Seit fast einem Monat esse ich kaum noch Fleisch. Ausschlaggebend war eine Sendung bei rtl living: kill it, cook it, eat it. Als ich mich dann weiter informiert habe, hat mich eine Reportage in einem Schlachthaus schockiert.
Sehr eindrucksvoll fand ich auch: "Nie wieder Fleisch" von Arte.
Naja, jetzt gibt es ab und an Hühnchen, aber auch nur aus extensiver Haltung (gibt es bei Globus) oder Bio. tegut hat ein gutes Angebot an Biofleisch.
Ich weiss, für einige von euch mag das kein großes Thema sein, mal eben auf Fleisch zu verzichten, aber bei mir in der Familie wurde schon immer viel (am besten jeden Tag) Fleisch gegessen. Meine Oma hat ihr "Fleisch" quasi selbst gezüchtet auf dem eigenem Hof. Sie war Bäuerin! Von meinem Vater habe ich mal gehört, dass ein Essen ohne Fleisch kein richtiges Essen ist.
"Nie wieder Fleisch", ich glaube zurück zum Sonntagsbraten ist ein realistischeres Ziel. Zumindest wenn man den Rest der Welt mit einbezieht!


Kommentare (24)
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Lust
Gewohnheit
Angst krank zu werden
Gratuliere !
Man braucht aber auf den typischen Fleisch- oder Wurstgeschmack nicht verzichten.
Hier gibts leckeres für wenig Geld:
http://vegan-was-sonst.blogspot.de/2012/04/vegan-bei-aldi-sud.html
Was mich daran hindert: ganz auf Fleisch zu verzichten:
Ich glaube, es ist ein Mix aus Lust und Gewohnheit, immerhin habe ich über 30 Jahre, erst viel Fleisch gegessen und dann die letzten Jahre etwas weniger und jetzt im Moment eben 1 Mal die Woche. Aber diese fleischlosen Alternativen von Aldi werde ich mal versuchen! Bin schon oft daran vorbeigelaufen. Danke für den Tip!
"Was würde passieren, wenn morgen ein Restaurant eröffnet, auf dessen Speisekarte folgendes steht:
"Gebratene Hundeleber in Rotweinsoße
Frittierte Kanarienvögel an Salat
Panierte Katzenschenkel a la Provence"
Passieren würde:
Die Polizei würde erscheinen und das Lokal schliessen. Aufgebrachte Bürger die Lokalität verwüsten, der Wirt bekäme Morddrohungen und würde verprügelt.
Warum passiert das alles nicht beim täglichen Töten und Verzehren von Lämmern, Kälbern, Schweinen, Kühen.........
Wo ist der Unterschied?
Aber das war auch nicht der Grund, so zu leben, sondern aus Mitgefühl für unsere Mitgeschöpfe, aus der wachsenden Erkenntnis, dass es unrecht ist andere Lebewesen zu töten, bzw. sie auszunutzen.
Für eine bessere Gesundheit vegetarisch/vegan zu leben, ist natürlich auch ein Grund und es gibt sehr viele Stimmen, die bezeugen, dass es ihnen seitdem besser geht.
Ich kann und will einerseits zwar nur für mich sprechen, andererseits aber auch gern darauf aufmerksam machen, dass Fleisch- und Fischessen in den Industrieländern grundsätzlich nicht nötig ist. Eine ausgewogene vegetarische Ernährung mit dem Schwerpunkt auf rein pflanzliche Ernährung und nur geringen Anteil an tierischen Produkten (wie Milch und Eiern) gibt nach meiner Kenntnis erwachsenen Menschen alles, was für ein gesundes Leben nötig ist. Auch eine rein pflanzliche Ernährung ohne Milch und Eier ist nach meiner Kenntnis für Erwachsene dauerhaft geeignet, wenn man dabei auf einige Dinge achtet, vor allem die Vitamin B12-Zufuhr.Zu Vitamin B12 bei veganer Ernährung:
http://www.utopia.de/gruppen/veganer-innen-167/diskussion/vitamin-b12-183047
Wenn ich von Erwachsenen rede, will ich damit nicht sagen, dass die genannten Ernährungsformen für Kinder ungeeignet sind. Man darf aber nicht den Fehler machen, die Empfehlungen für Erwachse 1 zu 1 auf Kinder zu übertragen, denn bei Letzteren muss z.T. auf ganz andere Dinge geachtet werden. Gerne erwähne ich hier auch immer wieder, dass Kinder nicht ganz unkompliziert sind, denn sie essen einfach nicht all die guten und gesunden Sachen, die man ihnen vorsetzt. Spätestens dann muss ein Plan B her.
Bei Interesse kann ich einen guten Link zur vegetarischen Ernährung von Kindern einstellen.
Ich bin froh über jeden neuen Vegetarier, denn es gibt viele gute und gewichtige Gründe gegen Fleisch und Fisch.
Wichtig bei einer Ernährungsumstellung finde ich, darauf zu achten, wie man sich dabei fühlt und der Körper darauf reagiert. Dabei müssen anfängliche Schwierigkeiten keinesfalls darauf deuten, dass die Umstellung nicht richtig ist. Manchmal ist es einfach eine Frage der Zeit, und der Körper muss erstmal mit der Veränderung klarkommen, um richig in Tritt zu kommen. Deshalb sollte man nach anfänglichen Problemen nicht gleich aufgeben, sondern beobachten, ob es nach und nach positive Entwicklungen gibt. Ist vielleicht wie beim Langlaufen: Zuerst quält man sich, und ab einem gewissen Punkt schwebt man dahin und wird für die Mühe belohnt.
Eine ärztliche Beratung oder Begleitung kann sinnvoll sein, vor allem dann, wenn man sich seiner Sache nicht ganz sicher ist.
Ich würde Dir das Buch von Dr.Bruker empfehlen:
"Unsere Nahrung-unser Schicksal"
Das war für mich damals ein wichtiger Wegbegleiter und "Augenöffner"
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/1271069/max_otto_bruker_unsere_nahrung_unser_schicksal_3891890036.html
http://www.dr-bruker.de/
Damals ging es mir darum, dass es in den überversorgten Industriestaaten nicht nötig ist, Tiere für Ernährungszwecke zu töten und sie dafür leiden zu lassen (Stichtwort: Massentierhaltung).
Mittlerweile sind für mich andere Gründe dazu gekommen, die für mich mittlerweile wichtiger sind als der oben genannte:
- Hungerproblem: Tiere zu ernähren, vor allem Rinder, ist ineffizient, denn sie sie müssen viele Kalorien an Pflanzen fressen, um daraus eine Kalorie herzustellen, die auf dem Teller landet. Leidtragend sind die hungernden Menschen auf diesem Planeten. Man sollte das Getreide, was an Nutztiere verfüttert wird, besser für die menschliche Ernährung verwenden.
- Klima-Erwämung: Aus vielen Gründen trägt die Tierhaltung, vor allem die Rinderhaltung, dazu bei, den globalen Klimawandel voranzutreiben.
- Naturschutz: Für Tiere muss Futter angebaut werden. Dafür wird viel Land gebraucht, und der Anbau erfolgt oft in Monokulturen, wodurch wilde Tier- und Pflanzenarten verdrängt oder ausgerottet werden.
- Bei Fisch: Viel "Beifang" (also Fisch, der mitgefangen wird, aber für unseren Teller nicht erwünscht wird, wird wieder tot über Bord geworfen.
- Auch wieder bei Fisch: Durch den steigenden Konsum von Fisch werden durch den industriellen Fischfang die Meere immer weiter leer gefischt, und ganze Ökosysteme brechen zusammen. Die Schleppnetzfischerei zerstört und zerpflügt außerdem die überlebenswichtigen Meeresböden und Unterwasserlandschaften.
- Aquakultur ist selten eine Lösung, denn die in Aquakultur gehaltenen Fische sind häufig Raubfische, die mit Meeresfischen gefüttert werden. Somit leistet Aquakultur häufig seinen traurigen Beitrag zur Plünderung der Meere.
- Gefangene Fische werden oft einfach auf dem Schiff ausgeschüttet und dann ihrem Schicksal überlassen. Keine fachmännische Tötung, sondern qualvolles Sterben.
- Futter: Vor allem in der konventionellen Haltung wird unnatürlich gefüttert. Statt Gras, Heu und Kräutern wird mit Getreide, Soja und Kraftfutter (vor allem Mais) gefüttert. Diese Monokulturen schaden, wie gesagt, der Artenvielfalt und laugen häufig die Böden aus. Der Futtersoja-Anbau zerstört die Regenwälder.
- Unnatürliches Futter für unnatürliche Haltung: Die Tiere sollen möglichst viel Fleisch in möglichst kurzer Zeit bringen, um möglichst viel mit ihnen verdienen zu können. "Normales" Futter kann diese Voraussetzungen nicht erfüllen. Zudem sollten die Tiere sich möglichst wenig bewegen können, um die Kalorien nicht zu verbrennen, sondern in Fleisch zu verwandeln. Mit artgerechter Haltung und Fütterung hat das nichts zu tun. Es ist Tierquälerei.
- Akkordschlachtung: Viele Tiere, leider auch die aus guten Haltungsformen (wie z.B. Bio-Haltung), werden im Akkord geschlachtet. Die Gefahr ist groß, dass diese Tiere Panik bekommen, nicht sofort getötet werden, Schmerzen verspüren, die nicht zu verantworten sind. Die Akkordschlachter arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Es besteht die Gefahr der Abstumpfung der Verrohung, des Abrutschens und Nicht-Fertigwerdens mit dem täglichen Grauen, für da sie eingesetzt werden.
- Wasserverbrauch: Der Anbau dieses Futters verbaucht viel Wasser, und das nicht selten in Ländern, die Wasser besser gebrauchen würden als für das Futter, das für Tiere angebaut wird, die von Menschen in reichen Industrieländern gegessen werden.
- Gentechnik: Tierfutter ist ein vielversprechendes Gebiet für die Gentechnik-Industrie, weil die gesetzlichen Vorgaben für an Tiere verfütterte Nahrung weniger streng sind als für die direkte menschliche Nahrung.
- Gülleproblem: Die Massen an Tieren produzieren eine Unmenge von Fäkalien, die auf's Land aufgebracht werden, dort ins Grundwasser gelangen, Geässer belasten, die Pflanzen- und Tierwelt welt verarmen lassen.
- Antibiotika: Hochleistungstiere sind weniger resistent und werden häufiger krank. Behandelt werden sie mit Antibiotika, die sich sowohl im Fleisch als auch (durch die Ausscheidungen) auf dem Land und im Wasser wiederfinden.
- Chemisch-synthetische Dünge- und Spritzmittel: Diese Substanzen gelangen in den Boden, die Umwelt, die Luft, die wir atmen, über das Futter in die Tiere und letztlich auf den Teller. Die verwendeten Substanzen beruhen häufig auf Erdöl, das aber nicht unerschöpflich ist und bei der Förderung außerdem immer problematischer wird (z.B. Tiefseebohrungen).
Am Beispiel von Bioland sieht das so aus (allgemein, betrifft nicht nur die Tierhaltung):
http://www.bioland.de/bioland/bioland/die-sieben-bioland-prinzipien.html
Als PDF-Datei:
http://www.bioland.de/fileadmin/bioland/file/bioland/bioland-prinzipien/media/Bioland-Prinzipien.pdf
In gewisser Weise paradox ist es, dass diese selbst die Tiere der Bio-Verbände häufig nicht mehr mit der nötigen Fachkenntnis und "Ruhe" zu Tode gebracht werden, sondern häufig in einer Schlachtanlage enden, wo im Akkord unter für Mensch und Tier unvürdigen Bedingungen getötet wird.
Es gibt Betriebe (nicht alle gehören einem Bio-Verband an, manche sind sogar nicht mal bio, wie z.B. Neuland), die das glücklicherweise anders praktizieren:
http://www.utopia.de/blog/menschenfotografin/muessen-oekos-gleich-veggies-werden#comment-501835
Bei Fisch sollte man ebenalls auf das Siegel eines Bio-Verbandes oder einer strengen Zertifizierung achten, wie z.B. das Siegel von "fair fish", das aber wohl noch nicht am Markt ist. Das geläufige MSC-Siegel (für Aquakulturen ist es ASC) des WWF ist aus meiner Sicht zwar besser als nichts, aber nicht streng genug, da nach meiner Kenntnis Kriterien, wie Schleppnetzfischerei, fachgerechte Tötung, faire Entlohnung zu kurz kommen. Siehe auch:
http://www.fair-fish.ch/wissen/richtlinien/index3.html
Bei der Gelegenheit möchte ich noch darauf hinweisen, dass die industriellle Fischerei für den Appetit der Industrieländer die Gewässer vor z.B. Westafrika leerfischen und die dortigen Menschen dadurch buchstäblich auf dem Trockenen sitzen müssen.
Die Entscheidung, Vegetarierin zu werden traf ich mit 17 aus Tierliebe.
Die Entscheidung, Veganerin zu werden traf ich erst vor kurzem - aus Liebe zu Kindern, der Natur und unserer Welt.
super, dass du mit dem gedanken spielst. und ich kann dich nur dazu ermuntert auf fleisch zu verzichten.
wenn du fragst warum? - dann sag ich dir auch deshalb: www.provegan.info dort gibt es auch eine pdf datei mit versch. studienergebnissen zu den gesundheitlichen auswirkungen.
wichtig zu wissen ist auch, dass der verzehr von tierischen produkten arachnidonsäure im körper bei der zersetzung der tierischen nahrung anfallen lässt. diese ähnelt einem entzündungsmediator. also ist der körper eher bereit für entzündungen.
die konsequenz seit meiner veganlebenden zeit: keine migräne mehr! - auch einige andere positive veränderung (keinen sonnenbrand mehr, wo ich früher sehr sonnenempfindlich war, usw.)
und noch kleine anmerkung zum schluss: auch biogetier hat landflächenverbrauch für futter, das bioschlachthaus gibt es auch nicht.
also los - auf zu neuen ufern!
vegan zu leben war die beste entscheidung meines lebens!
auch in meiner familie stand fleisch immer ganz oben auf dem speiseplan - aber warum sollte man das nicht ändern?
www.vebu.de ist auch eine tolle seite!
viele grüße! viel erfolg!
Ein Auszug aus http://de.wikipedia.org/wiki/Arachidons%C3%A4ure :
"Arachidonsäure in Lebensmitteln
Arachidonsäure findet sich in zahlreichen Lebensmitteln. Besonders hoch ist ihr Anteil in Schweineschmalz (1700 mg pro 100 g), Schweineleber (870 mg pro 100 g), Eigelb (297 mg pro 100 g), Thunfisch (280 mg pro 100 g) und Leberwurst (230 mg pro 100 g). Darüber hinaus kann es bei zuckerreicher Ernährung zu einer verstärkten hormonell gesteuerten Einschleusung in die Zellen kommen. Stark linolsäurehaltige Pflanzenöle und davon abgeleitete Produkte enthalten selbst kaum die reine Arachidonsäure, jedoch tragen die Baustoffe zu deren Bildung bei und unterdrücken zusätzlich natürliche Gegenspieler der Arachidonsäure (z. B. Omega-3-Fettsäuren)."
Und hier eine Tabelle, aus der hervorgeht, dass Arachidonsäure vor allem in Schweinefleisch, aber auch in Thunfisch und Eigelb ist: http://www.ernaehrung.de/tipps/rheuma/rheuma11.php
"Stark linolsäurehaltige Pflanzenöle und davon abgeleitete Produkte enthalten selbst kaum die reine Arachidonsäure, jedoch tragen die Baustoffe zu deren Bildung bei und unterdrücken zusätzlich natürliche Gegenspieler der Arachidonsäure (z. B. Omega-3-Fettsäuren)"
Eigentlich gelten doch gerade die linolsäurehaltigen Pflanzenöle als so gesund, w e i l sie Omega-3-Fettsäuren enthalten.
Und somit als wichtig in einer Ernährung, die (weitgehend) auf Fleisch und Fisch verzichtet.
Beispiel für Aufzählung dieser Öle hier:
http://www.qualimedic.de/fette.html
"Linol- und Linolensäure gehört in die Gruppe der Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die für den Körper sehr wichtig sind. Linolensäure kann im Körper auch zu den anderen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden"
Anderswo lese ich wieder von einer Vegetarierin die Empfehlung genug Butter und Sahne zu konsumieren, damit man die wichtige Arachnidonsäure zu sich nimmt.
Sie scheint ja nicht nur die negativen Auswirkungen zu haben.
Im Wikipedia-Artikel heißt es:
"Über diese Wege ist sie unter anderem in die komplexe Regulation von Fieber und Entzündung involviert."
Und Fieber + Entzündung sind ja u.U. auch wichtige Körperreaktionen.
Für mich heißt es auch hier mal wieder: "Die Dosis macht das Gift".
Für mich heißt es auch hier mal wieder: "Die Dosis macht das Gift". "
Ich denke, damit hast du, Maria_L, auch Recht. Wobei in diesem Fall die Dosis wohl recht niedrig bleiben sollte.
Man muss wohl unterscheiden zwischen Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und (Achtung, eine Silbe mehr) Linolensäure - genauer: Alpha-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure).
Entscheidend für eine gesunde Ernährung soll das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren sein. Wie genau das Verhältnis sein soll, darüber streiten die Experten wohl noch. Während man häufig ein Verhältnis zwischen 3:1 bis 10:1 zugunsten der Omega-6-Fettsäure liest, wird z.T. sogar ein Verhältnis von 1:1 als optimal angegeben.
Siehe: http://www.omega-3-wiki.de/index.php/Verh%C3%A4ltnis_Omega-6/Omega-3
Ein sehr ungünstiges Verhältnis (weil sehr hoher Anteil von Omega-6-Fettsäuren) soll bei Distelöl und Sonnenblumenöl vorliegen.
Zum Abschluss noch ein zusammenfassender Link:
http://www.vitaver.de/ernaehrung/omega-3-omega-6-fettsaeuren.htm
Auszüge daraus:
"Omega-6 Fettsäure
Auch die Omega-6-Fettsäure (Linolsäure) gehört zu den essentiellen Fettsäuren, die vom Körper nicht selbst gebildet werden können und ihm mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Einen hohen Anteil an Omega-6 Fettsäuren finden wir beispielsweise in Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Sojaöl oder Distelöl.
Während bei den Omega-3 Fettsäuren bei den meisten von uns ein deutlicher Mangel herrscht, sind wir mit Omega-6 Fettsäuren überversorgt. In unserer Ernährung ist das optimale Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 längst aus dem Ruder geraten. Während es beim Urmenschen noch etwa bei 1:1 lag, nehmen wir heute 10 bis 20 Teile Omega-6 auf ein Teil Omega-3 zu uns. Also viel zu viel Omega-6 und viel zu wenig Omega-3.
Das ideale Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) gibt dazu in Übereinstimmung mit den Partnerorganisationen Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE), Schweizerische Gesellschaft für Ernährungsforschung (SGE) sowie Schweizerische Vereinigung für Ernährung (SVE) eine eindeutige Empfehlung:
Demnach soll das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren bei einer ausgewogenen Ernährung 1 zu 5 betragen. Das bedeutet, die Zufuhr von Omega-6 Fettsäuren möglichst zu reduzieren (zum Beispiel durch weniger Verwendung von Sonnenblumenöl, Distelöl und Maiskeimöl) und gleichzeitig die Einnahme von Omega-3 Fettsäuren zu steigern. Zum Beispiel durch die stärkere Nutzung von Rapsöl, Leinöl und Walnussöl sowie durch den häufigen Verzehr von fettem Seefisch."
das habe ich mir auch noch nicht so klar gemacht, daß sich Raps- und Distelöl da so eklatant unterscheiden.
Was mir zu dem Thema noch einfällt:
Ich habe letztens die Erfahrung gemacht, dass meine Einstellung (kein Verzehr von Tieren aus Massentierhaltung und auch kein rotes Fleisch essen) auf völliges Unverständnis gestoßen ist, ja teilweise belächelt wurde. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?