Das Frühlingsmärchen – ein Aufruf zur Alternative



Nach dem Sommermärchen 2006 ist für 2013 ein Frühlingsmärchen geplant, das weltweit alle engagierten Menschen und Organisationen zu einer gemeinsamen Aktion, zu einem Tag der Alternativen, motivieren will.[/b]



[b]Die Ausgangslage




Jürgen Lukowski hatte die zündende Idee im August 2011 und ist seitdem unermüdlich für diese Vision unterwegs. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass der Wandel bereits existiert. Lukowski: „Allein in Deutschland umfasst die engagierte Bewegung mittlerweile mindestens eine Million Menschen und Organisationen, die in allen Lebensbereichen Alternativen, Lösungen und konkrete Beispiele entwickelt und umsetzt, um grundlegende Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken.“



So existieren z.B. in Deutschland ethisch orientierte Banken sowie zahlreiche Alternativ-Unternehmen, die Menschlichkeit und Nachhaltigkeit leben, weiterhin sind vielfältige Visionen über ein alternatives Wirtschaftssystem verfügbar. Die Bereiche Alternativ-Medizin, Bio-Produkte sowie erneuerbare Energien boomen. Zehntausende engagieren sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen, wiederum sind viele Tausende in der Friedens-Bewegung oder bei humanitären Hilfsorganisationen unterwegs. Im Rahmen der Occupy-Bewegung setzen sich Unzählige für mehr soziale Gerechtigkeit und Echte Demokratie ein, Hunderttausende zählen sich zu den spirituell orientierten Menschen, die ebenfalls den notwendigen Bewusstseinswandel anstreben.

Die beispielhafte Aufzählung könnte weiter fortgesetzt werden.





Die Vision des Frühlingsmärchens



Das Frühlingsmärchen will diese engagierten Kräfte zu einem gemeinsamen Wir-Gefühl animieren, um eine weltweite Werbeveranstaltung für globalen Wandel durchzuführen.

Das Motto lautet dabei: Wir leben die Einheit (der gemeinsame Wunsch nach grundlegender Veränderung) in der Vielfalt (die unterschiedlichen Lösungsansätze).



Jürgen Lukowski; „Die konsequente Lösungsorientierung ist ein weiteres Wesensmerkmal der geplanten Aktion. Wir wollen niemanden an den Pranger stellen, sondern aufzeigen, wie es unserer Meinung nach besser geht.“



Das angebotene Neue (ohne Absolutheitsanspruch) soll durch konkrete Beispiele ebenso be-greifbar werden wie durch alternative Visionen. Gute Nachrichten sollen zum neugierig werden, informieren, nachdenken, diskutieren und mitmachen einladen. Die dargestellten Alternativen werden sichtbar bzw. transparent für alle.





Das Frühlingsmärchen als konkretes Mega-Event



Der weltweite Tag der Alternativen ist für den 12. Mai 2013 geplant und bezieht sich auf alle Lebensbereiche.

Die engagierten Menschen kommen aus den Bereichen wie Ökologie, Nahrung/Tierschutz, Ethik/Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Spiritualität/Therapie/Persönlichkeits-entwicklung, humanitäre Hilfsorganisationen, Freie Schulen, Komplementär-Medizin, Friedensbewegung, Initiativen für Direkte Demokratie, Initiativen für das bedingungslose Grundeinkommen, Regionalgeld-Bewegung, nachhaltig-ethisch orientierte Unternehmen, Verlage, Medien, unzählige Netzwerke; es sind Visionäre z.B. für ein alternatives Wirtschaftssystem, Politiker, Gewerkschaftler, Kirchenleute, Künstler, Musiker, Schauspieler, Literaten, Coaches, etc.

Privatpersonen, Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Netzwerke erzeugen ein buntes Bild.



Lösungen sollen in vielfältiger Form präsentiert werden:



- die Friedensbewegung stellt z.B. Konzepte für modernes Konfliktmanagement vor;

- der Bereich der Erneuerbaren Energien zeigt zukunftsweisende Technologien;

- die Regionalgeld-Bewegung informiert über alternative Geldkreisläufe;

- die Spirituellen äußern sich z.B. zum Thema Menschenbild, erstellen Flyer darüber, was

sie eigentlich wollen;

- ethisch-ökologische Banken zeigen Unterschiede zum konventionellen Bankgeschäft auf;

- Alternativ-Unternehmen präsentieren ihre Produkte, beschreiben ihre Unternehmens-

philosophie und –kultur;

- Konzepte aus der Direkten Demokratie durch Volksabstimmung werden ebenso sichtbar

wie Alternativen zum Kapitalismus;

- Plakate, Informationsmaterial und ideenreiche, kreative Ausdrucksformen lassen den Tag

zu einem Happening werden. Musikgruppen, Theaterleute, Tänzer und Künstler ergänzen

das Informationsangebot;

- Flankierende Veranstaltungen, von einzelnen Initiativen organisiert, schmücken den Tag

zusätzlich.





Das Frühlingsmärchen als soziale Plastik des Wandels



Lukowski: “Wir werden eine bunte Mischung von Gestaltungs- bzw. Lösungsansätzen kennenlernen für das, was wir brauchen: eine SOZIALE PLASTIK (im Sinn von Joseph Beuys) als einen sozialen Organismus, der als ein Kunstwerk anzusehen ist. Die Zeitschrift “WIR Menschen im Wandel” bezeichnet den Event selbst schon als “soziale Plastik des Wandels”. Die Aktion hat das Potenzial, erheblich zu einem nachhaltigen und gesamt-gesellschaftlichen Dialog über Alternativen in allen Lebensbereichen beizutragen.”





Innerer und äußerer Wandel gehen Hand in Hand



Die notwendige innere Arbeit hin zu einem gewandelten Bewusstsein wird deshalb für erforderlich gehalten, weil jede noch so ausgefeilte und abgestimmte Vision von den Menschen gelebt werden muss. Wie die Menschheitsgeschichte lehrt, hängt alles vom Menschen ab.

Allein das Zustandekommen dieses Events und die zu führende Diskussion über Alternativen stellt schon eine große Herausforderung an alle Beteiligten dar: die Ausrichtung auf eine gemeinsame Aktion erfordert z.B. nachdrücklich die Überwindung von Egoismen, Vorurteilen oder Machtkämpfen; erforderlich ist eine Kultur des respektvollen, achtsamen und an der Sache orientierten Miteinanders.

Ein wirksamer äußerer Wandel in den gesellschaftlichen Verhältnissen ist daher nur möglich, wenn sich auch das Bewusstsein und das Verhalten der Menschen ändern. Gleichzeitig können wiederum gezielte Änderungen in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus den inneren Wandel begünstigen und fördern, anstatt ihn zu behindern.





Weiterführende Informationen sind auf der Homepage www.fruehlingsmaerchen.net verfügbar; dort besteht auch die Möglichkeit, die Teilnahme einzutragen und sich als HelferIn anzumelden. Die Vision braucht die Unterstützung der Menschen, die sich bereits für den Wandel einsetzen.