Ostern - das Fest des neuen Lebens - habe ich genutzt, um erstem Grün eine neue Heimat zu bieten.
Im Gewerbegebiet meines Wohnortes stehen einige Kanalringe, die vor Jahren am Gehweg aufgestellt und mit guter Erde befüllt wurden. Doch gepflanzt hat in diese Behälter niemand was. - Außer einige Plastikbecher, Plastiktüten und Brötchentüten.
Grund genug, hier ein wenig Leben einzupflanzen.
so habe ich gestern bei Jäten im Garten einige Pflanzen Zitronenmelisse entfernen müssen, die im Gewerbegebiet nun eine neue Heimat finden und sich hoffentlich vermehren werden. Nach der Pflege des Grabes meiner Großeltern vor Ostern sind auch einige Veilchen übrig geblieben. Und auch einige Narzissen-Zwiebeln.
So sind diese Pflanzen nun allesamt in einem der Kübel gelandet. Ich habe alle drei Kübel inzwischen vom Müll befreit und einen nun bereits bepflanzt.
Zur Zeit säe ich auch einige Kräuter für den Garten und habe aus diesem Grund mehr Salbei und Anisysop gesät. Beides wird - vielleicht auch mit Römischer Kamille und Mukateller Salbei - in den Behältnissen im Gewerbegebiet nach der Keimung einen Platz finden.
Und es gibt so viele weitere Möglichkeiten, relativ kostengünstig und ohne größeren Zeitaufwand die Welt ein Stück weit bunter und damit natürlicher zu machen, dass ich mich gleich nochmal auf den Weg mache, um neue, geeignete Orte zu finden.
Allen ein frohes Osterfest!

Viele Grüße

Torsten