Ostern - das Fest des neuen Lebens - habe ich genutzt, um erstem Grün eine neue Heimat zu bieten.
Im Gewerbegebiet meines Wohnortes stehen einige Kanalringe, die vor Jahren am Gehweg aufgestellt und mit guter Erde befüllt wurden. Doch gepflanzt hat in diese Behälter niemand was. - Außer einige Plastikbecher, Plastiktüten und Brötchentüten.
Grund genug, hier ein wenig Leben einzupflanzen.
so habe ich gestern bei Jäten im Garten einige Pflanzen Zitronenmelisse entfernen müssen, die im Gewerbegebiet nun eine neue Heimat finden und sich hoffentlich vermehren werden. Nach der Pflege des Grabes meiner Großeltern vor Ostern sind auch einige Veilchen übrig geblieben. Und auch einige Narzissen-Zwiebeln.
So sind diese Pflanzen nun allesamt in einem der Kübel gelandet. Ich habe alle drei Kübel inzwischen vom Müll befreit und einen nun bereits bepflanzt.
Zur Zeit säe ich auch einige Kräuter für den Garten und habe aus diesem Grund mehr Salbei und Anisysop gesät. Beides wird - vielleicht auch mit Römischer Kamille und Mukateller Salbei - in den Behältnissen im Gewerbegebiet nach der Keimung einen Platz finden.
Und es gibt so viele weitere Möglichkeiten, relativ kostengünstig und ohne größeren Zeitaufwand die Welt ein Stück weit bunter und damit natürlicher zu machen, dass ich mich gleich nochmal auf den Weg mache, um neue, geeignete Orte zu finden.
Allen ein frohes Osterfest!
Viele Grüße
Torsten


Kommentare (10)
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Dagmar Kropp
schrieb am 04.04.2010 um 20:31 ¶Du wirst sehen, es wird sprießen, mit Sicherheit.
Jaggie
schrieb am 05.04.2010 um 12:20 ¶vielen Dank für den Kommentar und die lobenden Worte. Ich denke, geredet wurde wirklich schon genug von Politikern & Co. Ich hab einfach mal gehandelt. Ich werde später vielleicht noch den zweiten Pflanzkübel mit Grün bepflanzen.
Und ich hoffe, dass der Bürgermeister mir bald antwortet, damit die Aktionen hier auch auf einem offiziellen, legalen Boden gedeihen können. Vor allem plant er wohl auch, solche Aktionen über die Presse publik zu machen und damit Leute aufzurufen, dem Beispiel zu folgen. Ich bin wirklich gespannt, wie weit der Bürgermeister auf diesem Gebiet gehen wird. Es sind jedoch offensichtlich mehr als Worte bei ihm.
Viele Grüße!
Torsten
outlawjens
schrieb am 04.04.2010 um 22:02 ¶Die werden demnächst eine neue Heimat an einem nahe gelegenen Baggersee finden.
Jaggie
schrieb am 05.04.2010 um 12:26 ¶ja, das ist eine gute Idee mit der Sumpfcalla. Ich glaube, die ist auch sehr nützlich für Falterarten bzw. ihre Raupen.
Ich hatte mir auch überlegt, einige Knollen der Topinambur im Feld zu pflanzen. Denn sie blühen ja wunderschön und es sitzen dutzende Insekten an den Blüten.
Allerdings ist das ja eine eingeschleppte Pflanze und ich habe es dann doch besser bleiben gelassen, ehe sie sich wild ausbreitet und andere, heimische Arten vielleicht verdrängt. Das ist wieder die andere Seite des Eingreifens...
Herzliche Grüße
Torsten
Dagmar Kropp
schrieb am 05.04.2010 um 19:26 ¶Nebenbei bemerkt macht das Bepflanzen oder Aussäen mehr Spaß als Arbeit!
Jaggie
schrieb am 06.04.2010 um 19:23 ¶Danke auch für die Appetizer :-)
Dagmar Kropp
schrieb am 05.04.2010 um 22:06 ¶www.utopia.de/blog/beitrag/am-strasenrand
www.utopia.de/blog/beitrag/hilfsbereit-am-strasenrand
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Dagmar Kropp
schrieb am 06.04.2010 um 19:49 ¶www.utopia.de/blog/beitrag/manchmal-reagieren-behorden
outlawjens
schrieb am 05.04.2010 um 22:21 ¶http://www.utopia.de/gruppen/gruppe/388
Jaggie
schrieb am 06.04.2010 um 19:24 ¶Kommentar schreiben
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