Sämtliche dieser Arbeiten sind sehr komplex, beinhalten Risiken und Unabwägbarkeiten und müssen zudem mit Hilfe von Unterwasserrobotern in 1.500 Meter Tiefe ausgeführt werden. Systeme wie z.B. die LMRP-Glocke sind nie zuvor in einer derart großen Wassertiefe und unter den dort herrschenden Bedingungen zum Einsatz gekommen. Daher können die Effizienz, der Dauerbetrieb und die Eignung dieses Systems zum Auffangen von Öl und Gas nicht als gesichert vorausgesetzt werden.

Wie bereits in unserer Pressemitteilung vom 1. Juni erwähnt, laufen darüber hinaus Vorbereitungen für eine Verbesserung und Erweiterung dieses Auffangsystems. Die Arbeiten an der ersten Entlastungsbohrung, die am 2. Mai aufgenommen wurden, und an der zweiten Entlastungsbohrung (Bohrbeginn am 16. Mai) laufen unverändert weiter.