Bei den Kommentaren zu meinen beiden letzten Fragen "Kaufen wir irgendwann alles online?"
und "Wie umweltfreundlich ist Onlineshopping?" war bei manchen die Vorstellung, dass der Großteil online gekauft wird, nicht so abwegig.
... sofern die Logistik optimiert wird: regionale Versandlager, optimierte Zustellung, umweltfreundliche Verpackung. Und ein paar Dinge des täglichen Bedarfs (Bäcker, Markt, Kiosk) noch in der Wohnumgebung erhätlich sind.
Aber die ganzen anderen Geschäfte, die meistens eh schon Ketten sind: Kleidung, Schuhe, Unterhaltungselektronik, Haushaltswaren, Kosmetik, Medien, Telekom, Einrichtung, alles leer. Die Kaufhäuser: Monumente des Nichts ?
Was bleibt (ich versuche, es mir im Leipziger Stadtzentrum vorzustellen):
* Lokale (Restaurants, Cafés, Bars, Kneipen),
* Kinos, Oper, Gewandhaus, Museen, Kabarett, Theater, Strassenmusiker,
* Bibliotheken, Uni,
* Behörden,
* der Weihnachtsmarkt wäre auch nur ein Drittel, wenn die Verkaufsstände wegfallen.
* und am Stadtrand fallen die Einkaufszentren weg und der ganze Verkehr dorthin
Die Stadt wird weiterhin sehenswert sein und es lässt sich auch gut bummeln. Aber es wird leerer sein, ruhiger. Die Ladenmieten werden sinken, vermutlich auch die Mieten der Büros und Wohnungen in der Stadt.
Damit wird es leistbar, mit den Flächen Neues zu probieren (was es ansatzweise auch schon gibt):
* Galeriecafés,
* offene (Bastel)werkstätten - etwa so, wie es jetzt schon diese Keramikwerkstätten gibt,
* oder fablabs.
* kleine Musikläden, wo gejammt wird und die Musik gleich übertragen werden kann aufs Abspielgerät
* Themenläden - mit großen Tischen, in der Mitte, wo man alles zu einem Thema, z.B. Solarenergie findet und immer auch Menschen, mit denen man sich austauschen kann. An der Wand Ankündigungen für Vorträge und Workshops.
Wär das was?


Kommentare (37)
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P.S. Kennst du schon das neue "Nichts"? http://www.youtube.com/watch?v=YFgWJnRkzSk&feature=player_embedded ;-)
LG Emma
- könnte natürlich auch passieren. Da Internet zunehmend mobil genützt wird, werden die Menschen aber mehr rauskommen. Ich sehe, wer in meiner Umgebung ist und sich freut auf ein Plauscherl (weil sie/er den Standort freigegeben hat für die Kontakteliste) und geh halt einfach hin, oder verhandle einen anderen Treffpunkt "bin da, komm doch rüber".
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/vielfalt-und-gleiches-mass-an-freiheit-aller-was-die-welt
Die beiden einzigen größeren Minuspunkte, die aus meiner Sicht noch zu verbessern gewesen waren, war (a) dass die Ernährung nicht rein pflanzlich war und (b) dass die Energie noch sehr auf fossilen Brennstoffen fußte (freilich waren vor 20 Jahren Solar- und Windenergie etc noch nicht so weit entwickelt wie heute)
Ansonsten sehr vorbildlich, finde ich. Da könnte sich manche Kommune ein paar Anregungen holen, finde ich
Ich setze gegen Deine Freizeit- und Kulturstadt jetzt mal einen türkischen Basar (oder für Dich vielleicht den Nasch-Markt, Werner! ;-)!).
Handel ist Leben und Leben braucht Begegnung. Mir reicht es schon, wenn ich wieder mal mit meinem Geldautomaten flirten muss!
Sonnige Grüße
Stephan
Sicher wird nicht nur Ware/Dienstleistung gegen Geld getauscht. Ich schätze es sehr, das Scherzerl am Morgen in der Bäckerei, das Plauscherl mit dem Trafikanten, die Fachsimpelei über die Wahl des perfekten Werkzeugs - wo sich auch gerne andere Kunden beteiligen. Die kleinen charmanten, manchmal tiefsinnigen Oberflächlichkeiten. Die mich auch dazu bringen, öfters dort einzukaufen - weil ich mich wohl fühle. Aber kann ich dieses Menscheln nicht auch bekommen, ohne was zu kaufen?
Keine Sorge, Stephan - mir sind diese Persönlichkeiten des Einzelhandels auch wichtig. Ich möchte vielmehr eine Alternative überlegen, wie sich Städte mehr zu Begegnungsorten entwickeln statt zu Einkaufszentren, wo die Begegnung nur akzeptiertes Mittel zum Zweck ist.
Ich investiere pro Einkaufsfahrt 4,80 € in Fahrscheine für den Bus, das wäre bei Online-Bestellung Porto und Verpackung. Warum ich trotzdem kaum per Internet bestelle? Ich vermisse den Kontakt in den Läden, ein freundliches Gesicht, ein kleiner Schnack, eine gute Beratung, Dinge ansehen zu können, anfassen.
Läden machen Städte doch auch lebendig, es ist schon furchtbar, daß es in den Dörfern keine Läden mehr gibt. Nicht überall gibt es diese Einkaufswagen. Wie sollen ältere Menschen zurechtkommen?Die werden kaum per Internet bestellen sondern werden immer abhängiger von anderen Menschen. Ich sehe es an meiner Mutter. Und überhaupt, was ist bei Stromausfälllen?
Das Lebendige wäre ja nicht ganz weg (-> Liste oben: "Was bleibt") und der freie Raum wird ergänzt durch Neues (-> obige gleichnamige Liste).
Das freundliche Gesicht, das Scherzen und der wertvolle Tipp sind auch für mich die Gründe, warum ich gerne in ein Geschäft gehe und dazu auch oft das Kriterium für die Auswahl des Geschäfts.
Ich glaube nicht, dass irgendwann alles online gekauft wird, selbst wenn alles ideal laufen würde (dezentrale Logistik, fairtrade für Mitarbeiter und Kunden, gemeinwohlige Produkte), entscheidend sind die Menschen, wie sie sich verhalten und ob dieses Verhalten ein Geschäft trägt oder nicht.
Mein Bauch meint, dass die grossen Ketten eingehen werden und damit die hohen Ladenmieten der Stadt wieder auf ein vernünftiges Niveau runtergehen. Das ist aber sicher auch eine Sache von einigen Jahren. weil gerade die grossen Ketten schauen, wie sie ausreichend Umsatz machen können und sie es sich leisten können bzw. müssen, Sachen auszuprobieren. Cafés und Bistros sind in vielen der grösseren Läden schon fast selbstverständlich und werden erwartet, Ziel: die Leute sollen im Geschäft bleiben, und eine entspannte Umgebung vorfinden. Tortzdem gibts auch jede Menge Cafes und Imbisse - aber auch nur Ketten (weil sich die anderen die Mieten nicht mehr so leisten können). Ketten gibts deswegen, weil da jeder weiss, was einen erwartet, wenn man "dm", "lush", "karstadt", o.ä. liest. Bei den kleinen Geschäften muss man das herausfinden. Diese Stärke der Ketten ist auch die Schwäche: ich muss nicht mehr eine Filiale aufsuchen, wenn ich sie gezielt ansurfen kann.
Die Stärke der kleinen Geschäfte ist Beratung und Vorauswahl des Angebots. Der Punkt, der online zwar auch machbar ist, aber nicht so persönlich sein kann, wie bei meinem Lieblingsgeschäft. Persönlichkeiten tragen auch die alteingesessenen Geschäfte. Darauf muss man sich einlassen wollen, persönliche Geschäfte zu entdecken, kann ja auch unsympathisch sein, der Geschäftsinhaber/Verkäufer. Neben Persönlichkeit (Authentizität) gehts auch um Vertrauen. Haut mich die Person übers Ohr oder nicht? Vertrauen ist die mE wichtigste Währung im Handel, das wird einigen durch Social Media gerade so richtig bewusst.
Ich gehe davon aus, dass das noch zunehmen wird, dass die Menschen fragen, ob das U nicht doch ein X ist, und dann online Alternativen gesucht/empfohlen werden und auch gleich genützt werden. Wobei online in 5 Jahren heisst: mobil am Smartphone - ein paar Prozent leben das jetzt schon so. Nach ein paar solchen Erfahrungen - im Geschäft die Vertrauenswürdigkeit geprüft, Alternative empfohlen bekommen und genützt - gehen viele dann nicht mehr in das Geschäft, das Vertrauen verloren hat. Wo gehen sie dann hin? Was bietet sich als Alternative an?
Die Themenläden versuche ich gerade, mir konkreter vorzustellen. Das könnte z.B. bei einem Themenladen zu Mode auch eine stärkere Bewusstmachung der eigenen Wünsche nach sich ziehen. Ich blättere dort ausliegende aktuelle Magazine durch, schlage noch was dazu nach (was hat der Designer vorher gemacht). Entdecke dabei ein Schnittmuster, das so ähnlich aussieht, komme darüber in ein Gespräch mit einer anderen Person und diskutiere darüber, ob das ein Trend wird, den ich in meinen Kleiderschrank aufnehmen will oder ob das nicht zu meinem Typ passt. Und da gehts schon los mit dem neuen Kaufbewusstsein.
Die Begegnung findet nicht mehr von Kunde zu Händler statt, sondern von Kunde zu Kunde. Der Händler kann ganz profan liefern oder auch Diskussionen anregen, muss dazu aber zum Kunden kommen und kann nicht warten, dass der Kunde ins Geschäft kommt.
Also Kaufkraft ist ja anscheinend vorhanden. Überall stehen, laufen, kaufen sie. Jeden Tag kaufen sie. Man gönnt sich was, man benötigt was. Was auch immer. ABer es scheint viele Menschen zu geben.
Parfümerien...Schmuckerien, Frisöre, Kosmetiker...Wirtshäuser, Restaurants... das sind doch Bedarfe der Menschen, die gedeckt werden wollen. Der Status, der Luxus, das Schönsein, der Appetit. Sich was gönnen. Mal wer sein, wieder wer sein. Mal Lust haben. Jedem Tierchen sein Plaisierchen...
Und wo war ich heut, ich war mittendrin, u.a. in 'nem Buchladen...und hab nebenbei noch Schuhe gekauft, jawohl, ja. Reduzierte Neuware. O, wie verwerflich. Neuware, igitt, in einem Bekleidungsgeschäft, dessen Namen hier keiner hören will. Nein ich war nicht beim Kostümverleih; nein ich war nicht im 2nd hand Laden und es war auch keine fair trade Ware, nicht zu diesem Preis.
Meine liebe Nachbarin leiht mir für Samstag ein Kleid für eine Hochzeit; leider kann ich mir ihre dazu passenden Schuhe nicht auch noch ausleihen, da ich zwei Nummern kleiner trage, so ein Pech. Ich hab mich so gefreut wie ein Schneekönig. Ein neues Kleid, in das ich reinpasse, ihre kleine Tochter sagte "du siehst gut aus" und ich fühlte mich wie eine Prinzessin. Kleine MÄdchen, 4 Jahre alt, sind so schrecklich ehrlich, ich hab fast geschwitzt, als sie mich ansah (Kritik von Kindern kann grässlich sein...)
naja, und immer das Zeitfenster im Auge, rase ich also natürlich in ein Geschäft meines "Einkaufs- und Budgetradiusses"..... also online hätt ich die Schuhe nicht kaufen wollen.
Stoff Farben, Beschaffenheit von Waren, die Muster sieht man schon immer besser in Echt.
(heut war ich mal wieder in Plauder-Laune ;-)
PS: übrigens glaube ich, dass es interessant wäre, noch über Deine Themenladen und Bastel-/Kreativwerkstätten in einem eigenen Blog weiter zu philosophieren
Als Du Bastelwerkstätten geschrieben hast, ist mir irgendwie das (eigentlich MEHR!!) hier eingefallen, hab ich neulich im Newsletter der Sinn-Stiftung gelesen, fand ich faszinierend (!!!) - die Vernetzung von verschiedenen Personen, Wertschätzung, Zusammenarbeit:
http://www.nelecom.de/index.html
Ich glaube, DAS muss wieder in die Stadt rein: Begegnung, MENSCHsein, KINDsein, Aufmerksamkeit, Achtung ;-)
Gut Nacht ;-)
"Ich glaube, DAS muss wieder in die Stadt rein: Begegnung, MENSCHsein, KINDsein, Aufmerksamkeit, Achtung ;-)"
Danke für den nelecom-Link.
Das überlege ich auch schon länger: im Geschäft etwas anschauen und über QR-Code / Barcode direkt bestellen bei dem Shop meiner Wahl. Die Affiliate-Provision geht dann an den Themenladen. Aber ob sich das finanziell ausgeht?
http://www.buchhandlung-schwarzaufweiss.de/
Artikel dazu: http://www.zeit.de/2012/12/Buxtehude-Buchhandlung/komplettansicht
Wollen wir hoffen, dass viele kleine "Kulturtempelchen" insbesondere auch auf dem Land überleben können.
Sonnige Grüße
Stephan
Online Shopping ist in meinen Augen nur verwerflich wenn man oft Sachen zurückschickt und/oder bei den falschen Anbietern (ohne Nachhaltigkeitskonzept oder Konzernen) kauft.
Wenn ich meine Bio-Kleider bei einem Ökoversandhändler bestelle und größtenteils nichts zurückschicke fördere ich 1. den kleinen Versandhändler, 2. die kleinen Biozulieferer, 3. schone die Umwelt mit den Produkten, 4. unter GoGreen o.ä. kann ich klimaneutral versenden und ich muss nicht unbedingt in die Stadt fahren, und dann aus lauter Frust doch ein Massenprodukt kaufen, weil ich nichts anderes bekomme.
Gleichzeitig muss man natürlich auch die Kleinen vor Ort unterstützen, und nicht anfangen Lebensmittel online zu bestellen. Galleriecafe´s finde ich selbst sehr spannend und denke darüber nach ein solches zu eröffnen.
Im übrigen habe ich selbst einen kleinen Onlineshop und bin damit natürlich auch mit mir selbst im Zwiespalt. Aber da mein Geschäft nun mal nicht in der Stadt ist, und ich von zuhause arbeite, bietet der Onlinehandel eine gute Basis, um viele interessierte Menschen zu erreichen.
Leider ist Öko immer noch Nischenprodukt und erst wenn sich das ändert, werden wir die Möglichkeit haben im Stadtzentum nachhaltig einkaufen gehen zu können.
Zumal ich denke, dass der Mensch ein so soziales Wesen ist, dass Läden und persönlicher Handel nicht aussterben werden.
Und ich denke, man kann auch im Internet nette Händlerkontakte haben kann, wenn man sie sucht und drauf achtet, wo man einkauft.
Niemand sollte vergessen, dass er mit jeder Bestellung im Internet seine Kaufkraft abfließen läßt. Kaufkraft und Wertschöpfung, die zur Entwicklung der eigenen Kommune dringend gebraucht wird.
Es sollte sich also niemand wundern, wenn insbesonder die ländlichen Kommunen weiter ausbluten!
1. das Zusammensammeln von Gütern, die man halt braucht - das sollte möglichst einfach und bequem sein. Jeder ist genervt von An- und Abfahrtswegen, Schlangestehen, Produkte die man "dringend" braucht und dann doch aus sind.
2. die Freude an schönen Gegenständen - die man anschauen, ausprobieren und länger damit Freude haben will. Diese Freude kann sich auch nähren aus dem Imagetransfer (wer sich ein Luxusprodukt kauft, bezahlt grösstenteils für das Image des Produkts, das Neueste zu haben - wobei das ja die anderen auch wissen müssen, dass dieses Teil neu/luxuriös ist).
Diese zwei Funktionen überlappen sich meistens. bzw. wird versucht, die negativen Erlebnisse der ersten aufzuheben mit den positiven Erlebnissen der zweiten.
Die zweite Funktion kann besser vom stationären Handel erfüllt werden, weil im echten Leben schon vor dem Kauf einfach mehr Sinne angesprochen werden können als online.
Händler haben immer schon auch durch ihr Sortiment eine bestimmte Vorauswahl getroffen. Wenn meine Vorlieben zu diesem Sortiment passen, gehe ich gerne in dieses Geschäft. Aber bin ich auch bereit, dafür mehr auszugeben? Für die Vorauswahl (ich muss mir meine Sachen nciht erst im Netz suchen und dann auch schauen, ob ich dem Onlinehändler vertrauen will) und die Beratung (sofern sie auch kompetent ist), die Atmosphäre im Geschäft.
Früher funktionierte das ohne viel Nachdenken, da es keine Alternative gab. Heute gibts die Möglichkeit, dass ich im Geschäft ein Produkt sehe, scanne das mit dem Smartphone, bekomme Preise der Konkurrenz und kann gleich bestellen.
Nachteil: wenn ich ein schönes Produkt finde, wo auch alles passt, will ich es gleich haben und nicht erst noch das Hin-und Her mit der Zustellung durchmachen (Lieferfrist, evlt. Versandgebühr, oder richtige Ärgernisse, wenn was nicht funktioniert).
In Leipzig wurde die Mustermesse erfunden - früher kamen die Händler zu den Messen mit dem kompletten Lager und verkauften dort halt. War irgendwann zu viel Action und verbrauchte auch Platz beim Verkaufsort - so kams dazu, dass jeder nur ein Stück von jedem Produkt mitnahm zur Messe und Bestellungen aufnahm. Heute der übliche Ablauf bei Messen.
Könnte bei Verkäufen auch so laufen: Händler stellen die Ware nur aus und beraten in angenehmer Atmosphäre. Bestellt wird dann über den Händler. Die Bestellung geht ins Regionale Gemeinsame Lager und wird - nach eingabe des gewünschten zeitfensters - von dort zugestellt.
Shoppingbummel sähe dann so aus: ich laufe die Händler ab, bestelle dort, nehme nur Bestätigungen mit (ginge aber auch elektronisch, wer gar nix in der Hand braucht) und wenn ich zu Hause bin, klingelt auch schon der Bote und bringt mir die Dinger. Am Besten in Normboxen, die er gleich wieder mitnimmt.
Wie gefällt Euch das?
Ich möchte gerne, dass sich Konstrukte wie Zalando nicht rechnen. Diese riesigen Warenverteilzentren, die unseren örtlichen Händlern das Überleben unmöglich machen sind mir ein Dorn im Auge. Sie sind jeder Hinsicht schädlich und müssen weg!
Aber wie? Man muss diesen Geschäftsmodellen politisch das Wasser abgraben, z.B. indem man auf jede Sendung eine deftige Liefersteuer erhebt, die in der Empfängerkommune entrichtet werden muss!
So bleibt wenigstens ein Teil der Wertschöpfung vor Ort und die Wettbewerbsfähigkeit der Händler vor Ort verbessert sich!
Liefersteuer wird schwer durchzusetzen sein, gegen Handelsverbände. Und es gibt halt auch viele Menschen, die es angenehmer empfinden, online zu kaufen - weil sie die Vorteile bei Händlern in der Umgebung nicht mehr kennen (weils keine mehr gibt, sie sowieso mit dem Auto fahren, und sich eher ärgern, wenn sie dort schon wieder einen Parkplatz suchen müssen ;-)
Wenn es so geregelt wird wie die Gewerbesteuer, die mW ja auch an die Gemeinde geht, dann brauchts eine Regelung der Höhe über die Wertschöpfung oder die Anzahl der Beschäftigten oder noch bessere Parameter.
Es ist jetzt ja vermutlich eher eine Konkurrenz der Kommunen, diese Verteilzentren bei sich anzusiedeln, weil es Arbeitsplätze bringt (amazon sucht in leipzig oft über Plakatwerbung in der Straba), obs den anderen welche kostet, wird ausgeblendet.
Ich suche Lösungen, die von sich aus die Menschen begeistern und die gern genutzt werden. Dass der Vorteil so deutlich ist, dass ich das andere gar nicht mehr machen will.
Z.B.
* was bringt mir die immense Produktvielfalt online, wenn ich dann erst nicht weiss, was ich nehmen soll, weil ich das Produkt ja nicht kenne - und evtl. Bewertungsportalen auch nicht mehr vertraue?
* Weil ich keine Lust habe, erst recht zur Post laufen zu müssen - oder einem Laden, um das Paket vom Zusteller abzuholen. Oder wenn irgendwas doch nicht funktioniert, alles nochmal abzuschicken und dafür auch wo hin gehen zu müssen.
Das Problem ist, dass stationäre Händler diese Funktionen aber auch nicht mehr bieten, viele haben wenig Ahnung von ihren Produkten und können gar nicht beraten. Das kann schon mit dem Preisdruck zusammenhängen.
Es sind aber auch nicht nur die Warenverteilzentren, sondern auch die Ketten, deren Filialen halt - überspitzt dargestellt - nur der weitere Ast am Grosslager sind, ich hole es halt selber aus dem Regal, statt dass es mir wer bringt.
Wie präsentiert man den Vorteil der persönlichen Beratung, so dass er ein Gegengewicht bildet zur Bequemlichkeit des von zuhause bestellens?
Und grade die junge Generation machts ohne Berührungsängste und Sicherheitsbedenken, die wir Alten vielleicht hier und da noch haben. Da wird geshopped bis die Drähte glühn und der Postbote bekloppt wird. Einzelhandel vor Ort gehört teilweise gar nicht mehr zu ihrer Lebenswelt!
Aber wenn wir diese Entwicklung zu Ende denken, veröden die Innenstädte, vor allem auf dem Land. Auch Ketten werde bestimmte Sortimente nicht mehr anbieten. Die Kaufkraft fließt ab. Der Handel zentralisiert sich noch weiter. Und mit ihm natürlich auch die Arbeitsplätze.
Die Leute werden noch mehr in die Ballungszentren ziehen, mit all den negativen Folgen, die wir kennen.
Ich will diese Entwicklung nicht! Es muss etwas passieren, was diesem Prozess Einhalt gebietet!
Gruss vom Landei!
Ich persönlich kaufe zum Beispiel keine Klamotten im Internet, da ich die vorher anprobieren will. Natürlich könnte ich die dank Fernabsatzgesetz etc. auch einfach zurück schicken, aber das ist unökologisch und meiner Meinung nach unnötig umständlich.
Andere Dinge, allem voran Technik, kaufe ich dagegen gern im Internet, da ich dort aufgrund technischer Daten einfach und schnell vergleichen kann. Dafür brauche ich dann auch keine Beratung.
Gefährlich wird es lediglich dann, wenn man zur Beratung in den Einzelhandel geht, dort aber nichts kauft, sondern sich auf der Suche nach dem letzten einsparbaren Cent ins Netz begibt und dann dort kauft. Natürlich hat man damit die Vorteile beider Welten vereint - leider nur auf der Kundenseite und der Händler vor Ort hat mal wieder das Nachsehen.
Zum Glück gibt es dagegen auch Branchen, die vom Onlinehandel nur schwer verdrängt werden können. Cafdes, Gaststätten und Restaurants fallen mir da ganz spontan ein.
Ganz speziell für Klamotten ärgert mich das auch etwas, den man findet so schöne Dinge im net. Doch soll man sich den "halben Laden" schicken lassen, Um dann den 1/3 Laden wieder zurückzuschicken oder sogar alles und am nächsten Tag einen anderen "halben Laden" dem ächzenden Postboten zuzumuten?
Wenn es die Möglichkeit geben würde, virtuell mithilfe der eigenen Maße anzuprobieren, könnt das ne gute Nummer werden.
In Nähzeitschriften gibt es das Modell eines Körpers, mit einem Raster aus Abmeßlinien belegt. Man könnte sich dann einmal die Mühe machen, seinen eigenen Körper total differenziert und genau abzumessen, würde die Maße in die Maske des Geschäftes eingeben ( vorausgesetzt, jedes Geschäft hat eine einheitliche Maske) und los geht das aussuchen und anprobieren. Die virtuelle Graphik könnte einem auch ermöglichen, Körpergröße und Haarfarbe und Länge einzugeben, also, das stelle ich mir dann schon sehr viel besser vor.
da gibts was: http://netzwertig.com/2012/08/01/koerpervermessung-per-webcam-upcload-zieht-mit-otto-de-einen-grosen-fisch-an-land/
Bericht bei otto: http://www.otto.com/de/newsroom/news/2012/Passformberatung.php
"In Nähzeitschriften gibt es das Modell eines Körpers, mit einem Raster aus Abmeßlinien belegt. Man könnte sich dann einmal die Mühe machen, seinen eigenen Körper total differenziert und genau abzumessen"
Seit Tagen nehme ich mir vor, nach genau sowas im Netz zu suchen.
Das wäre so genial.
Ich hasse Anproben. Deswegen gehe ich auch gar nicht gerne Klamotten-Shoppen.
Und wenn ich jemals mal wieder was anderes tragen möchte, als Second Hand (möglichst Bio+Fair), dann muß ich im Netz schauen.
Einmal Maße eintragen und dann nie mehr ausprobieren müssen, das käme mir sehr entgegen.
Das müßte eine zentrale Webseite sein, wo man seine Maße hinterlegen kann und alle Shops greifen da drauf zu und zeigen mir nur passende Kleidung.
Wenn ich mich auch nur im geringsten für Kleidung interessieren würde, sollte ich gleich ein neues Startup dazu machen ;-)
Die Frage ist auch, ob das Teil dann auch wirklich passt. S,M,L,XL ist ja auch für Durchschnittsproportionen gemacht, wenn ich jetzt längere/kürzere/dickere/dünnere Arme habe, schmalere/breitere Schultern, flacheren/runderen Bauch passts mir trotzdem nicht, weil der Schnitt irgendwo zwickt. Gutes Beispiel: der Sitz der Gesässtaschen bei Jeans ist sehr entscheidend für die Optik.
Ich finde die Kleidung von Vandana Shiva so genial, die passt jedem und immer. Und für Männer gibt es so etwas auch, den Djellaba in Mauretanien, den Kaftan in der Türkei um nur einige zu nennen. Aber nein wir müssen uns ja mit Jeans herumschlagen. Einmal die Taschen bei den Knien, der Bund unterm A. . dann die Hosenbeine wie Glocken ein andermal wie Storchenfüße. Einmal sind Bundfalten in dann sind sie ein nogo echt ätzend die ganze Modehysterie. Und wenn man etwas bequemes sucht alle drei Jahre so wie ich, dann findet man nichts. Für meine Alltagskleidung bin ich auf das Worker Outfit umgestiegen, da bekomme ich die ausrangierten Arbeitshosen und Jacken von meinem Nachbarn, der bei irgendeiner Firma arbeitet. Immer in blau ist zwar eintönig aber ein wenig Lehm auf der Hose macht auch was her.
als mal die alte Mutter meiner ehemaligen Nachbarin aus dem Kosovo da war, fand ich deren Pluderhose so genial.
Bequem, Uni-Größe und garantiert Figur-Kaschierend.
Und uni-sex auch.
Ich habe mir sagen lassen, daß Ihr Mann genauso eine Hose hat.
Vielleicht wäre diese Pluderhose ja die Marktlücke.
Die Mutter war sowieso cool.
Sie konnte kein Wort deutsch, ist aber den ganzen Tag durch Freising gewandert und hat mit jedem ein "Schwätzchen" gehalten,
Zigrarre schmauchend (was ich damals noch cool fand).
Die hat sich nicht einen Pfifferling draus gemacht ,daß die Freisinger sie angestarrt haben, wie das siebte Weltwunder.
Also etwas mehr Mut bitte, dann klappts auch im Burgenland mit dem Kaftan ;-)
Wenn ich Dinge im Geschäft nicht ausprobieren kann, zwingt das auch zu onlinekauf, weil da kann ich es ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen zurückschicken. In einem Geschäft geht das - lt. Gesetz nicht - manche Händler machens aber trotzdem. Bei einem Handy wars mir nicht möglich.
Für mich ist dieses Umtauschrecht ein wesentlicher Punkt.
@Stephan: ich will das auch nicht, jedenfalls keine menschenleeren Städte wo alle zuhause hocken oder nur mit dem Auto rumkurven. Wenn der Stadtteil anders belebt wird (durch Bibliotheken, freie Werkstätten, Themenläden, ...) kann das ausgleichen.
Wie bekommen wir den Einzelhandel vor Ort wieder in die Lebenswelten? Was macht den z.B: für Dich attraktiver als Onlinehandel?
Und technische Geräte in Geschäften stehen doch meist da zum ausprobieren...
Aufgrund der Vielfalt ist der online Handel im Prinzip attraktiver. Mich nerven sogar die Shoppingmeilen, vollgequetscht mit Menschen,die Schnäppchen hechten, du musst warten an Umkleidekabinen oder an Kassen,... das ist nicht wie ein schöner Waldspaziergang erholsam sondern für die meisten stressig, weil man eh dann, wenn man was bestimmtes sucht, selten findet, was man will, aber vielleicht hypigen Zufallskauf aufgrund des Frustes und der Buntheit macht, der nachher rumliegt.
Aber das anfühlen, anprobieren, ausprobieren der Ware ist halt ein Vorteil des Ladenkaufes.
Ich sags noch einmal. Der Onlinehandel ist der Turbobooster um Kapitalkonzentration und Marktmacht noch weiter beschleunigen. Ich dacht, wir wären alle strategische Konsumenten!? Aber außer "Bio" und "Fair" gibt da eben doch noch die Komponente "Regional" oder gar "Lokal". Und die bezieht sich eben nicht nur auf regional produzierte Lebensmittel sondern auf alle Handelstätigkeiten vor Ort. Ein Ort lebt nicht von Bildungs- und Kultureinrichtungen sondern von vielfältigem und lebhaftem Handel und Dienstleistungen. Das schafft wohnortnahe Arbeitsplätze und eine Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen "in der Fläche"
Also ist zu überlegen, wie man die Wettbewerbssituation des stationären Handels gegenüber dem Online-Handel verbessert. Ich halte immer noch eine deftige Liefersteuer, abzuführen an die belieferte Kommune für eine gute Idee. Das verteuert die Onlineprodukte und hält einen Teil der Kaufkraft in der Kommune.
Man kann nicht Entwicklungen immer nur zusehen, von denen man die negativen Folgen kennt. Man muss auch politisch entschlossen gegensteuern. Ansonsten sollten man das Klagen über Landflucht, ortsferne Arbeitsplätze und die Macht der Großkonzerne einstellen!
Nach der Energiewende sollte jetzt auch die Handels- und Dienstleistungswende kommen!
Kum erlaube ich mir mal, drüber nach zu denken, ein paar faire+bio Klamotten zu kaufen, statt immer nur Second Hand, schon kriegst Du das in falschen Hals.
Fakt ist, daß sehr viele Kleidung bereits online gekauft wird.
Neulich las ich eine Zahl, die ich leider nicht mehr im Kopf habe, aber sie war sehr hoch.
Es ging um die Retouren im Online-Kleidungshandel.
Wenigstens die würden durch den Körpermaß-Scan z.T. unnötig.
Ansonsten gebe ich Dir weitestgehend recht.
Unser Nachbar-Kleinstädtchen ist schon mitten drinnen im Verödungs-Prozess bzw. hat ihn schon komplett durchschritten.
Ich habe es schon häufiger erzählt:
Die Buchhandlung, wo ich bislang gekauft habe, hat zu gemacht.
Der Hofladen hat dicht gemacht.
Der Elektroladen ist derart unfreundlich. Wenn ich frage, welches Telefon eine gewünschte Funktion hat, dann sagt er wörtlich:
Da müssen Sie mal ins Internet gucken, das weiß ich nicht. u.s.w.
Kleidung kaufe ich gerne im Rot-Kreuz-Lädchen als Second Hand.
Neue Kleidung kriegt man hier nur in Kik-Stil.
Selbst in Augsburg ist es schwierig, Bio-Fair-Klamotten zu finden.
Erlaubst Du mir unter den Umständen vielleicht großzügig, daß ich mich im I-Net umschaue und mal was nettes Neues kaufe? ;-)
"Der Onlinehandel ist der Turbobooster um Kapitalkonzentration und Marktmacht"
Stimmt zu mind. 90% und ist damit viel zu pauschal.
Es stimmt ja auch für den station. Handel zu min. 90%.
Ich als Verbraucher habe die Wahl, ob ich beim Turbo kaufe oder bei einem kleinen Händler.
Ich muß mich eben informieren.
Online wie Offline.
Neulich hatte ich einen Kunden für Suchmaschinen-Optimierung mit einem kleinen Online-Shop für (Bio-) Hanfprodukte.
Er verkauft eine bestimmte Marke an Produkten.
Die werden auf der schwäb. Alp angebaut.
Natürlich wäre es wünschenswert, daß die ganze schwäb. Alp fleißig Bio-Handfprodukte kauft, weil der Hanfanbau für den Boden gut ist u.s.w.
Es gibt aber regional nicht genug Käufer für gute hochpreisige Produkte.
Also ist es entweder das Ende solcher engagierter Produkte, oder es muß auch überregionale Vertriebswege geben.
Und da bietet die Online-Direktvermarktung ganz neue Möglichkeiten, den Turbo auszuschalten.
Was ich in meiner kleinen Heimatstadt beobachte, ist genau das: Lokale Händler versuchen den Status Quo zu erhalten, anstatt einfach die neuen Möglichkeiten zu nutzen. Wer sie nicht nutzt, muss sie zwangsläufig als Bedrohung ansehen.
so eine Steuer wäre ein Weg, aber wie dauerhaft kann sowas sein? Wenn eine Steuer, dann muss den Kommunen klar werden, dass sie was dagegen unternehmen sollten - tun sie vielleicht auch. Einen Strich durch die Rechnung machen dann die Mietpreise - erst diesen Sommer musste ein kleiner Plattenladen, in den wir gerne gegangen sind - hat alles gepasst: Auswahl, Beratung, Stimmung - zusperren, weil die Miete erhöht wurde.
Da sehe ich einen Ansatzpunkt: Mieten auch für Geschäfte deckeln. Dann haben engagierte Kleinunternehmer mehr Planungssicherheit. Und es ist mehr finanzieller Raum für Experimente - wie Themenläden, Werkstätten, gemeinsame diy-Entdeckungsläden.
Derzeit ists so:
1. ein Viertel liegt brach, alle Läden sind zu. Das wird von ein paar Leuten entdeckt, die können - da manche Immobilienbesitzer froh sind, dass ein bisschen Leben reinkommt - mit günstigen Mieten anfangen (vllt. auch unterstützt durch Initiativen wie den Leipziger Wächterhäusern: http://www.haushalten.org/de/haushalten_idee_und_ziel.asp ).
2. Leben zieht ins Viertel, die Leute kommen nach
3. noch leere Flächen werden von den üblichen Geschäfte gefüllt: Lokale, Lebensmittelketten, Bekleidung, Telekomanbieter, Versicherungsmakler.
4. die Vermieter sehen, dass Geld ins Viertel kommt und wollen da auch was davon haben.
5. die Mieten werden angezogen, die Engagierten können sich das nicht mehr leisten, und müssen wieder raus. Die leergewordenen Flächen werden von den "Konventionellen" aufgenommen - ist ja ein In-viertel, da haben wir viel Kundschaft.
6. irgendwann ist nur noch übliches einerlei da, die Leute denken sich: das bekomm ich online günstiger
7. die Standardgeschäfte sperren auch wieder zu.
8. zurück zu 1. (die Zeitspannen der unterschiedlichen Phasen können teilweise sehr lange sein, Innenstädte halten sich da länger, da durch andere Attraktionen (Mussen, Sehenswürdigkeiten, Verkehrsknoten, Büros) die Leute sowieso vorbeiströmen. Fussgängerzonen helfen meist auch, die Verödung zu bremsen, wobei die Meidlinger Hauptstr. in Wien trotz Fuzo immer uninteressanter wird - weil mE ein übergeordnetes Konzept fehlt.
Hilft da eine Liefersteuer, um diesen Kreislauf zu durchbrechen? Kann sein, wenn sie gut parametrisiert wird. Ich denke, es braucht aber mehr. Dieses Gefühl, das zu ergründen und bessere Möglichkeiten zu finden, war der Grund dieses Blogbeitrags.
Da muss neues Selbstbewußtsein her (auch mal "Kirchturmdenken" genannt).
Wer bei uns Geschäfte machen will, der muss dafür löhnen. Und zwar richtig. Wer das Gold der Fläche (Energie, Nahrungsmittel, NaWaRos) heben will, der muss nachhaltig bei uns investieren und zahlen. Und dabei lassen wir uns nicht mehr gegeneinander ausspielen, weil wir, wie @Marshavan schon richtig vorgeschlagen hat eigene Vermarktungsstrukturen aufbauen und uns zu Landkartellen zusammenschließen, die verhindern, dass wir weiterhin vom den oligopolistischen Strukturen auf der anderen Seite ausgenommen werden.
Ich weiß wohl, dass das noch Utopia ist, aber es formuliert das, was notwendig ist, um den unerträglichen Entwicklungen, die die meisten traurigerweise nur noch mit einem Schulterzucken quitttieren, Einhalt zu gebieten!
http://www.gruene-nrw.de/land-in-sicht.html
Sonnig-grüne Grüße vom Lokalagendianer