Wenn derzeit von MONSANTO jährlich rund 600.000 Tonnen dieses agrarchemischen Wirkstoffs hergestellt werden, der weltweit großflächig auf Ackerböden ausgebracht wird, um unter anderem UNKRÄUTER als unerwünschte Begleitpflanzen zu beseitigen, dann ist das alleine betrachtet schon sehr bedenklich.
Aber neben dieser "unter anderem"-Anwendung des klassischen Pestizid-Einsatzes wird GLYPHOSAT heutzutage auch dazu verwendet, reifende Getreidepflanzen passend zur Erntezeit strohtrocken zu spritzen und das grüne Kraut von Zuckerrüben sowie Kartoffeln praktisch über Nacht zu Staub zerfallen zu lassen. Das ist alles furchtbar praktisch für die moderne Landwirtschaft, . . .
Aber ist das wirklich eine gesunde landwirtschaftliche Praxis?
Und ist das für uns VerbraucherInnen tatsächlich völlig unschädlich?
http://www.epi-gen.de/themen/gesundheit/glyphosat4
http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung-glyphosatbelastung-in-getreide-uber-grenzwert-1021.html
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100582;bernr=04;co


Kommentare (8)
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http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304/diskussion/wir-sind-schon-vergiftet-aber-sie-haben-noch-202741
http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304/diskussion/gentech-soja-macht-krank-203667
von mir (für Alle) auch noch einer mit vielen guten Gründen gegen "Monsanto & Co...." und allg. diese Art von Landwirtschaft, bzw. für bessere Alternativen
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/zukunft-pflanzen
erst einmal Dankeschön für die Hinweise auf die schon vorhandenen UTOPIA-Beiträge.
Die gravierenden Probleme der ROUNDUP-Verwendung sind ja schon länger bekannt, aber das scheint den unternehmerischen Optimismus von MONSANTO nicht weiter zu stören.
Ich habe diesen Beitrag hier jetzt dazugesetzt, weil ich derzeit bei der AG Landwirtschaft der PIRATEN die aktuelle Diskussion zum Nutzen / Schaden von GLYPHOSAT mitlese - und ich hierfür gerade noch an einem kritischen Einwurf in dieser Diskussions-Liste herumdenke. Da ich meist zu viel schreibe, überlege ich mir also noch ein passendes "Antwort-Konzentrat".
Magste da mal einen Link veröffentlichen?
"kompliziert" = Hier in dieser großen Übersicht https://service.piratenpartei.de/listinfo sind alle Mailinglisten der piratigen (Diskussions-) Gruppen aufgeführt und hier steht dann auch die Ag-landwirtschaft mit dabei - insgesamt ist es also ein sehr großes Angebot zum Mitlesen und Mitdiskutieren. Der Tag hat aber üblicherweise nur 24 Stunden, . . .
"einfach" = Auch als Nichtmitglied der PIRATEN-Partei kann mensch sich in die Mailinglisten eintragen und sich hier dann (idealerweise) konstruktiv beteiligen. Ich habe hier auch erst einmal viele Monate lang nur mitgelesen, um mich mit den (teilweise wirklich sehr gewöhnungsbedürftigen) PIRATEN-Umgangsformen vertraut zu machen. Aber die Mehrheit der im Netz kommunizierenden PIRATEN sind nette Mitmenschen.
Ich glaube der Ton könnte mich weniger schocken, eher wird's am 24-Stunden Problem scheitern ;-)
Wohl auch deswegen weil es konkurrenzlos billig für den Verbraucher zu kaufen ist.
Ob es aber auf lange Sicht für Verbraucher bzw. den Lebensmittelendverbraucher auch so billig ist, oder gar eines Tages teuer mit der eigenen Gesundheit zu bezahlen ist, wird sich in Zukunft zeigen. (Immer mehr Hinweise durch Studien zeigen eine erschreckende Bilanz).
Auch Menschen die Langzeiterfahrung mit Monsanto Produkten wie z.B. Agent Orange gesammelt haben, leiden auch heute noch nach über 37 Jahren nach Beendigung des Vietnam Kriegs an irreversiblen gesundheitlichen Problemen.
weitere Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange
Das ist relativ viel, zumal diese 85 g eines Stoffes, den es so in der Natur ursprünglich noch nicht gegeben hatte (damals zu einer Zeit, als viele unsere VorfahrInnen damit begannen, die steinzeitliche Lebensweise der Jäger und Sammler gegen eine "moderne" Ackerbaukultur zu tauschen) ausreichen, eine Fläche von etwa 500 qm zu "entgrünen".
=> 85 g GLYPHOSAT je Mensch und Jahr sind also wirklich verdammt viel Agrarchemie, . . .