Mediale Beeinflussung der eigenen Meinung
Immer wieder sehe ich in meinem Freundeskreis, wie sehr die Leute in ihrem Tuen und Denken beeinflusst werden! Nicht durch ihre Eltern, Freunde und Bekannte nein! Durch Medien, Medien die von der Industrie gesteuert werden um uns leichtgläubige Konsumenten zu beeinflussen! Wie kann es sein das durch ein elektronisches Gerät wie dem Fernseher solch eine, nennen wir es mal Gehirnwäsche, ausgeführt wird? Das Problem ist das die meisten Leute es nicht merken, dass Fernsehen ist für viele Alltag geworden! Nach der Arbeit setzt man sich hin, schaltet den Fernseher ein und das Hirn ab! Diese Beeinflussung geschieht aber Unterschwellig, zumindest wenn man sich keine Gedanken darüber macht, was man sich dort anschaut! Wenn man mal überlegt wieviele Leute ihre Zeit damit verschwenden aus purer Langeweile nichts anderes zu tun als sich diesen Schund anzusehen! Man könnte diese Zeit für so viele schöne Dinge verwenden, Kreativ sein, Hobbys nachgehen, sich um die Familie kümmern! Aber sie lassen sich lieber einreden was alles toll ist und was gar nicht geht. Die meisten haben keine eigene Meinung mehr nur das was sie ihnen im Fernsehen eingeredet wird! Oft haben sie keine Ahnung von dem wirklichen Weltgeschehen, oder Interessieren sich nicht dafür! Sie beschweren sich nur was alles schlecht ist, aber sich eigene Gedanken, Lösungsansätze und ähnliches wollen sie sich nicht machen. Was ist aus unseren Dichtern und Denkern geworden? Das Fernsehen kann sie nicht ersetzen und ist schon lange nicht mehr die Informationsquelle wie es sie einmal war! Darüber sollte man sich bewusst werden. Leute schaltet einfach mal die Klotze ab und geht euer wahres Leben leben!


Kommentare (23)
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fantast67
schrieb am 06.08.2010 um 00:26 ¶sollte man doch auch meinen können, wenn man die Öffentlich-Rechtlichen anschaut für die man entsprechende Gebühren bezahlt.
Bada
schrieb am 06.08.2010 um 00:34 ¶der zurückgetretene Regierungssprecher von Merkel wird der neue Intendant vom Bayerischen Fernsehen,Hessens Koch mischt beim ZDF mit, usw.usw.usw.usw.usw
fantast67
schrieb am 07.08.2010 um 11:37 ¶http://www.youtube.com/watch?v=Yrpg6EVlbLk&feature=related
el_heinzo
schrieb am 06.08.2010 um 10:39 ¶Schaut mal hier:
http://medienflut.de/texte/krieg.htm
fantast67
schrieb am 06.08.2010 um 12:27 ¶http://www.nuoviso.tv/krieg-und-frieden/kriegsversprechen.html
plus interview: http://nuoviso.tv/interviews/interview-mit-jochen-scholz.html
fantast67
schrieb am 06.08.2010 um 11:24 ¶in den Nachrichten
dafür in ZAPP, Panorma oder Monitor -
einiges auf youtube.
und noch ein hilfreicher Link http://www.youtube.com/user/Mediafootprint
el_heinzo
schrieb am 06.08.2010 um 11:42 ¶bhellweg
schrieb am 06.08.2010 um 11:58 ¶http://www.youtube.com/watch?v=Yf6Ag5N9Unk
schöner Text dazu von Reinhard Mey
el_heinzo
schrieb am 06.08.2010 um 12:26 ¶fantast67
schrieb am 06.08.2010 um 12:41 ¶http://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I
fantast67
schrieb am 06.08.2010 um 12:02 ¶Tatsächliche Arbeitslosigkeit
Schlechte Meldungen kann auch die Regierung nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie wie die alte dabei, die Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen.
Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Juli 2010: 4.328.516
Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.191.800
Nicht gezählte Arbeitslose: 1.136.716
Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 723
Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 316.411
Berufliche Weiterbildung: 192.477
Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 904
Aktivierung und berufliche Eingliederung (z. B. Vermittlung durch Dritte): 203.663
Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 34.414
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 2.685
Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 35.439
fantast67
schrieb am 06.08.2010 um 12:09 ¶Das kritische Tagebuch
6. August 2010 um 9:03 Uhr
Hinweise des Tages
Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der nächste Immobilienknall; mafiöse Strukturen sind verbreitet; Arbeitskräfte dringend gesucht; Fehlen Lehrlinge oder Lehrstellen?; Vom Niedriglohn zum Niedrigstlohn; deutlicher Rückgang der Arbeitskämpfe; tausende Empfänger von Hartz IV sitzen im Dunkeln; Stadtwerke Pforzheim verlieren gegen Deutsche Bank; Stuttgart 21; die wahren Ursachen der Finanzkrise werden verheimlicht; Ströbele: »Was die da treiben, weiß ich bis heute nicht«; Italien: Selbstmord aus Angst vor dem Tod; Armut in Spanien; Berlin droht Lateinamerika mit Kooperation; Attac-Bankentribunal jetzt als Film; Nachtrag zu „Steinbrücks Fehler“. (MB/WL)
Mehr…
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6. August 2010 um 9:31 Uhr
Die Bild-Zeitung hetzt Arbeitnehmer und Rentner gegen Hartz-IV-Empfänger auf
Was die Bild-Zeitung mit ihrer Kampagne gegen eine Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts betreibt, hat kein anderes Ziel als Bevölkerungsgruppen gegen Bedürftige aufzuhetzen und mit dieser Hetze öffentlichen Druck auf die Senkung solcher Fürsorgeleistungen aufzubauen, auf die gerade diejenigen angewiesen sind, die aufgehetzt wurden. Mit dieser Kampagne wird gleichzeitig einer weiteren Senkung der Löhne und einer Ausweitung des Niedriglohnsektors Vorschub geleistet.
Es ist bekannt, dass die Bild-Zeitung überwiegend von Menschen mit niedrigem Einkommen gelesen wird. Deshalb ist es geradezu zynisch, dass gerade diese Menschen den Kakao auch noch trinken sollen, durch den sie gezogen werden. ..
fantast67
schrieb am 06.08.2010 um 12:18 ¶Lobbyisten gesucht
Das EU-Parlament hofft in Finanzfragen auf die Zivilgesellschaft
Von Volker Finthammer
Kaum ein EU-Abgeordneter, der nicht gänzlich eigennützig von diversen profitorientierten Organisationen vor wichtigen EU-Entscheidungen "beraten" wird. Jetzt wehren sich die Parlamentarier gegen den unliebsamen Druck.
Die Zeiten gedruckter Aufrufe oder gar Flugblätter sind wohl vorbei. Einmal mehr ist es das Internet, das eine Brücke bauen soll. Unter www.finance-watch.org haben 22 EU-Abgeordnete Mitte Juni einen Aufruf veröffentlicht:
Wir, die für die Regulierung der Finanzmärkte und des Bankgewerbes zuständigen europäischen Abgeordneten, stehen täglich unter dem Druck des Finanz- und Banksektors, um den für die Branche geltenden Rechtsrahmen stärker zu beeinflussen. Es ist durchaus korrekt, dass die Unternehmen dieser Branche ihre Standpunkte bekannt machen und regelmäßig mit dem Gesetzgeber Gespräche führen. Aber das Ungleichgewicht zwischen diesem Lobbying und der Mangel an Gegen-Expertise erscheint uns eine Gefahr für die Demokratie.
...
biowaldfee
schrieb am 06.08.2010 um 12:33 ¶el_heinzo
schrieb am 06.08.2010 um 12:48 ¶Beim Fernsehen wird es nur besonders deutlich und es ist auch neben dem Internet das am meist genutzte "Informationsmedium"! Deshalb habe ich es als Beispiel genommen um zu verdeutlichen was ich meine.
Beim Internet ist es so, dass einfach durch die vielfältigkeit der Informationen, eine objektivere Meinungsbildung möglich ist, es gibt auch viel Mist im Internet (90% Pornoseiten, 9% Müll, 1% verwertbare Informationen) nur kann man halt hier das finden was man für richtig hält! Und vorallem sich auch andere Meinungen ansehen.
Beim Radio hören ist es so, dass es im endeffekt nichts anderes ist als Internet, Fernsehen oder Zeitung lesen. Man wird berieselt von 99% Müll, das wichtige ist das man den Müll von dem 1% wichtigen Sachen trennen muss! Nur dadurch das die meisten einfach einen falschen Umgang mit Informationsmedien haben ist dies meist nicht möglich! Deshalb sind sie beeinflussbar, durch von Lobbiisten gesteuerte Medien!
Steffen Walter
schrieb am 06.08.2010 um 12:58 ¶biowaldfee
schrieb am 06.08.2010 um 13:02 ¶el_heinzo
schrieb am 06.08.2010 um 13:11 ¶Damodara
fantast67
schrieb am 07.08.2010 um 11:18 ¶Die Wahrheit übersteht kritische Fragen!
http://www.youtube.com/watch?v=JADAaz0cSt4
berniewa
schrieb am 07.08.2010 um 12:16 ¶Ansonsten entscheiden die Redakteure, und da v.a. - wie auch sonst - die oberen der Hierarchien (Chefredaktion etc, Intendandten), nicht über jedes Detail natürlich, sondern v.a. über die Grundausrichtung, einschließlich der Kriterien, nach denen Sendungen ausgesucht werden, Sendezeiten etc, nach denen Leserbriefe ausgewählt werden u.s.w.
Was speziell Nachrichten angeht: sind schon die großen Nachrichtenagenturen und dort wie oben je nach Rang in der Hierarchie wichtig.
Denn heute wird nur noch in Ausnahmefällen eigene Recherche betrieben (v.a. aus Kostengründen), nur noch große Medien wie BBC oder Guardian (um mal 2 englische zu nennen) können sich das meistens noch leisten, die kleineren weniger (wer schickt schon so einfach mal eine Korrespondentin in eine abgelegene Weltregion ...)
Nicht zu unterschätzen sind aber die Produzenten (die Drehbücher auswählen) und Regisseure von Filmen und Serien, denn auch Filme und Serien prägen langfristig das Weltbild der Leute sehr.
Überhaupt sind es v.a. langfristige Effekte, z.B. wer über Jahre hinweg die FAZ liest wird sich unbewusst der Auswahl und Perspektive der Chefredaktion der FAZ annähern, zumindest wenn er es nicht sehr bewusst vermeidet (evtl. sogar dann, wenn auch weniger, als wenn er sich das Problem nicht bewusst macht)
Maria_L
schrieb am 07.08.2010 um 12:58 ¶Da habe ich zumindest von unserer Tageszeitung gehöft, daß die so schwarz ist, daß bestimmte Veranstaltungen in der Region kaum Chancen haben, erwähnt zu werden.
inaktiver User 71953
schrieb am 08.08.2010 um 15:05 ¶fantast67
schrieb am 12.08.2010 um 07:20 ¶Ein freies Internet ohne staatliche oder wirtschaftliche Eingriffe ist Garant für freien Meinungsaustausch weltweit und damit die direkte Ableitung des Rechts auf Meinungsfreiheit. Netzneutralität ist elementar für unsere Demokratie.
http://pro-netzneutralitaet.de/
Die Netzwerktechnologie ermöglicht es heute, Datenpakete, welche vom Sender zum Empfänger via Netzprovider gesendet werden, eine Vor- oder Nachrangigkeit zuzuteilen. Damit werden bestimmte Daten schneller oder langsamer transportiert. Die Telekommunikationsunternehmen wollen dadurch die Qualität, Schnelligkeit und Transportfähigkeit zu einem neuen Geschäftsfeld – auch vor dem Hintergrund des nur langsam vorankommenden Netzausbaus – entwickeln.
Gleichzeitig entsteht durch diese Aufhebung der Netzneutralität durch die Internet-Service-Provider (ISP) aber eine digitale Spaltung der Nutzer des Netzes. Nur wer es sich leisten kann, wird auch künftig seine Emails, Dateien oder digitale Werke schnell, barriere- und diskriminierungsfrei transportieren können. Gleichzeitig besteht die Gefahr der Einschränkung von Meinungs- sowie Informationsfreiheit und werden Hürden aufgelegt, die Innovationsprozesse über das Netz für kleinere Unternehmen und auch für die Wissenschaft erschweren.
Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages definiert Netzneutralität so:
„Der Begriff Netzneutralität bezeichnet die neutrale Übermittlung von Daten im Internet, das bedeutet eine gleichberechtigte Übertragung aller Datenpakete unabhängig davon, woher diese stammen, welchen Inhalt sie haben oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben.“
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