Schon seit 2003 verzichten wir in allen FRoSTA Gerichten konsequent auf sämtliche Zusatzstoffe. Auch das ist für uns ein wichtiger Nachhaltigkeitsaspekt, der sich in jedem einzelnen FRoSTA Produkt widerspiegelt. Wir zeigen mit dem Reinheitsgebot, dass es keinen Grund gibt, in der Lebensmittelindustrie anders zu arbeiten als in der guten Küche zuhause. Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Konservierungsstoffe, Farbstoffe Aromen und Geschmacksverstärker finden sich in fast allen Industrieprodukten. Sie machen Lebensmittel billiger aber nicht besser.
Konkret hatten wir uns für das Jahr 2010 die Umsetzung der folgenden Maßnahmen vorgenommen:
- Verzicht auf Palmöl wo möglich. Wenn Palmöl eingesetzt wird, dann nur nach Regeln des RSPO.
- Veröffentlichung der CO2-Fußabdrücke der Produkte, mit denen wir insgesamt 2/3 des Umsatzes erzielen. Wir wollen dadurch noch mehr über unsere CO2-Emissionen lernen
Zu 1.) Wir setzen bei FRoSTA Produkten kein Palmöl ein. Allerdings werden einige unserer Zutaten bereits beim Lieferanten in Palmöl vorgebraten oder frittiert. Da es sich hier um relativ kleine Mengen handelt liegt die Herausforderung darin, unsere Lieferanten zu einer Umstellung der gesamten Produktion auf eine andere Ölsorte zu bewegen. Im Falle unserer Zwiebeln ist uns das im vergangenen Jahr gelungen. Unser holländischer Zwiebellieferant frittiert die Zwiebeln nun in Sonnenblumenöl. Als nächstes bemühen wir uns jetzt darum, dass auch unser Kartoffellieferant auf Sonnenblumenöl umstellt.
Dort wo Palmöl das traditionell verwendete Öl ist, zum Beispiel in Asien, akzeptieren wir dies weiterhin. Allerdings muss das Palmöl aus nachhaltigem Anbau stammen. Ob der „RSPO“ Standard das geeignete Zertifikat ist um dies sicherzustellen ist in den letzten Monaten zweifelhaft geworden. Hier verfolgen wir die aktuelle Diskussion sehr aufmerksam und würden uns, sobald es ein anerkanntes Zertifikat für nachhaltig erzeugtes Palmöl gibt, diesem sofort anschließen.
Zu 2.) Wir haben in 2010 für alle FRoSTA Produkte den CO2e Fußabdruck berechnet und in 2011 veröffentlicht. Damit haben wir mehr erreicht als wir uns vorgenommen hatten und sind die einzige Lebensmittelmarke, die den produktbezogenen CO2e Fußabdruck für die gesamte Produktpalette berechnet und veröffentlicht hat. Für jedes neue FRoSTA Produkt wird in Zukunft immer gleich der CO2e Fußabdruck berechnet und veröffentlicht.



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