Mehr zu auch hier
www.arte.tv/de/zukunft-pflanzen-bio-fuer-9-milliarden/6815836.html
.
.
Meinerseits kurz dazu Folgendes
[keine Inhaltsangabe ! sondern Gedanken vorweg / ergänzend zum Thema]
Laut Expertisen im Auftrag der UNO und vielen NGO.s etc.
kann 'kleinteilige' Bio-Landwirtschaft
wie 'eigentlich' schon seit einigen Jahren bekannt ist,
sehr wohl die Menschheit ernähren,
sogar noch mehr Menschen, als heute auf unserem Planeten schon leben
- und zwar auf den heute schon landwirtschaftlich genutzen Flächen
ohne noch weiteren Raubbau an Wälderzerstörung etc.
[hier ein dazu recht gut passendes Foto - Eine Mischkultur aus dem Garten meiner Eltern: Sonnenblume, Himbeerstrauch, Heidelbeerstrauch und vorn ein bisschen zu sehen (hellgrün) ist ein Gras, das als Zwischensaat die Bodenfruchbarkeit vermehrt
ed: [mein Foto hier hab ich aus pers. Gründen wieder gelöscht am 26.03.2013, ebenso das oben im "Teaser"]
Freilich ist, die seit Jahrzehnten fortschreitende Desertifikation
aufzuhalten, diesem Ziel durchaus extrem dienlich,
um nicht noch mehr Millionen Hektar an verschiedene Wüsten zu verlieren.
Vorbildlich dafür ist z.B. das in Kenia gegründete Green Belt Movement
sowie ähnliche Projekte in verschiedenen Ländern und Regionen.
Extrem hilfreich dazu wäre meines Erachtens außerdem
mit Solarenergie in neuesten, energiesparenden Methoden Meerwasser zu entsalzen und
das Wasser für Bewässrung zu nutzen, v.a. in küstennahen Wüstenregionen,
bzw solche die noch keine Wüsten, aber von Desertifikation stark betroffen sind
(was etliche Millionen Hektar Land weltweit sind)
Es könnten auf diese Weise sogar neue Flächen gewonnen werden, z.B. in Australien
(schon nur 10% der heute reinen Wüstenflächen dort wären viele Hektar neues Land)
-- Zu Meerwasserentsalzung, die gut 50% Energie gegenüber herkömmlichen Methoden spart, vgl
www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/?press=/de/pressemitteilungen/2011/industry_solutions/iis201106205.htm -- und wie gesagt sollte die Energie dafür unbedingt aus erneuerbaren kommen (Solarenergie etc; in Kenia oder Ländern am Afrikanischen Graben ggf. auch aus Geothermie)
Ebenso sinnvoll ist natürlich durch Bildung und Stärkung der Selbstbestimmungsrechte
v.a. von Mädchen und Frauen (v.a. gegen Zwangsheirat und Nötigung zu Schwanderschaften)
aber auch Bewusstseinsbildung bei Männern ...
das Wachstum der Weltbevölkerung möglichst human zu verlangsamen.
Das ist zur These des Films kein Widerspruch, nebenbei bemerkt.
Und ebenfalls sinnvoll, zur Untestützung des Ziels die Armut und den Hunger abzuschaffen
ist - neben zusätzlich anderen Gründen (Stichwort: Tierrechte) -
auch den Konsum tierischer Nahrungsmittel deutlich zu reduzieren
(das gilt natürlich zu allererst dort, wo er gerade extrem hoch ist,
also (von ein paar Resten von Nomadenkulturen abgesehen)
primär in den relativ reichen "Schichten" der Weltbevölkerung)
Zur oben genannten wissenschaftlich gestützten These
hat also nun die schon durch einen Film über die Fragwürdigkeit von Agro-Gentechnik bekannte
Filmemacherin Marie Monique Robin eine neue Doku gedreht,
die nach meiner Meinung einer der wichtigsten Filme ist, die zurzeit überhaupt laufen.


Kommentare (324)
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zum Beispiel wissenschaftliche Forschungen zur Effizienz und zum Erhalt traditioneller (nicht
gentechnisch manipulierter) Arten / Sorten von Früchten, Gemüse u.s.w. Pflanzen:
Die ursprünglich promovierte Physikerin Vandana Shiva aus Indien
über sie z.B. mehr auch hier:
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/vandana-shiva-leben-ohne-erdol-und
-- Und speziell zu der von mir erwähnten Desertifikation noch 2 Hinweise:
1.
Zum Green Belt Movement und ihrer Gründerin Wangari Maathai
(trägerin des Right Livelihood Award (alternativen Nobelpreises)
sowie des Friedensnobelpreises),
verschiedene Infos, eingebettete Youtube Videos, Buchtips und Filmtis
hier zu finden:
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wangari-maathai-tragerin-des
2.
Wie Solarkocher diesem Ziel ebenfalls dienen, nebst anderen Vorteilen:
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/solarkocher-in-afrika-warum-sie-sowohl
-- Nicht zuletzt einige Non-Profit- NGO.s, welche das Engagement gegen den Hunger in der Welt
zu einem Schwerpunkt ihrer erfolgreichen Arbeit haben (oft kombiniert z.B. mit Wasser-, Land- oder auch Bildungs-Projekten u.a.) - jeweils die deutschsprachige Website
(in alphabetischer Reihenfolge)
www.brot-fuer-die-welt.de , www.fian.de , www.oxfam.de , www.welthungerhilfe.de
(Nebenbei bemerkt: Allg. ist in Deutschland ein gutes Indiz, ob eine Org. unterstützenswert ist,
ob sie mit dem DZI Siegel für Transparenz und Effizienz im Umgang mit Spendengeldern ausgezeichnet ist. Oben genannte (bzw. ihre deutsche Sektion) haben meines Wissens dieses Siegel aktuell allesamt)
Dass darüber h i n a u s. (1) das jeweilige ganz persönliche Konsumverhalten
sowie (2) auch politische Rahmenbedingungen (durch ökologisch orientierte Parteien) zu unterstüzten ebenso wichtig sind, muss ich hier sicher nicht eigens betonen; dürfte klar sein.
Und was die besagten pol. Rahmenbedingungen wiederum angeht, so dürfte auch klar sein, dass dies (wie auch damit dann entsprchender persönlicher Konsum) erleichtert würde durch etwas wie einen Green New Deal, der eine Umstellung auf Biolandbau auf verschiedene Weise stark befördern würde
(zu einem Konzept wie ein Social + Ecological / Green New Deal aussehen kann, und dieses wie auch einige andere Probleme nachhaltig zu lösen helfen könnte, vgl auch www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum )
.
ist unter anderem in diesem Zusammenhang auch Friends of the Earth International
erwähnenswert,
konkret zum heutigen 'Welternährungstag' folgende Seite
http://www.foei.org/en/blog/world-food-day
1.
Lester Brown (Earth Policy Institute und Mitgründer des Worldwatch Institute)
zu ähnlichem Thema (zugleich bzgl. WeltErnährung und Klimawandel)
in einem neuen Interview hier
www.guardian.co.uk/global-development/2012/oct/14/food-climate-change-population-water
2.
Von Greenpeace eine Stellungnahme zum heutigen Welternährungstag
http://www.greenpeace.org/international/en/news/Blogs/makingwaves/fuel-for-thought-on-world-food-day/blog/42615/
-- (die im Film wohlgemerkt nicht vorkommt, was ich auch fast erwartet hatte - zumal ein solcher Film ja auch leider immer eine deutliche Zeitbegrenzung hat (Vorgaben für Fersehfilmlänge oder Kinolänge etc) und daher nicht jeden Aspekt bringen kann --
dazu also weitere Details unter: www.siemens.com/siww
und nochmal sei betont Die Energie dafür sollte unbedingt aus 'erneuerbaren Energien' kommen
(Solarenergie etc; in Kenia oder Ländern am Afrikanischen Graben ggf. auch aus Geothermie)
[Nachtrag 18.10.1012]
Auf der schon oben erwähnten Seite der Welthungerhilfe ist unter anderem zu lesen
"(...) Welthunger-Index 2012 ...
Zunehmende Verknappung von Land, Wasser und Energie
gefährdet positive Entwicklung (...)"
Dass tierhaltende Biolandwirtschaft nicht besser fürs Klima ist zeigte ja bereits eine 2008 von foodwatch in Auftrag gegeben Studie: foodwatch-Report "Klimaretter Bio?"
http://foodwatch.de/kampagnen__themen/klima/klimastudie_2008/index_ger.html
Wenn wir dann noch überlegen, dass gegenwärtig doppelt soviel Nutztiere wie Menschen durchgefüttert werden, wird auch klar, was du bereits schreibst, dass es ohne Reduzierung der Tierprodukte nicht geht:
http://www.utopia.de/gruppen/veganer-innen-167/diskussion/weltweite-biomasse-wirbeltiere-65-nutztiere-32-menschen-3-199549
Zum zweiten Absatz: Es könnte zwar sogar sein, dass mit entsprechenden Umstrukturierungen in Richtung Biolandwirtschaft, einschließlich Vermarktungsstrukturen, aktuell noch - nur unter dem Aspekt der Ernährungssicherheit - die gleiche Zahl "Nutztiere" möglich wären, ohne Hunger in der Welt, aber spätestens mittelfristig und langfristig steht Bevölkerungswachstum quasi gegen Fleisch-etc-Konsum. - erst recht - und das schon heute - bei aktuellen Bedingungen (wie du zurecht sagst),
d.h. hoher Konsum von Fleisch etc erschwert schon seit Jahrzehnten bis heute und wohl leider auch noch eine ganze Weile in der Zukunft sehr stark die Lösung des Welthungerproblems. Dies also nicht der einzige, aber ein wichtiger "Hebel" (von Tierrechten etc ganz abgesehen)
Zu einigen Hungerursachen gab es - v.a im Zusammenhang mit einer der neueren Hungerkrisen in der Sahelzone - auch schon in einem Gruppenforumg einiges zu lesen http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/desertifikation-neue-hungersnot-im-200131 . In anderen Regionen hat Mangelernährung oder sogar Hunger wieder andere Ursachen, bzw die Schwerpunkte liegen anders, z.B. Kriege, die zugleich Ernten zerstören oder überhaupt Bäuerinnen/Bauern zu Flüchtlingen machen, oder in Großstädten die mangelnde Kaufkraft, zudem allg. auch Fragen des Zugangs zu regionalen und überregionalen Märkten (v.a. für "Kleinbauern" oft ein Problem, ähnlich auch z.B. Kredite bei Banken zu bekommen - gutes Projekt dazu die Grameen Bank ... und allg auch Genossenschaftliche Zusammenschlüsse / Kooperativen)
(gerade in heißen Gegenden verdunsten dabei Unmengen von Wasser noch bevor sie überhaupt an die Wurzeln gelangen) Zum Thema Wasser vgl. auch neulich www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/menschenrecht-wasser-heute-2-jahre-teil-der-un - sowie schon oben meine Kommentare zu eventueller Meerwasserentsalzung (mit Solarenergie) zur Entschärfung der Wasserknappheit in küstennahen Wüstengebieten etc
Übrigens gerade in den kleinlandwirtschaften von Ostasien wird sehr viel Chemie eingesetzt.
z.B. dein letzter Satz ist richtig. Allgemein richtig ist auch, dass "Bio" und "kleinteilige" Landwirtschaft nicht identisch sind. Das gilt übrigens auch z.B. in Deutschland
Es gibt aber global gesehen eine starke Tendenz der Überlappung von bio und 'kleinteilig' (bezogen auf die Feldergröße und damit meist (nicht immer) zugleich die Vermögensgröße der jew Eigentümerinnen/-er), was auch kein Zufall ist, denn Pestizide etc kosten Geld und da sie ja -.wie aufgeklärte Bauern wissen - weitgehend oder ganz überflüssig sind, ist es gerade für weniger "wohlhabende" Bäuerinnen/Bauern naheliegend, sich das zu (er)sparen. Hinzu kommt dass gerade solche oft nahe an den eigenen Feldern leben oder im Einzugsbereich des Grundwassers, und daher auch aus gesundheitl. Gründen ein aufgeklärtes Eigeninteresse haben, Gifte zu vermeiden (oft freilich mangelt es primär an der Aufklärung, insbesondere über die mittel- und längerfristigen Risiken des Einsatzes von Gift- und/oder gentechnisch manipulierten Pflanzen/bzwSaatgut - und das wiederum (primär mangelnde Aufklärung, kombiniert immer auch mit Vorurteilen (bzw der Haltung, langjährig vertretene Meinungen und/oder von (vermeintlichen) Autoriäten vertretene Meinungen ungern zu korrigieren) gilt auch immer noch ebenfalls in Deutschland)
Auch deinen Aussagen ab "Was in der Tat hilft ist ein niedrigerer Fleischverbrauch. ..." stimme ich zu. Allerdings ist die Steigerung ja kein Naturgesetz und es gilt einfach durch öffentliche und private Diskussionen, Aufklärung etc zu versuchen den Trend umzukehren, zumindest erstmal abzubremsen
abzugeben.
Darüber hinaus sind ja etliche Dinge, die laut Vorankündigungen etc im Film behandelt werden, nicht ganz neu (z.B. diverse FAO Studien u.s.w.)
und das Thema an sich ebenfalls,
so dass eine/r also durchaus auch schon jetzt viel dazu sagen kann
Freilich werden sich durch den Film selbst noch neue Aspekte ergeben,
die ich hier nicht vorher behandeln kann,
nicht zuletzt kann auch eine theoretische Debatte nicht die Anschauung ersetzen, z.B. wenn mensch konkret sieht, wie ein Bauer vor einem vertrocknetem Feld steht oder eine Bäuerin ihr Biofeld anpflanzt u.s.w. oder Menschen gegen Agroindustrie protestieren, und vieles mehr
Meine Frage ging eigentlich an bhellweg, der da so ein wackeres Urteil über den Film preisgibt.
"Ich halte so einen Film für reine Propaganda und sehr gefährlich"
Scheinbar haben sich unsere beiden Antworten gerade zeitlich überschnitten:-)
Richtig ist, das der exxessive Fleischverbrauch zurückgefahren werden muss da müssen wir aber zuerst dran arbeiten vorher brauchen wir uns über weltweite 100% Bio überhaupt keine Gedanken zu machen...
Richtig ist auch das eine kleinteilige Landwirtschaft in Entwicklungsländern zumindest sozialökonomische Vorteile hat.
Richtig ist aber auch das diese Klein- und Kleinstlandwirte Wissen haben müssen, sie müssen nicht nur lesen und schreiben können, sie müssen auch mit modernen Landbaumethoden vertraut sein sonst werden sie mangels Rentabilität von ihren Feldern verdrängt
Wenn du den Film mal anschauen würdest, käme dir übrigens, falls du das vorurteilslos tust, mache "Aha" oder "Achso, ja dann" Erleuchtung. Und wohlgemerkt, ist es eigtl sozusagen kein Zeichen von 'Schwäche' sondern von 'Stärke', Fehler einzugestehen und zu korrigieren (sich selbst und anderen gegenüber)
Und es geht hierbei weder um irgendwelchen Aberglauben
(der ist ähnlich überflüssig wie Gentechnik),
aber vielleicht tatchlich "wundersame Brotvermehrung",
allerdings ganz innerhalb der bisher bekannten Naturgesetze und biologischen bzw
agrarökologischen Kenntnisse, die z.T. sogar schon recht alt sind,
z.B: Stickstoffspeicherung von Pflanzen
(vgl das Projekt in Malawi im Film wo sie Blätter aus heimischen 'Bäumen' (eigtl. eine Leguminosenart) direkt als Dünger verwenden).
oder auch neuere Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte
(z.B. den gezielten Einsatz von Pflanzen um Insekten anzuziehen bzw abzuschrecken u.s.w.
vgl das Projekt in Kenia im Film) u.s.w.
"Gefährlich" (siehe deine erste Aussage in deinem ersten Kommentar oben) ist der Film tatsächlich, nämlich für Monsanto und dergleichen bzgl der Prestige- und/oder Gewinneinbußen, die sie durch solche Aufklärung befürchten müssen. Dass es ein "Propaganda"Film sei, zeigt einfach nur deine Vorurteile, die du hoffentlich noch korrigierst
Wir wünschen uns Zertifizierungssysteme mit eindeutigen Aussagen die gibt es aber nicht,. Ein Steak auf Eidersteds Weiden gewachsen, hat keien negativen Einfluss auf irgendwelche Wasserwirtschaften. Ein Apfel aus Bewässerungsanbau mit Grundwasser aus 400 m Wassertiefe idagegen hat eine sehr viel schlechtere Wasserbilanz und auch eine sehr viel schlechtere CO2 Bilanz egal ob dieser Apfel jetzt biologisch oder konventionell angebaut wurde (dieses ist nur ein ganz ganz kleines Beispiel)
Zm Hunger in der Welt. Hunger ist ein Problem der Verteilung, richtig, aber verteilt wird über Geld. Sollen die Nahrungsmittel die Ärmsten der Armen erreichen müssen diese einen Preis haben den diese auch bezahlen können. Extensive landbaumethoden wie der Bio-Anbau machen den Preis für Nahrungsmittel aber teuer......Außerdem machen Überschüsse Preise niedrieg und knappe produktion Preise teuer
Das mal nur ganz kleine Anmerkungen
Nahrungsmittelproduktion ist viel viel komplexer und partisch an jeden Standort anders. Ein apfel aus dem alten Land hat andere vieleicht auch viel weniger Ressoucen verbraucht als ein Apfel aus Südtirol das kann nicht auf Bio oder konventionell reduziert werden
nachdem ich den Film gesehen habe
un film très bon ... Einer der besten Doku-Filme, die ich kenne.
Jede/r sollte ihn gesehen haben.
Für pol. Verantwortliche sollte das sogar Pflicht sein,
damit sie endlich die dringend nötigen Weichenstellungen vornehmen,
was die Rahmenbedingungen angeht.
Auch die Diskussion fand ich spannend.
Den Vertreter aus Brüssel (vom Deutschen Bauernverband)
fand ich dabei (allerdings) am wenigsten überzeugend,
die Regisseurin, oder z.B auch den Gast aus Mali,
umso mehr.
---------------------------------------------
Noch 2 Links zur Ergänzung
Interview mit der Regisseurin:
www.arte.tv/de/die-erde-macht-alle-satt-interview-mit-marie-monique-robin/6988114.html
Den Film noch 7 Tage lang online sehen,
und/oder auf DVD:
www.arte.tv/de/die-zukunft-pflanzen-wieder-sehen/6987940.html
.
LG
Es geht , das ist unbestritten. Es scheitert an den Chemieriesen, die mächtig Lobbyarbeit betreiben und an unseren willigen Politikern.
Also ist selbermachen angesagt, aufklären, informieren und anfangen....
grüne Grüße
aber sie ist gefährdet. In den Ballungsgebieten Ostasiens steigen die Löhne, die Menschen ziehen von den Dörfern in die Städte das Land wird von Nachbarn übernommen auch diese ziehen in die Städte wieder andere Nachbarn übernehmen das Land und so werden die landw. Betriebe immer größer...
In großen Gebieten dieser Erde gibt es gar keine klein Landwirtschaft mehr. In Mosambik in Angola nur um mal Beispiele zu nennen sind viele menschen wegen der Bürgerkriege vom Land geflüchtet das know how ist weg jetzt kaufen chinesische invetoren das vermiente land und bewirtschaften es industriell Auch der Kommunismus hat eine "Wüste" hinterlassen mit riesige Gebiete der ehemaligen Sovietunion können nur großflächig bewirtschaftet werden
es giebt dort schlicht keine Kleinbauern, das gkleiche gilt für Südamerika
und für die Industrieländer sowieso
"... können nur großflächig bewirtschaftet werden ..."
Zu einigem müsste ein ganzes Kapitel zum Thema Landflucht gesagt werden, Das würde hier zu weit führen, aber soviel Diese hat viele Ursachen und gerade sie wäre auch zu stoppen und umzukehren.
Landgrabbing z.B. durch Staaten wie China oder Unternehmen (oft auch aus anderen Erdteilen, z.B. europäische) und Vertreibung durch Krieg oder durch Großgrundbesitzer oder Industrien sind gerade Ursachen für Landflucht. z.B. haben viele Leute durch Kolonialzeit etc in Gegenden Südamerikas, Indiens oder Afrikas keine Land"titel", die sie gegenüber (oft korrupten) Gerichten etc geltend machen können, und wenn dann ein Bauxit- oder Kupfer Unternehmen oder dergl. oder Landwirtschaftsgroßunternehmen kommt, darf eine/r raten, wer das Land bekommt. Und so geht das schon seit vielen Jahren. Es gibt aber in den Millionenstädten durchaus viele Menschen, die gern auf dem Land an einer Genossenschaft sich beteiligen würden, wenn das mit einer gewissen Ausbildung und Perspektive verbunden wäre, zudem wenn noch ein paar Freunde mitmachen. Zur Perspektive zählt natürlich z.B. auch dass auf dem Land z.B. Schulen und Basisgesundheitsversorgung sind bzw eingerichtet werden
Was Osteuropa angeht: Nun, große Äcker können sehr leicht zu kleineren gemacht werden. Das ist nicht das Problem. Die Frage ist auch hier Was tun die Leute, die vorher in der Landwirtschaft beschäftigt waren (heute oftmals erwerbslos, und zudem auch hier Landfluchtproblem; im Prinzip wie oben, wenn auch mit osteuropäischen Spezifika)
Ein Hauptproblem ist, und das wird auch im Film angesprochen ! - dass konventionelle LW kurzfristig oft billiger herstellen kann, v.a. weil Nebenfolgen nicht in den Kosten enthalten sind, z.B. Klimaschaden durch Kunstdünger, Gesundheitsschäden durch Giftstoffe u.s.w.
www.stern.de/wissen/natur/stadtgaertner-in-liberia-die-gruene-oase-von-monrovia-1896588.html
und wenn teuerer herrgestellt wird müssen mehr Menschen hungern...
http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/150948/index.html
Kuba eine der fruchtbarsten Weltgegenden ist auf Lebensmittelimporte angewiesen
Dort ist die Umstellung auf 100% Ökolandbau viel leichter möglich,
als z.B. in Brasilien oder Argentinien oder Chile ...
zudem ist dort schon heute der Anteil an annähernd ökol.Landwirtschaft prozentual schon höher,
als z.B. in den anderen erwähnten Ländern und noch einigen anderen.
Davon abgesehen: klar, natürlich würde auch Kuba mit mehr biolandwirtschaft gesünder und mehr produzieren können.
allerdings wie es in anderen ländern der karibik und lateinamerikas aussieht,
und in Kuba v.o.r. der revolution ausgesehen hat,
ist großteils noch viel weniger rosig
- mindestens für das ärmste drittel oder die ärmsten 2 drittel der jeweiligen bevölkerung,
aber auch ö.k.o.l.o.g.i.s.c.h.:
Kuba hat z.b. seit der revolution viele hundert hektar wiederaufgeforstet,
was der erosion entgegengewirkt hat (v.a. bei heftigen tropischen regenfällen ist das enorm wichtig,
wie z.b. das negativbeispiel haiti zeigt. so würde kuba heute ungefähr aussehen ...
(von den erdbebenschäden auf haiti natürlich mal abgesehen)
zudem hinken vergleich oft, z.b. bräuchte Kuba keinen Zuckerrohr für Devisen exportieren,
wenn es Bodenschätze z.b. wie Chile u.a. hätte, würde dann z.b. Kupfer exportieren und könnte mit den Flächen wo heute Zuckerrohr wächst leicht für die eigene Bevölkerung Nahrung anbauen. Zudem wäre die Selbstversorgung auch hier natürlich noch einfacher, wenn auch dort der Fleischkonsum sinken würde (wobei er sicher schon heute viel niedriger ist, als in Deutschland)
nebenbei: "angewiesen" ist in gewisser weise auch deutschland zurzeit von importen,
z.b. riesige mengen futtermittelzusätze (sojamehl etc), zudem viele rohstoffe,
riesige mengen fruchtsaftgranulat und vieles mehr. z.b. erdbeeren und honig
werden in riesigen mengen z.b. aus china importiert. daneben gibt es zugleich
fleisch-exporte aus deutschland, bis nach fernost - was in gewisser weise absurd ist.
Schon Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre hat Kuba deutliche Schritte zu einer ökologischen Landwirtschaft gemacht, dazu vgl den Bericht einer Delegation aus dem Jahr 1992:
Peter Rosset und Medea Benjamin: The Greening of the Revolution - Cuba's experiment with organic agriculture, San Francisco. Ocean Press, Melbourne 1994
Zum Stand der Entwicklung im Jahr 2004:
www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=235402&rubrik=2&ausg=200407
Zum aktuellen Stand:
www.wwf-jugend.de/leben/bio-essen/kuba---eine-insel-stellt-um-auf-bio;3808
sowie:
www.nachhaltigkeit.info/artikel/kuba_nachhaltig_1113.htm
Kuba mus Nahrungsmittel einführen die Landwirtschaft verkommt. Die führen bestimmt keine Bio-Produkte ein
Da bin ich froh, aß ich inzwischen eine schnellere I-Net-leitung habe.
Besonders interessant finde ich die Methode, mit Bäumen zu düngen (Hülsenfrüchtler).
Morgen schaue ich mir den Rest an.
Ich persönlich habe da immer im Hinterkopf, daß das C:N-Verhältnis zu ungünstig ist und Laub zu sauer reagiert. Aber eben nicht bei allen Bäumen.
Von der Kürbis, Mais, Bohnenmethode erzählte mir erst kürzlich unser Nachbar. Der hat früher seine Felder auch so bestellt. In der Zwischenzeit war scheinbar der Chemievertreter stärker, dennoch hat er noch immer sein eigenes Saatgut für den Mais an der Chemie läßt er auch nichts Gutes.
Das Beispiel des Japanischen Bauern hat mich am meisten fasziniert:
Wenn man von 3 ha Land 10 Familien a 5 Köpfe ernähren kann reicht die gesamte Argrarfläche Japans aus um das Land Nahrungsautark zu machen.
Dazu gehört allerdings eine Menge Wissen um die biologische Landwirtschaft.
Und natürlich wird bei mir das Unkraut nicht an Nutztiere verfüttert - ich lasse es wachsen bzw. würde ichs kompostieren oder zum Mulchnehmen, wenns zu viel wär - das gibt gehaltvolleren Dünger, dessen Nährstoffe leichter pflanzenverfügbar sind, als über den Umweg des Tiermagens.
Allerdings wußte ich gar nicht, daß es dafür so einen Begriff gibt und das wirklich Methode hat.
Ich kenne nur den hübschen Begriff "Die drei indianischen Schwestern".
Ich dachte aber, das bezieht sich darauf, daß es "die" drei Grundnahrungsmittel sind.
Daß sie so systematisch in Mischkultur gepflanzt werden, wußte ich nicht.
Dieses ganze alte Wissen müßte systematisch gesammelt werden.
Es ist eine meiner größten Sorgen, daß das verloren geht.
Hier ein Foto meiner "Milpa" etwas früher im Jahr - auf dem Boden hatte ich bei dieser zusätzlich Heumulch, unter den ich beim Kürbis ab und an noch frischen Rasenschnitt und Beinwell gepackt habe.
http://www.utopia.de/profile/wuerzsilie/galerien/profilbilder-663?page=37
In einer Wirtschaft, die auf Gemeinwohl basierte, würde der globalisierte Wahnsinn sowieso aufhören und die Leute könnten gesunde und ökologisch angebaute Nahrung auch bezahlen.
Das sich inteligente Bauern und Kleinbauern weiterbilden kommt aus dem Film sehr gut heraus, dagegen macht sich der US Farmer mit seinen 400 ha Monsantomais eher dölpelhaft . Im bewustsein hat er scheinbar die Gefahr auf Leib und Leben , Natur und Ökologie durch sein Handeln, eine Alternative scheint er aber nicht zu sehen.
Wenn man den Film genau ansieht , wird man entdecken das das Minimumgesetz von Liebig in einigen Bereichen ad absurdum geführt wird.
zB: Baumpflanzmethode
Auf einem an Phosphor und Stikstoff armen , dazu wasserarmen Boden wird mit Hilfe dieser Methode der Maisertrag verdoppelt. Wo kommt plötzlich der Stickstoff her ? Gut der ist in der Luft und kommt durch die Blätter der Bäume in den Boden.
Aber wo kommt der Phosphor her ? wenn keiner im Boden ist ?
Und plötzlich ist auch die Wasserknappheit kein grioßes Problem mehr.
Um das zu verstehen gehört eine Portion Inteligenz, die so wie es aussieht einige Bauern in Afrika besitzen obwohl sie ihr Land noch händisch bebauen , da hätte man eher den Eindruck es handle sich um die Steinzeit.
sehr guter Punkt :)
und wie ungern Haupt- und Nebenerwerbslandwirte auch in Deutschland umzudenken offen sind,
weil jahrelange Praxis doch (vermeintlich) nicht so ganz falsch sein kann, davon weiß ich aus allererster Hand aus Verwandten- und Bekanntenkreisen ein (trauriges) Lied zu singen
www.terraeco.net/Conference-sur-la-biodiversite-Les,46509.html
Für Englischsprechende/verstehende viell auch interessant folgende aktuelle Seite des UNDP ebenfalls zum Thema Biodiversität
www.undp.org/content/undp/en/home/librarypage/environment-energy/ecosystems_and_biodiversity/biodiversity-and-ecosystems-global-framework-2012-to-2020/
1) Hunger muss dort bekämpft werden, wo er auftritt, also in den Hungergebieten selbst oder in deren Nähe. Wem gehört aber das Land dort, welches und wieviel ist fruchtbar (ohne neue Wälder zu roden).
2) Wer der dortigen Regierenden hat ein Interesse daran ihre Bevölkerung im Sinne einer Bio-Landwirtschaft zu bilden.
3) Was kann unsere westliche , guternährte Welt dazu beitragen, dass es dort zu einer Verteilung von Landflächen an die Bevölkerung kommt, dass Hilfe zur Selbsthilfe (also das Erlernen oder Anlernen, so es notwendig ist) angenommen wird, solange die fruchtbarsten Flächen für Futtermittel und Bio-sprit angelegt werden. Wir hier im Westen erwarten, dass die dortigen Grossgrundbesitzer (Regierung oder privat) die Moral besitzen, die uns auch gefehlt hat oder fehlt, ihre Ländereien der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, um das Hungerproblem zu lösen. Auch ist es unserer Export-Wirtschaft wichtiger zu exportieren, auch wenn es Fleisch-Teile vonTieren ist, die bei uns kaum noch einer essen mag, als daran Interesse bestände wirklich dort vorort zu investieren.
Solange das Problem einer gerechten Landverteilung über fruchtbares Land oder zu urbanisierendes Land existiert, solange werden die Kleinbauern, bzw. die Landbevölkerung weiterhin in die Städte fliehen. Bio-landwirtschaftliche Entwicklungshilfe von uns Europäern könnte zwar gegeben werden, wäre auch weitaus sinnvoller, als Nahrung zu liefern, aber einer dementsprechenden Aktion stehen eben die Punkte 1-3 entgegen.
Andererseits kommt es auch drauf an, wer was sagt, wie er es sagt u.s.w. Wenn jmd mit selbstkritischem Bewusstsein sich in eine globale Debatte einmischt, ist das nicht dasselbe, als wenn jmd selbstgerecht auftritt
z.B. der Forscher aus Asien (ich glaub es ist ein Inder) der in Kenia die Push-Pull Methode maßgeblich mitentwickelt hat, muss nicht erst warten, bis alles in Indien richtig gemacht wird (was er ja gar nicht selber herbeiführen kann), bevor er in Kenia etwas mitentwickelt,
sondern es ist umso besser, wenn möglichst ohne Arroganz Grenzen überwunden werden und alle als "Kosmopoliten"/Weltbürger/Erdlinge gemeinsame Lösungen entwickeln und dafür arbeiten und kämpfen,
freilich soweit möglich zuerst an Balken im eigenen Auge denken, bevor man Splitter im Auge von Mitmenschen zu sehen glaubt, ist sicher immer eine gute Regel (n.b. das mit dem Splitter und dem Balken ist viell kein supertolles Bild, aber ich nehm es mal aus der Tradition, weil es sicher recht bekannt ist und verstanden wird, denk ich)
Der Gedanke hat ja auch was Überhebliches.
Wie der Film eindringlich zeigt, ist vor Ort jede Menge Wissen und Willen zur Veränderung bzw. zur Bewahrung vorhanden.
Oft ist es schädlicher, wenn den Ländern unser Wissen und unser Lebensstil übergestülpt wird, als wenn man sie in Ruhe einen eigenen Weg finden lassen würde.
Da bin ich durchaus Anhänger der provokanten These, daß keine Entwicklungshilfe oft die bessere Entwicklungshilfe wäre.
Das Problem der Großgrundbesitzer ist ja inzwischen ein ganz anderes, als noch vor ein paar Jahren.
Die armen Großgrundbesitzer vor Ort schauen ja inzwsichen auch in die Röhre (schluchz, mir bricht das herz ;-))
Wer heute das Land (und auch Wasser-Quellen) in großem Stil aufkauft, sind die westlichen Groß-Konzerne, die wir mit unserem Geld reich machen, wie z.B. Nestle ect. und natürlich die Banken.
Da gilt es genau zu überprüfen, wem wir unser Geld geben.
Da haben wir genug vor der eigenen Haustüre zu tun, wenn wir die unendliche Macht dieser Strukturen nicht weiter unterstützen wollen.
Ich plädiere dennoch für eine westliche Entwicklungshilfe, die aber genau dort ansetzt, in der Landwirtschaft, wo es am ehesten wieder eine Selbstversorgung geben könnte. Um dies aber zu ermöglich, müssen die dortigen Regierungen bereit zu sein dies intensiv zu unterstützen (das sehe ich bisher kaum).
Wie einzelne Beispiele zeigen können Kleinbauern dort sehrwohl auf ihre Art Bio-Landbau betreiben, aber die meisten haben entweder kein Land zur Verfügung oder aber es fehlt an Möglichkeiten über Genossenschaften etwas zu erreichen.
Die westlichen Länder selbst müssen natürlich ebenso in der Erzeugung von Nahrungsmittel autark werden, also ihre verfügbaren Flächen zur Erzeugung von Lebensmittel nutzen und nicht für Futtermittel und bio-Sprit ( langsam bginnt ja auch da bei der EU ein leider noch zu zaghaftes Umdenken).
Ja, ich denke auch, es ist besser,
da sozusagen keine Einbahnstraßen zu bauen
sondern schon vorhandenes Wissen zu nutzen
(vgl. verschiedene Beispiele im Film)
ggf auch vergessenes wiederzuentdecken
(vgl. Terra Preta aus dem Amazonasgebiet)
und im DIALOG prinzipiell gleichberechtigter Partnerinnen/-er
- ohne überhebliches Herabsehen, und immer mit Offenheit zu Selbstkritik -
weiterzuentwickeln (wie das eigtl auch die Beispiele im Film schön zeigen)
1. Bildung ist doch nicht so wichtig, die Leute könnten ja auf die Idee kommen selbst zu denken....
2 Mit ein paar Kürbis- und Bohnenfeldern kann man die Welt ernähren....
3 Auf Kuba ist alles besser, die produzieren zwar kaum noch was, dafür setzen sie aber keine Chemie ein....
4. Das Gesetz vom Minimum stimmt überhaupt nicht. Werden ein paar stickstoffsammelnde Sträucher angepflanzt lassen sich die anderen Mineralien von selbst nieder....
5. Am liebsten würden die Städter wieder aufs Land ziehen und Kleinbauern werden...
6 und mit etwas Esotherik sprich Demeter wachsen alle Pflazen sowieso von allein....
7. Die ausgebildeten Landwirte in den Industrieländern sind dumm und doof weil sie modernes Saatgut und Chemie einsetzen....Würden sie mit alten Sorten und ohne Chemie weniger ernten wären die Preise für Nahrungsmittel wohl noch höher es gäbe noch mehr Hunger Dieser Zusammenhang ist wohl schwer zu erkennen. Vielleicht wegen zu viel Bildung?
Hast Du schön zusammengefasst.
Niemand ist zu Alt für Bildung!
wenn auch v.a. eine Zusammenfassung seiner/ihrer (der Name "bhellweg" lässt ja das Geschl.nicht erkennen) - leider - immer noch sehr diffusen, stereotypen und auch sonst recht irrationalen Ansichten zu diesem Thema
Warum siehst du dir nicht den Film an, beziehst dich nur auf die Diskussion. Währe zB auch eine Form der Bildung. Dann könntest du geziehlt auf alle gezeigten Beispiele eingehen und diese als reine Propagandlüge abtun. Ein fachmännischder Blick über Film währe ja nicht das schlechteste. Ich lese zB auch lieber Originalwerke als mich mit Sekunärliteratur herumzuschlagen. Obwohl auch Aussagen von Dritten durchaus geeignet sein können das eigene Denkvermögen zu belichten.
Du bestätigst schon wieder wie stereotyp & vorurteilsgeblendet deine Sichtweise ist.
(sogar wenn du damit dich selbst und/oder Monsanto & Co meinen solltest, wäre es noch sterotyp falsch, denn schon die KampfKategorie "Westen" ist letztlich Unsinn)
und nicht nur auf den Film gehst du so gut wie nicht ein, sondern sogar auf die Argumente hier nicht, z.B. Infos auf verlinkten Seiten u.s.w.
und am Scheideweg, entweder (a) eigene Fehleinschätzungen zuzugeben oder (b) mangels Argumenten zu polemisieren und dogmatisch an der bisherigen Meinung festzuhalten,
wählst du bisher leider offenkundig die Variante (b)
bzw anders gesagt: Wenn jemand mit einer starken Sonnenbrille mit z.B. stark gelben Gläsern ein Farbfoto anschaut, sich aber dessen nicht bewusst ist, dass er eine solche Brille vor den Augen hat, wie zutreffend wird dann wohl seine Meinung über die Farbgebung des Fotos sein?
Der Satz ist gut, muss ich mir merken!
Was mir etwas gefehlt hat war, dass mal die andere Seite zu Wort kommt: Wo sind die Grenzen der jeweils vorgestellten Systeme/Wirtschaftsweisen?
die einzige Scene, die mich am Anfang des Films etwas iritiert hat war der Vergleich des Mexikaners, der stand vor seinem grünen Mais sonnendurchflutet und dem US Farmer vor seinem verdorrten Genmaisfeld. Der Mais ist bei der Ernte immer verdorrt. Diesen Vergleich der Bilder würde ich ja noch als unterschwellige Propaganda durche gehen lassen, ansonsten sah ich keinerlei Bedarf verschiedene Systeme mit einander in womöglich schwarz weiß Malerei zu vergleichen. Für mich kam ganz klar heraus: Es geht auch anders .
Bei dem Forscher, der über dreisig Jahre auf Versuchsfeldern die beiden Systeme miteinader verglich hatte ich auch nicht das Gefühl, dass er irgendwelche Preverenzen hat.
Der Vergleich des Energieeinsatzes 1:3 bei der konventionellen und 1:28 bei der biologischen bedarf allerdings einiger Erklärung aber mit gesundem Hausverstand sind diese Zahlen durchaus nachzuvollziehen.
und aus meiner Sicht hat jede Station im Film ihren guten Sinn und wäre auch schwer kürzbar gewesen - Noch vielleicht eine Station in Indien bei Vandana Shiva wäre auch gut gewesen, aber welche hätte man dann weglassen sollen? Da hat die Autorin des Films viell. gedacht, "ich nehm mal Beispiele, die nicht schon so ganz berühmt, aber doch auch sehr erhellend für jeweilige Aspekte sind" und das hat sie exzellent hinbekommen, finde ich , gerade auch angesichts der knappen Zeit.
Es gibt ja (wie schon oben gesagt wurde) bereits Filme von ihr, wo viel stärker die Agroindustrie etc zu Wort kommt. Daher fand ich es eine gute Idee, mal einfach konkret zu zeigen, dass und wie die ökol. Alternativen konkret aussehen können (in der anschließenden Fernsehrunde hat sie auch so ungefähr ihre Motivation begründet)
Angenommen wir hier in Europa stellen auf immer mehr Öko-Landwirtschaft um, es würde zweifelsfrei weniger und vor allen teuerer produziert. Was machen wir, klar wir importieren noch mehr Nahrungsgüter....
Frage: wer muss darunter Leiden?
Eine Widerlegung der These(n) des Films ist trotzdem auch durch Einbeziehung anderer Aspekte nicht in Sicht
Ja, und das ist eines der größten Probleme.
dann solltest Du über die eine oder andere Alternative ja schon mal was gelesen haben.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=p_YgjdxxJ6g
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Allgemein:
Eine zwischenzeitliche Zusammenfassung der bisherigen Beiträge:
1. Der Film findet außerordentlich mehrheitlich große Zustimmung
2. Die These des Films konnte nicht rational und plausibel widerlegt werden
3. Es gibt zugunsten der These des Films sogar noch zusätzliche Argumente und Beispiele
4. Er könnte nach Meinung Einiger, wenn es keine äußeren Zeitvorgaben gäbe,
gern noch deutlich länger sein,
um auf noch weitere Argumente, Gegenargumente, Beispiele etc. einzugehen;
5. Bei weltweiten Strategien zur Sicherung einer guten und gesunden Welternährung
ist Austausch von Erfahrungen, Fachwissen, Technologie etc. und gemeinsames Handeln
möglichst - ohne Arroganz und postkoloniale und andere Vorherrschaften -
"auf gleicher Augenhöhe" wünschenswert
Der Film hatte mehrere Thesen die Aussagen zum Fleischverbrauch und zu den kleinbauern unterstütze ich auch.
Aber das ohne Düngung uns Pflanzenschutz mehr geerntet wird ist nicht nachzuvollziehen hier bei uns wird in der Biologischen Landwirtschaft auch viel weniger geerntet.
Übrigens entbehern die Aussagen des Films jeglicher wissenschaftlichen Grundlage, da wurde einfach mal so nach Gefühl und Wellenschlag argumentiert........
Der Film ging auch gar nicht darauf ein wie die jährliche Nachfragesteigerung nach Nahrungsmiiteln produziert werden soll....
FAkt ist,daß bei un sim Bio-Anbau weniger geerntet wird.
Und Fakt ist auch, daß in weiten Gegenden der Welt auf Grenzertrags-Böden (Böden, die aufgrund ihrer geringen Ertragsfähgigkeit unter aktuellen Marktbedingungen nicht gewinnbringend bewirtschaftet werden können) mit Bio-Anbau mehr erwirtschaftet wird, als mit konventionellen Anbau-Methoden.
(siehe z.B. die steinigen Böden im Film, die hierzulande kein Bauer auch nur ansehen würde.)
Und darauf kommt's nun mal an, daß man auf diesen Böden mit Bio langfristig mehr Ertrag hat, da eben dort auch das Hungeproblem am meisten ausgeprägt ist.
Wir hier verhungern auch nicht mit Bio-Anbau, weil wir sowieso Überschuss haben, sondern es überwiegen klar die Vorteile auch bei geringerem Ertrag (Umweltschutz, Erosions-Vermeidung, Einsparung Energie und Rohstoffe, gesünderer Anbau ect.)
Also profiteren alle Gegenden vom Bio-Anbau.
http://www.presseanzeiger.de/pm/EU-weltweit-groesster-Nettoimporteur-landwirtschaftlicher-Produkte-399417
Mit mehr Bio-Anbau würden wir den Weltmarkt nochj mehr belasten.
Nur auf trocken-Standorten mit wenig Niederschlag hat b rigt der Bio-Anbau annnähernd das gleiche wie konventioneller Anbau. Weil auf diesen Trockenstandorten eh nicht viel geerntet wird spielen diese Standorte für die gesamte Welternährung eine eher untergeordnete Rolle. Dort wo wir es mit kleinflächiger Landwirtschaft zu tun haben, also überwiegend in Ostasien, werden sehr viele Düngemittel und Pestizide eingesetzt
Tipp: einfach man googlen Düngemittelverbrauch bzw Pestizid Verbrauch: China, Indien, Indonesien; Philippinen, Vietnam....
Das sehen die Leute vor Ort vermutlich anders.
Und um die gehts.
Es geht immer um die Leute vor Ort.
Herr Weltmarkt ist mir nähmlich unbekannt.
dann erübrigt sich so Manches;
z.B. bezieht sich meine Zusammenfassung oben doch offenkundig auf die Diskussion hier, also auch die erwähnte überwiegende Zustimmung (nicht ganz allgemein auf eine Zustimmung "hier im Westen" - davon abgesehen dass, wie schon gesagt, "Westen" in dieser Verwendungsweise sowieso eine stereotype und auch in anderer Hinsicht falsche bzw unsinnige Schablone ist - J.e.d.e.r. wohlinformierte + vorurteilslose Mensch überall in der Welt wird die eindeutig besseren Argumente zugunsten von "Bio"Land- und Forstwirtschaft, zumal nach heutigem Kenntnissstand, wissenschaftliche Studien inklusive, nachvollziehen können und entsprechend überzeugend finden
(mit "bio" meine ich - in Übereinstimmung mit dem Film - ungefähr solche, die ganz oder weitgehend keinen Kunstdünger, keine chemische Giftstoffe und keine genmanipulierte Pflanzen verwendet, sowie großflächige Monokulturen vermeidet, sowie bestimmte Kriterien für die 'Tierhaltung', um nur mal die wichtigsten Ausschlusskriterien etc zu nennen)
www.drk.de/weltweit/katastrophenhilfe/weltkatastrophenbericht-2011.html
Die Grundlagen der Düngung.
http://www.chemie-schule.de/chemieAnorganische/anKap9-52-grundlagen-der-mineralduengung.php
Auch das Gesetz der Schwerkraft oder das Gesetz "vom freien Fall" kann durch Mehrheitsbeschluß nicht außer Kraft gesetzt werden. So sind eben die Gestze der Natur. Wer sich nicht daran hält fällt auf die Nase und hier werden Dinge gefordert, auch im Film, wo andere auf die Nase fallen. Die Filmemacher und wir die reichen Wessies jedenfalls nicht
Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ernährt sich heute durch den Einsatz des Mineraldüngers
https://www.uni-hohenheim.de/qisserver/rds?state=medialoader&objectid=6616&application=lsf
und wo sind Argumente (aus empirisch zutreffenden Prämissen und daraus logisch gefolgerten Schlüssen), welche die Aussagen des Films widerlegen?
...
Die heutige konventionelle Landwirtschaft behandelt den Boden und vor allem das Bodenleben schlecht.
Das ist im Film sehr deutlich geworden.
Stickstoffdüngung muss überhaupt nicht sein (das Haber-Bosch-Verfahren ist sehr energieaufwendig), denn stickstoffanreichernde Pflanzen wie Klee und andere Leguminosen sind wesentlich besser und vor allem auf pflanzen- und bodenfreundliche Weise geeignet, diesen Dünger zur Verfügung zu stellen.
Würden wir auf Fleisch verzichten und fortschrittliche Methoden der Bodenbearbeitung und Fruchtfolge bzw. des Zusammenspiels von bestimmten Pflanzen nutzen, dann könnten wir völlig problemlos auch 9 Milliarden Menschen sehr gut mit einer 100% biologischen Landwirtschaft ernähren.
Wir würden die Lebendigkeit und Fruchtbarkeit des Bodens erhalten können und würden vor allem nachhaltig wirtschaften. Wem hilft denn eine auf Pestiziden und Gentechnik sowie einem hohen Energieverbrauch basierende Landwirtschaft?
Da wäre/ist auch die Gesetzgebung gefragt, um Rahmenbedingungen zu ändern, und damit die Bürgerinnen und Bürger (auch als Wählerinnen und Wähler), entsprechend Druck zu machen,
sei es durch noch schärfere Bestimmungen für Pestizide etc, sei es durch höhere Energiesteuern auf Stickstoffkunstdünger u.s.w.
(wenn nicht sowieso ein Verbot so mancher dieser Dinge, aber da kämen dann wieder einige und würden "Ökostalinismus" schreien (wie z.B. schon M Glos (CSU) einmal gegenüber J Trittin (B90Grüne), im Kontext von Umweltkriterien für Kfz -- obwohl ja auch andere Vorschriften als sinnvoll erkannt sind, z.B. Gurtpflicht im Auto, oder Verbot von bleihaltigem Benzin und vieles mehr, bis hin zum Verbot, jemanden zu vergiften; das hält (hoffentlich) jede/r keineswegs für "Stalinismus" nur weil es eine gesetzliche Regel ist)
("Der konventionelle Anbau ist notwendig um keine weltweite Hungerkriese auszulösen. ... Die Hälfte der Menschheit wäre heute ohne den Einsatz von Mineraldünger nicht zu ernähren... ")
sind immer noch falsch
Und dein Link bietet eben (wie schon gesagt) k.e.i.n. Argument aus empirisch zutreffenden Prämissen und daraus logisch gefolgerten Schlüssen, das die Aussagen des Film widerlegt.
Allein dass du noch nicht einmal bemerkt hast, dass der Film nicht von einem Filmemacher
gemacht ist, sondern einer Filmemacher.i.n., ist ein zusätzliches Indiz,
dass du ihn entgegen deiner Behauptung eben doch nicht gesehen hast
- oder mit verbundenen Augen und verstopften Ohren.
und auch nicht wenigstens ersatzweise die darin erwähnten u. gezeigten wissenschaftlichen Expertisen etc gelesen oder sonst zur Kenntnis genommen hast.
Da gibt es aus meiner Sicht nur eine Lösung: Diese Neben- und Folgekosten müssen künftig eben in die Rechnung einfließen.
Man könnte auch andersherum Betriebe, die eben die Umwelt NICHT vergiften, keinen Kunstdünger benutzen etc. direkt fördern.
Mir fällt dazu auch das Buch "Gemeinwohlökonomie" von Christian Felber ein, das ich allen wärmstens ans Herz legen will.
Im Buch geht es darum, die Wirtschaft am Gemeinwohl zu orientieren und alle schädlichen Auswüchse der Gier und des Konkurrenzdenkens dadurch einfach auszuschalten.
Dabei stellt sich freilich immer noch die Frage Welche Wege führen am besten in diese Richtung?
Deinen Vorschlag mit der Förderung finde ich gut, Zugleich halte ich auch noch andere Mittel für überlegenswert.
Ein Problem ist außerdem: Manchmal lässt sich der Preis nicht so genau bestimmen, aber ich stimme dir zu, grundsätzlich wäre zu versuchen, die Kosten "realistischer" zu machen, unter anderem z.B. eben durch höhere Steuern auf die Energie, die bei Kunstdüngerherstellung verbraucht wird, und vielleicht etwas wie eine Gesundheitsentschädigungsabgabe auf Giftstoffe.
Bei manchen Dingen ist es allerdings, wie schon gesagt, vielleicht sogar angebracht, sie tatsächlich erst gar nicht mehr zuzulassen (vgl. obige Beispiele von mir in anderen Bereichen, z.B. wird auf Mord (extremes Beispiel) ja keine Steuer erhoben, sondern er ist schlicht verboten - auch etliche Pestizide wurden ja in der Vergangenheit bereits verboten; Ähnliches könnte in Zukunft geschehen, und Ähnliches auch mit gentechnisch manipulierten Pflanzen (schärfer als bisher, denn auch Versuchsfelder sind schon problematisch)
Dazu gehört allerdings, dass MAN seine Scheuklappen abmontiert und über den Tellerrand blickt.
Im Übrigen sein noch gesagt "ALLES GEHT!" nur die kleinen Kinder nicht, bis sie es lernen.
(n.b. auch Solarthermiekraftwerke sind in den aktuellen Varianten teilweise gar nicht so ökologisch, wie sie im ersten Moment aussehen mögen, z.B. wegen der Silberbeschichtung der Spiegel (Silberabbau ist bis heute wenig umweltfreundlich, und v.a. weil sie bis heute ihren Wasserbedarf aus Grundwasser decken (z.B. in Spanien und in Marokko) obwohl das eigtl gar nicht nötig wäre Vgl dazu www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-solarthermische-kraftwerke-viel )
Hier kann man sich ein wenig informieren:
http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/
LG
Ich denke dass schon ein quasi kürzer-fristiger / vorläufigerer und weniger ambitionierter Ansatz schwer genug zu verwirklichen bzw durchzusetzen ist (über demokratische Mehrheiten, die ja überzeugt dahinter stehen müssen, wenn so etwas funktionieren soll -- ein Grund warum DDR etc gescheitert sind, weil das dort nicht der Fall war), und zwar etwas wie einen Social + Ecological / Green New Deal (wie er konkret aussehen könnte, dazu siehe meinen schon genannten Link www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum )
Und weil wir neben dem ökologischen Aspekt damit auch den 'sozialen' ansprechen: Extreme Vermögensunterschiede müssen auch für eine Gemeinwohlökonomie weitgehend abgebaut sein, weil sonst die "Ausgangsbedinungen" schlichtweg zu undemokratisch sind (zu extreme Unterschiede der Machtverteilung - z.B. allein nur die 500 reichtsten Deutschen haben ein Vermögen im Wert von mehr als 500.000.000.000 Euro , das ist mehr als das gesamte BIP der Schweiz)
Danke für deine Antwort.
Die extremen sozialen Unterschieden werden sich DURCH die Gemeinwohlökonomie ausgleichen.
Die Schwierigkeit liegt in der Tat darin, eine Mehrheit für diese Utopie zu gewinnen, denn wie du richtig sagst besitzen die Reichen nicht nur sehr, sehr viel Geld, sondern auch sehr, sehr viel Macht, auch Medienmacht, durch die sie die Menschen manipulieren können.
Ich kann mir aber vorstellen, dass dieses überzeugende Konzept tatsächlich die Herzen der Leute gewinnen kann, aber dazu braucht es einen langen Atem.
LG
Zudem gibt es sicherlich für Steuern auf sehr hohe Vermögen und andere "Maßnahmen", auch ökologische (vgl Social + Green New Deal ...) schneller eine breite Mehrheit, als für ein noch viel weiter reichendes Modell.
Daher würde ich so einen ökologisch-linken Keynesianismus (New Deal wie oben) quasi als einen Schritt verstehen, der vorher möglich und nötig wäre, um damit dem weiteren Ziel einer Gemeinwohlökonomie näher zu kommen.
Mit dem langen Atem hast du auf jeden Fall recht, Sogar ein harmloser(er) Green New Deal hat derzeit ja kaum Mehrheitschancen (schon eine bescheidene Koalition aus SPD und Grünen nach der nächsten Bundestagswahl in Deutschland ist noch sehr unsicher; wäre aber ein wichtiger (wenn auch erst sehr 'bescheidener') Fortschritt in besagte Richtung)
LG
Wir Deutschen sind jetzt schon Netoimporteur von Nahrungsmitteln, produzieren wir weniger, dann kaufen wir einfach den Weltmarkt leer. Andere müssen Hungern, wir nicht wir haben ja Geld wir können uns damit allles kaufen.
Deshalb darf es hier bei der Nahrungsmittelproduktion keine Experimente geben. Die Welt-Landwirtschaft hat noch nie so viele Menschen ernährt wie zu diesen Zeitpunkt und es hungern immer noch viele Menschen und wir werden jeden Tag mehr Menschen wir brauchen Rezepte wie wir jedes Jahr mehr ernten und nicht weniger...
Die Energiewende dagegen ist ein Kinderspiel, hier werden vielleicht höhere Stromkosten riskiert oder wenn wier mal ganz viel Pech haben sollten gibt es mal einen "black out"
Wer hingegen mit der Nahrungsmittelproduktion spielt, spielt mit dem Leben von ganz vielen Menschen
Das ist auch der Grund warum ich hier poste, schließlich soll ja via Utopia die Welt verbessert werden.
Übrigens: Organisationen wie Foodwatch haben den Fehler der Bio-Bewegung erkannt, sie rudern schon zurück und können sich eine Landwirtschaft ohne Mineraldüngung nicht mehr vorstellen.
Ich finde hingegen:
schon die bereits gemachten(!) Experimente haben so deutliche Argumente zugunsten von Bio-Land- und Forstwirtschaft
- siehe z.B. den oben genannten Film und darüber hinaus - z.B. erwiesene mittel- und langfristige Ertragssteigerungen (und dies insbesondere (auch) in Afrika, Asien und Lateinamerika, also in Regionen, wo bis heute die meisten Hungerden, und davon ein Großteil in ländlichen Gebieten lebt (mit zunehmender Landflucht wachsen freilich die Großstadt'slums'),
dass es umgekehrt geradezu ethisch unverantwortlich wäre, sie zu ignorieren
(und nicht ggf. noch weiter in diese Richtung zu optimieren)
Zusätzlich fördern extrem energieintensive und erdölabhänige Formen der Landwirtschaft (Stickstoffkunstdünger und hoher Einsatz mit Maschinen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden), den Klimawandel, und dieser wiederum trägt zusätzlich massiv zum Welthunger bei (laut Studien der FAO und anderen gehen viele Millionen Tonnen Lebensmitteleinbußen in den letzten Jahrzehnten allein auf das Konto des Klimawandels);
Zusätzlich zu bedenken die humanen (nicht mit Geld aufwiegbaren) und monetären Kosten der Folgen von Pestizideinsätzen, welche z.B. die Gesundheitssysteme mit Milliardensummen belasten (vgl. z.B. auch im Film erwähnte Studie im Auftrag des Europäischen Parlaments). Diese Gelder fehlen quasi für andere Dinge, auch für Armutsbekämpfung, Aidsbekämpfung etc; Auch in dieser Hinsicht ist also konventionelle Landwirtschaft ethisch fragwürdig
Als der Mensch den Kunstdüner erfunden hat lebten gerade mal gut 1 Mrd Menschen auf der Erde und auch damals gab es Hunger.....
Zu sagen ohne weltweiten Mineraldünger gäbe es Ertragssteigerungen ist fachlich in keinster Weise haltbar
Wer das behauptet kann von Landwirtschaft keine Ahnung haben Woher sollen die Nährsttoffe kommen?
Natürlich ist ertragreicher Ackerbau ein starker Eingriff in die Natur wir werden Düngemittel und Pestiziede einsetzen müssen. Das ist allein schon der Anzahl von 7 Mrd Menschen geschuldet Ich bin sogar der Meinung das wir, die Satten, gar nicht das Recht haben dartüber zu diskutieren ob man nicht doch weniger produzieren sollte. Wir sind ja nicht die Leidtragenden......Unsere Diskussionen her erinnern mach an die "Arroganz der Satten"
Auch Liebig hatte zwei Seiten, wobei die zweitere wenig bekannt ist
"Bis heute beruft man sich auf Liebig, wenn man die chemische Düngung rechtfertigen will, die dem Boden in Form von Stickstoff, Phosphor, Kali und Kalk die Elemente zuführt, die er angeblich zu verstärktem Pflanzenwachstum braucht. Liebig war tatsächlich der erste, der die Wirkung dieser Stoffe auf Getreide- und Gemüsepflanzen erforschte.
Was jedoch kaum bekannt ist: Liebig entwickelte sich später zu einem entschiedenen Verfechter des organischen Landbaus und warnte davor, den Boden wie eine isolierte chemische Versuchsanordnung zu betrachten und zu meinen, wenn viel auf ihm wachse, dann sei er gesund und fruchtbar. Er sagte voraus, dass diese scheinbare Fruchtbarkeit nicht von Dauer sein könne, weil sie das eigentliche Leben im Boden außer acht lasse."
http://www.das-weisse-pferd.com/97_22/justus_von_liebig.html
Die erste Seite kann man pauken und auswendig lernen, für die zweite gehört Neugierde und Forscherdrang.
Immerhin hast du offenbar zumindest erkannt, dass Giftstoffe und Genmanipulationen mehr als überflüssig sind. Bleiben also noch Mineraldünger.
Dazu hast du allerdings offenbar immer noch weder den Film gesehen, noch entsprechendes aktuelles Fachwissen der Agroökologie etc. zur Kenntnis genommen.
Beispiel: Stickstoff:
Der Film zeigt z.B. wie in Malawi
Bäuerinnen und Bauern mithilfe dort heimischer (und schon gar nicht genmanipulierter)
stickstoffbindender baum-artiger Pflanzen
die an den Feldrändern gefplanzt werden,
ihren Ernteertrag sehr deutlich steigern !
(mithilfe von Bakterien an den Wurzeln holen die Pflanzen Stickstoff aus der Luft und lagern diesen unter anderem in den Blättern (ein längst bekanntes Phänomen vieler ähnlicher Pflanzen, die z.B. auch in Europa genutzt werden, obwohl hier heute meist 'nur' als 'Zwischenfrucht'); die Blätter werden dann quasi wie "Dünger" direkt zu den Nutz-Pflanzen in den Boden gegeben)
Die Verarmung der Böden von heute üblichen großflächigen Monokulturen (bei Mais und anderen sogar auch schon bei kleinen Feldern wenn sie in Hanglage sind) hat eine wichtige Ursache in der Erosion, die einerseits durch große schwere Maschinen, andererseits auch gerade durch die großflächige Monokulturbauweise verursacht wird (zzgl. durch heute heftigere Niederschläge, die der Klimawandel mit sich bringt)
z.B. konnten am Fuß des Kilimandscharo die Menschen über Jahrhunderte wenn nicht gar Jahrtausende Waldgarten / Baumgarten kulturen betreiben, ohne irgendein Problem der Bodenverarmung, bis sie im 19. Jh von europäischen Kolonialherren zerstört wurden
Wir benötigen die Erntemengen und wenn die Bauern in Mali mehr ernten ist das gut für die Ernte- und damit für die Ernährungsbilannz Das heist aber nicht das alle anderen dann weinger Ernten können
Würden wir auf Bio-Produktion umstellen würden wir weniger ernten, (Das weiss jeder Bio-Bauer....) ernten wir weniger und das ist egal wo das auf der Welt passiert , müssen mehr Menschen hungern....
Ich werfe den Filmemachern vor, das sie mit unqualifizierten Aussagen Stimmungsmache gemacht haben... Würde das umgesetzt wie im Film gefordert bzw dargestellt, weltweit weniger produziert das führt immer zu mehr Hunger. Die "schlauen" Filmemacher sind ja reich, sie würde dieser Hunger nicht treffen........
im Film wird von einer amerikanischen wissenschaftlichen Untersuchung über 20 oder 30 Jahre berichtet, wo in Versuchsfeldern biologische und konventionelle Landwirtschaft nebeneinander gestellt wurden. Die Aussage des interviewten Wissenschaftlers: Die Ertragsunterschiede zwischen den beiden Formen sind so gering, dass sie vernachlässigbar sind. Je nach Wetter ist mal der konventionelle, mal der biologische Boden besser.
Mich würde Deine Aussage dazu interessieren.
Belegt wird außerdem insgesamt, dass allein mit agrarökolosichen Methoden gerade in den Gebieten, in denen die meisten Hungernden heute sind, Afrika, Asien Lateinamerika, aber sogar in Ländern wie z.B. Japan, eine sehr deutliche Ertragssteigerung möglich ist, die insgesamt ausreichen würde, um sogar 9 Milliarden Menschen zu ernähren.
Siehe zudem die neueren Berichte dazu die sogar in der UNO vorgestellt wurden (und die FAO ist nun gewiss keine Org. die in Verdacht steht, nur irgendwelche "Porpaganda" in diese Richtung zu betreiben - wenn dann eher im Gegenteil in der Vergangenheit zu sehr von extrem reichen Lobbygruppen der Agroindustrie beeinflusst wurde)
W i c h t i g . dabei finde ich auch den Aspekt der in Fachkreisen
" Ernährungssouveränität " heißt
dass nämlich die Grundversorgung mit Nahrung gerade in heute armen Ländern weitestgehend ohne Importe aus fernen Ländern möglich ist
Zahlen aus den bio-Anbau sind ganz schwer zu bekommen, da wird gemauert. Alles was ich kenne sind die Erntemengen beim Bio-Anbau erheblich geringer, meine Erfahrung: da wird die hälfte gererntet. Außerden muss im Bio-Anbau die Fruchtfolge eingehalten werden, da muß viel angebaut werden was nicht unbedingt für die Menschliche Ernährung geeignet ist wie Legominosen z.B. Die werden oft nur zur Gründüngung in Hauptfrucht angebaut, dort wier erst mal gar nichts geerntet.
Es gibt auf keine einzige wissenschaftlich nachvollziehbare das im Bio-Anbau gleich Ernemengen geerntet werden können. Mit Bio Erntet man immer weniger....
@berniewa: Der von dir zietierte Unobericht fordert die förderung und Beibehaltung der Kleinlandwirtsschaft nicht der bio-Landwirtschaft, Gerade in Asien und Latein-Amerika wird sehr viel Agrarchemie eingesetzt und seit sie die Chemie einsetzen haben sie zumindest dort die großen Hungernöte überwunden Heute hat hunger dort nichts mehr mit schlechten Ernten zu tun höchstens mit Politik und Armut
http://de.wikipedia.org/wiki/Hungersnot
Mit Leguminosen geht es aber schon viel besser ;`)
Aber im Ernst:
Allein deine letzte Aussage zu Ursachen von Hugerkrisen (z.B. als gäbe es nicht gerade auch kausale Verbindungen zwischen Politik und schlechten Ernten, und zwar auch internationale Politik). ist, sehr vorsichtig ausgedrückt, eine extrem "verkürzte" Darstellung des Sachverhalts, und da hilft dann auch kein Wikipedia-Link
Noch dazu tust du einfach so, als hätte ich nicht schon längst etliche verschiedene Ursachen-Zusammenhänge von Hunger hier in diesem Blog und in verlinkten Seiten angesprochen.
Aber auch das ignorierst du einfach, ähnlich wie den Film, von dem du behauptest, du hättest ihn gesehen (du erwähnst ihn zwar öfters, aber ignorierst ihn inhaltlich trotzdem weitgehend).
Ebenfalls ignorierst du anscheinend immer noch, dass konventioneller Anbau zwar kurzfristig evtl. in manchem Fall "billiger" ist oder, betriebswirtschaftlich gesehen, zu sein scheint, dies aber v.a. der Fall ist, weil die Nebenkosten / Folgekosten nicht in den Preis eingehen,
z.B. die Klimaschäden durch die Herstellung des Kunstdüngers (extremer Energieaufand !),
- und der Klimawandel verschärft unter anderem auch die Hungerkrise(n) ! -, sowie
z.B. die Gesundheitsschäden durch die Giftstoffe (kommt im Film auch zur Sprache - laut verschiedenen Expertisen sind das - monetär umgerechnet - sehr viele Milliarden Euro, welche die Gesundheitskassen belasten, davon abgesehen dass menschliche Gesundheit ein eigtl unbezahlbares Gut ist)
Mit soviel Ignoranz kommen wir nicht vernünftig weiter.
Und. i m m e r. noch hast du keinerlei auch nur annähernd empirisch fundierte und logisch Schlüssige Widerlegung der Hauptaussage des Films vorzuweisen,
dass
allein mit agrarökologischen Methoden gerade in den Gebieten, in denen die meisten Hungernden heute sind, Afrika, Asien Lateinamerika, aber sogar in Ländern wie z.B. Japan, eine sehr deutliche Ertragssteigerung möglich ist, die insgesamt ausreichen würde, um sogar 9 Milliarden Menschen zu ernähren (siehe schon obige Kommentare),
- allein mit einer Land- und Forstwirtschaft, die ganz oder weitgehend keinen mineralöl-baiserten Dünger, keine chemische Giftstoffe und keine genmanipulierte Pflanzen verwendet, sowie großflächige Monokulturen vermeidet, sowie bestimmte Kriterien für die 'Tierhaltung' beachtet.
Wenn LegominosenAnbau nutzt soll man Legominosen anbauen.... Diese Pflanzen können sich mit Stickstoff selbst versorgen Aber, der Legominosenanbau hat Grenzen Legominosen sind extrem wenig selbstverträglich max alle 4 bis 5 Jahre kann man sie an gleicher Stelle wieder anbauen....
und wie schon geschrieben 50% der Menschen ernähren sich heute vom Einsatz des Mineraldüngers.
"Wenn du merkst, dass du auf einem toten Pferd reitest, steig ab !"
andererseits hab ich sogar mit toten Pferden noch Mitleid ;`)
und will manchmal nicht glauben, dass sie nicht mehr wiederzubeleben sind
Im Ernst:
Bald werde ich die Beiträge von bhellweg ggf. als SPAM bezeichnen und dann keine große Zeit mehr dafür verschwenden, aber zumindest kurze Antworten muss sie/er sich trotzdem evtl auch dann noch gefallen lassen.
Zudem könnte es sein, dass manche Leserinnen und Leser meinen, dass es keine Argumente gegen seine Behauptungen gäbe, Zumindest das versuche ich klarzustellen
Ich bin der Meinung : klar wäre es gut wenn es ohne Chemie ginge es geht aber nicht. der Einsatz ist den 7 Mrd Menschen geschuldet die unsere Erde bewohnen
Wie schon mal gesagt:
Vieles von dem was du schreibst würde sich erübrigen wenn du einfach mal
Text und Kommentare und verlinkte Seiten weniger ignorieren würdest.
- auch z.B. solche bodenlosen Unterstellungen, dass es hier jmd egal sei, wenn Menschen verhungern. Das ist eine Verdächtigung (und Verdächtigungen sind übrigens meines Wissens ein Verstoß gegen die AGB von Utopia - wobei solche Bestimmungen natürlich immer auch eine Auslegungssache sind)
Unter anderem vgl. meine Erwiderung oben vor 2 Tagen
zu deinem "keine-Experimente-"Argument, auf das ich erwidere
"... umgekehrt geradezu ethisch unverantwortlich wäre, sie zu ignorieren"
Und immer noch hast du keinerlei auch nur annähernd empirisch fundierte und logisch Schlüssige Widerlegung der Aussage dass,
für die Sicherstellung der Ernährungssouveränität der Menschen auf allen Kontinenten
(Antarktis ausgenommen) sogar noch bei einem Anstieg der Weltbevölkerung auf 9 Mrd.
mindestens folgendes vollkommen überflüssig, wahrscheinlich sogar schädlich ist:
1. gentechnisch manipulierte Pflanzen
2. auf Erdöl / Mineralöl basierende Düngemittel bzw. Stickstoffdünger
3. großflächige Monokulturen
4. sogenannte "Massentierhaltung"
Darüber h.i.n.a.u.s. gibt es rationale Gründe anzunehmen, dass viele eingesetzte Giftstoffe
(Pestizide bzw. Fungzide/Herbizide/Nematozide)
kurz- mittel oder langfristig signifikant gesundheitsschädlich sind,
also quasi als Punkt 5. auf die Liste der zu streichenden Mittel zu setzen sind.
Zu 5. gibt es übrigens eine aktuelle Aktion Vgl dazu www.utopia.de/blog/biobanane-laesst-die-schale/unterstuetzenswert-pestizid-aktions-netzwerk
Mit Bio-Anbau wird weniger geernte (und wenn in Mali mehr geerntet wird kann man die Minderernten im Rest der Welt nicht kompensieren) Im Übrigen habe ich wissenschaftliche Links gepostet auf denen du gar nicht eingegangen bist. Die Aussagen zum Film, sind Momentaussagen mehr nicht so etwas gibt es immer. Der Wert dieser Aussagen und auch deiner Links, im übrigen ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund, liegt auf dem Niveau von "Deutschland Schafft sich ab" da wird einfach mal aus der hohlen Hand etwas behauptet.
Stell dir mal vor ab morgen wäre weltweit jede Agrarchemie verboten.... Was würde passieren? Es gäbe weltweite Missernten, explodierende Nahrungsmittelpreise und Millionen wenn nicht Milliarden Hungertote
Frag doch mal einfach die hier postenden Öko-Bauern ob sie mehr oder genau so viel Ernten wie die Nachbarn die konventionell ernten.
Tatsache ist wie müssen sehr viel ernten und wir müssen immer mehr ernten. Alle alle wissenschaftlichen gehen dahin das es mit Bio-Produktion weniger zu ernten gibt (zumindest weltweit)
Ich unterstelle dir mal nichts Böses @berniewa mir fällt zu denen Aussagen der Begriff "Gutmensch" ein D. h. Gut gemeint aber die Umsetzung führt in die Katastrophe
aber tröste dich, haben wir alle schaon gehabt auf dieser Erde. Oder wie ein russisches Sprichwort sagt: "Die schlimmsten Dinge entstehen aus guter Absicht"
Hier mal der oben bereits aufgeführte Link unteranderen auch zur Mineeraldüngung
Auf Seite 31 geht das los........
https://www.uni-hohenheim.de/qisserver/rds?state=medialoader&objectid=6616&application=lsf
die Kernaussage "Der Einsatz von Mineraldüngern sorgt heute bereits für die Ernährung etwa der halben Weltbevölkerung"
Nach deiner Logik würde das ja gar nicht passieren, da wir ja den Mineraldünger und die Pestizide haben.
Ignoranten des weltweiten Elends sind tatsächlich die Satten, nämlich die Fleischsatten. Das sind aber nicht wir hier bei UTOPIA, sondern diejenigen, die Regenwälder niederbrennen und roden, um FLEISCH zu produzieren oder gentechnisch veränderte Sojabohnen, um FLEISCH zu produzieren, diejenigen, die mit roher Gewalt Kleinbauern von ihrem Land verjagen, weil sie nicht beweisen können, dass es ihnen gehört, diejenigen, die Palmölplantagen noch und nöcher anlegen und auch hier wieder die Bauern vertreiben, die zuvor hier lebten; es sind diejenigen, die mit immer größeren Mengen an Round up auf gentechnisch veränderte Pflanzen die Umwelt vergiften und die Menschen.
Wir hätten Nahrung im Überfluss, wenn wir es schaffen würden, das Land den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben, die Fleischproduktion zu verringern (mir wäre am liebsten auf Null) und NACHHALTIGE Methoden in der Landwirtschaft einzuführen.
Du behauptest immer, die im Film gezeigten Methoden seien nicht wissenschaftlich abgesichert. Im Film kommen aber einge Wissenschaftler zu Wort. Bitte schau dir den Film wirklich mal an.
habe gerade eine Seite angesehen mit einem kleinen Video, das von Animals Australia produziert wurde.
Schau dir das Video mal an. Es beginnt mit Tieren, denen man Gesang unterlegt hat. Vielleicht findest du es zu vermenschlichend, aber es soll ja das Gefühl ansprechen, denn wir haben Gefühle für Tiere - jedenfalls normalerweise, jedenfalls diejenigen, die diese Gefühle nicht abgetötet haben.
http://www.care2.com/causes/supermarket-chain-ends-factory-farming-one-year-ahead-of-schedule.html
die ihnen nicht gefallen,
halte ich für geradezu unverantwortliche Zeitverschwendung.
und Du hast oben wie auch schon in vielen anderen Threads
leider zur Genüge gezeigt, dass du zu diesen Leuten gehörst.
Also, was folgt daraus?
Wenn du deine Diskussionshaltung grundsätzlich änderst,
lass es mich wissen. Danke.
p.s.: Auch Hochschulmeinungen sind nicht unfehlbar . Und übrigens Sowohl im Film, als auch in der obigen Diskussion werden Standpunkte angeführt, die konträr sind zu den Deinen, aber ebenfalls von Fachleuten an Hochschulen vertreten werden.
Deine Aussage oben ist ungefähr so, als ob jemand sagt "Derzeit werden soundsoviel Prozent des Stroms nicht regenerativ erzeugt" und würde das als Argument dafür nehmen, dass regenerative Stromerzeugung und eine Energiewende nicht besser sei.
http://www.gourmet-gaertnerei.de/html/anbaumethoden.html
Zum Verständnis viell. noch dazu (wie die Tabelle zu lesen ist, weil ja Tabellen immer kurz sind)
z.B. bei EU-Bio-Kriterien bedeutet die Angabe "... Tierkörper -Abfälle aus konventioneller Haltung ..."
genauer formuliert "Wenn überhaupt Tierkörper-Abfälle, dann nur aus ..." also eine vegane Bio-Landwirtschaft bekommt selbstverständlich ebenfalls das Biosiegel. Die Kriterien sind gewissermaßen die Mindeststandards bzw der weitere Rahmen; Bioland etc haben innerhalb dessen quasi zusätzliche eigene "schärfere" Regeln
(einige stehen auch nicht in der Tabelle, sind aber auch weniger entscheidend, z.B. meinen viele Demeterbauern manche Dinge beachten zu müssen, die ich persönlich als reinen Aberglauben betrachte, z.B. Elemente aus R. Steiners Weltanschauung - aber das haben wir ja schon anderenorts diskutiert, Eine neue Debatte dazu halte ich nicht für sinnvoll .
Wenn überhaupt, dann besser hier, finde ich: http://www.utopia.de/gruppen/kritik-an-aberglauben-esoterik-und-505/diskussion/empfehlenswerte-fernsehsendungen-zum-thema-dieser-gruppe-188129 .
den ich dank Wuerzilie's Hilfe hier anbringen möchte
http://biovegan.org/wp-content/uploads/2012/09/bio-vegan-standards-2007_Maerz-2012.pdf
(ausführliche Version). Eine kurzversion, die zur o.g. Tabelle passt findet sich bestimmt unter
http://biovegan.org/infopool/
Vielleicht noch zu erwähnen:
Wie die Unterschiede der Tabelle von Gerhard schon zeigen,
und auch die Ergänzung (bzgl bio-vegan)
sind die aktuelle EU Definition von Bio Landwirtschaft
und die verschiedener Anbauverbände unterschiedlich.
(aber) auch die im Film ist damit nicht genau identisch.
Meine obige Liste mit den 5 Punkten
bezieht sich in erster Linie auf den .F.i.l.m.
(also nicht primär auf die EU oder Anbauverbände,
auch wenn es da freilich große Schnittmengen gibt)
Toller Beitrag von dir, finde ich.
LG
-Die Landwirtschaft an sich hat noch nie so viele Menschen ernährt wie heutzutage....
-Die Hauptursache fürHunger ist Armut und Krieg, wer Frieden stiftet bekämft auch immer den Hunger
- Sollen die Armen Menschen genügend zu essen bekommen, müssen Nahrungsmittel billig sein oder (was besser wäre) die Armen nicht mehr arm
- können sich die Ärmasten der Armen Nahrungsmittel leisten sind diese für uns, also die Reichen spottbillig und werden nicht geschätzt.
-Wir die Reichen können mitz unseren Geld alle Märkte leerkaufen um selbst nicht hungern zu müssen Unser Geld ist eine Waffe gegen die Armen dieser Erde.
- Günstige Nahtrungsmittel bekommten wir nur, wenn genügend produziert wird...
Quintessenz: wir müssen alles tun um geügend Nahrungsmittel zu produzieren. In den meisten Fällen, so auch hier bei uns, werden mit konventionellen Methoden mehr Nahrungsmittel erzeugt wie in der Ökologischen Landwirtschaft also ist hier die konventiomnelle Landwirtschaft vorzuziehen. Solle es Standorte geben wo mit Bio-Landwirtschaft gleich viel erzeugt werden kann (oder mehr) kann dort Bio-Landwirtschaft den Vorzug gegeben werden...
Gleichwohl sollten wir uns überlegen wie wir weniger Nahrungsmittel verbrauchen. Wie weniger Fleischverbrauch, weniger Nahrungsmittel wegwerfen. weniger Nahrungsmittel in den Tank etc.......
Die Lebensmittel sollten -soweit möglich- dort produziert werden, wo sie gebraucht werden.
Wenn die Hähnchenteile, die hier nicht so gerne gegessen werden, nach Afrika transportiert werden, dann macht das die dortigen Märkte kaputt und sorgt dafür, daß die Leute dort nie aus ihrer Abhängigkeit raus kommen.
v.a. in seiner "Quintessenz".
Sie ist zudem keine logische Folge seiner vorherigen Aussagen
Für .n.e.u. Lesende hier, kann ich nur empfehlen die obige Diskussion zu lesen,
und dies nicht etwa für deren Ergebnis zu halten.
Um das zu erleichtern hier eines der empirisch fundierten und logisch schlüssig herleitbaren Kernaussagen:
"(...) für die Sicherstellung der Ernährungssouveränität der Menschen auf allen Kontinenten
(Antarktis ausgenommen) sogar noch bei einem Anstieg der Weltbevölkerung auf 9 Mrd.
mindestens folgendes vollkommen überflüssig, wahrscheinlich sogar schädlich ist:
1. gentechnisch manipulierte Pflanzen
2. auf Erdöl / Mineralöl basierende Düngemittel bzw. Stickstoffdünger
3. großflächige Monokulturen
4. sogenannte "Massentierhaltung"
Darüber h.i.n.a.u.s. gibt es rationale Gründe anzunehmen, dass viele eingesetzte Giftstoffe
(Pestizide bzw. Fungzide/Herbizide/Nematozide)
kurz- mittel oder langfristig signifikant gesundheitsschädlich sind,
also quasi als Punkt 5. auf die Liste der zu streichenden Mittel zu setzen sind. (...)"
Zusätzlich ist zu erwähnen: Auch für .l.a.n.g.fristig gute Erträge sind Pestizide etc keineswegs als fraglos nützlich zu betrachten. Unter anderem besteht das Problem immer neuer resistenter "Schädlinge". Ebenso (und damit zusammenhängend) das Problem, dass oft eben nicht nur allein die "Schädlinge" getroffen werden, sondern auch oft ihre direkten oder indirekten "Konkurrenten (in der ökol. Nische, z.B. sog. "Fressfeinde"). Sonstige oft gar nicht exakt abschätzbare "Risiken und Nebenwirkungen" (z.B. auf die Gesundheit von Menschen) wurden im letzten Absatz bereits erwähnt.
p.s. Gutes Beispiel von Maria_L .
Es zeigt unter anderem nicht nur die Scheinheiligkeit oder Naivität von manchen Debattten bzgl. Armutsbekämpfung, sondern z.B. auch, wie wichtig die von mir erwähnte "Ernährungssouveränität" ist, also eine weitgehende Import-Unabhängigkeit von Ländern/Regionen bzgl der Grundversorgung mit Nahrung (und Wasser).
Publikationen dazu unter anderem von oben von mir schon erwähnten Organisationen wie z.B. FIAN (deutsche Seite: www.fian.de );
Ergänzend auch zu nennen: Jeffrey Sachs : The End of Poverty (dt: Das Ende der Armut ) u.v.a. Auch nochmal der Hinweis auf die ersten Kommentare oben, mit verschiedenen Links etc. (in einem so langen Thread werden erste Beiträge ja manchmal fast vergessen).
p.s.II: Eine Kritik die an Sachs' Buch oft angebracht wird, ist, er setze zu viele Hoffnung auf "Entwicklungshilfe". Ich finde aber, dass sein Buch durchaus kritisch differnenziert zwischen nachhaltig wirksamer, echter Hilfe und Zusammenarbeit einerseits, und andererseits von Scheinhilfe, die z.B. Geld in Korruptionskanälen versickern lässt oder Dinge fördert, die in einem Land evtl nur einer "reichen Elite" nützt (ohne Trickling-Down Effekte). Etliche gute Überlegungen bietet das Buch allemal, auch wenn es (natürlich) längst nicht der Weisheit letzter Schluss ist - Unter anderem scheint es mir noch zu 'markt-optimistisch' Zudem kommen ökologische Aspekte darin m.E. zu kurz;
Mein eigener Vorschlag ist z.B. folgender Ansatz, der ein wichtiger Schritt unter anderem auch zur Abschaffung der Armut auf unserem Planeten sein könnte Social + Ecological / Green New Deal aussehen kann, und dieses wie auch einige andere Probleme nachhaltig zu lösen helfen könnte, wie weiter oben schon mal erwähnt: www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum )
Wir werden auch gentechnisch veränderte Pflanzen weiterhin einsetzen müssen (Das tun wir doch schon lange) Die Gentechnologie steht z Zt noch am Anfang sie ist kein Teufelszeug sondern sie bietet Chanchen klar birgt sie Riesiken da werden wir mit umgehem lernen Übrigens, die konventionelle Mutationszuzcht bietet diese Risiken ebenfalls. Die Monokultuern sind einseitiger Nachfage geschuldet und die Massentierhaltung müssen wir nicht haben Sie hängt ab vo der Fleischnachfrage.Unseren jetzigen Fleischbedarf werden wir aber nicht ohne Massentiehaltung decken können.
Uns wäre geholfen wenn zu mindest die Fleischnachfrage, ich meine die weltweite, stagniert. Sie steigt z Zt noch exorbitant an. Da sollte wir arbeiten...
Der Einsatz von Chemie ist nie umsonst zu haben Resistenz Probleme giebt es schon immer die gibt es aber auch bei immer gleichmäßiger mechanischer Schädlingsbekämpfung
Zu Maria_L : Die Nahrungsmittel können gar nicht dort produziert werden wo sie benötigt werden Auch wir uin Deutschland und auch in Europa sind Nettoimpotteure, Daneben kaufen wir viele Lebensmittel zu die wir gar nicht selbst erzeugen können wie bananen und Kaffee zu Beispiel Wir müssen am Weltmarkt teilnehmen wir müssen auch exportieren und zwar das was in unseren Breitengraden gut wächst, Getreide z. B.
Viele Weltgegenden können sich gar nicht selbst ernähren Von Marokko über Ägypten Saudi-Arabien, Iran, Pakistan bis Bangeladesh sind die Menschen auf Nettoimporte angewiesen. Die Staaten dort haben viel zu schlechte Böden oder viel zu viele Menschen um diese zu ernähren Welthandel mit Nahrungsmittel ist letztendlich ein "Muss" "Ernährungssouveränität" von einzelnen Staaten kann es nicht geben. Die Einen haben zu viel die anderen haben zuwenig Die einen können Bananen produzieren die anderen besser Kaffee.
Übrigens Maria_L was würde mit den Hähnchenteilen passieren wenn wir sie nicht exportieren dürfen und wir sie auch nicht essen würden? Richtig, sie würden weggeworfen......wir haben es ja.......
berniewa, ich gebe die Recht, Armutsbekämpfung hilft am meisten gegen Hunger natürlich auch der Kampf gegen die Korruption und die Schaffung von Frieden überall auf der Welt.....
Er scheint hier sowas wie "Blinde Kuh" zu spielen
Aber mal sachlich (an Alle, ohne verstopfte Ohren etc)
Jeffrey Sachs, den ich oben im letzten Kommentar erwähnt habe, hat mittlerweile, auch ein neues Buch geschrieben, das auch schon auf Deutsch erschienen ist, mit dem Titel:
" Wohlstand für viele:
Globale Wirtschaftspolitik in Zeiten der ökologischen und sozialen Krise ..."
Eine Kernaussage des Buches ist meines Wissens (hab es nicht ganz gelesen, erst überflogen) die folgende:
Wohlstand für Viele geht nicht zwangsläufig zu Lasten der Umwelt, wenn es gelingt, nachhaltig zu wirtschaften, das Bevölkerungswachstum zu verlangsamen und die internationale Zusammenarbeit fair und verantwortungsbewusst, mit einem langfristigen und auf den ganzen Planeten gerichteten Blick umzugestalten.
Auch dieser Kernaussage von ihm stimme ich zu, auch wenn ich die konkrete Umsetzung sicher etwas anders sehe (z.B. ist meine Position gewissermaßen weiter "links" im pol. Spektrum, soweit dieses eindimensionale Schema von recht und links brauchbar ist; hier in dem Sinn, dass ich für stärkere demokratische, staatliche Regelungen der Wirtschaft bin, sowie z.B. auch für sehr deutlich viel stärkere Besteuerung hoher Privatvermögen -- möglichst demokratische Institutionen aber wohlgemerkt vorausgesetzt, die dieses Kapital möglichst zugunsten des Allgemeinwohls nutzen)
Du sagst, wir bräuchten Massentierhaltung, weil so viel Fleisch konsumiert wird. Das zäumt das Pferd von hinten auf.
Wir könnten auch umgekehrt verfahren, indem wir fordern und durchsetzen, dass die Tiere artgerecht gehalten werden müssen und dies scharf kontrollieren. Wir könnten die Vet.-ämter rechtlich besser stellen und mit mehr Personal versehen und wir sollten unbedingt die Schlachthöfe besser kontrollieren. Es kann doch nicht sein, dass jährlich Hunderttausende von Schweinen unbetäubt geschlachtet werden.
Statt dessen wird aber gerade die Massentierhaltung in Deutschland und Europa massiv mit Subventionen unterstützt. Das neue Tierschutzgesetz hat seinen Namen nicht verdient. Es wird über Schenkelbrand diskutiert, aber das Schnabelkürzen weiterhin erlaubt und das BETÄUBUNGSLOSE Kastrieren soll erst 2017 verboten werden.
Da bleibt einem der Mund offen stehen über so viel Unverfrorenheit.
Du meinst, wir müssten Geflügel wegwerfen, wenn wir es nicht exportieren würden. Wie wäre es mal mit geringerer Produktion? Der Geflügelmarkt ist mehr als gesättigt und dennoch werden immer noch mehr neue Ställe gebaut, genehmigt und subventioniert.
Das ganze System ist mehr als krank, die Politik macht, was die Mäster sagen und sie findet auch nichts dabei, wenn die Lobbyorganisationen mit ihnen unter einem Dach sitzen (siehe Niedersachsen).
Die Welt hätte mehr als genug und biologisch erzeugte Nahrung, wenn die Fleischproduktion nicht ca. die Hälfte verschlingen würde.
Du sagst, wir bräuchten unbedingt gentechnisch veränderte Pflanzen. Ja, ist dir denn nicht bewusst, dass diese Pflanzen gerade NICHT für die Menschen designed werden, sondern einzig und allein für den Profit von Monsanto und Co.? Diese Unternehmen zeichnen sich durch übelsten Lobbyismus aus und vor allem dadurch, dass sie Bauern verklagt haben, weil sie unterstellen, man habe gentechnisch veränderte Saat selbst gezogen. Das sind Verbrecher. Wenn ich ihn finde, sende ich dir mal den Link zu einer Doku.
Sehr interessant in diesem Zusammehang ist auch der Film "Food Inc."
Du sagst, wir sind Nettoimporteure von Lebensmitteln. Zählt dabei auch der Import von Futtermitteln (Soja) aus Brasilien oder sonstwoher?
Ich habe bei youtube den Film Food Inc. gefunden. Er ist in mehrere Teile aufgeteilt. Du müsstest dann die weitereren Teile bitte selbst aufrufen. Jeder Teil dauert etwa 15 Minuten.
Hier Teil 1:
http://www.youtube.com/watch?list=PLZLv94hJ961vhS359zakJN-KI5_XojwkF&feature=player_embedded&v=Cth61f38AQ0
Der Film ist unterhaltsam. Vielleicht schaffst du es ja, ihn anzusehen.
Nun habe ich auch die Doku "Monsanto - mit Gift und Genen" gefunden, die bei arte lief.
Wieder einmal bei you tube, daher aufgeteilt auf 10 Teile, aber es lohnt sich wirklich. Du musst wieder die weiteren Teile selbst aufrufen, bitte.
Hier der erste Teil:
http://www.youtube.com/watch?v=gDrvFiRwWP8&feature=relmfu
Bitte unbedingt ansehen, die Doku erweitert deinen Horizont, glaub's mir.
Ich möchte gern noch etwas ergänzen: Nicht alle Bauern haben sich der Massentierhaltung verschrieben. Es gibt durchaus auch Bauern und Angehörige sowie Freunde, die es satt haben, dass die Landwirtschaft immer noch weiter industrialisiert wird.
Der folgende Link ist vielleicht interessant für dich:
http://www.wir-haben-es-satt.de/
Gut's Nächtle.
neben Brasilien gibt es noch einige andere Kandidaten die gerne an uns verkaufen würden. Die Bauern hier in Deutschland produzieren für den Markt für dass was hier Nchgefragt wird und das ist zu über 99% Fleisch aus konventioneller Tierhaltung.
Übrigens: auch die Bio-Bauern kastrieren ihre Ferkel. Die betäubungslose Kastration ist heute bei bio und bei konventineller Mast nicht mehr erlaubt.
Wo du allerdings Recht hast: Subventionieren sollten wir die Tierhaltung nicht.........
Ansonsten müssen wir alles machen was hohe Ernten bringt.
Für jede zusätzliche millionen Tonnen Getreideeinheiten die mehr geerntet werden fällt der Preis für Nahrungsmittel und weniger Menschen müssen hungern.......
Übrigens: "wir haben es satt" besagt, das wir, die Reichen die Nahrung wohl aus "den Ohren" wieder herrauskommt...... Ein hungender wird diese Worte so wohl nie benutzen....
Wenn ich dich richtig verstehe, glaubst du, dass der Fleischkonsum in Deutschland gleich bleibt, das billige Fleisch dann aber aus Brasilien kommt?
Wie ist es möglich, dass Fleisch, das ganz von Brasilien nach Deutschland verschifft wird, genauso billig ist wie das heute hier produzierte? Das geht nur mit massiven Exportsubventionen von brasilianischer Seite.
Die Leute fragen das billige Tierqualfleisch nach, weil sie nicht wissen oder eher nicht wissen wollen, wie die Tiere gehalten und getötet werden.
Die betäubungslose Kastration ist nach meinem Wissen bis 2017 erlaubt, mindestens.
Ich sage es noch einmal: Ohne Fleischkonsum hätten wir weltweit ca. 50% mehr Ackerfläche als heute, dann könnte man locker vom Hocker alle Menschen der Welt mit nachhaltiger bioveganer Landwirtschaft satt machen. Ein Nebeneffekt wäre, dass der Regenwald nicht mehr abgeholzt werden muss für Gen-Sojaanbau und Viehhaltung.
Hast du dir die Seite "Wir haben es satt" angeschaut? Ich glaube nicht.
Ich schätze das in deutschland der Fleischkonsum moderat zurückgeht das ist im wesentlichen der alternden Bevölkerung geschuldet. Weltweit wird der Fleischverbrauch weiter steigen allein schon weil immer mehr Menschn sich Fleisch leisten können. Wer es schafft hier eine Trendumkehr zu schaffen hat etwas gegen den Hunger getan....... Die meißten Menschen wollen billiges Fleisch und gar nicht wissen wie es produziert wird.....
Und wenn der Regenwald nicht wegen Gen-Soja abgeholzt wird, dann wird er weggen Öl-Palmen abgeholzt. Soja ist auch eine Öl-Planze und Pflanzennöl ist weltweit knapp
Ich kenn die Seite "wir haben es satt" ich würde sagen sie geht am Thema vorbei, hier werden die Nahrungsmittel aus unserer, also der Reichensicht, betrachtet. Einen Hungernden ist es vollkommen egal wie seine Nahrungsmittel produziert werden......
Von den USA weiß ich, dass dort der Maisanbau und ganz sicher auch der Sojaanbau massiv subventioniert wird.
Tierschutz ist je nach Staat etwas unterschiedlich, bei Schweinen, Geflügel und Rindern ist es ähnlich wie hier: Kastenhaltung von Sauen, Riesenställe für Puten und Masthühner, Spaltenböden. Bei Legehennen ist immer noch Käfighaltung in den meisten Bundesstaaten erlaubt.
Die Stopfmast ist dagegen bis auf Kalifornien überall erlaubt und auch bei der Jagd gibt es deutlich geringere Standards (Bogenjagd ist überall erlaubt und es dürfen auch nichttötende Fallen gestellt werden).
Bei den Emissionen magst du Recht haben.
Über Kanada und Brasilien kann ich nichts sagen.
Der Fleischkonsum geht in den USA zurück, stärker als hier, was wirklich erfreulich ist. Vielleicht kommen bestimmte Botschaften ja doch an, z.B., dass die vegane Lebensweise sehr viel gesünder ist als der Konsum von Tierprodukten.
Ich gehe übrigens davon aus das in allen Industriestaaten wie bei uns in Europa und auch in Japan der Fleischverbrauch moderat sinken wird. Steigen wird er in den Schwellenländern und auch in den Entwicklungsländern gibt es immer mehr Leute die sich Fleisch leisten können.... Weltweit steigt somit der Fleischverbrauch stark an....Das ist ein Probelm aber nicht einfach zu lösen....
Der Fleischverbrauch in den USA ist stärker gesunken, als du es angibst.
Hier ein Link dazu:
http://www.dailylivestockreport.com/documents/dlr%2012-20-2011.pdf
Weltweit steigt der Fleischverbrauch leider. Das ist eine Tatsache.
Ich glaube aber, dass der Grund ein Mangel an Bildung ist. Die Leute verbinden mit Fleischkonsum Wohlleben und Status, wissen aber nicht, welche schlimmen Folgen der Fleischkonsum nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Umwelt (Boden und Gewässerverschmutzung) durch die Ressourcenverschwendung (Energie, Wasser, Nahrungsmittel) und last but not least für ihre Gesundheit (Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs) hat.
Brasilien neigt eher dau seine Viehhaltungsflächen in Treibstoffflächen umzuwandeln
"Auch sind Auswirkungen auf die Rinderhaltung beobachtbar. Vor allem die Weideflächen konkurrieren
zunehmend mit dem Energiepflanzenanbau. Man rechnet damit, dass bis 2015 ca. 10 Mio. von insgesamt 195
Mio. ha an Weideflächen in Flächen für den Energiepflanzenanbau umgewandelt werden."
"Um den prognostizierten Bedarf decken zu können, wird Brasilien in sieben Jahren die Ethanolproduktion
verdoppeln müssen. So soll die Produktionsmenge bis 2012 auf über 34 Mrd. Liter/Jahr steigen.116
Für die Steigerung der Ethanolproduktion wird für 2011/12 bereits eine Fläche von knapp 9 Mio. ha prognostiziert."
http://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/PDF-Dateien/Buko_Agrar_Studie_FIA_e.V._ES.pdf
Die Regierungen Brasiliens (ähnlich wie z.B. Argentinien und anderer Staaten) sind bis heute gerade z.B. in Sachen GenSoja schlecht beraten, bzw einem starken Lobbydruck ausgesetzt; zudem ist die Landw. seit Jahrzehnten zu wenig darauf ausgerichtet, dass gerade 'Kleinbauern' ausreichend Subsistenzwirtschaft betreiben können, Viel zu viel Ackerfläche und Weidefläche wird für Exporte ver(sch)wendet, v.a. für Futtermittelzusätze z.B. für Europas Schweinmastbetriebe etc. - Ein Trauerspiel das schon als ich noch Schüler am Gymnasium war, z.B. im Spiegel zu lesen war. Heute kommen noch unzählige illegale Felder in Amazonien hinzu, die von der regionalen Polizei oft wg Korruption etc geduldet werden und von der Bundespolizei nur unzureichend verfolgt werden. Lula hatte dieses Problem zwar erkannt, aber gewisse Gruppen in Brasilien sind mindestens so mächtig wie der Präsident (gilt auch für seine jetzige Nachfolgerin, obwohl sie leider noch unkritischer zu sein scheint, was gewisse Marktgläubigkeiten angeht, und damit auch zu unkritisch gegenüber besagter Exportpriorität gegenüber Subsistenzwirtschaft durch Genossenschaften von 'Kleinbauern' etc. statt Letztgenannten eine Priorität einzuräumen und z.B. gegen Großgrundbesitzerlobbies zu verteidigen
Und auch in Brasilien gilt, was z.B. auch der aktuelle UN Ernährungsbeauftragte Olivier de Schutter in seinen neueren Berichten allgemein sagte: Dass 'kleinbäueriliche' Genossenschaften je Hektar bei vergleichbarer Bodenqualität im Durchschnitt höhere Erträge erwirtschaften (und weil sie sich oft teuere Chemie gar nicht leisten können, sowie weniger große Monokulturen haben, oft auch zugleich ökologischer wirtschaften)
- und mit Methoden die in Mittelamerika, Afrika, Asien u.s.w. erfolgreich 'erprobt' sind (teils schon viele Jahrhunderte, teils erst neu entwickelt) wie im Film dargestellt, könnten sie sogar ihre Erträge noch .z.u.s.ä.t.z.l.i.c.h. steigern (zuzüglich (nicht im Film erwähnt) auch durch bessere Bewässerung, z.B. in sehr arriden Teilen Nordostbrasiliens in Küstennähe wo sie dafür eingangs schon erwähnte energiesparende und auf EE basierende Meerwasserentsalzung zur Wassergewinnung anbieten würde)
LG
Jede Maßnahme die Nahrungsmittelproduktion veknappt macht Nahrungsmittel teuerer, jede Verteuereung von Nahrungsmittel führt zu mehr Hunger in der Welt und macht es noch lohnender, noch mehr Urwald zu roden. Deshalb müssen wir alles verhindern was die Produktion von Nahrungsmittel verhindert....... So verhindern wir Hunger.....Und wenn keinbäuerliche Strukturen mehr erwirtschaften ist das doch gut......
Eine Pflanze die gedüngt wird, bringt eben mehr Frücjte als eine Pflanze die nicht zielgerecht gedüngt wird. Eine mit Pilzen oder Insekten oder sonstigen "Krabbeltieren" befallene Pflanze bringt ebenfalls weniger Früchte, als eine mit Pestiziden gesund gehaltene Pflanze....
Siehe schon mein Reply am 29.10.2012 um 12:32.
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/zukunft-pflanzen#comment-561611
Desweiteren:
Der Ansatz ist zu statisch (klebt quasi am Ist-Zustand, obwohl nicht einmal der zutreffend beschrieben wird) und geht zudem immer wieder von mehreren falschen Prämissen aus
(zudem logisch falsche Schlüsse, siehe schon mal oben zu bhellwegs "Quintessenz"),
ignoriert z.B. folgende (z.T. oben schon begründete) Tatsachen:
1. Genossenschaften auf dem Land könnten in Afrika und anderen Gegenden
auf lokaler u regionaler Ebene mit Bioanbau zu (mindestens) 100% sich selbst versorgen.
Dann sind ihnen überregionalen/internationalen Preise ziemlich egal !
Weltweit kann mit 'bio' in Menge & Qualität mehr als genug für Alle erzeugt werden
(städtische Bewohnerinnen/-er inklusive)
Dahin zu kommen braucht es keine Gentechnik und dergl., sondern ganz andere strukturelle Innovationen
(politisch etc, aber auch zugleich (wieder) stärkere Anwendung alter und neuer agrarökologischer Erkenntnisse)
2. Arme Menschen, z.B. in Städten, könnten durch klügere Politik
- z.B. bessere Löhne und falls erwerbslos dann ausreichend hohe Sozialhilfen -
ausreichend hohe Kaufkraft haben, um Bio-Nahrung zu kaufen.
(Bei Krieg etc. bedarf es natürlich anderer/zusätzlicher Mittel,
aber Krieg entsteht bei kluger Politik eigentlich ebensowenig wie Armut)
n.b.: bzgl. "klügere Politik versus Armut" noch ein Buchtip
ergänzend zu den oben in meinen vorherigen Kommentaren schon genannten:
Amartya Sen : Ökonomie für die Menschen ... (so der deutsche Titel)
Eine Pointe ist der Nachweis, dass mehr (echte) Demokratie letztlich auch weniger Armut bedeutet.
Darüber hinaus vgl. auch bereits den Text oben, sowie die ersten Kommentare mitsamt der darin verlinkten Seiten (allesamt offenbar von bhellweg immer noch nicht zur Kenntnis genommen), z.B. zu einem eventuell kommenden Einwand in etwa derart, Staaten könnten sich Sozialhilfe nicht leisten, folgende Seite (die unter anderem auch diesen Einwand entkräftet) www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum
Die meisten Agrarstandorte weltweit haben nicht diese Bedingungen und benötigen Chemie damit viel geerntet werden kann....
Bie knappen Ernten wird es wohl immer die "Ärmsten" geben Wenn nicht genug für alle da ist hungern immer irgendwelche Menschen...und das sind immer diejenigen die gerade am Ärmsten sind....
Und wenn Gentechnik zu höheren Ernten führt, muß man überlegen sie zu nutzen...
Nochmal mein Vorschlag:
Erst genau lesen und gut nachdenken, d.a.n.n. kommentieren
dann erübrigt sich das Meiste, was du bisher geschrieben hast.
@n alle:
Zu meinem letzten Kommentar oben,
speziell dem Absatz bzgl. Kaufkraft von Armen erhöhen,
damit sie sich auch Bio-Lebensmittel leisten können ...
wäre zu ergänzen:
... falls sie überhaupt teurer sind,
denn das sind sie mitnichten immer und überall
(z.B. in Afrika ist so manche mit Pestiziden und Kustdünger angebaute Nahrung teurer)
und erst .r.e.c.h.t. nicht,
wenn beim Preis die Kosten mitbedacht werden,
die im reinen Verkaufspreis nicht ersichtlich sind,
wie schon oben mehrfach erwähnt wurde
(vgl. dazu Kommentare von Elke (happyanimal) und mir etc.)
z.B. Gesundheitskosten (Folgen von Gifstoffen und Genmanipulationen)
z.B. Klimwawandel und andere Folgen die mit Erdöl-basierten Produkten einhergehen
-- bzgl. Erdöl informativ auch dieser Thread: www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/das-oel-zeitalter-dokumentarfilm-2-197487
Erdölbasiert ist am wenigsten die Landwirtschaft. Der Straßenverkehr unsere Petrochemie, unser Stromproduktion unsere Wärmeproduktion und und.... sind wesentlich erdölbasierter....
Mir ist es wichtiger Hungertote zu vermeiden als auf Gentechnik und agrarchemie zu verzichten. Ich hab eben in einen anderen Thread schon leinks veröffentlicht. Die größten Hungekatastrophen des vergangenen Jahrhunderts sind aus Agrarideologien entstanden, der o. a. Film war auch ideologisch geprägt und nicht wissenschaftlich.....
hier noch mal die Links:
http://www.zeit.de/2012/17/Riesenreich-China
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-als-stalin-die-menschen-zu-kannibalen-machte-a-458006.html
Ich weiss auch, würden wir alle Nahrungsmittelkalorieen glechmäßig über die Menschheit verteilen könnten noch viel viel mehr Menschen ernährt werden aber das werden wir wohl als letztes hinbekommen....
Nochmal mein Vorschlag:
Erst genau lesen und gut nachdenken, d.a.n.n. kommentieren
dann erübrigt sich das Meiste, was du bisher geschrieben hast.
Du konstruierst einen völlig falschen Widerspruch zwischen menschlichem Wohl und Agrarökologie.
Im Gegenteil ist gerade der konventionelle Landbau ein Schaden für Abermillionen Menschen -
siehe schon oben (wie oft muss mensch es eigentlich sagen, bis du wirklich liest was dasteht ?)
allein z.B. der Schaden durch Klimawandel, Giftstoffe etc etc (und das sind nicht bloß irgendwelche Ängste von mir, sondern dafür gibt es Belege, einschließlich wissenschaftlicher Expertisen)
Und die Hauptargumente des Films ebenso wie anderer, auch hier kommentierender Menschen,
sind ebenfalls am Wohl der Menschen ausgerichtet.
Also Nochmal mein Vorschlag:
Erst genau lesen und gut nachdenken, d.a.n.n. kommentieren
dann erübrigt sich das Meiste, was du bisher geschrieben hast.
@n alle:
Weil oben Gerhard auch speziell öko-veganen Anbau von Obst Gemüse etc erwähnt hat, hier ein aktuelles Interview das die Sache konkret veranschaulicht wie das gehen kann www.utopia.de/magazin/ohne-scheiss-der-biovegane-garten-wuerzsilie-interview
Hier habe ich eine interessante Musterrechnung gesehen:
http://forum.all-ein.net/globales-bewusstsein/pflugloser-ackerbau/
Die zeigt auf, wieviel Treibstoff eingespart werden kann durch pfluglose LW.
Noch mehr wird eingespart durch Verzicht auf chem. Spritz- und Kunstdünger.
Damit ist entkräftigt, was Bhellweg immer wieder allen Anhängern der Bio-LW unterstellt:
Wir würden den Hunger der Welt billigend in Kauf nehmen.
bhellwegs ständiges Runterbeten von
- "Soll das weltweite Angebot an Nahrungsmittel erhöht werden, muss mehr produziert werden. Produziert wird mit konventioneller Produktion mehr als mit Bio-Produktion."
und
- Es sei die "Arroganz der Satten" Biolandbau zu fordern,
wird damit hinfällig.
Ob die Zahlen jetzt ganz genau stimmen weiß ich nicht, müsste noch einmal den Film ansehen.
Auf jeden Fall hat biologische Landwirtschaft eine wesentlich höhere Energieausbeute .
Übrigens fordert Bioland gerade die Abkeher von der pfluglosen Bodenbearbeitung weil die pfluglose Bodenbearbeitung eigendlich nur richtig gut mit dem Einsatz von Glyphosat klappt
Da Du ja vermutlich auch nicht vorgestern studiert hast, wird zumindest das eine oder andere nicht mehr auf dem neuesten Stand sein.
Was hast Du denn für Zahlen gelernt bezüglich Vergleich pflugloser bio-Landbau zu konventionellem Anbau mit Pflug?
"Übrigens fordert Bioland gerade die Abkehr von der pfluglosen Bodenbearbeitung"
Ist mir nicht bekannt, aber auch ich bilde mich gerne weiter.
Wo hast Du das her?
Bei dem genannten und weiteren mir bekannten Beispiel funktioniert es offensichtlich seit vielen Jahren ganz wunderbar ohne Gly.
Ich weiß, daß es in Amerkika eine große Bewegung nicht biologischer pflugloser LW gibt.
Evt. haben die ja Probleme.
Es k a n n defintiiv nur funktionieren, wenn biol. gewirtschaftet wird, weil die Bodenlockerung durch Mikoorganismen nur dann funktioniert.
http://www.agrarheute.com/verbot-totalherbiziden-insektiziden
"Ferner verlangt Bioland eine Abkehr von der staatlichen Förderung für die pfluglose Bodenbearbeitung, da dies zu einem verstärkten Einsatz von Totalherbiziden führe."
Dazu sollte man eigentlich einige Sachverhalte berücksichtigen
1. Werden in der Biolandwirtschaft Totalherbiziede eingesetzt ?
Bei NEIN ( was mit größter Wahrscheinlichkeit der Fall ist )
betrifft diese Forderung also den konventionellen Anbau.
2. warum wird im konventionellen Anbau Totalherbizid eingesetzt was im Bio Landbau nicht notwendig ist ( logischer Schluß wenn ich 1. mit NEIN beantworte )
1. Antwortmöglichkeit
Weil im konventionellen Anbau nur die Bodenbearbeitung umgestellt wurde ohne Rücksicht was für eine pfluglose Bearbeitung noch alles Berücksichtigt werden muss.
2. Weil die Pfluglose Bearbeitung billiger ist und subventioniert wird, eine Berücksichtigung der Nebenumstände findet ebenfalls nicht statt.
Warum findet eine Berücksichtigung aller notwendigen Faktoren für eine Pfluglose Bearbeitung nicht statt ?
1. Weil Die Bauern in einer Lieferabhängigkeit von Pharmakonzernen sind (Sattgut, Pflanzenschutz, Düngung)
2. Weil sie zu faul sind sich mit den Umständen auseinader zu setzen und lieber auf ihr erworbenes Wissen pochen.
3. Weil sie Biolandbau nicht verstehen.
Das wäre eine Antwortmöglichkeit im Falle, dass die erste Frage mit NEIN beantwortet wird
Für eine Beantwortung mit JA kann jeder das Spielchen selbst machen:-)
Dann les doch bitte mal den Post über diesem hier.
"Ferner verlangt Bioland eine Abkehr von der staatlichen Förderung für die pfluglose Bodenbearbeitung, da dies zu einem verstärkten Einsatz von Totalherbiziden führe."
Bezieht sich - wie von mir vermutet- auf pfluglosen Anbau im konventionellen Bereich.
Das wird ja komplett anders gemacht, als auf Bio-Höfen, die pfluglos arbeiten und kann wegen dem fehlenden Bodenleben nicht auf Dauer in der gewünschten Weise funktionieren.
http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/02/pardon-das-ist-verrc3bcckt.pdf
http://www.spiegelblog.net/nina-fedoroff-clinton-beraterin-mit-nahe-zur-gentech-industrie-bekommt-im-spiegel-online-interview-problemlos-ihre-botschaften-loswerden.html
http://www.utopia.de/gruppen/christliche-utopisten-213/diskussion/paepstlicher-segen-fuer-die-gentechnik1-190465
es gibt weitere Wissenschaftler: http://www.biosicherheit.de/debatte/643.beobachten-baumwolle-mais-gerade-entwicklungslaendern-ertragsvorteile-vierzig-prozent.html
Nochmal mein Vorschlag:
Erst genau lesen und gut nachdenken, d.a.n.n. kommentieren
dann erübrigt sich das Meiste, was du bisher geschrieben hast.
Sowohl mit dem "genau lesen" als auch mit dem "gut nachdenken"
scheinst du zwar in manchen Fragen so deine Probleme zu haben,
aber vielleicht kannst du ja noch bislang nicht ausgeschöpfte Potenziale
da bei dir aktualisieren. Das wäre einem Fortschritt des Erkenntisprozesses dienlich
n.b. Dieses Phänomen (Probleme mit ... in manchen Fragen) gibt es übrigens auch im Wissenschaftsbetrieb - viel öfter, als so manche landläufige Vorstellung von Wissenschaft vermuten ließe. Hat damit zu tun, dass auch Wissenschaftler Menschen sind, und Menschen zuweilen recht akkommodationsresistente Meinungen (Vorurteile) haben,
und dies dann sogar sonst recht intelligente Menschen dann kognitiv (zuweilen sogar signifikant) beeinträchtigt - ganz allgemein gesagt (ich erspare mir Beispiele, sonst kommt wieder jmd und unterstellt mir Diffamierung)
p.s. Was glaubst du, mit deinem obigen Link etc nun bewiesen zu haben?
- v.a. bezogen auf Aussagen von mir und/oder Aussagen des Films?
"Qaim repräsentiert Monsanto und Co. Jede von ihm erstellte „Studie“ ist nichts anderes als Öffentlichkeitsarbeit für Monsanto"
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/202/shiva/f%C3%BChrt-gentechnik-befreiung-frauen
Dass so jemand seine Propaganda auf der Website des von Annette Scharwan geführten Bildungsministeriums prominent präsentierehn kann, ist schon bemerkenswert. Und sagt übrigens weniger über "Wissenschaft" aus als darüber, wie sehr Kapitalinteressen die gesellschaftlichen Kräftekonstellationen schon bestimmen. Aber auch, dass deren Macht den Geschmack von Freiheit verliert und damit an Legitimität.
Nebenbei gesagt, würde mich die Haltung von Claudia Langer in der Sache interessieren. Schließlich berührt das ganz unmittelbar ihren (Selbst-)Vorwurf, "WIR" seien Schuld daran ,dass alle fünf Sekunden ein Kind verhungert.
Sind die Anderen Schuld? Wer sind die Anderen?
Jeder Cent, der durch Arbeit das Geldsystem am Laufen erhält trägt dazu bei.
Wozu Steuergelder verwendet werden ist bekannt.
Etwa 40% des Warenwertes entstehen durch Zinslast die an Banken und Investoren fließt.
Was Banken mit Geld machen brauche ich hier nicht erläutern.
Konsequent wäre nicht zu Arbeiten und nicht zu Konsumieren, dann könnte man vielleicht annehmen, dass es die Anderen sind.
http://www.fibl.org/fileadmin/documents/de/news/2012/niggli-2012-replik-fedoroff.pdf
Aber nochmal: Fur Maria_L und Richard_Burgenlander und alle anderen Bio-Gärtner und Bio-Bauern hier. Es ist natürlich kein Problem wenn man seinen Garten biologisch bewirtschaftet und sich an der Natur erfreut oder wenn ein kleiner Landwirt seinen Hof biologisch bewirtschaftet um so Kunden zu finden die ihn ein auskömmliches Leben ermöglichen. Ich weiss auch das es heute wesentlich größere Baustellen für die Welternährung gibt als ausgerechnet der Bio-Anbau Viel wichtiger wäre es den Fleischverbrauch zu senken, viel wichteger wäre es die Nutzung von Nahrungsmttel für die Erzeugung vonn Nawaros zurückzuführen, viel wichtiger wäre es in Bildung für die Kleinbauern zu investieren.
Solange der bio-Anteil im unteren einstelligen Berich sich bewegt ist das kaum relevant für die Welternährung. Ich habe hier nur ein Problem wenn hier 100% Bio-Anbau für die ganze Welt gefordert wrird. Dafür sind wir devinitiv zu viele Menschen auf der Erde.....
@bhellweg
Vandana Shiva ist Physikerin, ich nehme an ebenfalls mit einem akademischen Grad.
Auszug aus dem Link von bastler
"Es wirkt nicht sehr überzeugend, wenn führende Agrarwissenschaftler für das eigene Versagen
auf 99.1 % der landwirtschaftlichen Produktionsfläche die unbedeutende Anzahl Biobauern verantwortlich
machen. Warum, fragt man sich, soll die gleiche Agrarforschung, welche heute nur 6
von 7 Milliarden Menschen ernähren kann, fähig sein, die Lösungen für 9 Milliarden Menschen
zu entwickeln?"
Dass die " grüne Revolution " damit versagt hat dürfte einleuchten oder. Das man alternativen suchen muss auch. Die Alternative kann aber nicht in der Weiterentwicklung der Technik, die bereits versagt hat liegen zumal bereits bekannt ist, dass die dadurch verursachten Schäden zum Teil nicht wieder Rückgängig gemacht werden können.
Wenn du bemerkst, dass du auf einem toten Pferd reitest
steig ab !
Die "grüne Revolution" ist das tote Pferd!
Es ist genügen Zeit verflossen um zu zeigen, dass technisierte industrialisierte, chemisierte Landwirtschaft auch funktioniert. Tut sie aber nicht!
Die Illusion mit einer Technik, die von 7 Mrd. Menschen 1 Mrd. verhungern lässt 9 Mrd. Menschen ernähren zu können bleibt eine Illusion.
Die Landwirtschaft heute funktioniert recht gut. Noch nie hat die Landwirtschaft so viele Menschen ernährt wie heute...... Ohne Krieg, Bürgerkrieg, Korruption ohne falsche Politik wie die Förderung der Nawaros, wäre es für die Landwirtschaft ein leichtes alle Menschen zu ernähren. Da das Lebensalter in den Industriestaaten immer noch weiter steigt können wir auch davon ausgehen das die Menschen sich auch recht gut ernähren, das wird auch im nachfolgenden Link so erwähnt.
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61547/lebenserwartung
Die grüne Revolution wird weiter gefordert, so lange wir Menschen immer mehr werden muss auch immer mehr produziert werden . Mit rückwärtsgewandten Produktionsmethoden wird das nicht gehen.
"genau, Physiker beschäftigen sich auch intensiv mit Pflanzenernährung, Pflanzengenetik, Bodenpflege etc............."
Nur zu Deiner Information: Prof. Urs Niggli ist kein Physiker.
Vielleicht sollt Bernie seinen Vorschlag: "Erst genau lesen und gut nachdenken, d.a.n.n. kommentieren" noch etwas erweitern um den Zusatz: "...., erst recherchieren, d.a.n.n. kommentieren"
Des weiteren schrieb bhellweg:
"so lange wir Menschen immer mehr werden muss auch immer mehr produziert werden . Mit rückwärtsgewandten Produktionsmethoden wird das nicht gehen."
Deine "rückwärtsgewandten Produktionmethoden" sind wahrscheinlich auf die Öko-Landwirtschaft gemünzt.
Deine "vorwärtsgewandten" Produktionsmethoden setzen hingegen weiter darauf, Unmengen von fossilen Energieträgern zur Herstellung chemisch-synthetischer Düngemittel zu verbrauchen (um 1kg Stickstoff zu synthetisieren, werden z.B. 2 l Erdöl benötigt).
Daß das Erdöl allmählich zur Neige geht, dürfte ja auch Dir bekannt sein, genauso wie eine daraus zwangsweise resultierende Preissteigerung für Düngemittel. Natürlich ist es theoretisch denkbar, Erdöl durch Pflanzenöl (wie z.B. Palmöl) zu ersetzen (nur so ein Gedanke...) und zur Herstellung der für die konventionelle Landwirtschaft benötigten Substanzen (Chemiedünger und allerlei Giftstoffe, die euphemistisch "Pflanzenschutzmittel" genannt werden), zu verwenden und dafür zusätzlichen Flächenverbrauch und Urwaldabholzung in Kauf zu nehmen.
Eine solche Perspektive ist in meinen Augen die wahrhaft rückwärtsgewandte.
Intelligenter ist es sicher, Landwirte wie Konsumenten - insbesondere auch eine Milliarde Hungernder - nicht auf Gedeih und Verderb von steigenden Ölpreisen abhängig zu machen, sondern Produktionsmethoden zu favorisieren, die unabhängig von Chemiedünger und anderen ölbasierenden Chemikalien auch in Zukunft funktionieren. Das kann aber nur der Ökoanbau leisten.
Womit dann die Maschinen (der zweit größte Energiefresser in der Landwirtschaft) auf den Feldern der Welt bewegt werden kann ich nicht sagen. Vielleicht fällt da ja auch den Technikern etwas ein?
Meine Feststellung bezog sich auf
" @Topist: Vandana Shiva ist Politikerin, Fedoroff und Quim Wissenschaftler zu Ergebnissen kommen die mit dem poltischen Visionen von Politikern nicht übereinsztimmen "
Ich nehme an, das Vandana Shiva ebenfalls des wissenschaftlichen Beurteilen von Sachverhalten mächtig ist auch wenn es nicht ihr Fachgebiet ist.
Hier gehts doch wohl darum, dass Wissenschaftler von Monsantos Gnaden die durch die durch Monsanto bewirkte Entmachtung von Bäuerinnen und die Tatsache, dass viele ihrer Männer in den Selbstmord getreben worden waren zur Lohnarbeit auf den Monsanto-Monokulturen genötigt sind, nun als von Monsanto bewirkte "Emanzipation der Frauen" verkaufen. Ziemlich zynisch, oder?
Hier die von Frau Shiva genannten Fakten:
1) Seit der Einführung von Saatgut-Monopolen und der Errichtung von Abhängigkeiten der Bauern von Saatgut sowie der zunehmenden Abhängigkeit von Agrochemikalien ist aus den Baumwoll-Anbaugebieten eine Region geworden, die durch hohe Verschuldung der Bauern geprägt ist. Nicht zurückzahlbare Schulden treiben die Bauern in den Selbstmord. Mehr als 200.000 Bauernselbstmorde gab es in Indien im Baumwollgürtel von Maharashtra, Punjab, Andhra Pradesh und Karnataka.
2) Frauen [sind] traditionell die Bewahrerinnen und Züchterinnen von Saatgut gewesen. Das Wissen und die Fähigkeiten im Zusammenhang mit der Erhaltung und Züchtung von Saatgut ist immer die Expertise der Frauen gewesen - die Saatgutökonomie war eine Frauenökonomie. So lange das Saatgut in der Hand der Frauen war, gab es weder Schulden noch Selbstmorde.
3.) Eine Studie über Landfrauen in Nepal hat herausgefunden, dass die Auswahl des Saatguts primär in den weiblichen Verantwortungsbereich fiel. In 60,4 Prozent der Fälle haben ausschließlich die Frauen darüber entschieden, welche Art von Saatgut genutzt wird, während Männer dies nur in 20,7 Prozent der Fälle entschieden haben. Auch wenn eine Familie sich entschließt, ihr eigenes Saatgut zu benutzen, wird diese Entscheidung zu 81,2 Prozent der Haushalte von den Frauen allein getroffen, in 8 Prozent der Haushalte von beiden Geschlechtern gemeinsam und nur in 10,8 Prozent von den Männern.
4) In ganz Indien wurde, selbst in Jahren der Knappheit, das Getreide als Saatgut in jedem Haushalt aufbewahrt, so dass der Zyklus der Nahrungsproduktion nicht durch den Verlust von Saatgut unterbrochen werden konnte. Die indischen Landfrauen habe die genetische Basis der Nahrungsproduktion über Tausende von Jahren sorgfältig bewahrt. Dieser gemeinsame Wohlstand, der sich über Jahrtausende entwickelt hat, wird von einer männlichen Sichtweise auf Saatgut, die ihre eigenen neuen Produkte als „fortschrittliche“ Sorten ansieht, als „primitiver Anbau“ definiert.
5) Der Ersatz traditioneller Saatgutsorten durch gentechnisch veränderte Bt-Baumwolle bedeutet eine widerrechtliche Aneignung der Fähigkeiten, des Wissens und der Entscheidungsgewalt von Frauen über mit Saatgut zusammenhängende Angelegenheiten durch Unternehmen wie Monsanto. Dies ist eine Entmachtung der Frauen, nicht eine Emanzipation.
6) Der Ersatz von durch Frauen entwickelten biodiversen Anbausystemen mit von Monsanto aufgezwungenen Bt-Baumwoll-Monokulturen führt zu einem Rückgang der Nahrungsmittelproduktion.
7) Nahrungssicherheit in den Händen der Frauen bedeutet Emanzipation der Frauen. Die Zerstörung der Nahrungssicherheit durch die Zerstörung der Anbaupflanzen untergräbt die Nahrungssouveränität der Frauen. Darüber hinaus wird die Arbeit der Frauen, welche mit der landwirtschaftlichen Produktion und der Weiterverarbeitung nach der Ernte zusammenhängt, zerstört.
8) Da die weibliche Expertise in der Landwirtschaft im Zusammenhang mit einer Landwirtschaft stand, die auf natürlichen Methoden und Erneuerbarkeit basierte, geht deren Zerstörung Hand in Hand mit einer ökologischen Zerstörung von Prozessen in der Natur und einer ökonomischen Zerstörung der ärmeren Menschen in ländlichen Gebieten.
8) Frauen [...] stellen mehr als 80 Prozent der Nahrung, welche in Haushalten und Regionen mit Nahrungsmangel benötigt wird, zur Verfügung. Nahrungssicherheit steht daher im direkten Zusammenhang mit den Kapazitäten, über die Frauen verfügen. Beschränkungen dieser Kapazitäten der Frauen führen zu einer Erosion der Nahrungssicherheit, insbesondere für arme Haushalte in armen Regionen.
9) In dem Deccan Gebiet wurde Baumwolle nicht als Monokultur angebaut, sondern zusammen mit Sorghum, Straucherbsen und Chili. Das Wissen um diese biodiversen Anbausysteme war Frauenwissen.
Fortsetzung folgt
10) Laut eines Berichts der FAO über die Welternährung durch die Frauen nutzen Frauen eine größere Pflanzenvielfalt, sowohl bei Anbau- als auch bei Wildpflanzen, als Agrarwissenschaftler überhaupt kennen.
In Hausgärten in Nigeria pflanzen Frauen 18 bis 57 Pflanzensorten an. Im subsaharischen Afrika bauen Frauen mehr als 120 verschieden Pflanzensorten parallel zu den von den Männern gepflanzten Cash Crops an.
In Guatemala gibt es in Hausgärten, die kleiner als 0,1 Hektar sind, mehr als zehn Baum- und Pflanzensorten, .In einem einzigen afrikanisschen Hausgarten wurden mehr als 60 fruchttragende Bäume gezählt. In Thailand fanden Forscher 230 Pflanzensorten in Hausgärten. In der indischen Landwirtschaft nutzen Frauen 150 verschiedene Pflanzensorten für Gemüse, Viehfutter und zu medizinischen Zwecken. In West Bengal haben 124 Sorten an Unkraut, welche auf den Reisfeldern gesammelt werden, eine wirtschaftliche Bedeutung. In der Region Expana in Veracruz, Mexiko, nutzen Kleinbauern 435 wilde Pflanzen- und Tiersorten, von denen 229 gegessen werden. Frauen sind die Biodiversitäts-Expertinnen der Welt.
11) Der Anteil der Frauenarbeit beim Baumwollpflücken, welcher von Monsanto und Co. als Fortschritt gefeiert wird, ist deswegen angestiegen, weil der Bt-Baumwollanbau stetig ausgeweitet wird und die Monokulturen den Mischanbau von Baumwolle und Nahrungspflanzen verdrängen. Die Ausweitung von Baumwoll-Monokulturen geht auf Kosten des biodiversen Anbaus.
12) Der manipulierte Artikel (von Subramanian und Qaim et.al.) behauptet, dass die zusätzliche Arbeit der Frauen als Baumwollpflückerinnen ihre Arbeit im Haushalt reduziere, welche die Männer jetzt ausführen. Allerdings werden die Männer in den Bt-Baumwoll-Gebieten keine Hausmänner; sie begehen Selbstmord wegen des hohen Grades der Verschuldung. Saatgut, das einmal sieben Rupees pro Kilogramm gekosten hat, kostet durch die Einführung von Bt-Baumwolle 3.600 Rupees pro Kilogramm. Die Kommission zu Monopolen und einschränkenden Handelspraktiken (Monopoly and Restrictive Trade Practices Commission) hat als Reaktion auf eine Eingabe der Regierung von Andhra Pradesh Monsanto gezwungen, die Preise zu senken. Die Bundesregierung hat darin die Auffassung vertreten, dass die hohen Preise die Bauern umbringen. Das Verfahren zu Saatgutmonopolen und hohen Saatgutpreisen geht weiter.
13) Dazu kommt, dass, obwohl Bt-Baumwolle Krankheiten kontrollieren soll, der Bollworm resistent wurde und neue Krankheiten aufgetreten sind. Landwirte in Vidharbha benutzen 13-mal mehr Pestizide als sie bei konventioneller Baumwolle ausgebracht haben. Die hohen Kosten für Saatgut und Pestizide führen zu Schulden, Schulden führen zu Selbstmorden und schaffen Bt-Baumwoll-Witwen. Sie befreien keine „Hausfrauen“.
Die Tragödie der Tausenden von Witwen in Vidharbha, von denen die Mehrheit auf die Schulden durch den Bt-Baumwollanbau zurückgeführt werden kann, wird durch die jüngste Propaganda von Monsanto und Co. verschleiert
Quelle: http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/202/shiva/f%C3%BChrt-gentechnik-befreiung-frauen
http://www.arte.tv/de/monsanto-mit-gift-und-genen-debatte/2151166,CmC=1969082.html
http://www.arte.tv/de/monsanto-mit-gift-und-genen/1912682.html
http://www.youtube.com/watch?v=p3C24WsB2Hg
http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304/diskussion/fuehrt-gentechnik-zur-befreiung-der-203209
einzustellen.
das immer mehr Menschen immer mehr Nahrung brauchne dürften auch Laien verstehen...
Das Pflanzen die nicht optimal gedüngt werden weniger Ertrag bringen dürfte auch für jeden Laien klar sein
Das Pflanzen die gegen Krankeiten behandelt werden mehr Ertrag bringen als wenn sie nicht behandelt werden dürfte auch klar sein
Als, was spricht hier dann noch für die Bio-Landwirtschaft zur Welternährung?
Und berniewa würdest du es verantworten jetzt in dieser Situation die Welt-Landwirtschaft auf Bio umzustellen ?
ich jedenfalls nicht......
Nochmal mein Vorschlag:
Erst genau lesen und gut nachdenken, d.a.n.n. kommentieren
dann erübrigt sich das Meiste, was du bisher geschrieben hast.
Aber gut ich versuch zumindest mal einen Punkt nochmal zu erklären
Beispiel Ertrag Baumwolle:
Angenommen die These stimmt, ein höherer Ertrag sei nur allein mit Giftstoffen mgölich,
Frage: Ist der höhere Baumwollerstrag um den Preis, viele Menschen mit Giftstoffen krank zu machen, etliche mit Todesfolge, ethisch die bessere Alternative?
Davon abgesehen wichtiger Hinweis :
Was für Baumwolle gilt, ist keineswegs einfach übertragbar auf Lebensmittel
(wie schon der Film und etliche Kommentare hier evident machen)
und weil dir das genaue Lesen offenbar so schwer fällt, sei es nochmal gesagt:
Du konstruierst einen völlig falschen Widerspruch zwischen menschlichem Wohl und Agrarökologie. ... Im Gegenteil ist gerade der konventionelle Landbau ein Schaden für Abermillionen Menschen - allein z.B. der Schaden durch Klimawandel, Giftstoffe etc etc - siehe oben z.B. schon mein Reply am 29.10.2012 um 12:32.
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/zukunft-pflanzen#comment-561611
Desweiteren gilt immer noch
Deine Argumente kleben quasi am Ist-Zustand, obwohl nicht einmal der zutreffend beschrieben wird) und geht zudem immer wieder von mehreren falschen Prämissen aus
(zudem logisch falsche Schlüsse,
Fakt ist (Belege siehe oben bereits mehrfach)
1. Genossenschaften auf dem Land, z.T. sogar in Städten (urban farming) könnten in Afrika und anderen Gegenden auf lokaler u regionaler Ebene mit Bioanbau zu (mindestens) 100% sich selbst versorgen. Dann sind ihnen überregionalen/internationalen Preise ziemlich egal !
2. Weltweit kann mit 'bio' in Menge & Qualität mehr als genug für Alle erzeugt werden
(städtische Bewohnerinnen/-er inklusive)
3. Dahin zu kommen braucht es keine Gentechnik und dergl., sondern ganz andere strukturelle Innovationen
(politisch etc, aber auch zugleich (wieder) stärkere Anwendung alter und neuer agrarökologischer Erkenntnisse; siehe z.B Film und Text oben, sowie etliche Kommentare)
4. Arme Menschen, z.B. in Städten, könnten durch klügere Politik
- z.B. bessere Löhne und falls erwerbslos dann ausreichend hohe Sozialhilfen -
ausreichend hohe Kaufkraft haben, um genügend gesunde Nahrung etc zu kaufen.
und zwar auch dann, falls Bio-Nahrung teurer ist,
was aber mitnichten immer und überall der Fall ist
(z.B. in Afrika ist so manche mit Pestiziden und Kustdünger angebaute Nahrung teurer)
und erst .r.e.c.h.t. nicht,
wenn beim Preis die Kosten mitbedacht werden,
die im reinen Verkaufspreis nicht ersichtlich sind,
wie schon oben mehrfach erwähnt wurde
(vgl. dazu Kommentare von Elke (happyanimal) und mir etc.)
z.B. Gesundheitskosten (Folgen von Gifstoffen und Genmanipulationen)
z.B. Klimwawandel und andere Folgen die mit Erdöl-basierten Produkten einhergehen
-- bzgl. Erdöl informativ auch dieser Thread: www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/das-oel-zeitalter-dokumentarfilm-2-197487
Ich hab's schon mehrfach geschrieben und wiederhole es daher jetzt das letzte Mal:
1. Fleischkonsum senken durch Streichung der Subventionen,
2. Pflanzen ohne energiefressende Stickstoffdüngung düngen, statt dessen mit Mulchen, Kompost, Gründüngung, Fruchtfolgen etc. düngen; in der Bio-Landwirtschaft sind ja sogar Phosphatdünger und Kalidünger erlaubt.
3. Gift auf Pflanzen hat nur begrenzten Erfolg (Resistenzen), tötet die Nützlinge (die sich viel langsamer erholen, wie schon lange bekannt), vergiftet Bienen (Bienensterben) und schließlich auch die Menschen. Statt dessen: Mischkultur (statt Monokultur), Förderung der Nützlinge, z.B. auch durch Hecken und vereinzelte Bäume (zugleich Erosionsschutz), evtl. biologische Schädlingsbekämpfung, Anbau von Sorten, die kaum anfällig sind (aber keine gentechnisch veränderten Pflanzen). Saatgutkauf möglichst gering halten wg. Abhängigkeit.
Und nun schau dir endlich mal den Film an, sonst bringt es wirklich gar nichts, sich hier weiterhin immer im Kreis zu drehen.
Wenn du den Film NICHT ansehen willst, dann sag es mir, dann verschwende ich nicht weiter meine kostbare Zeit.
Na, dann denk doch einfach mal drüber nach, wie es laufen könnte, wenn die Pflanzen gar nicht mehr krank w e r d e n.
- wegen Wahl resistenter Sorten
- wegen gesunder Pflanzenernährung statt Zwangsernährung
- wegen vorbeugender Nützlingspflege
- wegen vorbeugender Stärkungsmittel
- wegen gesünder Böden
- wegen geeigneter Mischkulturen
- wegen...
Aber wie das geht, wurde sicher nicht gelehrt in Deinem Studium.
Als ich Mitte der 80'er Jahre in Freising / Weihenstephan war, war das auch noch kein Thema.
Heute sind die Universitäten da offener und fast jeder Lehrstuhl hat auch Lehrbeauftragte, die sich mit Öko-Landbau beschäftigen.
Angeblich hat er ihn ja gesehen, HappyAnimal
Er ist aber resistent dagegen.
hier ist er:
http://www.youtube.com/watch?v=Uzs5CEpZb2M
Die Aussagen des Films sind fachlich gar nicht zu halten. Das ist ein PropagandaFilm für die VBio-Landwirtschaft jetzt wo die Nahrungsmittel knapp werden haben die Bio-Produzenten Angst von der Entwicklung überrollt zu werden. Die Wissenschaft sagt etwas anderes.
In der Pflanzenernährung ist sich die Wissenschaft übrigens seit rd 100 Jahren einig.... Ohne Mineraldünger geht es weltweit nicht Zu den Hauptverbrauchern von Mineraldünger zählen China, und Indien also gerade Länder in der Kleinlandwirtschaft vorherrscht.
Ja und wer die Wissenschaft nicht akzeptiere will. Ok der findet immer ein Argument.
Übrigens MariaL: Meine o. a. Links der Wissenschaftler hast du nicht durchgelesen.....
Ich habe nach den Studium immer Landwirtschaft betrieben, ich weiss wie Pflanzen wachsen und wie sie gedüngt werden müssen Ich weiss auch das Überdüngung (bei Stickstoff) genauoser wenn man Pech hat nnoch schlimmer ist als Unterdüngung Man muss die pflanzen passend düngen und das geht mit Mineraldünger viel besser als mit örganischen Düngemitteln. Ein Überdüngen im Bio-Anbau ist übrigens auch recht einfach
Na klar...
Damit dürfte sich ja jede fachliche Diskussion zum Thema erübrigen.
Besonders Berlin / Brandenburg und Nordostdeutschland sind demnach durch Überdüngung mit Mineraldünger, bei welchem der Urangehalt nicht begrenzt wurde, extrem belastet.
Hier der Link:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/hintergrund/trinkwasser119.html
Ich widerspreche dementsprechend dem unkritischen Umgang mit Düngern bzw. Stoffen, die in hoher Dosierung ohne die Folgen zu kennen ins Erdreich und ins Grundwasser eingebracht werden auf das schärfste!
Etwa 167 Tonnen Uran werden pro Jahr in Deutschland mit Düngemitteln auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, teilweise ins Grundwasser ausgewaschen und können so zu einer gesundheitsgefährdenden Belastung des Trinkwassers führen.
http://www.umweltbundesamt.de/boden-und-altlasten/index.htm
Was den Film ausmacht ist ja eben das Sammelsurium an Best-Practice-Beispielen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Best_practice)
Allerdings bezweifle ich, daß Du schon mal bio-Anbau betrieben hast.
Bestenfalls hast Du mal auf einem Feld Kunstdünger und Spritzmittel weggelassen.
hier mal die deutschen Erträge:
http://www.zds-bonn.de/oekolandbau_in_deutschland.html
Ich hätte da eine Frage, die mich seit einiger Zeit beschäftigt.
Wenn alles stimmt, was du da schreibst warum besteht dann so eine große Angst bei den führenden Landwirtschaftslobbyisten das Bio Landwirtschaft irgendeine Relevanz hätte.
Etwa 0,9% der Landwirtschaftlich genutzten Bodenfläche werden biologisch bewirtschaftet, der Rest konventionell.
Es ist doch komplett irrational seine Energie in diese 0,9% zu stecken, die ohnehin keine Relevanz haben.
Das alle Betriebe plötzlich auf Bio umstellen und dann die große Hungersnot ausbricht ist genauso unrealistisch wie das der Mond auf die Erde fällt.
Eine Umstellung eines versauten Bodens auf biologische Produktion dauert im besten Fall etwa 5-10 Jahre. In dieser Zeit würde man erkennen ob es funktioniert oder nicht.
Also warum hat der große Goliat vor dem winzig kleinen David so Angst?
Gegen die Weltrettung durch Bio schreibe ich, weil damit genau das Gegentreil eintreten würde...Bio kann die Welt nicht retten im Gegenteil Und niemand soll irgendwann sagen können, er hätte es nicht gewusst.
Dann habe ich auch Recht damit, dass es eigentlich irrational ist gegen die Biolandwirtschaft vorzugehen, was allerdings unweigerlich den Schluß zur Folge hat, dass hier bei den Lobbyisten eine irrationale Denk- und Handlungsweise vorliegt.
Es nervt natürlich auch mit welchen Sendungsbewusstsein Bio als die bessere form von Landwirtschft dargestellt wird aber wie gesagt, das ist nur nervig
ja genau, die bösen Bio-Bauern, die die Weltherrschaft anstreben. Sind gefährliche Leute! Haha, für mich der Lacher des Tages. Sorry, da kann auch ich nicht mehr ernst bleiben :))
Den finde ich auch gut.
Das wäre mal was für den Bösen Buben Steyn.
Der macht ne schöne Karrikatur draus.
Ich sehe es förmlich vor mir:
Die böse Bio-Domina jagt den armen Bhellweg als Bio-Schwein durch's Dorf.
Schade, daß ich zeichnerisch so unbegabt bin.
Das wäre eine schöne und entspannende Beschäftigung für Freitag-Nachmittag.
Nein Bio ist die einzig mögliche Form der Landwirtschaft, heute noch nicht aber in der Zukunft.
Warum ?
Die fossilen Energieträger gehen aus, 30 % des Erdöls gehen in die Landwirtschaft.
Es gibt keinen vernünftigen Ersatz
Phosphor ist an Abbaustätten gebunden , die endlich sind also ausgehen.
Die Böden verlieren ihre Bodenfruchtbarkeit und werden unbrauchbar. 45% der deutschen Ackerböden sind bereits verloren.
Die Pharma und Chemiemultis beherrschen den Markt (Saatgut, Düngung, Pflanzenschutz, Nachzucht bei Tieren), die Sager in diesen Konzernen haben ein Menschenbild, wie es im Artikel des Standard " Gibt es überflüssige Menschen" ( http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/gibt-es-ueberfluessige-menschen-203115 ) beschrieben ist.
Denen liegt nichts an der Ernährung der Welt, aber auch schon gar nichts.
Nur weil sich einige rückgradlose, geldgierige Wissenschaftler dazu prostituieren denen den Arsch zu wischen und mit ihren Falschaussagen die Bauern als dumm verkaufen.
Ja so einfach kann die Welt erklärt werden.
Weltherrschaft
Mach einmal ein Gedankenexperiment.
Was würde auf deutschen Äckern wachsen, wenn die Saatgutlieferanten ihr Saatgut 4 Wochen zurück halten ?
gleiche Spiel mit Dünger oder Pflanzenschutzmittel.
Was würde im Fleischregal der Supermärkte zu finden sei, wenn die Tierzüchter keine Jungtiere mehr ausliefern ?
Es ist schon fast witzig, dass du den Eindruck hast, dass die ökologische Landwirtschaft deine Existenz bedrohen könnte.
Letztlich können wir als diejenigen, für die die Einflussnahme der großen Chemieunternehmen und Saatguthersteller wie Monsanto, Bayer und Co. eine unakzeptable Bedrohung des Lebens darstellen (siehe Bienensterben etc.) nur hoffen, dass die Nachteile der konventionellen Landwirtschaft und der quälerischen Tierhaltung immer mehr Leuten bewusst werden und dass immer mehr Leute erkennen, wofür sie mit verantwortlich sind.
Ich wünsche mir eine ökologische und soziale Wirtschaftsweise (nicht nur in der Landwirtschaft), die die Würde des einzelnen Menschen und der Tiere achtet und nachhaltig ist.
Buchtipp: Gemeinwohlökonomie von Christian Felber.
Weil es im konventionellen Landbau jetzt so gut läuft explodieren die Pachten. Die Bio-Bauern können mit der augenblicklichen Pachtpreisentwicklung gar nicht mitthalten, ei aublauf der Pachtverträge verlieren sie sogar ihr Pachtland.....Aber wie oben schon geschrieben diese Entwicklung hat nicht die Bio-Branche zu verantworten...
Richard-Burgelander, du schreibst irgendwo was von erdölbasierter Landwirtschaft klar müssen wir da wohl zurückrudern, genau wie in der anderen Wirtschaft auch Das müssen dann die Bio-Bauern und die konventionellen Bauern geichzeitig.
Beispiel: Zm den Stickstoff für ein ha Getreide zu produzieren braucht es rd 100 Ltr Heizöläquivalent Der Bauer benötigt gut 50 Ltr Diesel Kelinbauern benötigen deutlich mehr schätze mal rd 80 Ltr. Bio Bauern benötigen noch mehr 'Bio-Kleinbauern brauchen vielleicht 100 Ltr. /ja ha Diesel jetzt braucht es aber rund 2 ha Bio Fläche um das gleiche wie auf einen ha konventioneller Fläche zu ernten (die müssen ja auch noch Kleegras für nix anbauen) Am Ende benötigen Bio-Bauern und konventionelle Bauern für die gleiche Erntemenge da die geliche Menge Energie und diese muß bei beiden in Zukunft aus erneuerbaren kommen.
Übrigens, wir nutzen die Werkzeuge die der konventionelle Landbau bereit hält nicht um Massen billig zu produzieren wir versuchen Qualität zu produzieren damit wildern wir auch ganz gut in der Kundschaft der Öko-Bauern. In diesen Jahr fing es bei uns in der Gegend am Donnerstag nach Pfingsten, die Erdbeerernte hatte gerade begonnen, an zu regnen. Die Erdberen der Bio-Anbauer waren nach ein paar Tage Regen faul unsere haben das überlebt und wir konnten weiter verkaufen. Wie und wo etwas besser funktioniert muss aber letztendlich jeder selbst rausfinden.
http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/pestizid_aktionsplan_der_bundesregierung_mangelhaft_bundeslaender_muessen_nachbessern/
Nochmal mein Vorschlag:
Erst genau lesen und gut nachdenken, d.a.n.n. kommentieren
dann erübrigt sich das Meiste, was du bisher geschrieben hast.
http://www.presseportal.de/pm/81824/2343487/welternaehrung-in-der-oeffentlichen-wahrnehmung-repraesentative-studie-der-universitaet-goettingen
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/zukunft-pflanzen#comment-562069
Einfach mal INHALTLICH Stellung nehmen und Gegenbeweise liefern, bevor Sie Greenpace und das gen-ethische Netzwerk als unglaubwürdig hinstellen. Um Glauben gehtes eh nicht. Wir sind nicht in der Kirche. Es gibt viele gute Gründe, Greenpeace nicht einfach zu glauben. GP istwie ein Unternehmen aufgestellt. Aber auch unter strenger Beobachtung derer, über deren Machenschaften die Organisation dankenswerterweise aufklärt.
Wir warten auf Gegenbeweise zu den von Shiva dargelegten Zusammenhängen:
http://www.utopia.de/profile/bhellweg
Da müssen wir also noch etwas warten auf die angeforderten Nachweise.
(Richard-Burgenlandler schrieb am 07.11.2012 um 13:54 )
Aber auf so eine verquirrlte Logik muss man erst kommen und dann muss man sich noch vorstellen, dass es tatsächlich Menschen gibt die so denken.
Ja, deswegen vermisse ich ihn ja auch schon jetzt.
Er hat mich einfach vor allzu großer Naivität und Hoffnung bewahrt.
Ein weiteres zwischenzeitliche/vorläufiges R é s u m é der bisherigen Diskussion:
Das erste Résumé oben vor ca einer Woche ist im Wesentlichen immer noch zutreffend
und so gut wie alle Einwände von bhellweg,
die sich auf die Aussagen des Filmes oder des Textes oben beziehen,
erweisen sich bei rationaler und wohlinformierter Prüfung
immer noch als unhaltbar, sogar verstärkt (seit letztem Résumé),
da durch verschiedene Beiträge verschiedener Kommentatorinnen/-en
noch Argumente hinzugekommen sind,
die jene Aussagen (Film u. Text) sogar zusätzlich stützen.
An dieser Stelle auch ein Dank an die vielen bisherigen Kommentatorinnen-/en
Insbesondere erwähenswert auch, dass eine weltweite sichere Ernährung
- und dies mit Schwerpunkt auf lokale und regionale Selbstversorgung
v.a. durch landw. Kooperativen / Genossenschaften -
mittel- und langfristig durch eine Landwirtschaft möglich ist,
die nicht nur ökologisch (z.B. in etwa gemäß der Kriterien des EU Bio-Siegels) ist,
sondern außerdem weitgehend oder vollständig vegan *
[* Wem der Begriff noch reltiv unbekannt ist, sei etwa auf von Gerfi oben schon mal geschriebenen Link verwiesen: http://biovegan.org/infopool/ ]
Und weil in diesem Kontext immer wieder von Genossenschaften die Rede ist, sei auch erwähnt, dass die UNO 2012 als Jahr der Genossenschaften ausgerufen hat; Zu diesem Thema auch folgender Beitrag: www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/internationales-jahr-der-genossenschaften-teil .
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Übrigens: auch Ich bin mit meinen Betrieb Mitglied einer Genossenschaft
- unter anderem, weil gerade DU es bist, der offenkundig Argumente schlicht ignoriert.
Siehe oben schon mehrmals (ich wiederhole mich ungern (auch wenn ich mich leider manchmal dazu veranlasst sehe))
Dass du ein Genossenschaftsmitglied bist, ist ja immerhin etwas, sagt aber genau genomen auch wiederum nicht allzu viel.
Ansonsten bleibe ich bei meinen Aussagen, und was du glaubst oder nicht, ist mir mittlerweile relativ egal. Siehe oben
Der Film "Monsanto- mit Gift und Genen" ist ja schon fast ein Klassiker, dennoch hat er an Aussage nicht viel verloren.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=p3C24WsB2Hg
Jetzt würde ich gern wissen, was von dem Film zu halten ist. Ist das alles ein Fake, die ganze Internetrecherce getürkt, alle Interviews insziniert.Dann handelt es sich bei dem Film wohl um einen Spielfilm.
Wie siehst du das bhellweg ?
LG
Das es Propagandafilme pro Gentechnik gibt die auf Lügen und unwahren Aussagen passieren ist mir auch bekannt.
Du solltest den Film ansehen um dir danach eine Meinung bilden zu können.
Glaubst du, dass die Dokumentation Fakten falsch wiedergibt?
Warum glaubst du einem global player, der mit dem Verkauf von Saatgut und Giften Millionen verdient, mehr als Kritikern - auch aus der Wissenschaft - , die ja nichts davon haben, wenn sie ihre Bedenken und ihre Kritik anbringen?
Warum glaubst du Leuten, die bei Monsanto auf der Gehaltsliste standen und nun in den Kontrollbehörden (!) lukrative Posten bekleiden mehr als den Menschen, die unter dem System Monsanto leiden?
Gentechnik haben wir übrigens schon sehr lange wolle,n wir Veränderungen am Erbgut herbeiführen werden Pflanzen mit Zellgiften mit radioaktiver Bestrahlung und und.. behandelt es entstehen Mutationen die meisten Mutationen sind nicht lebensfähig und sterben ab, das ist übrigens in der Gentechnologie nicht anders. Unter den überlebenden Mutanten wird so lange gesucht bis man die gewünscht Eigenschaft gefunden hat. Sehr viele Pflanzenarten sind so entstanden. Hat schon mal jemand die Wildform vom Brokkoli gesehen? Oder in freier Natur diploide bzw poliploide Gräser? Bei der Gentechnologie weiss man wo im Genom die Veränderungen sind, bei der Mutationszüchtung nicht. In der Gentechnologie kann man dieses veränderte oder eingeschleuste Gen patetnieren lassen und erst dann ist es Gen-Technologie alles ander sind zufalls Mutationen Würde Monsanto jetzt eine neue Pflanze nicht patentieren lassen, sondern sie als zufalls Mutation auf den Markt bringen, dann würde das niemand merken die Pflanze würde sofort zugelassen, auch im Bio-Anbau. Monsanto würde dann aber keine Patentgebüren bekommen. Also meldet Monsanto die Pflanze zum Patent an. Frage: Was passiert wenn es keine Patente mehr auf Pflanzen gibt? Meldet Monsanto die Pflanze zum Patent an, duchläuft die neue GVO die gesamte Zulassungskette und würde dann zugelassen oder auch nicht .Aber wahrscheinlich dann nicht bei uns in Deutschland, wäre ja zu gefährlich, und schon gar nicht im Bio-Anbau. Frage was ist gefährlicher, ungeprüfte Zufallsmutationen oder geprüfte GVO´s?
Den Müll den du hier laberst findest du im Film
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=p3C24WsB2Hg
ab Minute 0:19:30 ausführlich recherchiert wiederlegt.
Bei der Annahme der Gleichwertigkeit von Züchtungen handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Erkenntnis sondern um eine rein politische Entscheidung.
Monsanto und die FDA haben die Welt für dumm verkauft und glaubhaft dieses Gerücht der Gleichwertigkeit in die Welt gesetzt.
In dem original Interview bestätigt Maryanski ( damaliger Leiter der Abteilung für Biotechnologie) ab Minute 0:23:00 diese rein politische Entscheidung.
Der Unterschied zwischen Mutationen in Pflanzen, die z.B. durch radioaktive oder UV-Strahlen entstehen, und den eingeschleusten Genen bei TRANSGENEN Pflanzen liegt darin, dass die Mutationen das Genom der betreffenden PFLANZENART verändern , die eingeschleusten Gene jedoch von einer ganz anderen Art stammen, z.T. nicht einmal aus Pflanzen, sondern aus Bakterien o.Ä..
Ja, sicher, alle Lebewesen haben gewisse Gene mit kleineren Abweichungen gemeinsam, aber hier geht es um ganz spezielle Gene, die z.B. die Resistenz gegen Breitbandherbizide (Roundup) codieren oder die Bildung eines Giftes gegen Schadinsekten wie den Maiszünsler etc.
Problematisch ist hier z.B. die Weitergabe der eingeschleusten Gene an andere Pflanzen derselben Art (z.B. traditionelle Maissorten) oder sogar an verwandte Arten. Außerdem sind die langfristigen Auswirkungen auf Organismen gar nicht absehbar, da überwiegend gar nicht untersucht. Es gibt Langzeituntersuchungen, die aber von Monsanto nicht akzeptiert, sondern unterdrückt werden.
Transgene Pflanzen sind nichts weiter als ein ausgezeichnetes Geschäft für einige wenige Unternehmen.
Von Gleichwertigkeit der Züchtungen habe ich nichts geschrieben.
Du schreibst:
"Gentechnik haben wir übrigens schon sehr lange wollen wir Veränderungen am Erbgut herbeiführen werden Pflanzen mit Zellgiften mit radioaktiver Bestrahlung und und."
und setzt damit diese Verfahren denen der Gentechnik (gezieltes Einpflanzen von Genen anderer Lebewesen) gleich.
Dieses Prinzip nennt man "Substantielle Äquivalente".
Damit hat Monsanto mit Hilfe der FDA erreicht, das keine eigene Risikoüberprüfung der GVOS vor der Zulassung stattfinden muss.
Die Untersuchungen sind dieselben wie bei nicht durch Genmanipulation gezüchtet Pflanzen.
Wissenschaftler haben herausgefunden, die Technik der Manipulation ein erhöhtes Risikopotential hat, dass wird aber nicht untersucht.
Durch die Verbreitung der Annahme einer supstantiellen Äquivalents wird das Risikopotential vertuscht und alle die das nachbeeten für dumm verkauft.
Falls du es noch immer nicht verstehst, schau dir einfach den Film an.
Der Reis LibertyLink... wurde ausnahmsweise nicht von Monsanto, sondern von Bayer "entwickelt".
Hier findest du sehr interessante Informationen darüber. Der NICHT zugelassene Reis ist trotzdem in den Handel gekommen und demzufolge auch angebaut worden.
Lies bitte auch nicht nur die erste Info hierzu, sondern scrolle weiter herunter, um die Sache wirklich in ihren ganzen Ausmaßen nachvollziehen zu können.
http://www.cbgnetwork.org/1615.html
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/alte_seite/gid/TEXTE/ARCHIV/PRESSEDIENST_GID133/LIBERTYLINK.HTML
irgendwann werden Gene designt und es gäbe keinenArgumente mehr dagegen
Übrigens: niemand würde es merken wenn Monsanto fremde Gene in eine Pflanze bringt und das neue Genom nicht veröffenlicht... Es wäre eine Zufallsmutation
Das gab's natürlich in Deinem Studium noch nicht, kannste also nicht wissen:
(Allerdings könntest Du es im Netz finden)
"Wegen der hohen Selektivität der B.t.-Toxine gegenüber bestimmten Schädlingen wurden die
kodierenden Gene aus Bacillus thuringiensis mit Hilfe gentechnischer Verfahren in Kulturpflanzen übertragen."
http://www.jki.bund.de/fileadmin/dam_uploads/_SG/bioSearch/Bacillus%20thuringiensis.pdf / Seite 8
Ganz sicher gibt es keine Zufallsmutation, die die Artenschranke überschreitet.
Und ganz sicher kann man ein Wissenschaftler das Bacillus-Gen im Mais nachweisen und sich denken, daß das nicht von alleine da rein gekommen ist.
Der genetische Fingerabdruck von Mais ist ja im großen und Ganzen bekannt.
Abweichungen durch Gentechnik dürften wesentlich umfangreicher sein und dadurch als solche nachweisbar, als Mutationen.
Ab hier kann ich selbst nur vermuten, weil mir die Fachartikel auch zu hoch sind.
(In meinem Studium kam das auch nicht vor ;-))
"Mit Hilfe der PCR-Technik können gezielt "fremde" DNA-Abschnitte in einem
zyklischen Prozess vermehrt und analytisch untersucht werden."
http://www.lefa-berlin.de/downloads/TA-Eckl.pdf
Das bedeutet für mich, daß man bei GVO nachweisen kann, daß fremde DNA enthalten ist.
Eine Mutation wird damit nicht erfasst, weil - wenn ich es richtig verstehe, kein Eintrag von fremder DNA stattfindet.
OK, hier liege ich tatsächlich falsch:
http://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/technologien/gentechnik/et_analysemethoden.htm
Es kann auch zu Austausch Artfremder Gene kommen.
Die Risiken liegen darin, dass man nie genau garantieren kann, ob die Information wirklich so fehlerfrei eingebaut wird wie man das geplant hat, oder ob noch Fremdgene mit in die Zielzelle übertragen werden.
Diese verwendeten Viren sind größtenteils tumorauslösend.
Ich weiss jetzt nicht genau, wie das bei Pflanzen funktioniert, aber das Ganze ist doch ziemlich riskant und die transfizierten Zellen, sowie die verwendeten "Hilfsorganismen" nicht potentiell ungefährlich.
Interessanterweise wurde ja jetzt neulich diese farnzösische Studie veröffentlich, wo Mäuse, welche mit genetisch modifiziertem Mais gefüttert wurden eine sigifikant erhöhte Rate an bösartigen Tumoren hatte.
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278691512005637
So viel nur zu meinen Bedenken, dass solche Organismen dann einfach ohne Schutz in die Umwelt gepflanzt werden, obwohl man sich nicht sicher sein kann, dass das Fremdgenom nicht noch weiter übertragen werden könnte.
Von den genetisch veränderten Pflanzen, die quasi selbst Pestizide produzieren halte ich nichts, seit ich eine Studie gelesen habe, dass bei Verrottung der Pflanzenteile auch Tiere und Pflanzen in den ablaufenden Gewässern der Feldern geschädigt werden und im Endeffekt die Bestäuber dezimiert werden. Ich frage mich: Geht dann der Bauer, wenn alle Schmetterlinge und Bienen etc. tot sind mit einem Staubwedel über das Feld und bestäubt selbst?
Leider finde ich den Link zu der Studie gerade nicht mehr, es war eine italienische Studie, die in der "Nature" veröffentlicht wurde.
gut, daß mal jemand schreibt, der sich mit sowas auskennt.
Wo genau liegt der Schwerpunkt bei Euch im Labor?
Geht es um Nachweis oder um weiße Gentechnik?
Ich finde es vor allem gut, wenn kompetente Kritik auch aus den Reihen derer kommt, die mit diesen Methoden arbeiten und nicht nur den Laien wir mir.
Es werden lediglich die Genome der Pflanzenteile verglichen. Daraus ergibt sich dieses substantielle Äquivalent.
Warum ist Monsanto so interessiert daran, Zulassungsverfahren so unkompliziert wie möglich zu gestalten?
Sicher nicht weil man 100% Sicherheit einer angewendeten Technik garantieren kann.
bezüglich dieser Studie von Prof. Seralini gab es an anderer Stelle im September die Diskussion.
http://www.utopia.de/magazin/resultate-der-monsanto-langzeit-genmais-studie-und-das-versagen-der-medien?all=
In Bezugnahme deiner Fachkenntnisse würde mich da doch brennend deine Meinung dazu interessieren, warum die Studie so zerpflückt wird und schnell wieder in Vergessenheitsgefilde gerückt wird.
ganz genau so wird das schon gemacht: in China sammeln Menschen Blütenstaub , vermischen ihn, füllen ihn in Tütchen und verkaufen die Tütchen an die Bauern, welche zu Hauf in den Bäumen sitzen und mit Pinselchen jede einzelne Blüte von Hand bestäuben! denn die Bienenvölker sind so stark dezimiert und zerstört, dass sich die Bauern die "Mensch-Bienchen" heranholen müssen.
Realität pur!!
Auch konnte der Regisseur Markus Imhoof in China nicht eingehend drehen, also würde man dort, wären die Drehverbote aufgehoben, wohl noch mehr Horror zu sehen bekommen.
Dies gesehen im Film: MORE THAN HONEY!!
Das ist meine Meinung. Denn wissenschaftlich gesehen gibt es an der Studie genausoviel oder wenig auszusetzen wie an anderen Studien.
Der wichtigste Teil beim Lesen einer Studie ist sowieso der Teil, wo die Finanzierung und die "Beratertätigkeiten" der Forscher offen gelegt werden müssen. Daran kann man meist das Studienergebnis schon "prophetisch vorraussehen" <-- Ironie inside.
Es entstehen durch Mutation nicht vollständig neue Gene. Es werden BESTEHENDE Gene lediglich verändert. Dieses veränderte Gen codiert dann ein verändertes Polypeptid (Eiweißstoff). In den meisten Fällen, ist dieses veränderte Polypeptid aber nicht zu gebrauchen.
Für vollständig neue Gene brauchtest du zig ERFOLGREICHE Mutationen.
Die Erzeugung von Mutanten durch Zellgifte wie Colchicin oder durch UV-Bestrahlung macht man noch nicht so lange. Zuvor wurde nur Auswahlzucht (künstliche Selektion) betrieben.
Das Einschleusen artfremder Gene in einen Organismus birgt Risiken, die man nicht überblicken kann.
Was du über die Journalisten und die GVO-Wissenschaftler gesagt hast, trifft den Nagel auf den Kopf. Genau so ist es leider. Wer das Geld gibt, bestimmt die Meinung und das Forschungsergebnis.
Welcher Journalist oder Wissenschaftler von Monsantos Gnaden würde es denn wagen, Studien oder Artikel zu veröffentlichen, die GEGEN transgene Pflanzen sprechen?
Otto Walkes hat vor vielen, vielen Jahren darüber mal einen Witz gemacht:
"Studien in den USA ergaben, dass Rauchen DOCH nicht gesundheitsschädlich ist ...
Gezeichnet Dr. Marlboro."
Weil Monsanto seine Patente vermarkten will und ohne Zulassung ist ein Patent nichts wert. Mit Zulassung ist s ein Patent eine Lizenz zum Gelddrucken.
Wäre Gentechnik weltweit verboten würde Monsanto sich nicht um Zulassung bemühen, aber die gv Pflanzen könnten als Zufallsmutationen untergejubelt werden...
Bei tatsächlichen Zufallmodulationen weiss übrigens niemand wie die Informationen in den Organismus gelangt sind und welche Zusatzinfomationen auch noch in der Pflanze enthalten sind
Über Selektion und Zucht kann man da einiges machen, da sind die Möglichkeiten aber auch auf Spontanmutationen begrenzt, welche wie gesagt bestimmte Wahrscheinlichkeiten haben.
"Untergejubelt werden" könnten sie, dann würde aber niemand etwas dran verdienen. Von daher: so altruistisch ist Monsanto nicht, und die GVOs würden dann wohl eher in den Laboren bleiben, wo sie hingehören.
Damit kann man nur Zufallsmutationen erzeugen. Aber dass in einer Pflanzenzelle durch Zufall eine Mutation auftritt, durch die ein nur in Bakterien vorkommendes Gen exprimiert wird ist biologisch unmöglich.
Und so wirklich "Selektion und Zucht" wäre das auch nicht mehr, wenn man da Zellen isoliert und bestrahlt oder mit Chemikalien behandelt. Das ist auch schon eher "Laborarbeit" und wird soweit ich das weiß nicht von Bauer Schulze auf seinem Maisfeld praktiziert.
schau mal hier: http://www.agrar.basf.de/agroportal/de/de/produkte_/clearfield_/clearfield_einstieg.html
http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/ackerbau/pdf/info-clearfield-raps.pdf
BASF hat eine Rapssorte entwickelt die gegen ein bestimmtes Herbizid resistent ist aber nicht mitt Gentechnik sondern mittels einer Zufallsmodulation
Mutationen betreffen das vorhandene Genom und können AUF KEINEN FALL ein komplettes neues Gen entstehen lassen.
Daher kann man transgene Pflanzen nicht als Mutanten bezeichnen.
Die Einschleusung eines Gens in ein Genom erfolgt so, wie es elie weiter oben beschrieben hat, nicht mit Bestrahlung o.Ä.
Mir ist nicht ganz klar, weshalb Du sie hier jetzt postest. Sie fällt auch nicht unter die GVOs.
Solche Resistenzen sind nichts neues, gibt es ja bekanntermaßen auch bei Bakterien (Lactamaseproduzierende Bakterien). Sie sind allerdings recht selten.
Diese Sorte ist allerdings im Vergleich zu den GV-Rapssorten ein Nischenprodukt (nur 9% der GV-Rapsfläche in Kanada)
http://www.biosicherheit.de/aktuell/569.gentechnisch-veraenderter-raps-kanada-jahre-anbau-bilanz.html
Ich möchte damit nicht sagen, dass ich sie weniger problematisch finde, da das plötzliche Auftreten einer solchen gezüchteten Mutation, nachdem man das Ganze schon als GV-Variante auf dem Markt hatte irgendwie ein bisschen zu gut passt.
Allerdings stellt sie erstmal keinen GVO dar, da es sich offiziell um eine Zuchtform handelt. Auf Grund der Resistenzbildung und des Durchwuchses in konventionell bebaute Felder gibt es allerdings Bestrebungen in der Politik, diese Rapssorte ebenfalls unter Beobachtung zu stellen.
https://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landtagsfraktion/Antrags%C3%BCbersicht/Kleine_Anfrage_Unkontrollierte_Ausbreitung_von_Clearfield_Raps
Ah: edit, Du wolltest Sie als Beispiel für Zufallsmutationen anführen?
Die Sorte steht stark in der Kritik, ob sie wirklich "zufällig" enstanden ist, oder ob da nachgeholfen wurde.
Nicht auf diese System-Pflanzen, die zusammen mit einem Herbizidcocktail vermarktet werden.
Dass man da eventuell Pflanzen mit Resistenz rausbekommt, wenn man nur lange genug züchtet und spritzt mag ich nicht bestreiten. Funktioniert ja wie gesagt auch bei Bakterien.
Aber eine Pflanze durch Zucht dazu zu bringen zufällig ein Insektizid zu produzieren, das nur in Bakterien vorkommt halte ich für völlig ausgeschlossen. Darauf bezog ich meine Argumentation.
Da steht quasi das, was HappyAnimal und ich die ganze Zeit sagen.
Verstehst Du wovon wir sprechen, bhellweg? Also die Fachworte? Oder wie ist Dein Hintergrund?
gezielt herbeigefürt aber Mutationen und alle Mutationen die lebensfähig sind, sind theoretisch möglich... mehr habe ich nicht geschrieben und wenn Monsanto der Welt den Mon 810 nicht als gv Mais sondern Zufallsmutation untergejubelt hätte, dann hätte niemand das Gegenteil beweisen können.
Und deswegen soll ich GV toll finden?
Seltsame Logik.
Die Gentechnik einfach verbieten wäre keine Lösung. Dann gäbe es zuviele Zufallsmutationen und die dann, ohne das sie geprüft werden
Warum sollte das so sein?
Monsanto könnte ja dann nichts dafür verlangen.
Und auch die Vorstellung, daß ich es bereits "untergejubelt" bekomme, kann mich nicht begeistern.
"Die Gentechnik einfach verbieten wäre keine Lösung. Dann gäbe es zuviele Zufallsmutationen und die dann, ohne das sie geprüft werden"
Was für eine gequirrlte Vermist...schung von Fakten ist das denn schon wieder.
Warum gibts zuviele Zufallsmutationen, wenn Gentechnik verboten wird.
Ach nein, erkläre es mir bitte nicht.
Ich ahne es schon: Weil Monsanto -aus uneigennützigen Gründen und zum Wohle der Menschheit- dann Golden Rice als Zufallsmutation deklarieren und kostenlos an die Armen abgeben würde.
Stimmts?
"Was für eine gequirrlte Vermist...schung von Fakten ist das denn schon wieder." Nee Maria_L vielleicht solltest du dich einfach mal mit der Materie befassen......
Und wenn Monsanto sagt, sie haben ne Zufalls-Mutation gezüchtet, die rein zufällig ein Gen von Bacillus thuringiensis enthält und gegen Insekten wirksam ist, dann würdest das nicht mal Du glauben - oder?
Und ja - Du hast recht. Beschäftgen tue ich mich viel zu wenig mit dem Thema.
Ich gehe nur hin und wieder zum Bündnis Gentechnikfreie Region Ausgburg, wo sich mehrere Fachleute austauschen und lese einiges dazu.
Es ist immer noch zu wenig, dafür, daß das Thema so wichtig ist.
Gen-Mais gefährdet Schmetterlinge - Entwicklungsstörungen bei Monarchfalter-Raupen beobachtet
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-2053-2004-12-10.html
Lieber bhellweg Du bist wirklich unglaublich faktenrestistent. Wahrscheinlich hast Du zuviel Genmais und Gensoja konsumiert. Dies ist ohne Kennzeichnung in Milch, Eier, Fleisch enthalten und Vegetarierer bist Du meines Wissens nicht.
Was du schreibst ist absoluter Schwachsinn.
Was du meinst müsste ein zufälliges überschreiten der Artenschranke sein und das ist durch Zufall NICHT möglich.
Auch durch ausgelösten Zufall mit Bestrahlung usw.
Schon immer haben Menschen versucht, die Natur zu beeinflussen.
Auch ein gewöhnlicher Züchter manipuliert, wenn er eine neue Rosensorte kreiert oder eine Katzenart züchtet, die besondere Haare hat. Häufig hilft ihm der Zufall bei seiner Arbeit - und immer die Zeit. Denn ein Züchter braucht viel Geduld, wenn er über Generationen hinweg Pflanzen so lange kreuzt, bis sie die gewünschten Eigenarten entwickelt haben.
Eines aber kann der Züchter nicht: Sich über die Artenschranken hinweg setzen. Er kann also seine Katze nicht mit einer Rose kreuzen. Denn Rosen und Katzen sind biologisch gesehen zwei völlig verschiedene Arten. Die Natur schob den Züchtern einen Riegel vor die Tür – bis die Genforschung anfing, diese Tür weit aufzustoßen. Artenschranken zu knacken, ist heute ein beliebtes Experimentierfeld der Gentechnik.
Heute tüfteln Forscher an Supertomaten, die auch nach sechs Wochen noch so frisch und knackig aussehen, als wären sie gestern geerntet worden.
Auf den nächsten Seiten erfährst du mehr über Risiken und Folgen von Gentechnik.
http://kids.greenpeace.de/taxonomy/term/40?type=knowledge
Die Risiken, wenn sich solche vernichtungsresistenten oder auch giftproduzierenden Lebewesen ungehemmt ausbreiten wurde und wird uns mit den multiresistenten Staphylokokken (MRSA) schon deutlich genug vor Augen geführt.
In dem von bhellweg geposteten Artikel von BASF steht sogar deutlich drin, dass die Auskreuzung der Resistenz und die Verbreitung der resistenten Art auf andere Felder zu den Risiken gehören.
Warum noch absichtlich weitere Lebensformen dieser Art züchten und ungehemmt in die Umwelt verbreiten?
Ich versteh's echt nicht. Die Folgen kann sich doch jeder Erstklässler denken?!?!
Wie kann man so verantwortungslos profitgeil sein.
Da werden DNA-Ketten aufgebrochen und (zufällig) anders zusammengesetzt und wenn diese neue Zusammensetztung dann zufällig mit dem neuen Gen in Mon 810 identisch ist dann hab ich das gleiche Ergebnis......Theoretisch ist das denkbar., wäre die gentechnik nicht verboten oder nicht patentierbar, könnte gezielt nachgeholfen werden. Niemand würde es merken....
Auch du nicht Richard-Burgenlander.
Übrigens @Topist: Bei so eine Zufallsmutation würde man auch Entwicklungsstörungen bei Monarchfalter-Raupen beobachten
Jetzt kommen wir zu den wirklichen Gefahren nämlich die unkontrollierte Verbreitung von heimlichen GVO`s
Dagegen ist die Verbreitung von geprüften offiziellen GVO recht harmlos
Mais ist eine Pflanze, ein Bakterium ein Bakterium also eine andere Art oder?
Wie kommt das Gen von diesem Bakterium in die Erbinformation des Mais?
Durch Überschreiten der Artenschranke und das ist Zufällig nicht möglich.
Monsanto GVO's werden von der FDA zugelassen und zu diesem Verfahren erfährst du mehr in dem Film "Monsanto mit Gift und Genen"
Aus dem Film wird ersichtlich, dass die Zulassungsverfahren eine Farce sind, den Amerika will die Nummer 1 in Sachen Biotechnologie bleiben.
Da gehen sie auch über Leichen
Aber das tun sie in anderen Bereichen auch.
Dann bestehen ja redliche Chancen, daß Du auch mal was dazu lernst.
"Bei so eine Zufallsmutation würde man auch Entwicklungsstörungen bei Monarchfalter-Raupen beobachten"
Selbst wenn die Zufallsmutation über die Artenschranke hinweg möglich wäre, wäre Chance / Risiko so gering, daß ich mir darüber keinen Kopf mache.
Die Schäden mit konkret menschen gemachten GVO sind aber da, folglich ist ja die Forderung, weitere Ausbringung zu stoppen, nur naheliegend.
@Maria_L :ich habe geschrieben ,das die heimlichen GVO´s die viel gefährlicheren sind, die werden nämlich nicht geprüft und werden sogar den Bio-Bauern untergejubelt.
Nun bist Du also auch unter die Verschwörungstheoretiker gegangen.
Wovon genau redest Du?
Beispiele, Nachweis?
Man braucht sich nicht an die Realität zu halten man kann sich seine Welt sebst zurechtstricken
Hier einige Beispiele von den Machenschaften der BIO's , wie sie gedenken die Weltherrschaft an sich zu reißen.
http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/bio-will-die-weltherrschaft-203203
Warum, hast du auf der Uni stricken gelern ?
Du schreibst, dass sich komplette Gene zufällig neu bilden können.
Das ist nicht der Fall und das habe ich dir bereits weiter oben geschrieben.
Mutationen kommen natürlicherweise vor, aber sie können nur ein vorhandenes Gen verändern, z.B. durch den Austausch einer Base, den Wegfall einer Base oder auch die Verdopplung einer Base etc.
Außerdem können ganze Chromosomenabschnitte abgetrennt werden oder auch ihre Position im Chromosom ändern oder verdoppelt werden. Die betroffenen Gene sind dadurch stark verändert und das kann auch erhebliche Auswirkungen auf die durch die veränderten Gene codierten Proteine haben. Die meisten dieser Veränderungen sind für den Organismus schädlich oder neutral. Nur selten entsteht eine brauchbare Verbesserung.
Ich glaube, das können sich die Firmen nicht leisten, denn wie bereits oben jemand sagte, kann eine Genveränderung, die durch Gentransfer entstanden ist, bemerkt werden. Es gäbe einen Skandal, wenn das ans Licht käme.
Weiterhin meine ich, dass im Bioanbau der Gifteinsatz ja verboten ist. Was also sollten dort herbizidresistente Pflanzen? Sie wären völlig nutzlos.
Außerdem wollen Firmen wie Monsanto & Co. ihr Saatgut (und ihr Gift) ja auch gern teuer verkaufen.
Nein, ich glaube nicht, dass man transgene Pflanzen als normal gezüchtete Pflanzen an ahnungslose Bauern verkauft.
Und damit ich nicht das letzte Wort habe, wäre es schön wenn bhellweg noch etwas Belangloses zum Abschluss dozieren würde.
das wird hier zu schwer für dich, wenn man die Zusammenhänge nicht mehr versteht sollte man aussteigen ich würde dich raten, die einfach mal fachlich zu informieren dann könnten wir auch hier weiterdiskutieren
es ist definitiv nicht so einfach wie die Bio-Jünger das hier darstellen. Planzen entwicken sich einfach nicht so wie vorgegeben
Das ist nicht nur falsch, sondern auch unfair.
Glaube ich nicht.
Die Werbeagentur will ich sehen, die sich bereitwillig so blamiert.
aber ich hatte ganz schön viel Geduld......
ich mag es überhaupt nicht das sich hier Leute moralisch als was besseres darstellen und weil sie keine Ahnung haben, arbeiten sie letztendlich doch nur für das was sie eigendlich nicht haben wollen
Die Wirklichkeit ist viel komplilzierter als gut und schlecht
Vielleicht hast du ihn nur missverstanden.
Und ich denke auch, dass man Dinge schon bewerten muss und sich entscheiden muss, was man tun will und was man nicht tun will.
Um nur ein einfaches Beispiel zu nennen:
Ich will, dass die Bauern faire Preise für ihre Produkte erhalten. Daher kaufe ich Fair Trade-Produkte. Ich glaube, sehr viele Menschen könnten das ebenfalls tun, aber entweder denken sie nicht nach, interessieren sich nicht dafür oder sie wollen diese Cents eben für sich behalten.
Die industrielle Landwirtschaft kann man heute eben nicht mehr einfach so toll finden. Sie erzeugt zu viele Schäden und Probleme.
Es muss verstanden werden, dass nur eine nachhaltige Landwirtschaft, die die Bodenfruchtbarkeit verbessert, Erosionsschutz betreibt, Ressourcen so weit wie mögich schont und auf Gifte verzichtet, mit anderen Worten, die mit der Natur und nicht gegen sie arbeitet, zukunftsfähig ist.
Wir können mit ökologischen Methoden genug Nahrung produzieren, wenn wir weniger Nahrungsmittel als Tierfutter verwenden und weniger wegwerfen.
Das Profitdenken führt nicht zu guten Lösungen, weder in der Landwirtschaft, noch in der übrigen Wirtschaft.
Daher noch mal mein Buchtipp: Gemeinwohlökonomie von Christian Felber.
http://www.agrar.basf.de/agroportal/de/media/migrated/de/produkte_neu_1/clearfield_1/faktenblatt/BASF_Clearfield_Faktenblatt_Ausfallraps_Stand_20-09-2012.pdf
Außerdem habe ich die Zeitung Ökotest abonniert. Die testen auch oft Bio- und Fairtrade-Ware.
Ich selbst kann es nicht nachprüfen.
Die paar Ausfallpflanzen, die im Bio-Saatgut vorkommen kann natürlich keiner nachprüfen, da hast Du schon Recht.
Allerdings stünden die überhauptnicht zur Debatte, würde es keine Bestrebungen geben überhaupt so komische Pflanzen zu züchten / gentechnisch herzustellen, die für den Einsatz von Unmassen von Herbiziden und Insektiziden gedacht sind. Und würde man sich das Ganze mal unter den Gesichtspunkten der bis dato schon vorhandenen multiresistenten Arten wie beispielsweise MRSA zu Gemüte führen, müsste doch jeder vernünftige Mensch darauf kommen, dass es reichlich gefährlich ist, solche Organismen unkontrolliert auf Feldern wachsen zu lassen, egal wie sie entstanden sind.
Biobauern kaufen meines Wissens auch recht selten Saatgut dazu, da sie das selbst von der letzten Ernte aufheben. Dieses Nachkaufen von Saatgut gibt es nur bei großindustrieller Landwirtschaft soweit ich weiss, aber ich bin kein Landwirt.
Ich beziehe meine Bedenken übrigens nicht nur auf Pflanzen. Ich finde auch diese ekligen schnellwachsenden Mutanten-Hühner, die nicht mal mehr laufen können vor lauter Brust total bedenklich, sowie auch diese unappetitlichen Muskel-Rinder, Belgian Blue heissen die glaube ich.
Da muss noch sehr viel getan werden, ich halte das für ziemlich gefährlich, wenn man bedenkt, dass die ja alle eine Mutation für unkontrolliertes Wachstum irgendwo auf ihrem Genom herumspringen haben, und diese Zellen schaufelt man sich dann en Masse rein, wie die Mäuse in der Studie den Mais....
Genau das was du in deinen letzten Absatz geschrieben hast meine ich damit. Es gibt kein Schwarz Weiss auch wenn wir hier in einen Alternativ Forum sind Aber vielleicht ist das für "Ökos" schwer zu verstehen...
Bedenke bitte bei dieser Wertung, daß auch Du ein Produkt eines ähnlichen Vorgangs bist. ;-)
Ich meinte das in Bezug auf die Fütterungsstudie mit dem Mais bedenklich, dass also durch den genetischen Hintergrund der Nahrung offensichtlich durchaus ein Einfluß auf den konsumierenden Organismus genommen werden kann.
Edit: @bhellweg
Deinen Bezug auf meinen letzten Absatz habe ich auch nicht verstanden, vielleicht bin ich heute schwer von Begriff.
Ich finde jegliche Art von Übervermehrung eigentlich natürlich nicht vorkommender genetischer Varianten, sei es ob sie durch gezielte jahrelange Überzüchtung oder Gentechnik entstanden sind, welche eine schädliche Wirkung auf das Ökosystem an sich haben könnten bedenklich.
Und ein "sinnvoller" Einsatz "unbedenklicher" gentechnisch produzierter Mutanten ist mir bisher in meinem Wissenschaftlerleben noch nicht untergekommen, tut mir leid Dich da enntäuschen zu müssen.
na da gibt es ja anscheinend dann zum glück doch ab und zu / immer mal wieder einen (wenn auch kleinen und/oder abstrakten) überlappenden konsens
zwischen uns, und ich denke da können auch viele andere zustimmen.
andererseits liest es sich ein bisschen wie schon wieder eine dieser falschen unterstellungen, nämlich in diesem fall, dass die befürwortenden des films etc. "schwarzweiß" denken würden(?)
ansonsten bitte ich allg. um nachsicht, dass ich selber nicht mehr die zeit aufbringe die debatte stärker mitzuverfolgen (aktiv oder auch nur passiv/lesend), aber ich hoffe, es sind noch etliche geduldige, kluge und konstruktive dialogpartner dabei
Eine zufällige Kreuzung vom genmanipulierten MON 810 mit einer Biosorte kann zu einer unerwünschten und unkontrollierten Mutation führen, dabei wird die Artenschranke nicht überschritten.
Ein Biobauer der so gekreuztes Saatgut unwissentlich im nächsten Jahr aussät erlebt aufgrund dieser Zufallsmutation lustige Dinge auf seinem Acker.
Daher wäre es das Beste wenn nur noch geprüftes genmanipuliertes Saatgut zur Aussaat gelangt um diesen unerwünschten Mutationen entgegen zu wirken. Alle Bio oder sonstigen Sorten müssten dafür für die Aussaat verboten werden. Genmanipuliertes Saatgut wird jedes Jahr von der Erzeugerfirma (zB Monsanto) ausgegeben und die Bauern dürfen Saatgut nicht zurück behalten damit keine unerwünschten Kreuzungen passieren können.
Zusatzüberlegungen von mir
Dadurch würde auch die Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln wegfallen, die ohnehin nur Kosten verursacht.
Da man es nur noch mit einer Maissorte weltweit zu tun hat kann man die gesamte Forschung in diese eine Pflanze investieren und die entsprechenden -zide gezielt dazu entwickeln.
Und da gäbe es sicher noch mehr Vorteile.
Ich habe soeben alle meine selbstgezogenen Biosamen einschließlich der Käferbohnen verbrannt und bei Monsanto angerufen, damit sie mir für die nächste Aussaat die entsprechenden genmanipulierten Samen schicken. Mit Roundup und allen erforderlichen Spritzmitteln habe ich mich schon eingedeckt und meinen Kompost habe ich im Wald vergraben damit er auf meinem Acker keinen Schaden mehr anrichten kann. Ja und eine ordentliche Portion uranhaltigen Phosphatdünger habe ich auch schon bestellt.
Alle Hecken und Streucher habe ich gerodet damit sich keine Vögel mehr ansiedeln können und meine Bienen hab ich aus dem Stock geschmissen. Die frisch angelegte Streuobstwiese habe ich ebenfalls gerodet und den Acker 60 cm umpflügen lassen damit das letzte Bodenlebewesen reiß aus nimmt damit der Acker im Frühjahr für eine hygienisch saubere Bearbeitung mit Kunstdünger, Pestiziden und Herbiziden bereitsteht und damit auch keinerlei zufällige Mutation mehr geschehen kann.
radiaktivleuchtende Grüße aus dem Atomkraftwerk (bin umgezogen:-))
Habe mich köstlich amüsiert.
LG
Leider ist der Inhalt des Textes gar nicht so lustig, denn er stell bloß die Übersetzung oder Handlungsanweisung von meinem Text darüber dar.
Alle Argumente pro Gentechnik kann man auf diese simple Aussage reduzieren. Ich kann es nicht fassen, dass es Menschen gibt die glauben logisch und rational zu Argumentieren und bemerken nicht welche Grundidee sie mit ihrer Argumentation verfolgen.
Spätestens jetzt wird es müßig mit Gentechnikbefürwortern einen sachlichen Austausch von Argumenten zu führen, da die zugrundliegende Idee, einfach ausgedrückt, Profit und Macht heißt. Gruselig finde ich, dass es Menschen gibt, die diese Idee befördern ohne vielleicht selbst Profit daraus zu schlagen.
Da haben die Werbestrategen ganze Arbeit geleistet.
Eines habe ich jedoch wieder gelernt, ein Universitätsstudium heißt nicht zwangsläufig das der Absolvent auch denken gelernt hat.
Dass es nur um Profit und Macht geht war ja klar, auch wenn hier öfter mal das Stichwort Welternährung eingeworfen wird ;-) Also mir war es klar.
Und bezüglich der Ideenbeförderung ohne Profit: Ich denke schon, dass bhellweg (als Beispiel eines Beförderers) in dieser Branche sein Geld verdient. Ob nun als Landwirt oder als Biowissenschaftler in einer der GVpflanzenindustrie nahestehenden Industriesparte.
Vieleicht ist der Arme jetzt entlassen worden weil er sich so doof angestellt hat und seine Tarnung aufgeflogen ist.
Auf jeden Fall war er der Troll, der es am längsten hier ausgehalten hat.
Hey...bitte...das ist meeeiiiinnn Traum. Klar? ;-)
Wie kannst Du nur so unverhohlen den Finger auf unsere Wunden legen ;-)
So wird die Welt überschaubar und die Wirtschaft boomt.
http://youtu.be/Uzs5CEpZb2M
http://youtu.be/81r5wKXxw4w
http://youtu.be/n4-GQj-Hh3Q
http://youtu.be/DOY9GSD-BDo
http://youtu.be/YLXUGFFIlXg
http://youtu.be/Zipfbv02_a8
http://youtu.be/1lDURdQf_ew
http://youtu.be/ChEodMssFRs
Zum Thema außerdem gut zu wissen:
http://youtu.be/YEEnXva4bjM
http://www.youtube.com/watch?v=em7Ao3M-TmQ
http://www.youtube.com/watch?v=uem2ceZMxYk&feature=player_embedded
Finde ich sehr empfehlenswert.
LG
http://www.care2.com/causes/can-this-farmer-finally-defeat-monsanto.html
LG
'habs aber selber nicht gesehen, kann daher auch nichts näheres berichten.
infos evtl. über www.3sat.de
p.s. ... stimmt auf arte lief einer, bei dem tom tykwer regie geführt hat, bestimmt auch sehenswert.
ich selber hab mit einem guten freund, nämlich den bernersennenhund meiner eltern, der selber in vieler hinsicht recht 'bärig' ist (bei ihm merkt man auch die biol.recht enge verwandtschaft von hunden und bären (außer z.b. dass er weder einzelgänger ist, noch gern viele beeren isst), im bayer. fernsehen eine folge von der Bulle von Tölz mit Ottfried Fischer gesehen, wo es heute quasi um einen bären ging, aber auch wie immer um vieles mehr, versteckte oder offene kritische anspielungen auf verschiedene gesellschaftliche 'zustände', daneben und damit vermischt auch mit eher privaten, teils sogar existenziellen fragen des lebens, und das wiederum mit einer immer wieder und am ende hindurchschimmernden eher heiter-witzigen grund-farbe (und das mit den ernsten themen gelungen zu verbinden ist dabei vielleicht die größte leistung von drehbuch, regie und darstellenden, weil das eigtl. besonders schwer ist, denke ich) naja, manchmal schau ich mir einen dieser O.-Fischer-krimis ganz gern als entspannende abwechslung an, wenn ich die gelegenheit dazu habe.
mit obigen irrtum jedenfalls wollte ich aber niemanden "einen bären aufbinden"! ;`)
Wie ernst zu nehmen diese Person (wer immer sie sein mag) in dieser Debatte hier ist:
1.
Mindestens 2 x hat er im Brustton der Überzeugung behauptet,
Frau Vandana Shiva sei keine Wissenschaftlerin.
Anscheinend ist per definitionem für bhellweg nur WissenschaftlerIn,
die/den er kennt und/oder seine Meinung vertritt.
Oder zählen für ihn keine Universitätsabschlüsse, sogar Promotionen in Naturwissenschaften,
wenn indische Frauen sie haben?
2.
Zu seinem Link bzgl. einer "repräsentativen Studie der Uni Göttingen":
Da wird berichtet von einer Studie die v.a. eine Meinungsumfrage ist,
aber nicht eine Studie, die v.a.
darüberhinausgehende biol./agraraökol. Sachverhalte untersucht.
Seit wann werden aber naturwissenschaftliche Fragen dieser Art
durch M e i n u n g s umfragen geklärt?
Die Studie mag demoskopisch etc interessant sein, für unsere Fragestellung hier aber irrelevant
Ich könnte die Liste fortführen, aber das wäre schade um die Zeit.
Mehr muss eine/r zu solchen "Argumenten" wohl nicht mehr sagen.
bhellweg ist hier allerdings leider recht typisch für viele Leute,
die Bildung allzuoft mit Einbildung verwechseln,
darunter übrigens auch etliche Leute
die akademische Titeln ähnlich von sich selbst überzeugt vor sich hertragen,
wie bhellweg seine Möchtegernargumente (siehe oben)
"(...) Sinkende Grundwasserspiegel haben weltweite Folgen (...) Das Schwinden des größten Süßwasserreservoirs der Erde gefährde die künftige Produktion von Lebensmitteln und lasse den Meeresspiegel steigen. (...)"
Mehr dazu hier:
www.gmx.net/themen/wissen/klima/329xfjg-forscher-sinkende-grundwasserspiegel-weltweite-folgen#.A1000146
und weil es oben auch um Hunger und damit verbunden auch um Armut, sowie damit verbunden auch um den Klimawandel ging, als einen auch armuts-verschärfenden Faktor (der unter anderem auch forciert wird durch Faktoren, die mit Formen der Landwirtschaft und ihrer Produkte direkt zusammenhängen (Stichworte: drdöl-fokussierte Landwirtschaft (Kritierin z.B: Vandana Shiva)
pass auch exzellent dieser neue Bericht in der SZ zu einem neuen Bericht der Weltbank (ja auch die Weltbank hat ihre Erkenntnislichtblicke, viell.. mehr als noch vor 20 oder 40 Jahren, das sei mal dahingestellt) jedenfalls lesenwert dazu auch folgender Artikel "(...) Die Weltbank warnt in einem neuen Bericht eindringlich vor den Folgen eines ungebremsten Klimawandels (...)"
www.sueddeutsche.de/wissen/soziale-risiken-weltbank-warnt-vor-ungebremster-erderwaermung-1.1526837 .
Tabakanbau
wie er teilweise etwa zurzeit in Bangladesch forciert wird, wobei Menschen quasi vertrieben werden
und statt Nahrung für die Menschen vor Ort
Tabak (v.a. für den Export) angebaut wird
Dazu demnächst eine Info-Veranstaltung in Berlin:
-- Referentin: Farida Akhter, Geschäftsführerin der Organisation UBINIG
-- Ort: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin (Tram M4 Am Friedrichshain)
-- Sprachen: deutsch, englisch (Simultanübersetzung)
-- Veranstalter: Unfairtobacco.org und FIAN Berlin
http://fianberlin.wordpress.com/termine/
n.b.: In Südostafrikas Trockenwäldern werden übrigens seit Jahren Menschen von Tabakmultis dazu überredet die Wälder zu roden und das Holz für Tabaktrocknung zu verwenden.
Zugleich versuchen die Tabakmultis in Afrika per millionenschwerer Werbekampagnen in afrikanischen Medien viele Millionen Menschen zu neuen Nikotinabhängigen zu machen (um daraus dann Profit zu schlagen); ähnliches anscheinend nun auch in Teilen Asiens
Ein sehr interessantes Thema, würde ich mir sofort anhören, aber leider muss ich arbeiten.
Dass übrigens "bio" .a.l.l.e.i.n. auch nicht perfekt ist, hat zwar hier niemand gesagt, wird aber unter anderem auch an folgendem leider sehr deutlich:
Eine Studie an der Harvard University unter Leitung von Frau Dr. Ganmaa Davaasambuu fand
über Milch und Milchprodukte aus heute üblichen, 'industriellen' Molkereien heraus,
dass sie hochgradig krebsfördernd sein können. (und das offenbar unabhängig davon, ob sie nach Bio-Kriterien gehalten wurden (weil das Melk- und/oder Verarbeitungsverfahren verantwortlich zu sein scheint, nicht z.B. die Fütterung der Tiere etc)
Dazu direkt im Harvard Magazine:
http://harvardmagazine.com/2007/05/modern-milk.html
und auf einer deutschen medizinischen Seite:
"(...) Das krebserregende Potential von natürlichen Östrogenen sei bis zu 100.000-mal höher als beispielsweise jenes von hormonähnlichen Substanzen in Pestiziden.
Das gesundheitliche Risiko von pasteurisierter Milch führten die Wissenschaftler auf den fabrikartigen Melkprozess in der Massentierhaltung namens "concentrated animal feeding operations" (CAFO) zurück. Milch der auf diese Weise gemolkenen Kühe enthalte zu viel Estronsulfat. Diese Östrogenverbindung steht unter Verdacht, Hoden-, Prostata- und Brustkrebs erzeugen zu können. (...)"
www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krebs-ia.html#ixzz2GTuBwGEC
vgl. auch hier
www.utopia.de/gruppen/vegetarier-141/diskussion/milch-etc-foerdern-krebs-203799
Bisland hat man das Kasein im Verdacht gehabt, da es ein hohes Potential hat, Krebs zu erregen. Wahrscheinlich wirken beide Faktoren.
Wie gut, dass ich vegan lebe. Allerdings entstehen die Krebse ja nicht plötzlich, sondern entwickeln sich über Jahre, daher kann ich sehr wohl auch betroffen werden.
Meine jüngere Schwester, die sich omnivor ernährt und sicher ziemlich viel Milch konsumiert, hat Brustkrebs.
LG
bei Arte, 15:55-16:05 wieder einmal (und zurecht)
die indische Wissenschaftlerin (Dr. der Physik), Menschen-(va.Frauen-)Rechts-Aktivistin, Kapitalismus-Kritikerin und Öko-Aktivistin (zu Fragen wie Wasser, trad. Saatgut, ökol.Landbau etc.)
VANDANA SHIVA
Weitere Links und Infos dazu, sowie allg. über sie in diesem Blog (zur genannten Sendung insbesondere auch den zurzeit letzten Kommentar dort)
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/vandana-shiva-leben-ohne-erdol-und
----- [Nachtrag ca 14:10 h] Gerade gelesen:
Einige Beiträge der "Was-Tun?"-Reihe auch bei Youtube zu finden:
http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/heute-bei-arte-ab-ca-17-55-vandana-194867#comment-286531 (bzw den Kommentar dort vorher/darüber)
http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/167608/index.html
Dort rechts auf der Seite auch ein Block mit verschiedenen Links
zu Beiträgen ähnlicher Themen rund um Bio-Lebensmittel etc.
z.B. zu verschiedenen Bio-Siegeln in der EU und in Deutschland:
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/glossar/biosiegel.html
wer 3sat nicht empfangen kann, ggf. online versuchen über www.zatoo.com ,
und 3sat hat auch eine Mediathek wo versch.Sendungen auch nachträglich
zu sehen sind: http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1
Zu hohe Dosierung eines Düngemittels ließ in China letztes Jahr Millionen Kürbisse 'explodieren'
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/china-explodierende-melonen-entsetzen-landwirte-a-763114.html - auch ein Beispiel für Ertrags.m.i.n.d.e.r.u.n.g. durch industriellen Landbau,