Der Utopist pg.becker (Peter Becker) macht tolle Sachen und ist seit Jahren auf Utopia aktiv.
Er forscht, kocht, engagiert sich als foodfigter im Sinne von Taste-the-waste - ein viel beschäftigter, kreativer Mensch eben.Und ein Utopist, den ich schon lange mal kennenlernen möchte.
Jetzt konnte ich ihn für ein Seminar gewinnen.
Am 11. August zeigt er uns in Warburg, wie manchen Menschen doch noch recht unbekannte Wildkräuter wie Japanischer Knöterich, Indisches Springkraut und andere "Unkräuter" ein leckeres 4-Gänge-Menü ergeben können.
Vortrag am 10. Aug. und Seminar am 11. August 2012 mit Exkursion und gemeinsame Zubereitung eines sicher fantastischen Menüs in Warburg (liegt zwischen Kassel und Paderborn).
Ich jedenfalls freue mich schon. Wer Interesse hat und sich gern anmelden möchte, schreibe mich an.
Zu Peters Seite www.newtritionink.com


Kommentare (11)
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Gruß Christoph
Leider bin ich immer noch nicht dazu gekommen daraus zu kochen, denn dazu muss man die Kräuter frisch sammeln und sofort zubereiten.
Dafür haben wir dieses Jahr schon im zweiten Jahr Holunderblütensirup selbst hergestellt. Ein gutes Erfrischungsgetränk und mit viel Wasser wenig süß. Letzten Herbst machten wir auch aus dem Holunderberren einen Sirup. Auserdem Fichtenspitzensirup, gut gegen Husten, mit Thymian auch gut gegen Erkältungen und Halsschmerzen. Waldmeistersirup stellten wir außerdem noch her. Und Holunderblütengelee haben wir auch noch von letztem Jahr.
Wildkräuter sind auch gut in den Salat, zB Knoblauchsrauke, verschiedene Blüten zb Veilchen oder wilde Stiefmütterchen (wobei ich die nicht sammel weil sie relativ selten vorkommen), und auch Rotklee, den man ja überall findet. Vogelmiere enthält übrigens mehr Vitamin C als Salat und auch noch viele andere gesunde Inhaltsstoffe. Was ich unbedingt noch ausprobieren will ist Wildkräuterrisotto und Spinat aus Brennesseln bzw Brenesselrisotto und auch einen Kartoffelauflauf damit. Rezeptr stehen auch in dem oben genannten Buch. Ich möchte auch noch aus Rotklee ein Gelee herstellen.
Ich denke Wildblüten allgemein haben ein eher herbes Aroma, doch mit der richtigen Würze kann man dies unterstreichen ohne das es heraussticht. Bei Gelee ist es der Zucker, bei Salat Essig oder Zitronensaft.
Wir haben auch schon Löwenzahnsalat gemacht, da gibt es einen Trick um die Bitterstoffe ab zu mildern. Von einem hartgekochten Ei das Eigelb durch ein Sieb pressen oder mit einer Gabel ganz fein zerdrücken und das zur Soße mischen. Saure Sahne oder süße Sahne mildert natürlich auch immer noch etwas ab. Genug Öl braucht man bei solchen Wildsalaten auch. Wir mischen die bitteren Kräuter oft unter grünen Salat zB auch jungen Girsch, Gundermann usw. Auch kann man dazu noch Tomaten, Gurken oder anderes Gemüse mit hineinschnippeln. Bei einem reinen Wildkräutersalat braucht man also immer Abmilderung durch Ei, Sahne und auch immer einer Prise Zucker, in KOmbination mit Essig oder anderer Säure. denn Säure neutralisiert Bitterkeit auch.
Zuhause machte ich dann einen grünen Salat mit den Brennesselsamen, ein paar geschnittenen und ein paar ganzen Rotkleeblüten, dazu kam noch Zitronenmelisse, MInze, Zitronenbasilikum und ein Kapuzinerkresseblatt geschnitten dazu. Das ganze machte ich mit reichlich Sonnenblumenöl und hellen Balsamicoessig nach Geschmack, etwas groben Meersalz und gemahlenen Pfeffer, dazu noch einen Schuss selbst gemachten Holunderblütensirup von diesem Jahr dazu. Lecker!
Die Rotkleeblüten sind allerdings Geschmackssache, meinem Mann schmeckten sie nicht so dafür aber die Brennesselsamen auf die er selbst gekommen war um so besser.
Am 24.07. gebe ich ein Preview auf unser Event und koche im HR Fernsehen ein Dreigang Menü, ab 16:00 Uhr bei Hallo Hessen.
Herzliche Grüße
Peter