1. Sparsamer fahren:
kennt jeder, machen Sie es auch? Richtig schalten, Ballast (Kofferraum!) abwerfen, nicht zu schnell fahren. Gleich mit dem Üben beginnen. Soll Untersuchungen geben, dass man duch gleitendes, sparsames Fahren sogar schneller unterwegs ist.

Zum direkten Feedback gibts Messgeräte (die sind oft schon eingebaut). Sie können aber auch einfach monatlich oder wöchentlich die gefahrenen Kilometer mit den getankten Litern Benzin vergleichen. Wenn der Wert Liter pro Kilometer sinkt, sind Sie am richtigen Weg. Gratuliation! Für Sportler gibts diese Herausforderung: Weltrekord knacken.

2. Wege optimieren:
wenn der Sprit teurer wird, lohnt es sich, zu überlegen, ob wirklich jeder Weg mit dem Auto gefahren werden muss. Bis sie zum Parkplatz gegangen sind und das Auto angeworfen haben, sind sie schon vom Bäcker im Stadtviertel wieder zurück. Einfach vergleichen, ob der Weg nicht anders schneller geht.

Übrigens: Fahrten in die Stadt haben auch oft Zusatzkilometer, die nicht eingeplant sind, weil meistens noch ganz schön viel herumgefahren wird, bis man einen Parkplatz hat.

3. Andere mitzahlen lassen:
natürlich nur, wenn die auch mitfahren (oder spenden sie anderen Autofahrern Geld?). Nennt sich Fahrgemeinschaft, auch nix Neues aber noch immer nicht verbreitet, dabei können Sie auf einen Schlag die Benzinkosten halbieren (sofern sie immer zu zweit fahren).
Wenn sich im Büro keine Fahrgemeinschaft findet, nützen Sie Mitfahrzentralen oder flinc. Dabei aber wiederum achten, daß die Wege optimal bleiben - sonst werden Sie zum Taxi - dafür gelten aber gewisse Auflagen.

4. Weniger tanken:
die Menschen, die immer zu einem fixen Betrag tanken, werden oft belächelt. Wenn das aber je Monat gesehen wird, hats was. Ein fixes monatliches Budget für den Sprit. Das dann kontinuierlich senken - z.B. jeden Monat 5% weniger Tanken als im Vormonat, damit kann langsam begonnen werden zu optimieren. Wenn am Ende des Monats kein Benzin mehr drin ist, fahren Sie einfach bei wem anderen mit. Kann aber sein, dass der Tipp 3 auch beherzigt. Macht nix, immer noch günstiger, als selber alleine fahren.

5. Fahrzeug wechseln:
wenn Sie ein Fahrzeug fahren, mit dem sie bei bestem Willen nicht unter 7l/100km kommen, weil es von Haus aus zu viel Ballast mitschleppt - wie bis zu 100 Elektromotoren für allen möglichen Schnickschnack, dann bleibt nur: verkaufen (solange es noch geht) und was Sparsameres nehmen.

Am sparsamsten soll ja sein mit dem Rad zu fahren, und soll auch noch andere Vorteile haben - z.B. sparen Sie Zeit und Geld fürs Fitnessstudio. Überlegen Sie es sich. Denken Sie auch an die auf einmal wegfallenden Nebenkosten (Werkstatt, Parkgebühren, Pflege, Versicherung, ...)



Also alles nicht so schwer. Packen Sie's an! Lamentieren ist was für Weichlinge.