und französischen Konsumenten haben sich eindeutig entschieden.
Seit der Wellnesswelle wird nirgendwo so viel Hähnchenbrust gegessen wie bei uns.
Die Industrie bedient diesen Trend allzu gerne, denn das Filet wirft den höchsten Profit ab. Doch wohin mit dem verschmähten Rest? Er wird weltweit verschoben. Dabei landen diese Hühnerteile häufig in afrikanischen Ländern.
Die Folge:
Lokale Märkte werden dort zerstört, Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch, denn in Afrika gibt es weder Kühlschränke noch Lebensmittelkontrollen.
Am Beispiel von Ghana und Togo wird deutlich, welche Auswirkungen die Exporte auf die Märkte und die Menschen in Afrika haben. Die Dokumentation gibt aber auch einen Einblick in die Umstände
Übrigens: Wo landen denn unsere Altkleider und machen vor Ort Industrieen kaput? Wo landen unsere Schrottautos? und und
Ihre Aussage, 9 Mrd. (im Moment sind es erstmal noch rund 7 Mrd.) wollten (mit Fleisch) ernährt werden, baut auf Vermutungen auf. Haben sie die Menschen gefragt, womit sie ernährt werden wollen? Sie unterstellen außerdem, dass die Konsumenten aufgeklärte Verbraucher seien, das stimmt nicht. Konsumentscheidung ändern sich durch Aufklärung (und zwar vollständige). Aber die Fleischindustie verfügt über ausreichende Mittel eben diese Details zuverschleiern. Und Sie unterstützen mit Ihren Lobbistenstatiken diese Praxis. Das missfällt mir und anderen Utopisten.
Wir hier versuchen mit sehr viel Engagement mehr Transparenz zu erstreiten. Und ja einige gehen auch soweit, die gesamte Industrie durch Konsumverzicht zu boykottieren. Das ist eine von vielen anderen Möglichkeiten. Müssen Sie nicht mitmachen und es tut mir für sie leid, wenn Sie das Vertrauen in den Einfluss von Gesellschaft auf Politiken und Marksysteme verloren haben. Ich kann Ihre Skepsis sogar nachvollziehen. Aber bitte ersparen Sie sich selbst uns die das-ist-eben-so-das-bleibt-so-und-das-soll-auch-so-beiben-parolen, die gefüttert sind mit zweifelhaften Statistiken. Gehen Sie raus und sprechen Sie mit den Menschen, hören Sie gut zu, wenn Menschen egal wo auf der Welt hierzu etwas zu sagen haben. Denn ihre Sttimme wird möglicherweise nicht in Statistiken abgebildet.
Mit besorgten Grüßen
Emma
P.S. Hören Sie zum Beispiel Vandana Shiva zu, sie ist eine Stimme derjenigen, die existentiell von diesem Marktreiben betroffen sind und etwas anderes essen wollen: http://www.vandanashiva.org/?cat=31
Wer das bewusst nicht mitmacht, OK, der tut bestimmt etwas für die Umwelt.
Das ist doch mal eine gemeinsame Hausmarke. Was wenn's nicht fruchtet, ja da müssen wir weiter denken. Und wird ja auch, tun wir jetzt gerade. Ich habe zwar im Moment große Zweifel, dass die auf der bevorstehenden Rio-Konferenz diskutierte "Green Economy" das richtige Rezept für einen globales Umdenken ist, aber immerhin diskutieren wir jetzt über die Erkenntnis, dass die angesprochenen Probleme nur noch durch einen globalgeselschaftlichen und politischen Umbau geschehen kann.
Ich sehe auch, dass es dagegen große Widerstände (vor allem von Seiten der Unternehmer aller Branchen) gibt, habe aber noch nicht aufgegeben. Ich kann es auch nicht, weil es auch um meine eigenen Kinder geht, die vielleicht nicht mehr das Glück haben auf der noch erträglichen Seite des Planeten Leben zu können. Aber mir geht es auch um die Menschen die schon jetzt existentiell bedroht sind. Einige von ihnen sind gute Freunde von mir geworden.Und ich fühle mich ganz einfach persönlich betroffen und zugleich mitverantwortlich für die Misere meiner Mitmenschen. Vor allem aber bin ich (noch) priviligert genug, um alle mir zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen zu können, um eine andere Welt möglich zu machen. Vielleicht werde ich das nicht mehr selbst erleben, aber wer weiß. Darauf lass ich es ankommen.
http://www.animal-health-online.de/lme/2012/05/24/weltgeflugelproduktion-steigt/7372/
"Geflügel profitiert nicht zuletzt auch davon, dass es im Gegensatz zu anderen Tierarten weltweit nicht mit religiösen Tabus belegt ist.". Damit meinen die: Es ist ein Gewinn für jedes Huhn, dass es weil religiös nicht geschützt verspeist wird. Toll. bhellweg, was verschickst Du da eigentlich für einen Mist?
.... und noch einmal, eine vor allem auf Unkenntnis basierende Aussage. Wüsste nicht in welcher Religion es ein allgemeines Tabu ist über Fleisch und Tierhaltung zu sprechen. Von einem Beispiel, dass es auch aus religiösen Beweggründen Anlass gibt darüber zu sprechen, berichtete Gerfi: http://www.utopia.de/blog/veggie-tag/offener-brief-frieden-zwischen-mensch-und-tier-jetzt-an
Beispiel: Ein Rückgang des Fleischgverzehrs wäre möglich, eine vegane Gesellschaft nicht ..
"Der Mensch" existiert sowieso nicht, sondern es existieren 7 Milliarden unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Kulturen.
Es läßt sich ja z.B. nicht absprechen, daß heute andere moralische Grundsätze wirksam sind, als z.B. im 3. Reich.
Bzw. bei uns ganz andere als z.B. in Syrien.
"man sollte den "Menschen" schon so nehmen wie er ist".
Dieser Satz klingt nur vordergründig tolerant.
In Wirklichkeit drückt er eine tiefe Menschenverachtung aus.
Dieser Satz klingt nur vordergründig tolerant.
In Wirklichkeit drückt er eine tiefe Menschenverachtung aus. <<
Ganz genauso bewerte ich das auch, denn damit geht die Leugnung von Diversität einher. Und ich lese darin außerdem ein tiefverwurzeltes Überlegenheitsgefühl heraus. Mindestens aber ist es einer großen Menschenunkenntnis und einem generellem Desinteresse (viell. auch fehlender Empathiefähigkeit) geschuldet.
ich weiss nur das der "Mensch" viel Freiheit braucht um sich zu entwickeln. Der "Mensch" ist eben sehr unterschiedlich der. Der Eine will Fleisch der andere nicht der Eine will billiges Fleisch der andere nur Bio-Fleisch. Der eine will reich werden und setzt entsprechend seine Ellebogen ein der nächste will ein ruhiges Leben führen. Eine Gesellschaft die Menschenin ihrer Entwicklung beschneidet verliert.
Warum ist der Kommunismus gescheitert? Letztendlich weil er den "Menschen" die Freiheit nahm.
Klar kann es keine absolute Freiheit geben. Aber das Beispiel Syrien ist ja das Gegenteil, dort kämpfen die Menschen für ihrer Freiheit. Auch wir Deutschen (3. Reich) haben lange in Unfreiheit gelebt und sind daran gescheitert.
Und genau das tut die Weltgesellschaft gerade, sie beschneidet die Entwicklung von Menschen und eleminert ganze Lebensräume. Sie haben nur das Glück, dass Sie im Moment (noch) nicht der beschnittene sind. Eine Freiheit, die auf Kosten der Freiheit von anderen möglich ist.
Wer nichts tut, hat schon verloren!
http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/
Wenn ich wenig Geld zur Verfuegung habe, muss ich Billigfleisch essen oder verhungern.
Geld ist auf unserer Welt ungerecht verteilt, und die Nahrung leider auch.
Nicht jeder hat die Moeglichkeit im Bioladen einzukaufen, ich mach es noch kann ich
es mir leisten....... aber wenn alles noch teuerer wird was dann ????
Als wir jung waren, haben wir gegessen was auf den Tisch kam. Wenn ich aber
auf der anderen Seite sehe dass Mc Donald Produkte die binnen einer Stunde nicht
konsumiert werden wegwirft verstehe ich die Welt nicht.
Auf der einen Seite haben die Menschen wenig zu essen, und in Europa,Amerika landen
Lebensmittel im Muell auch wenn ihr Verfalldatum noch nicht abgelaufen ist ....
Frueher gab es nur Sonntag Fleisch und wir sind trotzdem gross geworden, dieser ganze
Fleischkonsum bringt viele Krankheiten mit sich......nicht nur Uebergewicht
Aber da es in unserer Welt nur noch um Profit und Macht geht, werden wir nicht weit kommen
weil wir die Natur nicht achten......
Wer sagt denn, dass man Billigfleisch essen muss, verhungern muss hier keiner. Dafür gibt es genügend Vegetarisches, was alles enthält, was der Mensch so braucht.
Du schreibst ja selber, wie es früher war, einmal am Wochenende gab es Fleisch. Das kann doch heute auch wieder so sein und das kann auch jemand, der wenig Geld zur Verfügung hat.
Ausserdem gibt es fast überall die Tafel, die Waren anbieten, die wirklich noch gut sind.
Wir sollten auch keine Vergleiche unserer Gesellschaft mit denen in Afrika oder Asien anstellen, andere Kulturen, andere Lebensweisen. Wir mussen in unserer Gesellschaft den Überfluss bekämpfen, dazu gehört auch die Todsünde soviel Nahrung zu entsorgen.
Das Bewusstsein "weniger ist mehr" muss wieder zurückgeholt werden, in allen Bereichen.
Auch ich finde es schrecklich, Billigfleisch (Innereien) dort hin zu exportieren, und dort die heimischen Märkte zu überfluten. Wenn das dann noch subventioniert wird, dann ist umsomehr der Politik Dampf zu machen, das zu unterbinden.
Übrigens: Was bei uns Billigfleisch ist, wie Innereien. Schweineohren, Schweinefüsse, Hühnerfüsse wird in anderen Ländern (z.B. in China) geschätzt, deshalb wird es dorthin vermarktet . Dafür mögen die dort nicht unbedingt Hähnchenbrust oder Schweinekottlet. So tauscht man sich eben aus.... Was wäre die Alternative? Richtig, könnten wir diese Teile nicht exportieren, würden sie vernichtet, hier würde sie niemand essen.....
Es ist eine dreiste Lüge, dass ohne Massentierhaltung (und genmatipulierten Monokulturen, die dann zum größten Teil als Tiernahrung endet) die Menschheit nicht satt wird. Und es eine zynische und postkolonialistische Perspektive, dass wir hier in Europa oder in den USA es natürlich besser wüssten als alle anderen, auch wissen was alle anderen wollen und was nicht.
Ich komme noch mal auf meine Freunde aus den so genannten Ländern des Südens zurück, die hier wahrscheinlich gemeint sind, wenn bhellweg oder mctobi von den Armen dieser Wlet sprechen. Viele von ihnen sind mit kleinbäuerlicher Landwirtschaft groß geworden. Sie wissen also was es heißt, Tiere zu halten, um sich u.a. von deren Fleisch ernähren zu können. Keiner von ihnen ist jeden Tag Fleisch, die Tendenz ist 1-2x im Monat. Wenn sie es anders tun würden, dann wäre ihre ganze Lebensgrundlage bald aufgegessen.
Auch sie beoachten mit Sorge, dass in der Tat viele junge Menschen, die heute in den Städten wohnen, nun beinahe jeden Tag Fleisch wollen, weil KFC und Co. es so billig anieten können. Aber sie fragen sich auch, wie kann das so billig produziert werden. Was nehmen wir Mutter Natur dafür weg, dass das möglich ist.
Seid euch also sicher, es dämmert vielen und überall auf der Welt bereits, dass da was nicht stimmt. Und: Sie wollten es ganz sicher nicht um diesen Preis (und damit meine ich z.b. die Konsequenz, dass auf vielen Äckern nur noch Futterpflanzen wachsen, Äcker die nun Deutschen, Chinesen oder Arabischen Emiraten gehören, Stichwort Landraub).
Wirklich, ich empfehle euch setzt euch in Bewegung, reist durch die Lande und sprecht mit echten Menschen. Sie alle haben eine gute Geschichte zu erzählen, und es stecken zu Weilen echte Wahrheiten darin.
P.S. ich verweise noch einmal auf die Seite von Vandana Shiva (das spart das CO2 für große Reisen), denn sie erklärt wie alle Menschen auf der Welt ernährt werden können mit qualitativ hochwerwertigen Nahrungsmitteln, ohne Monsanto und ohne Massentierhaltung und ohne Verlust der Biodiversität, möglicherweise mit der Konsequenz, dass einige ein paar Millarden weniger Gewinne machen können.
@emmaradio: Entmündigt wird bei der ganzen Sache ja niemand. Die Menschen wissen schon was sie kaufen... Sie kaufen nur nicht so wie du dir das voorstellst, emmardio......
Die Entmündigung findet da statt, wo behauptet wird "sie wollen es ja so (und nicht anders)". An anderer Stelle habe ich Ihnen ja bereits zugestimmt, dass die Konsumenten es ja eben nicht ganz so genau wissen (einige sicherlich auch nicht wissen wollen). Umso mehr möchte ich mein Engagement in die Verbraucheraufklärung stecken, damit der sich mündig wähnende Konsument auch mündige Entscheidung treffen kann. Und ich weiß aus meiner ganz persönlichen Erfahrung, dass nicht wenige Menschen genau das auch für sich und andere fordern. Eine Bewegung braucht natürlich nicht nur den Idealismus und das Vertrauen etwas verändern zu können. Es geht, ich betone es noch einmal, um TRansparenz und eine vollständige Deklaration der Produkte. Und nicht zuletzt, braucht es eine gemeisame (!) Vision von einer anderen Gesellschaft und anderen Marktsystemen. Wir stehen nicht mehr ganz am Anfang aber es liegt, da bin ich nicht naiv, eine langer Weg vor uns. Also lasst uns auf den Weg machen.
Ja, das ... und dieses ständige "WIR" empfinde ich auch als entsetzlich entmündigend.
Als ob nicht jeder die Wahl hätte.
Oder "Das geht nicht"... Das allerdings erlebe ich eher als Ansporn, das Gegenteil zu beweisen.
>>"Und nicht zuletzt, braucht es eine gemeisame (!) Vision von einer anderen Gesellschaft und anderen Marktsystemen"
Diese gemeinsame Vision liegt mir auch sehr am Herzen.
Gerfi fragte im Käse-Thread (
http://www.utopia.de/gruppen/vegetarier-141/diskussion/kaese-eine-delikatesse-oder-eine-197615?page=3#comment-276031 ) ob 100% Bio technisch und infrastrukturell möglich wäre.
Dort habe ich einiges dazu geschrieben, was auch auf diese Antwort hinaus läuft:
Sicher nicht ohne weitgehende Umstukturierungen, die momentan noch wie eine Vision anmuten.
" Also lasst uns auf den Weg machen."
Wir sind doch schon ganz schön viele, die hier informieren und aufklären:-))
Viele gegen 2 , einer der die Fleischindustrie vertritt und einer, der meint ohne Billigfleisch würden die Menschen verhungern.....
den Leuten die wenig Geld haben nichts anders uebrig bleibt als dieses Fleisch zu essen
weil sie keine andere Wahl haben.
Leider moechte nicht jeder von diesen Menschen Gemuese essen, leider sind
noch immer viele Menschen der Ansicht dass Fleisch essen Kraft gibt.
Ich finde es wirklich zum Kotzen wenn die europaeische Gemeinschaft mit Billigexporten
den Markt in Afrika ueberschwemmt so dass die Baueren dort ihre Erzeugnisse nicht
kaufen koennen.
Aber leider besteht unsere Gesellschaft nur darin mit allem Gewinne zu erwirtschaften,
was die Arbeitskraefte anbelangt ist mein Land schon damit mehr als ueberlaufen.
Es geht nicht, dass man die Leute mit Almosen (Hartz 4) abspeist man muss den Menschen
eine menschwuerdige Arbeit geben.
Wenn ich sehe dass in Spanien mit billigen Arbeitskraeften Gemuese geerntet wird, dass dann
wieder billig an unsere Supermaerkte verkauft wird kann mir keiner sagen dass dies von
guter Qualitaet ist. Nicht wegen der Arbeitskraefte sondern weil es unter unmoeglichen Bedingungen
hergestellt wird.
MAn kann aber auch nicht die 9 Milliarden Menschen mit mittelgrossen Bio Betrieben sattkriegen,
damit ist erwiesen dass die Menschheit vor einem grossen Problem steht.
All the animals are equal, but some are more equal then others.
Noch eins wenn Bruessel keine Subventionen mehr fuer Massentierhaltung geben wuerde, vielleicht
waeren dann solche Betriebe nicht mehr rentabel ???
Have a nice day
Sylvie
Warum soll das nicht gehen.
Die Argrarfläche bleibt die selbe, ob sie nun konventionell oder biologisch bearbeitet wid.
Die Erträge sind in der konventionellen nicht höher als in der Bio Landwirtschaft, bei der Gentechnik gehen sie sogar rapide zurück.
Das in der Biolandwirtschaft der Arbietsaufwand größer ist, dass die Kenntnisse und das Wissen für Vorgänge in der Natur wieder erlernt werden müssen, dass sind die Probleme.
Und das Großkonzerne keine Profite aus Saatgutherstellung, Hybridzüchtung, Patentierung, usw. mehr schlagen können.
Eine starke individualisierung der einzelnen Betriebe wäre die notwendige Folge, weg von der Abhängigkeit von Pahrma- und Chemieindustrie.
'weg von der Abhaengigkeit von Parma-und Chemieindustrie' schoener Traum
wuerde auch gerne wissen was ein mittelgrosser Betrieb ist ?
die Maschinen auf den Bauernhoefen werden immer groesser, teuer und brauche mehrere
Traktoren weil nicht jede Maschine sich an einen Traktor anhaengen laesst.
fuer die Buchhaltung muss der Bauer schon sein Wochenende hergeben
und dann was kriegt der Bauer fuer seine Arbeit, der Milchpreis lohnt sich die ganze
Arbeit ueberhaupft noch......... eine Schulfreundin von mir sie arbeitet als Lehrerin und
ihr Mann ist Landwirt aber das Geld verdient sie...... und muss noch im Betrieb mithelfen
nicht nur sie die ganze Familie.....
Das es allerdings auch funktionierende Alternativen gibt, die in einem vernünftigen Maße, den Wert der LEBENSMITTEL und die damit verbundene Arbeitsleistung honorierend, die Ressourcen nutzen habe ich hier einmal beschrieben.
http://www.utopia.de/blog/richard-burgenlandler/welternaehrung-eine-vison
Landwirtschaft kann man nicht über einen Kamm scheren. Klar klagen die Kuhbauern, aber eben nur einige. Diejenigen die gut verdienen halten den Mund und bauen neue Ställe......
Wer nicht nach den Mart schielt, wer nicht darauf achtet was denn wohl gekauft wird, der sollte besser kein selbständiger Unternehmer werden.
Betriebsaufgaben gibt es in der Bio Lnadwirtschaft genau so wie in der konventionellen ....
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Thema-unerwuenscht-Viele-Bio-Betriebe-wechseln-wieder-auf-konventionell-847722.html
Hier in diesem Thread -bzw. auch auf ganz Utopia- gehts aber nicht darum, was 90% will, sondern es geht darum, daß es Alterantiven gibt und es ist eine Plattform für den Austausch der anderen 10%.
Deswegen sind Deine Aussagen immer am Thema vorbei....
"Hier in diesem Thread -bzw. auch auf ganz Utopia- gehts aber nicht darum, was 90% will, sondern es geht darum, daß es Alterantiven gibt und es ist eine Plattform für den Austausch der anderen 10%."
soso dann diskutieren hier die "besseren Menschen"?
"Machen Sie deutlich, dass es sich bei Ihrem Beitrag um Ihre persönliche Meinung handelt." http://www.utopia.de/agb
Immer zu sagen, was nicht geht ist einfach, aber es hat nichts mit der Zielsetzung von Utopia gemein. Wir wollen über Lösungen für eine bessere Zukunft diskutieren und diese im Idealfall auch finden.
Aber nochmal, wir verden nie eine vegane Gesellschaft bekommen, aber weniger Fleischkonsum ist ja auch etwas, Wir werden nicht auf Massentierhaltung verzichten können wenn wir soviel Fleisch essen wie z. Zt. verspeisen. Wollen wir eine andere Fleischproduktion bzw eine andere Tierhaltung muß erst mal der Verbrauch runter. Das was wir heute an Tierprodukten konsumieren ist gar nicht anders produzierbar als wie wir es heute machen. Wer gegen den Bau von Gefügelställen protestiert und der Stall nicht gebaut werden kann, dann wird der Stall woanders anders gebaut. Wenn wir an Verbesserungen arbeiten wollen, muß der Fleischverbrauch runter. Veganismus und Vegetarismus helfen dort nicht weiter, dort fühlt sich die Masse der Verbraucher nicht aufgehoben........
Bei der Massentierhaltung ist es doch so, wenn 10 Huehner krank sind muss der ganze Bestand
geimpft werden, und dies geht nur mit Antibiotika.
Das ist wiederum schaedlich fuer die Konsumenten, aber es gibt ja keine Alternative oder ?
Die Huehner muessen zu einem festen Preis verkauft werden, damit sich die Sace lohnt.
Der Verbraucher ist bei der Sache der Dumme, weil er sich nicht jeden Tag Kaviar leisten kann.
Es hat nunmal nicht jeder die Moeglichkeit Bio einzukaufen. Wenn wir zuhause 6 sind, habe ich
ein Monatsbudget und daran sollte ich mich halten.
Sylvie
Ich denke, die Einschränkungen, mit denen wir leben müssen, wenn wir n i c h t achtgeben auf diese Themen, sind noch wesentlich gewaltiger.
Schon jetzt gibt es viele resistente Keime für die kein wirksames Antibiotika mehr zur Verfügung steht.
Du sagst, Ihr seit 6 zu Hause.
Ich gehe mal davon aus, daß auch Kinder im Haushalt leben.
Wie findest Du es, wenn ein Kind krank wird und es gibt kein Antibiotika, das hilft?
"Der Verbraucher ist bei der Sache der Dumme, weil er sich nicht jeden Tag Kaviar leisten kann."
Sorry, aber das ist doch Blödsinn...wer will sich schon jeden Tag Kaviar leisten.
Es geht um ein Recht auf ganz normales gesundes Essen...
Ich kenne Dein Monatsbudget nicht und erlaube mir nur ungerne, zu widersprechen, daß Bio für sechs Leute nicht drinnen ist.
(ich tus aber trotzdem ;-))
Da gibt es viele Möglichkeiten.
Es gibt sogar ein Buch dazu, wie man auf Harz IV-Niveau Bio kochen kann und einen Starkoch, der Seminare zu dem Thema gibt.
Es ist halt die Frage, wie man kocht (mit vielen Grundnahrungsmitteln) und was man sich sonst noch leisten möchte.
Also eine Frage der Werte.
Bio-Kaviar würde allerdings definitv das Budget sprengen, das muß ich leider dazu sagen ;-)
<...Wenn wir an Verbesserungen arbeiten wollen, muß der Fleischverbrauch runter. Veganismus und Vegetarismus helfen dort nicht weiter, dort fühlt sich die Masse der Verbraucher nicht aufgehoben.....>
Wenn du das selber ernst meinst, mit der Reduzierung des Fleisch- und Milchverbrauchs, wie stets denn damit, wie schaut Dein persönlicher Anteil zur Reduzierung aus.
An den Verbesserungen arbeiten ja schon ein kleine Schar, die immer grösser wird. sie hat es verstanden, sie lebt danach und sie informiert, damit andere diese informationen aufnehmen.
Ein wesentlicher Teil dieser Menschen sind vegetarisch/vegan lebende Menschen. zusammen mit denen, die sich auf eine Reduzierung einlassen sind das schon viele und meine Zuversicht steigt mit jedem, der da mitmacht.
Es gibt leider keine tagesaktuelle Zahlen, über der Verbrauch von Fleisch-und milchprodukten, die hinken immer mindestens 1-2 Jahre hinterher, abgesehen davon steigt im Wesentlichen der Export, was im Umkehrschluss bedeutet, es wird weniger.
Daran wird auch eine noch so rafinierte Werbung nicht ändern.
@mctobi:
Weniger ist mehr. Wenn Deine Familie meint darauf nicht verzichten zu können, warum nicht weniger aus billiger Massentierhaltung einkaufen, dafür dann wenigstens mal Bio.
oder mal Hackfleisch durch vegetarische "Hackfleisch" ersetzen, das schmeckt nicht weniger gut und ist gesünder.
Es gibt auch ohne oder mit wenig Fleisch'/Milch genügende Alternativen, inzwischen auch in Supermärkten
Ich drehe jetzt mal den Satz von Dir oben um:
Der Verbraucher, der meint sich jeden Tag Kaviar leisten zu müssen ist doch eher der Dumme.
P.S. Diesen Satz von Gerfi finde ich gut, könnte eine guter Abschlusssatz sein:
"Der Verbraucher, der meint sich jeden Tag Kaviar leisten zu müssen ist doch eher der Dumme."
Danke fuer deine Anregungen, leider sind wir nicht zu 6 zu Hause. Ich habe das nur als Beispill benommen
da in meiner Familie jemand mit 5 Kindern ist.
Wenn ich sehe dass sie ihre Nahrungsmittel im Billigdiscounter einkaufen, es gibt viele Leute die mit dem
Wort Bio nicht unbedingt mehr Qualitaet verbinden vielleicht gibt es mehr Leute davon in Deutschland.
Das mit dem Kaviar ist so zu verstehen, dass doch mehr Leute zu den Fastfoodketten gehen als in Luxusrestaurants oder ? Damit meine ich dass viele vorziehen schnell und ohne viel Arbeit (Kueche zuhause ) zu essen.
Zum Thema Antibiotika habe ich so meine Meinung. Man kann nicht immer Antibiotika verabreichen
die Loesung ist zu simpel. Leider nemmen sich die Aerzte nicht genuegend Zeit fuer die Patienten,
immer mehr Menschen suchen Rat bei der alternativen Medezin.
gerfi
Ich fuer meine Teil muss nicht jeden Tag Fleisch haben, ich esse viel Gemuese kaufe dies im Bioladen.
Aber wie gesagt ich kann es mir leisten, aber man weiss ja nie was noch alles passiert.
Eine Frage noch, wenn ich vegetarische Kost kaufe, ist doch auch viel Fett drin oder irre ich mich ?
Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit und deshalb sollte es fuer jeder Arbeit eine angemessene Entlohnung geben.
Die Massentierhaltung sollte nicht uebermaessig gefoerdert werden, es gebe viele Probleme wenniger .
Also, Fertiggerichte, gleich welcher Richtung haben in etwa den Gleichen Fettanteil.
2 Beispiele:
1) Green Schnitzel von Veggie Life : 12,6g Fett/100g, Eiweiss 7,5g, 29,3g, 228 Kalorien:
Schweineschnitzel paniert : 10,8g Fett/100g, Eisweiss 20,7g, 236 Kalorien
2) Veggie Cevapcici von Veggie live: 9,5 g Fett/100g, Eiweiss 29,3g, 171 Kalorien
Cevapcic von Frosta : 19,4g Fett/100g, Eiweiss 16g, 254 Kalorien
Allerdings sollte man mit Fertiggerichten jeder Art äusserst sparsam umgehen, während z.B. Tofu oder Seitan als Einzel-Naturprodukt einen geringeren Fettantei aufweist.
Zur Massentierhaltung kann ich nur wiederholen, was ich immer betone,
sie sollte überhaupt nicht subventioniert werden,
sie ist den Tieren gegenüber grausam,
sie wird ebenso auch mit GV-Anteilen im Futter versorgt,
sie hat einen hohen Energie-Verbrauch
sie ist umweltschädlich ( Futter, Land, CO²)
Das beste ist, die Finger davon lassen als Verbraucher!
Wer glaubt da noch an das "Stück Lebenskraft" - Der Mensch ist, was er isst.
http://www.stern.de/ernaehrung/erkrankungen/tierseuchen-ekelfleisch-auf-dem-teller-615797.html
http://www.utopia.de/blog/veggie-tag/fleisch-von-kranken-tieren-kein-grund-nicht-zu-verarbeiten
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/fleisch-von-kranken-tieren