- Diesen Beitrag möchte ich übrigens den Mädchen und Jungen, Frauen und Männern widmen, die neulich dem Massaker in Norwegen zum Opfer gefallen sind, sowie Allen, die ihnen nahe standen/stehen.
Über Möglichkeiten, wie die Welt vielleicht zu verändern, und zwar möglichst eher zu verbessern, als zu verschlechtern wäre, wurden bekanntlich schon meterweise Flugblätter, Essays und ganze Bücher geschrieben,
um nur einige aus dem Bereich "gesellschaftlich/politischer" Dimension zu nennen: Schon zu frühen Zeiten wie etwa von den True Levellers, später beispielsweise Marie Olympe de Gouges zu nennen, dann die sog. "Frühsozialisten" (Robert Owen etc), später Marx & Engels, J. S. Mill, A. Bebel etc, sowie Franz Oppenheimer - nicht der berühmte Physiker, sondern ein Berliner Arzt um 1900, der sich für die Genossenschaftsidee einsetzte, u.v.a. nicht zu vergessen auch Menschen wie Mahatma Gandhi, bis hin zu neueren z.B. im Umfeld des Links-Keynesianismus, auch der New Left in den 1960ern (Erich Fromm etc), später dann John Rawls, Amitai Etzioni, Amartya Sen u.v.a. - die letztgenannten meist mit mehr oder weniger "sozialdemokratischem" Ansatz (mehr Demokratie, darauf basiserend dann mehr Einfluss von Staat und Kommunen auf die Wirtschaft ...), nicht zu vergessen auch die individuellen Kauf- und Geldanlage-Entscheidungen einer - bewussteren - Kund_innenschaft
Für alle irgendwie demokratischen und nicht autokratischen Konzepte ist ein schärferes/tieferes Bewusstsein der Mehrheit wichtig (wobei es genau genommen eine quasi spiralförmige Wechselwirkung ist, denn staatliche Einflüsse über bessere Bildungschancengleichheit fördert das Bewusstsein der Mehrheit und dieses wiederum verbessert Bildungspolitik u.s.w.)
A l s o : Ich halte einen .m.e.h.r.dimensionalen Ansatz für notwendig . (z.B. würde es recht wenig bringen, wenn morgen z.B. nur alle Produktionsmittel verstaatlicht würden)
Mit einem "mehrdimensionalen" Ansatz meine ich ungefähr folgendes:
- Politische Rahmenbedingungen verändern (z.B. wie vormals das Verbot von bleihaltigem Benzin, nur mal aus dem 'Umweltbereich' 1 Beispiel von sehr vielen), auch die "politische Kultur" selbst wäre zu verbessern; z.B. mehr Bürger_innen-Nähe, mehr Offenheit, weniger gegenseitige Ressentiments u.v.a.)
- privates persönliches Kaufverhalten etc (sei es 'fair' & ökologisch hergestellte Nahrung, Kleidung etc, oder der Kauf einer Solaranlage, der Bezug von Ökostrom, oder eine ethisch verantwortliche Geldanlage, u.s.w.)
- öffentliche Diskurse in den Medien (und diese weniger im Stil sogenannter 'Boulevard'Medien)
und andere ... (z.B. auch Dialog-Kultur im privaten Bereich, Berufsleben etc)
- wobei z.B. der Einsatz bei Non-Profit NGOs (Amnesty International oder Friends of the Earth, Greenpeace, Nabu u.v.a.) zugleich zur ersten und zur dritten Sache auch beiträgt und auch das mittlere beeinflusst. (überhaupt gibt es immer Wechselwirkungen)
Zudem grundsätzlich mehr kooperative statt kompetitive Elemente überhaupt in der Gesellschaft (schon im Kindergarten fängt das übrigens an und muss auch dort schon anfangen; erst bei Managerkursen für Ethik wäre es zu spät).
"Kooperativ" meine ich nicht zuletzt auch so, dass damit Empathie einhergeht (Sich-Hineindenken-und-fühlen in Andere; und mit "Andere" sind nicht nur Menschen, sondern auch andere Wesen gemeint, die etwas wie Bewusstseins- bzw- Gefühle, Wünsche etc haben !)
[Einfügung 04.01.2013] Anthropologische Grundsatzüberlegungen (etwa zur Frage ob nicht, wie manche Leute denken, nicht sowieso die Menschen "zu schlecht" seien, als dass solche Bemühungen nicht ohnehin recht sinnlos seien) dazu vgl. z.B. folgenden Beitrag http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/homo-homini-lupus-der-mensch-ist-dem-menschen-ein
[spätere Einfügung]:
Einige konkrete Vorschläge meinerseits, in Bezug auf mehrere der genannten Dimensionen:
Ein pol./ökonomisches Konzept von mir befindet sich unter anderem hier:
Green New Deal + nachhaltige Bewältigung der Staatsschulden-u.Finanzkrise
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum
Für den je ganz persönl. private Konsumverhalten habe ich hier sehr konkrete Links und andere Infos
bzgl. Öko- und fairtrade- Bekleidung, Genussmittel, Reisen, Kostmetik und andere Bereiche zusammengestellt:
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/infos-und-links-zu-fairtrade-siegeln
Betreffs klimafreundlicher Architektur, Gebäudesanierung etc. gibt es hier von mir einen Beitrag:
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/schone-einfache-klimaneutrale
Für eine ökologische Verkehrs-Revolution gibt es unter anderem hier schon realisierte Einzelbeispiele, sowie auch längerfristige noch nicht realisierte Ideen:
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/traffic-energy-revolution
Und nicht zuletzt sehr grundsätzlich zum Thema GLÜCK :
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/die-pflanze-des-gluecks
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Nachtrag zu den Kommentaren:
Der eine oder andere User, zum Glück die Ausnahme, nicht die Regel, hat (v.a. speziell mir gegenüber) aus mir eigtl. unbekannten Gründen offenbar leider auch zu diesem Blog hier manchmal plötzlich ein großes Polemikbedürfnis. Am besten ist vermutlich, Ihr ignoriert solche Passagen einfach.


Kommentare (252)
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wie ein Versuch, die Welt zumindest an einem bestimmten Ort für einige Menschen besser zu machen, bis heute recht gut gelungen ist, fällt mir spontan dieser ein:
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/vielfalt-und-gleiches-mass-an-freiheit-aller-was-die-welt
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Noch ein Nachtrag, und zwar zur Widmung:
Weil ich öfter gefragt werde, wie die Widmung im Zusammenhang mit dem Thema gemeint sei:
Die Widmung war relativ spontan. Mich verbindet mit Norwegen manches sehr persönliche. Zudem waren das Jugendliche, die eben durch ihr pol. Engagement in der norwegischen Sozialdemokratie die Welt verbessern wollen / wollten, und umgekehrt der Attentäter auf seine (schlechte Weise) die Welt auch 'verbessern' (was er darunter halt versteht) Und angesichts solcher Verbrechen finde ich dann auch ganz grundsätzlich immer die Frage offen, wie die Menschheit solche Dinge - und vieles andere Schlechte - weitgehend überwinden kann - auch ökologisch. Ich hoffe, die Motivation für die Widmung ist dadurch nun etwas klarer.
.
Zum heute ebenfalls wenig bekannten erwähnten Franz Oppenheimer vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Oppenheimer
Zum ebenfalls erwähnten, aber auch eher unbekannten Amitai Etzioni ist ebenfalls bei Wikipedia ein recht guter Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Amitai_Etzioni
Über den indischen Nobelpreisträger Amartya Sen, den ich ebenfalls erwähnt hatte, vgl hier einige seiner Bücher in deutschen Übersetzungen: http://www.buecher.de/go/search_search/quick_search/q/cXVlcnk9QW1hcnR5YStTZW4mcmVzdWx0cz0xMCZjb250ZW50VG9TZWFyY2g9cHJvZHVjdHM=/receiver_object/shop_search_quicksearch/
Die Liste der spontan von mir erwähnten Namen ist natürlich extrem unvollständig ;`)
Nur einige wenige von den vielen, die auch nennenswert wären:
Wangari Maathai
Hermann Scheer
Jonathan Safran Foer
u.v.a.
ganz zu schweigen davon, dass Bücher zu schreiben natürlich nur eines von sehr vielen "Aktionsformen" ist - auch hier gilt die Mehrdimensionalität ;`))
Hierzu hat neuerdings Jeremy Rifkin ein mittlerweile recht bekannt gewordenes Buch geschrieben, das ich allerdings leider immer noch nicht zu lesen genügend Zeit hatte. Soweit ich davon gehört habe, würde ich viele seiner Ansichten teilen, aber zunächst eher zurückhaltend darin, wie er darin anscheinend die Menschheitsgeschichte mit den Gesetzen der Thermodynamik zu verknüpfen versucht. Das wäre noch näher zu untersuchen. Im Moment kann ich speziell zu diesem Punkt aber noch nicht viel sagen, weil ich, wie gesagt, das Buch leider noch nicht gelesen habe.
meine ich nicht zuletzt, sogar ganz .z.e.n.t.r.a.l. auch
den Bereich der Bildung und ' Erziehung ' von Jugendlichen und Kindern (schon Babies)
Erwähnt hab ich ihn v.a wegen seines Engagements für Meinungsfreiheit (ausdrücklich auch für ganz irrtümliche Meinungen) und für mehr Gleichberechtigung auch der Frauen (was damals noch eine Außenseiterposition war).
Dazu u.a. http://businessculture.wordpress.com/2010/10/23/neoliberalismus-heilslehre-unter-dem-deckmantel-der-wissenschaft/
Zu erwähnen ist freilich auch, dass diese Meinung zum Wahrecht (Standes/Klassen-Wahlrecht statt z.B. "one person, one vote) damals die "Normal"position im Bürgertum war - mit dem Unterschied, dass er auch Frauen ein Wahlrecht zugestand (was damals noch gar nicht normal war).
Dass ich ihn nicht .d.e.s.h.a.l.b. (einmal geäußerte altmodische Ansicht zum Wahlrecht) erwähnt habe, sondern viel eher z.B. wegen seiner wegweisenden und seiner Zeit quasi "voraus"seienden Überzeugungen zu Frauen-Gleichberechtigung, dürfte (aber ebenfalls) klar sein. Auch zu manch anderen Fragen der Kolonialpolitik hatte er durchaus fragwürdige Meinungen (mit denen er ebenfalls ein "Kind seiner Zeit" war - so ähnlich wie z.B. ein Marx mit seinem massiven antijudaistischen Vorurteilen in seiner Frühschrift "Zur Judenfrage")
Übrigens dachte Mill das offenbar genau deshalb, weil er ein Mindestmaß an Bildung für eine mündige politische Entscheidungsfähigkeit vorausgesetzt hat, und die war damals innerhalb des Bürgertums zumindest relativ noch mehr gegeben als bei der Bevölkerungsmehrheit.
Das hat ja im Prinzip sehr richtig z.B. auch August Bebel erkannt (den ich ebenfalls erwähnt habe), und daraus den Schluss gezogen, dass deshalb die allg. Bildung zu verbessern sei (was eigtl aber auch Mill gefordert hat, wenn auch mit etwas zu engem bürgerlichen Blick) - Langfristig hätte da vermutlich auch J S Mill zugestimmt, da es dem Kern seiner links-liberalen Überzeugungen nahe liegt)
Dass J. S. Mill ein "Erfinder des Homo Oekonomicus" sei, dürfte eine Verwechslung mit Jeremy Bentham sein, aber sogar bei ihm wäre große Vorsicht geboten, seinen grundsätzlichen philosophischen Ansatz nicht misszuverstehen (dies obwohl sogar viele selbsternannte "Liberale" die oft eigtl nur "Wirtschaftsliberale" heißen müssten, sich selbst auf ihn berufen. Es davon mal ganz abgesehen gibt übrigens viele Gründe, auch etwa Marx & Engels zum pol. (nicht wirtschaftl.) Liberalismus zu rechnen ;`) näml für die freie Entfaltung aller Individuen u sein (was ersmal gar nicht "egoistische ... Enftaltung ..." bedeutet), mithin Meinungsfreiheit und eben .a.l.l.e.r, und nicht nur weniger .p.r.i.v.i.l.e.g.i.e.r.t.e.r. (Individuen)
Und nicht nur in der Gender-Frage, auch sozusagen in der Speziesismus-Frage waren Mill und v.a. schon sein 'Vorläufer' der bereits erwähnte Bentham ihrer Zeit sozusagen voraus, weil sie ihre ethischen Erwägungen nicht nur auf die menschliche Spezies beschränkt haben, sondern alle glücksfähigen Wesen als prinzipiell bei ethischen Überlegungen gleich zu gewichten fand z.B. Bentham bei (s)einer Glücks-Maximierungs-Ethik .
Und um nochmal auf die Homo-Oekonomicus-Erfinder-These zu kommen: Bentham hat, pointiert ausgedrückt, nicht eine Kapitalgewinn-Maximierung- sondern eine .G.l.ü.c.k.s.-Maximierung angestrebt, und diese auch gar nicht individuell egoistisch, sondern mit teils sogar extrem altruistischen Konsequenzen (die er aber selbst nicht unbedingt erkannt hatte), und da doch ein 'losgelassener' Wirtschaftsliberalismus zu sowohl in der Summe, als auch im Durchschnitt zu viel Unglück führt, ist gerade Benthams Philosophie damit sehr schlecht vereinbar ;`)
würde ich (daher) eher anders ansetzen
und zwar ungefähr wie
Julian Nida-Rümelin in :
Kritik des Konsequentialismus ...
"... so ähnlich wie z.B. ein Marx mit seinem massiven antijudaistischen Vorurteilen in seiner Frühschrift "Zur Judenfrage"
"Massive Vorurteile gegenüber Juden" ist eine ungrechtfertigte Verkürzung. Zunächst muss festgehalten werden, dass Marx gegen Bruno Bauers Schrift "Judenfrage" das Recht der Juden auf Religionsfreiheit und volle politische Emanzipation verteidigt, er entwickelt dann den Unterschied zwischen politischer und sozialer Emanzipation. Kapitalismus bedeutet u.a. dass sich die politische Emanzipation von der sozialen Emanzipation emanzipiert indem etwa neben der Produktion von Gütern und Diensten auch die Produktion religiöser Glückseligkeit zur Privatsache wird. Der Ansicht Bauers, dass der politischen Emananzipation (in dem Fall der Juden) die soziale Emanzipation (in Bauers Sicht vor allem von der Religion) vorausgehen muss, widerspricht Marx. Die soziale Emanzipation würde, so die daran anschließende These, eine von der Gesellschaft abgesonderte Staatsgewalt überflüssig machen und auch alle religiösen Vorstellungen aufheben. Wenn die Menschen sich vom Kapitalismus emanzipieren würden, würden sie sich zugleich von Staat und Religion emanzipieren.
Marx kühner (und im Prinzip auch spannende) Versuch, die Religion (neben die jüdische allerdings auch die chrstliche) als direkten ideologischen Ausdruck der sozialen Verhältnisse darzustellen ging allerdings einigermaßen daneben - unter anderem daran zu messen, dass Marx erklärte, dass kurz gesagt die kapitalistische Geldgier die materielle Grundlage und damit das eigentliche Wesen der jüdischen Religion sei (und würde man die kapitalistische Geldgier überwinden, würde auch die Religion verschwinden, deren materialle Grundlage der Kapitalismus sei). Womit er in der Tat - objektiv - antijüdische Klisches reproduziert. Ja das muss wohl als Geburtsstunde des "Vulgärmarxismus" gesehen werden ;-). Trotz aller Verdienste der ansonsten sehr lesenswerten Schrift.
Dass die KPD dann daraus auch noch Sachen (in verfälschender Weise) klaubte um sich gegenüber den Nazis als die traditionsreicheren Judenfeinde darzustellen, ist natürlich hirnrissig und zeigt, dass neben der SPD auch die KPD bereits der 1920er Jahre eine Menge Sch... gebaut hatte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zur_Judenfrage
Interessant in dem Zusammenhang sicher Enges Statement gegen den Antisemitismus.
http://www.trend.infopartisan.net/trd7800/t327800.htm
Gruß vom Topisten
PS. Noch ein Hinweis für die Anarchisten unter den Utopisten. Kein geringerer als Bakunin hatte gegen "den Juden Marx" gehetzt
Lebenslänglich Gefängnis fürs Fleischessen?
n.b. Was weiter oben angesprochene Schrift "Zur Judenfrage" von Marx angeht:
@n ALLE: Zu dieser "Jugendsünde" von Marx vgl. auch meine kritisch-konstruktive Kurz-Interpretation hier: http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/karl-marx-zur-judenfrage-kritisch-konstruktiv-195947
.
Wenn alle Tiere (ich muß annehmen, sie seien glücksfähig) den Menschen gleichgestellt wären, hätte man ein Problem, das zu rechtfertigen.
Da dies aber bei der Jugend nicht ohne Lernerfahrung geht, plädiere ich definitiv, die von Dir o.g. Punk der kooperativen Element intensiv in den Lernprozess ( Kika-Studium) mit einzubringen. Herausragend darin müssen die Elemente Sozialverhalten, Ethisches Handeln sein.
Da aber gerade auch die "Erwachsenen" meist nicht mehr gewillt sind, neue Erfahrungen, Erkenntnisse aufzunehmen, muss dies durch viel Öffentlichkeitsarbeit, d.h. durch Anstoss von aussen erfolgen. Dabei spielen sicherlich die Medien eine herausragende rolle, aber intensiver geht das immer im Kleinen, also unter Freunden, Familie, Vereinen.
Dort ist es allerdings wichtig Vorbilder zu haben. Die müssen nicht perfekt sein, menschlich bleiben der Akzeptanz wegen.
z.B: Bei sich anfangen, ja; wobei ich auch sagen würde, weil ja niemand je perfekt ist, auch Kritik an anderen oder an Strukturen üben, auch wenn man selbst nicht perfekt ist . Das halte ich schon für legitim (v.a. wenn es nicht mit dem Anspruch passiert, dass man selber schon perfekt sei)
Es ist weiterhin Aufklärung bitter nötig, aber ohne die Fähigkeit zur Empathie regiert allein die Gier (nach Geld, nach Anerkennung und Ruhm, nach Tierleidprodukten aller Art) die Menschen.
Ja, die Empathie ist sehr zentral
(und dass sie von mir am Ende erst erwähnt wird, soll natürlich nicht heißen, dass sie unwichtig wäre, eher im Gegenteil das Wichtigste als Pointe zum Schluss
;`)
Vgl. dazu einige Gedanken hier http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/die-pflanze-des-gluecks
.
Heute steht das Individuum mit seinen vermeindlichen Bedürfnissen an erster Stelle in der industrialisierten Welt.
Das MEHR und BESSER bestimmt die Wünsche.
Mein Weg ist das Miteinander zu fördern - jeder einzelne kann mit Kleinigkeiten etwas in Bewegung setzen.
Unter www.OasederMenschlichkeit.de steht ein Lied, dass allen Menschen gehört.
Das Lied wird in allen Sprachen der Welt übersetzt und gesungen.
Ein kleiner Beitrag. Jeder Mensch der das Lied in unterschiedlichen Sprachen mit anderen zusammen singt und veröffentlicht, ist aktiv in der Förderung vom WIR. Mit Spaß und ohne großen Aufwand.
Wer WIR ein kleines Stückchen mehr lebt, verändert die Welt in eine etwas lebenswertere.
Alle anderen Überlegungen sind richtig und wichtig.
WIR fördert das gemeinschaftliche Finden von Lösungen auf und für die ganze Welt.
Im WIR ist jeder einzelne auch bereit die eigenen Ansätze, Wünsche und Ziele zu hinterfragen und mit denen von Freunden abzugleichen und persönliche Entscheidungen für Veränderungen zu treffen.
* [ "Gutes Leben" z.B. in der Bedeutung wie es die Philosophin Martha Nussbaum mal skizziert hat, als Leben, in dem menschliche Grundfähigkeiten entfaltet werden können, (Vgl zwei ihrer Essays in dem Band: Gerechtigkeit oder Das gute Leben ... erschienen als Taschenbuch bei Suhrkamp, dort z.B. die Seiten 200 ff ) ]
.
Und die Entscheidung des Einzelnen bleibt bei jedem Schritt seine eigene Entscheidung.
Wenn echtes WIR entsteht, dann werden in die Entscheidungen die Anregungen und Wünsche der anderen mitbedacht.
Echtes WIR schließt keinen aus (weder Mensch noch sonst ein Lebewesen).
Der gesunde Menschenverstand wird alle Entwicklungen aber mit wachem Gefühl begleiten.
Denn WIR kann immer gößer werden, auch wenn es noch viele Menschen gibt, die WIR noch nicht kennen oder wollen.
Trotzdem find ich es durchaus wichtig, das ausdrücklich zu klären, weil ja sehr oft schon in der Vergangenheit und noch in der Gegenwart und sicher auch noch in der Zukunft viele "Wir"-Denkweisen (Kollektivdenkweisen) in deinem Sinn zwar "unecht" sind, aber für viele Menschen gar nicht so gleich als "unecht" erkannt werden.
Sogar die bisherige .M.e.h.r.h.e.i.t. von Clans, Cliquen u.s.w bis hin zu nationalistischen und anderen "Kollektiven" sind in diesem Sinn (bisher) "unecht".
Daher finde ich diese Erläuterung sehr wichtig
Interessanter Gedanke! Dafür einen dicken Lesenswertpunkt!
(Schlecht ist mir eh genug)
und dazu fällt mir auch gleich ein Klassiker ein
Hans Jonas : Das Prinzip Verantwortung
vielleicht auch ein gemeinsames E-Mobil wie Twike Active ( www.twike.de ) und andere Möglichkeiten
Ich selbst habe 2007 im Süden Hamburgs eine solche Genossenschaft gegründet.
Seit dem Start mit gerade mal 5 Bürgern hat sich viel getan. Heute sind wir fast 140 Mitglieder mit über 100 KWp an Netz und weitern 15 -20 KWp in Planung.
Infos in meinem Blog www.utopia.de/blog/energiewende-von-unten-buerger-solarkraftwerke
und www.buergersolarkraftwerke-rosengarten.de
Der Grundgedanke war die Beteiligung möglichst vieler BürgerInnen an der Energiewende. Auch ohne eigenes Dach und viel Kapital ist so eine Beteiligung möglich.
Bei genügend Beteiligung lassen sich dann auch Windkraft- und Biogasprojekte umsetzen.
langfristig könnte auch an die Versorgung einer Region gedacht werden.
Professorin Martina Klärle und ihre Team haben mal berechnet dass Solardächer in Deutschland sogar so viel Strom im Jahr erzeugen könnten, wie 100% aller deutschen Privathaushalte verbrauche, vgl. dazu z.B http://www.3sat.de/page/?source=/nano/vision/117865/index.html
.
Mobilität / Verkehr
eine nachhaltige 'Wende' stattfindet, z.B. zugunsten solcher Veränderungen wie hier skizziert: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/traffic-energy-revolution
...
Dazu zählt auch die Art und Weise, Häuser zu bauen oder umzubauen.
Dazu vgl. z.B. http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/schone-einfache-klimaneutrale
überhaupt viel bewirken würden vgl. z.B. http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/sind-fair-oeko-labels-siegel-etc-eigtl
.
aber wir können UNS verbessern.
All das, was wir von anderen fordern : Mitgefühl, Toleranz, Nächstenliebe etc. sollten wir zunächst zu unseren eigenen Tugenden machen. Das klappt nicht immer so richtig, aber wenn schon mal der gute Wille da ist, dann
ist das ein Schritt in die richtige Richtung, dem dann viele kleine weitere Schritte folgen können.
Das kleine Video (mit dem "Menschenlied"), das MariaDonner oben angesprochen hat, stelle ich hier noch mal rein:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hVZu3SMkjyw
Der eigene "Verbesserungsprozeß" sollte uns aber nicht davon abhalten, Kritik an Strukturen zu üben, die schädlich sind für das Wohlergehen der Menschen (wie Bernie oben auch schon gesagt hat). Ob das helfen kann, die Welt zu verbessern ... ich bezweifele das ,
aber dennoch muss der Versuch unternommen werden.
Zugegeben das "etc." nach "Kaufverhalten" ist ein bisschen arg leicht übersehbar, aber dazu würde ich das z.B. zählen
Und weil wir doch alle ein Teil der Welt sind, ist uns selbst zu verbessern dann auch eine Verbesserung der Welt
(außer etwas anderes wird genau umsoviel schlechter, dann wär's unterm Strich natürlich keine, klar, aber das ist eher eine Spitzfindigkeit)
Zu bedenken möchte ich dabei geben, dass manchmal eine Absicht auch eine gegenteilige Wirkung haben kann (auch das hab ich ja oben schon in einem Komm. angesprochen und gilt auch hierzu)
z.B. wenn bei der Selbstverbesserung sich Menschen (z.B. weil sie überzogene und/oder falsche Ansprüche an sich selbst stellen) sozusagen " verhärten "... und das schadet dann meist nicht nur ihnen selbst sondern auch anderen
Ich halte es aber einen sogar gefährlich falschen nämlich eben zu 'eindimensionalen' Ansatz, wenn Leute sich allzu sehr nur auf die "Selbstverbesserung" konzentrieren
(worin du mir sicher zustimmst)
Ach, ich dachte, das wäre das Gleiche. Wer gehört denn nicht zu uns?
Wenn wir die Welt verbessern, dann funktioniert es nur wenn wir als Person handeln.
Die Verbesserungen materieller Art (egal ob Energiesparsame Häuser, Fahrradfahren statt Autonutzung, ...) sind die Ergebnisse unseres Handelns.
Es sollte immer eine konstruktive Kritik sein. Denn wer Kritik erhält, fühlt sich in seinem Tun angegriffen und wehrt sich (rein instinktiv). - Wer alternative Möglichkeiten aufgezeigt bekommt, ohne im eigenen angegriffen zu werden, der ist eher bereit diese Alternativen zu überdenken.
Schließlich sind wir alle Menschen und deshalb ist das WIR ja so wichtig.
Im Detail
"... Ergebnisse unseres Handelns": Seh ich auch so Zugleich wirkt umgekehrt (aber) auch ein schönes Haus u.s.w. auf die Personen, die es sehen oder gar darin wohnen. Wir beeinflussen unsere Umwelt .u.n.d. unsere Umwelt beeinflusst uns. Das ist eine ständige Wechselwirkung
"konstruktiv ..." Auch da stimme ich Dir zu. Zugleich gibt es freilich oft das Problem, dass Leute sich angegriffen fühlen, obwohl das gar nicht der Fall ist (bzw. graduell: ... mehr ..., als es der Fall ist), oder das "konstruktive" eines Beitrags nicht so recht erkennen, z.B. wegen eigener Vorurteile gegenüber der Person oder Gruppe, woher der Beitrag kommt (z.B. weil sie diese als "pol. Gegner" oder dergleichen einordnen)
Ja das Wirken ohne eigene Handlung geht in alle Richtungen.
Wer sich etwas kennt - und zusammen etwas erlebt hat geht offener auf den anderen zu.
Da werden Vorurteile ein wenig abgebaut.
Konstruktive Kritik ist alles, was Dinge neutral in den Raum stellt.
Konstruiertes Beispiel: Ich habe gelesen, gehört, ... und fand es toll, dass z. B. die Energieersparnis sich direkt im Geldbeutel bemerkbar machen soll.
-- Die eigene Sichtweise des Gegenübers wird nicht angegriffen, ich bleibe bei meinem Gefühl dabei und die Diskussion bleibt offen, auch wenn die Methode ganz anders ist als die eigen.
Es wird nicht immer klappen. Jedes gutes Gespräch gibt wieder ein Stückchen Offenheit und WIR.
Womit ökologisch allerdings nicht gewonnen ist, weil mit dem Gesparten zusätzliches gekauft werden kann. Ohne dass wir am Ende zu einem globalen Ressourcenmanagement (Nachhaltigkeitsmanagement) kommen, wirds wohl nicht gehn.
Es geht darum Wege zu finden in den Dialog zu kommen, damit alle Punkte für unsere Zukunft von möglichst vielen Menschen auch umgesetzt werden.
Nur wer bereit ist zuzuhören, kann Bereitschaft zeigen selbst etwas zu ändern, bzw. Änderungen mitzutragen.
An ganz vielen Stellen - einige wurden ja hier auch schon genannt - sind Verbesserungen leicht möglich.
Wenn es viele Menschen TUN, dann ist schon einiges erreicht.
Es gibt viele Gründe, warum Menschen etwas an dieser Welt etwas verbessern wollen.
Vor Jahren war es für mich der Anblick des Mülls.
Beispiel: Die Kinder waren klein und Milch, Joghurt und Co. hatten Verpackungen. Als Konsequenz habe ich dann die Milch vom Bauern geholt, Joghurt selbst gemacht und auch die Sahne zum Kochen und Backen abgeschöpft. Brot und Co. habe ich selbst gebacken oder mit Taschen und Dosen eingekauft. Damals gab es noch Honig im Mehrweggebinde usw.
Das war ein ganz konkretes Tun. Mein Müll minimierte sich und mir ging es besser.
Mit einer Solaranlage und einem Brennwertkessel wurde der Energieverbrauch verringert.
Das Gefühl war gut und ich ziehe die meisten Dinge heute noch so auf.
Was fehlte war die Gemeinschaft, die gemeinsam bewusster lebte.
Heute sehe ich diese Gemeinschaft als Dreh- und Angelpunkt für alle Veränderungen.
WIR zu fördern ist eine echte Aufgabe. Wir Menschen hinterfragen nicht gerne das eigene Tun, besonders, wenn es von den "Perfekten" als "vorgeschrieben" empfunden wird.
WIR kann nur wachsen, wenn sich jeder einfach einbringen kann, ohne sich selbst in Frage zu stellen.
Das Lied ist eine Möglichkeit - Singen fördert Gemeinschaft und wenn der Text sich nicht auf Einzelbereiche festlegt, dann ist Widerstand unnötig.
--- Ich persönlich freue mich, wenn das erste Video mit Gesang im Netz ist. Bei verschiedenen Menschen habe ich angefragt, es ist ein Schritt von einem unbekannten "Liedermacher" (von Lied machen) etwas Anderen zu unterbreiten. Meine Gedanken spielen bekanntere Personen mit ins Boot zu nehmen. Ist das notwendig? Schaffen wir es nicht ohne Promifaktor?
Was fehlt ist das TUN.
Egal ob:
- Mitsingen und sich Menschen dazu holen. (dies setze ich im August um)
- Einstehen zur eigenen Einstellung (und wenn es nur die mitgebrachte Stofftasche beim Einkauf ist)
- Gemeinschaft fördern (in unserer Nachbarschaft habe ich ein jährliches Picknicktreffen eingeführt und für das nächste Jahr ist das nächste Treffen geplant - es ist doch viel schöner die Menschen aus der Nachbarschaft zu grüßen als vorbeizulaufen, weil diese neu sind.)
- ...
Das Diskutieren ist dann gut, wenn es zum TUN animiert.
Dies als Anregung von einer Träumerin, die ganz konkrete und von allen umsetzbare Möglichkeiten in die Tat umsetzt.
Geht das?
Natürlich. Da bin ich felsenfest überzeugt.
Es sind die einzelnen, persönlichen Beispiele, welche Andere zum Tun anregen. Diese geben die Anregungen weiter und es kann (!) ein positiver Schneeballeffekt eintreten.
Wer hätte sich vor 20 Jahren eine Plattform wie Utopia vorstellen können?
Wer hätte vor 10 Jahren eine vegane Einstellung nicht als Spinnerei abgetan?
Wer hätte vor einem Jahr einen bundesweiten, wenn auch gemächlichen Atomausstieg für selbstverständlich gehalten?
Es geht.
Gute Beispiele verderben die schlechten Sitten.
Deine Koch- und Backrezepte sind ja allein schon beste Beweise für die Wahrheit deiner These
Wow, für diese besonders hohe Note gebührt dir der goldene Notenständer, lieber Bernhard.
p.s. Die zwei einzigen Sorten von Noten, die ich mag und die ich auch 'vergebe' sind eigtl Musiknoten und Fußnoten ;`) ... auch vielleicht ein unbewusster Grund, dass ich kein Lehrer geworden bin
Genau so sehe ich das auch.
Ne, das pflegt es normalerweise auch nicht. Ist ne Sonderidee. Solche fleißige Notengebung sollte belohnt werden.
N a c h t r a g :
Naja, das Wollen ist manchmal nicht ganz bewusst ...
(n.b: ich schreib das nicht als extra Antwort nach der unten vom Topisten, um ihn nicht um das Erfolgserelbenis zu bringen, dass er offenkundig (unter anderem) sucht, als Letzter Kommentator dazustehen)
Bei der Gelegenheit möchte ich euch gleich unseren gemeinnützigen Fahrräder für Afrika e. V. vorstellen! Wir sammeln gebrauchte (aber noch funktionstüchtige) Fahrräder und schicken diese in einem Schiffscontainer nach Afrika. Dort werden in der Regel Benachteiligte Menschen zu Fahrradmechanikern ausgebildet und auch mit dem Führen eines Geschäfts vertraut gemacht. Die Gemeinschaft vor Ort erhält Zugang zu günstigen Transportmitteln und aus den Überschüssen der Werkstätten werden wiederum gemeinnützige Institutionen vor Ort finanziert. Der Community wird also auf dreifache Art geholfen und das beste daran ist, dass sich alle Fahrradwerkstätten von Anfang selbst tragen und keinerlei weitere Zuschüsse benötigen.
Diesen Monat haben wir einen Container nach Karasburg in Namibia geschickt und wenn dieser nächsten Monat ankommt, werden wir ihn wieder in Empfang nehmen und HIV-positive Menschen in die Geheimnisse der Fahrradreparatur einweisen. Jedes Fahrrad krempelt dabei das Leben einer ganzen Familie vor Ort um, denn endlich sind Wasserstellen, Schulen und Krankenstationen schnell und einfach erreichbar. Und angefangen hat es irgendwo hier bei uns, mit jemandem, der sein Fahrrad uneigennützig gespendet hat...
Weitere Infos gibt es in unserem Utopia-Blog, auf unserer Website www.fahrraeder-fuer-afrika.de oder über unsere Betterplace-Spendenseite unter http://www.betterplace.org/de/projects/7075-fahrrader-fur-afrika-fahrradwerkstatt-in-namibia
Also viel Erfolg beim Weltverbessern :-)
Felix - Fahrräder für Afrika e. V.
Dazu möchte ich Dir gerne folgende Links wärmstens ans Herz legen:
http://www.berlin-bamboo-bikes.org/ride/
http://www.berlin-bamboo-bikes.org/ride/node/201
Darin geht es um Fahrrad-Taxis und Fahrrad-Ambulanzen und andere sehr hilfreiche Nutzungen von Fahrrädern, die z.T. alte sind, die in anderen Ländern schon ausrangiert sind, aber in Afrika wieder flott gemacht werden - bis hin zu Umbauten zu einem Schleifgerät für Macheten ...
In der Reportage geht es dabei speziell um Uganda, dort insbesondere eine Stadt an einer der Nil-Quellen am Victoriasee.
http://www.zeit.de/2011/30/Energiewende
Wenn du mal ein bisschen nachdenkst : Machst du nicht genau das, was du anderen (angeblichen "Gutmenschen") vorwirfst? Indem du z.B. deine Kommentare schreibst, willst du damit etwa nicht - auf deine Weise - die Welt verbessern helfen, und sei es durch Verhinderung relativer Verschlechterung?
Übrigens habe ich selbst oben in einem Kommentar deutlich das Problem angesprochen, dass gerade ein fanatischer Wille, die Welt (nach den eigenen Maßstäben) verändern / manipulieren (insofern "verbessern") zu wollen oft zu Katastrophen führt.
Aber das liegt eben nicht an dem Wunsch an sich, die Welt verbesssern zu wollen, sondern viel mehr 1. daran, was diese Leute für vermeintlich gut / besser halten (z.B. Hitler etc) und 2. an der fanatischen intoleranten exzessiv gewaltbereiten Art und Weise, wie sie dies tun (mitsamt einem Mangel übe rationale Einwände nachzudenken etc;), und bei Allem gerade an ihrem Mangel an Empathie (und daher ist gerade auch der letzte Absatz meines Textes, der Empathie sogar fett hervorhebt) einen sehr relevanten inhaltlichen Unterschied zu solchen Arten der "Weltverbesserung"
Oder was meinst du mit "Gutmenschen"?
Vielleicht Scheinheilige, die so tun, als wären sie quasi perfekt oder zuminest unheimlich besser als andere? Da ist Kritik berechtigt (und hab ich schon oben geschrieben). Meinst du damit eher Leute wie Hitler oder wie Gandhi um nur 2 hist. bekannte Beispiele zu nennen) - und dass zwischen beiden ganze 'Welten' liegen, dürfte doch evident sein, oder nicht?
Freiwilligkeit schätze ich übrigens auch sehr und wünschte, es ginge immer mit zwangloser Einsicht / Überzeugung. Aber es gibt auch unzählige Beispiele, wo Verbote bzw Zwang sicher in Abwägung der vermutlichen Vor- und Nachteile gerechtfertigt sind (z.B. bist du vielleicht auch nicht dagegen, dass Mord verboten ist / sanktioniert wird, oder?)
Erschreckend, dass in Deutschland sofort nach mehr Sicherheit im Web, mehr Überwachung, mehr Kontrolle gerufen wird. Norwegen, als betroffenes Land, möchte anscheinend genau in die andere Richtung gehen, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit, mehr Kommunikation.
Vielleicht können wir auch aus der Vergangenheit lernen, deswegen betreiben wir das Projekt Memoro - Die Bank der Erinnerungen e.V., gegründet in Italien, nun in über zehn Ländern online. Ein Zeitzeugenarchiv der Oral History im Stile von Youtube. Mitmachen, mitfilmen, alles ist möglich! Die Erzähler müssen jedoch über 60 Jahre alt sein. Passend zum Thema hier ein kurzer Clip: Du sollst nicht wissen http://www.memoro.org/de-de/video.php?ID=953
Also mach ich das, was ich selber machen und momentan durchhalten kann und lasse bei passenden (und manchmal auch unpassenden) Gelegenheiten in meinem Umfeld Bemerkungen fallen und engagiere mich bei passender Gelegenheit und fördere NGOs und gehe wählen. Eine Zeitung besitze ich nicht, also kann ich da auch nichts schreiben, freue mich aber, wenn ich mal Artikel in entsprechenden Zeitungen sehe (dann kaufe ich sogar mal ein Boulevardblatt, um zu gucken, wie das ökofaire Thema inzwischen dort verarbeitet wird).
PS: Dennoch meine Liste, wobei natürlich jeder andere Ideen und Vorlieben hat:
http://www.utopia.de/blog/weniger-ist-mehr/meine-welt1
;`)
Die "Liste" mit konkreten Beispielen wird sicher das Handeln allein noch nicht bewirken und soll & kann schon gar kein Ersatz dafür sein. Auch da stimme ich Dir zu. Dennoch ist sie sicher für die eine oder den anderen, der hier liest, eine Inspiration bzw ein kleiner zusätzlicher Anstoß zum Handeln
http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/strukturen-fuer-kooperation-189235
mein Anliegen sind die Kinderrechte am allermeisten.
Bemerkungen(immer wieder) fallen zu lassen ist das mindeste,auch der stete Tropfen hoehlt den Stein.(viele Tropfen halt schneller)
z.B. dass schon die Entwicklung von Kindern außerdordentlich wichtig ist (Kinderrechte zu beachten sind), dazu vgl. auch meine Kommentare oben am 28.07., wo ich ich Maria Montessori, Annemarie Tausch etc erwähnt hatte.
Bei Leserbriefen, ähnlich wie etwa bei Briefen für Amnesty International etc, denken viele Leute "ach das bringt doch nichts", aber gerade wenn viele Leute etwas schreiben, wird es dann doch nicht mehr nur ignoriert .
Weil ich gerade von Amnesty spreche. Bei www.amnesty.de gibt es regelmäßig Infos und auch Brief-Aktionen, mit vorformulierten Texten u.s.w. die jede/r dann noch ein bisschen verändern kann (und sollte, damit es individueller wird), v.a. für zu Unrecht Gefangene Journalist_innen, Gewerkschafter_innen, Menschenrechts- oder Umweltaktivist_innen etc.
Nur 1 aktuelles Beispiel:
Angehörige der mexikanischen Bundespolizei haben in einer Migrantenunterkunft in Baja California im Norden Mexikos MenschenrechtlerInnen beschimpft und eingeschüchtert.
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-235-2011/polizei-bedroht-menschenrechtler?destination=startseite#empfohleneaktionen
wie wir Binayak Sen befreit haben
- erfolgreiche Aktion von Amnesty u.a. für zu unrecht inhaftierten Professor
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-wir-binayak-sen-befreit
sollte uns das innerhalb unserer Familie gelingen ,was meist am schwierigsten ist.
Wir hängen ja durch feine Antennen alle miteinander zusammen, d.h. wenn ich für mein Teil in meinem Leben das Unglück und Negative besiege, dann wirkt das weit über mich hinaus.
Ich denke, dass es nicht reicht ,korrekt zu konsumieren, denn da bleibe ich ganz im materialistischen System.
Es muss mehr sein,als nur der Konsum, es muss mein Leben gewandelt werden ,ich muss zu einem lichten Fleck auf der Landkarte werden.
Das war meine Predigt .
Meine Liebe zur Natur und den Pflanzen und den sie bedrohenden Chemiekonzernen mit ihrem Gen- Saatgut
und die himmelschreiende Brutalität, die z.B. Bauern in Südamerika (Gensoja- Anbau) oder Indien (Baumwolle), die sich dieser Genmafia entgegenstellen, erfahren müssen, drücke ich aus , indem ich mit meinen Mitmenschen darüber rede, sie aufkläre, Leserbriefe an die Medien schreibe, Flyer verteile, Filme zeige, ganz einfach aktiv bin, um die Menschen wachzurütteln, dass sie endlich einmal aufstehen und sagen "Nein", so wie im Frühjahr in Berlin bei der Demo geschehen unter dem Motto "Es reicht"!
Würden wir auf Chemie und Gentechnik in der Pflanzenproduktion verzichten würde viel weniger geerntet es gäbe eine riesen Hugersnot. Und alles nur weil man so ein guter Mensch sein will.......
Danke @almutkleist
Erwiesenermaßen erzeugt kleinräumige, nachhaltige Landwirtschaft mehr Nahrung pro Quadratmeter. Je größer die Anbaufläche, desto geringer der Flächenertrag.
Das großräumige Landwirtschaft geringere ha-Erträge hat stimmt gar nicht. Bei den heutigen Preis-Kosten-Verhältnissen lohnt immer die intensive Produktion....
Was allerdings helfen würde wäre eine Ausbildungsinitiative für Kleinbauern in den Entwicklungsländern sie könnten, gleiche Kenntnisse unterstellt dann gut mit der Agrarindusstrie vor Ort mithalten. Leider sind die Kleinbauern oft Analphabeten und können moderne Landbautechniken gar nicht anwenden......
Eingendlich geht es ja hier um die Frage: "Wie können wir die Welt verbessern" Ich frage mich dürfen wir, die wir hier alle posten, mehr Hunger akzeptieren und Menschenleben opfern nur um die grüne Gentechnik zu verhindern?
Zuerst
nocheinmal meine Frage, die du oben leider noch nicht beantwortet hast:
Was meinst du mit "Gutmenschen"?
Dann Folgendes
seit vielen Jahren werden weltweit viel, sogar sehr viel mehr Nahrungsmittel produziert, als gegessen werden. Viel wird sogar "vernichtet" (z.B. in der EU)
Das Haupt-Problem ist zurzeit nicht die Menge, sondern andere Gründe, von Landverteilungsfaktoren angefangen (z.B. Großgrundbesitzer (Familien oder ganze Konzerne wie z.B. Bennetton) in Lateinamerika versus Landlose u.s.w.) bis hin zu Desertifikation (nicht nur, aber v.a in Afrika), die wiederum mehrere Gründe hat, darunter zunehmend der Klimawandel.
Die Verarmung von unzähligen Landwirt_innen durch subventionierte EU Exporte (Reste von Geflügel, die hier keiner essen mag u.v.a.) z.B. in Afrika ist ebenfalls einer der Faktoren, denn die Verarmung verschärft wiederum die Hungerkrise u.s.w.
Eine weitere Tatsache ist, dass bei Gentechlandwirtschaft z.B. in Indien Tausendfach Landwirt_innen zuerst kurzfristig zwar mehr Ertrag hatten oder weniger Pestizide brauchten, dann aber binnen weniger Jahre das Gegenteil der Fall war und die Leute ihre teuren Pestizide etc nicht mehr kaufen konnten, so dass sich sogar Tausende Bauern, die auf "moderne" Gentechpflanzen gesetzt haben, aus Verzweiflung das Leben genommen haben.
Nicht nur, aber auch eine der Motivationen für die indische promovierte Physikerin Vandana Shiva, sich für eine alternative Landwirtschaft (jenseits von Chemiegiften, Gentech und Erdöl) einzusetzen, vgl dazu z.B. http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/vandana-shiva-leben-ohne-erdol-und
Dazu kommen dann noch Kriege, die für landw. Infrastruktur im weiteren Sinn ebenfalls oft katastrophal sind (z.B: in Afrika; oft stark verqucikt mit Interessenten billiger Rohstoffe, z.B. in Angola jahrzehntelang wg Erdöl und Diamanten, ähnlich auch im Kongo die Kriege sehr stark mit Rohstoffausbeute verquickt, früher ebenfalls Geostrategie des "kalten Krieges")
Langfristig wird auch die Menge an sich relevant, aber v.a. und umso mehr, je mehr das schlechte Beispiel eines exzessiven Konsums tierischer Nahrungsmittel in den "Industrieländern" immer mehr weltweite Nachahmer_innen findet (auch wegen des groben Irrtums, dass das gesund und schmackhaft sei u.s.w. wie die Fleisch-Wurst- etc-Industrie in ihren Werbekampagnen suggeriert)
Langfristig hat es auch zu tun mit zu wenig Gleichberechtigung (von Frauen & Mädchen gegenüber Jungen und Männern) und zu wenig guter Bildung, mit der Folge eines weiterhin starken weltweiten Bevölkerungswachstums (nur in Industrieländern ist ein umgekehrter Trend langsam erkennbar)
Desweiteren empfehle ich z.B. folgende Seite dazu, die einige weitere damit verzahnte Aspekte beleuchet http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/nawaro-problem-ein-loesungsvorschlag
Aber du hast Recht wären alle Menschen vernüftig, würden die Reichen Nahrungsmittel nicht achtlos wegwerfen, gäbe es keine Kriege, keine Korruption, würde in Bildung der Kleinbauern investiert, würde weniger Fleisch gegessen, weniger Nahrungsmittel verbrannt und vor allem die Armut bekämft gäbe es keinen Hunger auf der Welt. Leíder sind die Menschen nicht vernünftig... das ist schade.... Es wäre ein ungleich Größers, Frieden zu fínden, Armut zu verhindern, Menschen Bildung zukommen zu lassen.. als Nahrungsmittel billig produzieren zu müssen damit die Armen diese Erde überhaupt erreicht werden....
Aber bevor wir hier weiter um den "heißen Brei" herrumreden frage ich explizid @berniwa, @Andreas Pfrenger, @almutkleist, und und und..... Würdet ihr den Einsatz der Gentechnik akzeptieren wenn man damit Meschen vor Hunger und vor dem Verhungern bewahren könnte?
Die letzte Frage ist irrelevant, weil es völlig unnötig ist (und Fragen, die irrelevant sind, rauben nur unnötig Zeit und lenken zu sehr von den eigentlichen Problemen ab), oder anders gesagt: Wenn es mehrere effiziente und zugleich weniger risikoreiche Wege gibt, ist es unnötig über den risikoreichen Weg nachzudenken
Zum Thema hier ein neues Foren-Thema: http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304/diskussion/gentechnik-unnoetig-auch-fuer-abschaffung-der-armut-in-196915
Aber: Wir brauchen jedes Jahr mehr Nahrungsmittel und diese müssen billig produziert werden sonst erreichen sie die Armen dieser Welt nicht. Wir können das nur aufhalten duch Mehrproduktion. Mehrproduktion bedeutet mehr zu produzieren entweder mehr je Flächeneinheit oder mehr auf mehr Fläche. Und da hilft Gentechnologie und Agrarchemie.
Einige hier postenden Menschen ("Gutmenschen") ignorieren das, ihnen gehts wohl ums Rechthaben wieviel Menschenleben das kostet scheint ihnen wohl egal zu sein.
Viele Arme der Welt sollten z.B. befähigt werden, wieder mehr ihrer Nahrung selbst zu erzeugen - was koloniale und postkoloniale Verhältnisse, zzgl Kriege, Klimakatastrophe und andere Gründe sie seit vielen Jahren zunehmend be- und verhindern.
Zum dritten Mal meine Frage (vgl schon oben http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-koennen-wir-die-welt-verbessern#comment-524035 ) Was meinst du mit "Gutmenschen"?
Grundsätzlich:
Wenn du die von mir verlinkten Seiten und meinen Kommentar oben nicht lesen und auf die Argumte (Ursachen von Hunger) nicht eingehen willst, hat eine weitere Debatte keinen Sinn
Zur weiteren Debatte wie schon gesagt hier ein neues Foren-Thema: http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304/diskussion/gentechnik-unnoetig-auch-fuer-abschaffung-der-armut-in-196915
Im Übrigen. Die Hungerkatastrope am Horn von Afrika hat mit mangelder Logistik, Krieg, mangelden Einkommen der Bevölkerung, mit Dürre und mit Überbevölkerung zu tun. Diese Gemengelage führt zur Hungerkastastrophe für die Trockengebiete gibt es auch noch keine gentechnisch veränderten Pflanzenarten. Soja, Mais und Reis wachsen dort wo es viel Wasser gibt.
Aber die Gentechnologie könnte Not lindern helfen. Hätten wir weltweit höhere Ernten wären die Preise für Nahrungsmittel billiger Die Hilfsorganisationen vor Ort könnten mit ihren (Spenden)Geldern mehr Nahrungsmittel zukaufen und damit mehr Menschen helfen.
Aber scheinbar interessieren solche einfachen Sachzusammenhänge "Gutmenschen" überhaupt nicht sie sind einfach gegen Gentechnologie ich schätze mal sie wissen nicht mal um was es sich da genau handelt
immer noch nicht erklärt, was sie/er mit "Gutmenschen" meint.
Diese starre Weigerung dürfte nebenbei jeder / jedem deutlich machen, .w.e.r. hier nicht zu einem echten Dialog bereit ist.
Durch ihr ständiges Herunterbeten, der immer gleichen falschen Behauptungen, wird die Aussage auch nicht wahrer.
Es gibt bei uns einen Hinweis für uninformierte Kommentatoren: "Manchmal ist Schweigen besser als Geschwafel." Denken sie doch bitte einmal darüber nach!
Nochmals:
Die grüne Gentechnik hat mit der normalen Züchtung NICHTS zu tun.
Bei der grünen Gentechnik werden artfremde Gene zusammengefügt, die so in der Natur nicht vorkommen.
Zum Beispiel ein Maiglöckchengen in einer Kartoffel - nachzulesen hier:
http://www.transgen.de/archiv/337.doku.html
über die Folgen dieses Zusammenkunft ist darin auch einiges enthalten.
Ich bin froh und dankbar für jeden Gutmenschen, der dies zu verhindern weiss und verhindern will.
Ich meine wir "Satten" hier in Europa konnen uns gut eine Meinung gegen die Gentechnologie bilden, wir brauchen ja nicht zu hungern......
einschließlich dessen, was ich im Absatz unter "Grundsätzlich" geschrieben habe
Ich sehe immer noch keine Widerlegung meiner These, die da lautet:
Gentechnik ist zur Abschaffung des Hungers absolut unnötig, von den unwägbaren Risiken die sie birgt ganz zu schweigen
Deine Frage betreffend:
Sicher können wir das, wir sind doch schon dabei :-))
Schau dich um - überall gibt es kleine Schritte des Erfolges. Ganz "oben" ist es noch nicht angekommen, deshalb
frei nach Ina gesprochen:
"Ich sprühs an jede Häuserwand - neue Köpfe braucht das Land!"
Jeder Schritt, jeder Blick, jeder Gedanke ist auch eine Tat und verändert die Welt...ich empfinde Dankbarkeit oft als eine große Quelle, gegen die Macht der Zerstörung ( Gabriel Marcel..)…wenn es gelungen ist diesen Funken wieder zu finden, inmitten all der vielen Achs und Wehs, können „Berge versetzt werden“. Es tut gut, sich immer wieder mit dem Möglichen zu verbinden..Unmögliches kann wahr werden…Utopia lebt..wie schön!
Es geht um unser Bewustsein!
Mein persönliche Empfehlung:
Eine sogenannte " Sterbemeditation".
Ich würde Sie viel lieber als "Lebensmeditation" oder als "Meditation fürs Leben" bezeichnen.
Dabei wird man (sollte man bei Fachleuten/Fachveranstaltungen machen) zu seinem eigenden Tod meditativ geführt und so entdeckt jeder für sich, was wirklich wichtig im Leben ist.
Danach brauch ich niemanden mehr zu irgentetwas überzeugen.
Die Frage lautet: Wie bekommt man möglichst viele Menschen zu einer Sterbemeditation?
Mein Buchtip:
Ich war klinisch tot. Der Tod - Mein schönstes Erlebnis
Autor: Stefan von Jankovich
Aus dem Buch:
"Diese haben bei mir einen grossen Eindruck hinterlassen, dass ich nun ein ganz anderer Mensch geworden bin."
Ich selbst hatte an einer Sterbemeditaion vor vielen Jahren an der evangelischen Fachhochschule in Hannover teilgenommen und kann es wirklich jedem empfehlen so eine "Lebensmeditation" zu machen!
Menschen leben nicht in Systemen also nicht entsprechend sich in systematischer Weise widerherstellenden Regeln und Abhängigkeitsverhätnissen, die genauso systematisch auch bestimmte Wahrnehungen und Wahrnehmungsbedürfnisse verlangen?
Könnten Menschen einfach so mir nix dir nix ihr "Bewusstsein" ändern, wären sie keine Menschen sondern Engel und schwebten wohl auch im Himmel statt auf Erden zu leben.
Ich halt mich lieber an Engels und Marx Erkenntnisse. Die erfrischen die Synapsen ;-)
http://www.utopia.de/blog/mehr-topismus-wagen/marx-fuer-utopisten-1-sein-bewusstsein
in meiner Hospiz-Ausbildung gab`s ein "Kofferspiel" :
Jeder "Mitspieler" packt einen Koffer für eine lange Reise.
In dem Koffer darf er die 10 Dinge (materielle Dinge, aber auch Personen, Wesenszüge und Ansichten) mitnehmen, die ihm am wichtigsten sind.
Es gibt 10 Etappen der Reise, und nach jeder Etappe muss man sich von einem "Ding" trennen. Die Reise wird von mal zu mal beschwerlicher, und zum Schluss muss auch noch vom Allerliebsten, was man noch im Koffer hat, Abschied genommen werden.
Dieses Spiel hat bei allen immer ein langes Nachdenken über die wirklich wichtigen Dinge im Leben bewirkt.
"Menschenlied" (danke Chrissy für den Namen)
am 7. August mit der ersten Aufnahme.
Alle Daten in meinem Blog: http://www.utopia.de/blog/traumder10/ein-lied-geht-um-die-welt-denn-wir-bewegen
Hinter der Gentec-Industrie steht in erster Linie das Interesse, Chemie zu verkaufen, Pestizide, gegen die die GVO immun sind, und natürlich die Beherrschung des Nahrungsmittelsektors. Warum nur haben die grossen Gentec-
Chemiekonzerne u.andere die grosse Samenbank auf Spitzbergen bebaut? Weil sie so überzeugt sind von der Güte ihrer Produkte oder weil sie Pflanzenkrankheiten befürchten, gegen die keines ihrer Gifte hilft , und man dann eine Wildpflanze oder alte Pflanzenart zum Einkreuzen braucht, die es hier dann nicht mehr gibt ,weil der Mensch in seiner dummen Hybris, die Natur zu verbessern, lauter Frankensteingewächse erschaffen hat,
die eben nicht so kraftvoll und gesund sind wie er geglaubt und die eventuell sogar krebserzeugend sind.
Das Buch "Monsanto auf Deutsch" von Jörg Bergstedt könnte einige Erhellung in Sachen Gentechnik bringen.
Es wurde ja meines Wissens sogar schon nachgewiesen, dass Gene von Gentechpflanzen auf Pflanzen ganz anderer Species 'versehentlich' übertragen wurden (der Vorgang ist wissenschaftlich bis heute nur erst sehr ansatzweise verstanden; es wird vermutet das dabei z.B. Viren eine Rolle spielen, die evtl durch Insekten von Pflanze zu Pflanze übertragen werden)
Die Farmer die gv-Pflanzen einsetzen wollen auf einfachere Weise mehr produzieren und weil sie das schaffen, werden weltweit jedes Jahr mehr Felder mit GV-Pflanzen bebaut.
Aber was erzähle ich... Hier wollen Menschen die Welt verbessern haben aber vom Thema keine Ahnung und sprechen sich gegen den Einsatz von hier z.B. modernen Landbautechniken aus, Obwohl wir diese Techiken immer mehr brauchen um genügend Nahrungsmittel zu produzieren. Wie soll mann sonst immer mehr produzieren? Bestimmt nicht wenn man auf Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel und Gentechnologie verzichtet.
Wenn man die Welt verbessern will sollte man, wenn man Entwicklungen kritisiert Lösungsmöglichkeiten aufzeigen können wie, bei meinen Beispiel, die Welt zu höheren Ernten gelangen kann.....
Desweiteren haben Sie immer noch nicht erklärt, was Sie mit "Gutmenschen" meinen
Vgl http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-koennen-wir-die-welt-verbessern#comment-524035
- z.B. in Wüsten(rand)gebieten (die ja weltweit zunehmen) -
wie sie hier indirekt beschrieben ist,
ist Gentechnik völlig unnötig:
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-neben-dem-klimawandel-auch-armut-und-demokratiemangel
ich möchte zu deinem Beitrag besonders auf zwei Punkte hinweisen - die Wichtigkeit öffentlicher Diskurse und das Vorbild.
Ich versuche als Kommunalpolitiker und auch privat im Bekanntenkreis besonders, transparente Kommunikation und Information zu fördern. Sehr wichtig ist es, die Menschen vor Ort über das zu informieren was in ihrer Stadt vor sich geht und ihnen ehrliche Möglichkeiten der Beteiligung zu geben. Dabei müssen Informationsquellen und die Wege des eigenen Denkens offengelegt werden, damit Verständnis und Einsicht geweckt werden kann. Transparent über gesellschaftliche Angelegenheiten zu diskutieren bremst dabei zumindest das Anstauen von Problemen und möglicherweise auch bei einigen Menschen allzu verquertes Denken. Kontakt, Diskussion, gute Streitkultur sind Ansätze gegen solche Probleme (auch wenn sie sicher nicht alleine Vorfälle wie das Massaker verhindern). Auch wenn ich in den letzten gut 10 Jahren Kommunalpolitik gelernt habe, das die Massen sicher nicht auf jede gute Idee begeistert drauf springen, so doch das konsequentes Verfolgen ohne Drängen überraschend oft zu Erfolgen führt. Wichtig dabei sind natürlich....
Vorbilder: Ich versuche nicht, Leute zu bekehren oder zu überreden. In der Schule, bei meinen Schülern, ist mir das ja sogar verboten (richtigerweise). Nachhaltig ist nur eine Einsicht, die von Innen kommt. Das erfordert Geduld, Empathie und nochmal Geduld. Vor allem erfordert es Glaubwürdigkeit, die man sich wiederum durch viel Geduld und Authentizität erwerben kann. Persönliche Vorbilder, quasi soziale oder "Öko"-Helden - du hast einige genannt, und auch das Vorbild der öffentlichen Institutionen ist extrem wichtig, viel wichtiger als die besten Konzepte. Beispiel: Ich fahre seit 2 Jahren ein Elektroauto (CityEl) und bin oft belächelt und auch ausgelacht worden. Ich habe während dieser Zeit nie jemanden wegen seines konventionellen Autos kritisiert. Mittlerweile gibt es ein zweites in unserer Stadt. Nun haben wir durch viel Arbeit und Geduld eine 300kW-Solaranlage auf dem Bahnhofsparkplatz eröffnet und ein Elektroauto für den Amtsboten angeschafft. Des weiteren ist eine Elektrotanksäule am Bahnhof für Umsteiger eröffnet, und zwei weitere in der Stadt werden folgen. Dies war möglich mit einem ehemaligen politischen Gegner, der noch vor kurzer Zeit nicht im Traum daran gedacht hätte, so ein Projekt zu verwirklichen. Ich bin überzeugt davon, das durch dieses Vorbild seitens der Stadt in naher Zukunft immer mehr Bürger sich Elektrofahrzeuge anschaffen werden, da sie die unbestreitbaren Vorteile sehen und begreifen können. Durch das Vorbild wird auch eine Art von Sicherheit überzeugt, man wagt sich nicht auf unbekanntes Terrain, kann sich vorher das Neue anschauen. Es wird sicher noch einige Infoveranstaltungen u.a. brauchen, aber der Durchbruch wird kommen. Dies ist bei den Photovoltaikanlagen genauso gelaufen: Einige "Irre" haben vor vielen Jahren sündhaft teure Anlagen gekauft. Irgendwann hat der Nachbar sich das angeschaut, und wollte auch eine. Man kann diesen "Ausstrahlungseffekt" in Wohngebieten sehr schön beobachten.
Mit den besten Wünschen,
Andreas
du hast mich um einen Kommentar gebeten.... und wirst Kritik ernten. Nicht das du etwas falsches sagst, nein, was du sagst, ist eigentlich richtig.
Mein Problem damit ist: Es ist mir zu unkonkret!
Zu den Punkten "öffentliche Diskurse in den Medien" und "Politische Rahmenbedingungen verändern" sagst du nicht wie wir das erreichen könnten. Bleibt das ein frommer Wunsch?
Bei "privates persönliches Kaufverhalten ändern" gibst du Beispiele, läßt aber zwei Punkte außen vor:
1.) Kaufverhalten / -möglichkeiten sind von der Lebenssituation (vor allem von Einkommen ) abhängig.
Beispiel: Ich habe als alleinerziehender Vater mit schlechter Ausbildung a) nicht das Geld um Öko Zeug zu kaufen und b) wäre der nächste Laden soweit weg, dass eine halber Tag für den Einkauf draufgehen würde. Zeit die mir dann mit meiner Tochter fehlt.
Eine Solaranlage kann ich schon gar nicht kaufen, weil ich in einer Mietwohung lebe und Miete an einen beschissenen Kapitalisten zahlen muss.
2.) Die Leute hier auf Utopia wollen eh anderes einkaufen (sonst wären sie nicht hier). Aber wie kriegen wir die Millionen dazu, die nicht hier sind ? Denn auf die kommt es an.
Ich habe mir dazu meine Gedanken gemacht und einen Weg gefunden , der zu meiner Lebenssituation passt. den hab ich hier beschrieben:
http://direkteaktion.blogsport.eu/2011/01/02/unausgegohrene-uberlegungen-zu-direkter-aktion-demokratie-parteien-teil-1/
Vielleicht machst du mit? Hier kannst du meinen Aktivitäten folgen (einfach den Newsletter abonnieren):
https://lists.riseup.net/www/info/direkteaktion
Oder beschreibst was du tun willst. Was konkret wirst du anders machen? Wie willst du Veränderung erreichen? Weil du Norwegen ansprichst: Wirst du dir ausländische Freunde suchen? Oder was ist deine Folgerung ?
Lass es mich wissen! Und nimm meine Kritik bitte nicht persönlich, denn nur mit Kritik können wir über unseren Horizont hinausdenken und uns weiterentwickeln.
Gruss
Beno
Ich wollte absichtlich erstmal sehr grundsätzlich deutlich machen, dass ich einen mehrdimensionalen Ansatz wichtig finde. Viele die ich kenne sind nämlich zu eindimensional und spielen die versch. Dimensionen gegeneinander aus. Die einen betonnen viel zu sehr nur das eigene Verhalten im relativ privaten Bereich, andere betonen (ggf ebenfalls zu einseitig) politische oder wirtschaftliche Bereiche u.s.w.
Hätte ich gleich viele konkrete Beispiele genannt,
wäre vielleicht diese grundsätzliche Pointe untergegangen
Zudem habe ich (bisher zurecht) gehofft, dass ja durchaus viele Leute in Kommentaren auch viele konkrete Beispiele bringen ;`) Das wollte ich gar nicht allzu sehr vorwegnehmen, sondern hier viel Freiheit für andere lassen, dazu mehr zu sagen
"2.) Die Leute hier auf Utopia wollen eh anderes einkaufen (sonst wären sie nicht hier). Aber wie kriegen wir die Millionen dazu, die nicht hier sind ? Denn auf die kommt es an."
Sehich teilweise auch so. Allerdings Wer hier ist, wird zwar schon irgendwie was besser machen wollen, aber konkret gibt es eben doch noch immer wieder neue Infos, Impulse, Ideen u.s.w. denn
1. niemand ist perfekt und 2. die Welt verändert sich ja ständig (auch die Konsumwelt) ;`)
Dazu kommt, dass vielleicht viele die hier was Gutes lesen, auch andere in iherem Bekanntenkreis darauf aufmerksam machen (das hoffe ich zumindest), und Einiges ist ja hier auch lesbar für Leute die (noch) nicht registriert sind (auch mein Blog ist z.B. "öffentlich")
1.) Wichtigstes Thema: Vorbild sein und bleiben, am besten für die eigenen Kinder. Dieselbigen ernst nehmen und denen nicht Unsinn erzählen. Sie mit der Natur und der Wissenschaft bekanntmachen. Im Leben der Kunst einen Platz einräumen. Erklären, warum man welche Entscheidung trifft. Zuhören. Sich aufreiben. Ich finde, es ist es wert.
2.) Ich stelle harte Forderungen, damit ich einen Kompromiß finden kann. Stelle ich weiche Forderungen, dann habe ich einen Kompromiß schon *ohne Not* zuvor geschlossen. Siehe auch http://www.utopia.de/blog/beitrag/harte-forderungen-damit-sich-was !
Molzen
Früher haben wir immer gesagt :
"Man muss viel fordern, um ein bißchen zu erreichen ."
Zu 2 bin ich vorsichtiger. Manchmal ist eher 'Pokern' richtig, manchmal aber ist gerade wichtig, das Gegenüber nicht zu "über-fordern" (in mehrfacher Bedeutung sozusagen), sondern quasi diplomatisch vorsichtig zu agieren, damit es nicht gleich die Rolläden runterlässt ...
Wir durften am letzten Samstag im Schlosspark in Stuttgart Wecker und Wader live erleben inmitten der Parkschützer und Wutbürger. Ein unvergessliches, unvergleichliches Erlebnis, das Mut macht.Es gab gute Gespräche, einen Austausch,Freundlichkeit,lachen und Zuversicht.
Wir können etwas verändern, wenn wir zusammenhalten.
http://www.leipziger-kritiken.de/2011/03/das-lacheln-meiner-kanzlerin/
hallo liebe Gabi,
Der live-Ausschnitt ist der Hammer!!!
Ich hab lachen (und innerlich Wut-weinen/vor Ergriffenheit weinen) müssen wegen der Texte ;-))
besser kann man es wohl nicht zusammenfassen, Absurdistan usw.
Ich würd mich freuen, wenn Du noch zusätzlich eigenen Blog zu dem Konzert schreibst (hast Du schon?), dann finden wir es immer leichter!!
Bussi
Manu
Sein neues Stück " Empört Euch" finde ich sehr zeitaktuell..und bewegend!:)
http://www.youtube.com/watch?v=KehFgCt14QY
z.B. Teil 8 mit zwei sehr schönen, pointierten Zitaten:
Kinder der Welt (Teil 8) Kofi Annan und Nelson Mandela über Erziehung & Menschenrechte, bzw. die grundlegenden Rechte aller Kinder
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/kinder-der-welt-teil-8-kofi-annan-und-nelson-mandela-ueber
noch zwei Hinweise
1. Über die Problematik von Medien v.a. im Stil der sog Boulevardmedien (TV Sender inklusive) sowie die Frage von Authentizität von Betroffenheit u.s.w. vgl. meinen Kommentar hier
http://www.utopia.de/blog/veggie-tag/massen-mitgefuehl-oder-massen-psychose-ist-das-ein-echtes#comment-523561
2. Über Medien und Medienkritik mit anderem Akzent, näml. im Zusammenhang mit der Frage, ob oder wieweit sie evtl. Gewalt fördern und/oder vermindern, vgl. z.B.
http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/wie-sehr-ist-konsum-von-medien-eine-ursache-von-aggressiver-192633
Mit "grüner" Gentechnik hat man nichts gewonnen, sondern was verloren, nämlich die biologische Vielfalt. Ist ja toll, daß man heute noch zwei Pflanzengene miteinander gentechnisch verhaken kann.
Was ist in 20 Jahren? Da sind dann alle "unnützen" Pflanzen ausgerottet oder ausgestorben, weil alle gierig waren auf die Monsantopflanzen. Dann kann man in den bot. Garten gehen und sich da die letzten Exemplare ansehen. Mit den Nutztieren ist es ebenso gegangen; weil das Mastschwein möglichst fett sein und dreizehn Rippen haben sollte, sind die armen Viecher heute so vermurkst, daß beim Lichteinschalten im Stall die Hälfte vor Schreck tot umfällt. Besucht den Tierpark Warder in Schleswig Holstein und seht euch die alten Rassen an - die "Bentheimer Bunten" an, oder den "deutschen Sperber", oder das Steinschaf.
Wären wir nicht so gierig auf billigen Einheitsfraß, bräuchten wir auch keine pseudogrüne Gentechnik. Züchtung reicht, sie ermöglicht seit 1000en Jahren die Anpassung der Pflanzen an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten, das bedeutet Vielfalt. Das wird "grüne" Gentechnik niemals vermögen - diese Pflanzen sind hochgezüchtet und anfällig, wenn die Umgebungsbedingungen nicht optimiert sind. Wir werden es mit nicht optimierten Böden bald zu tun bekommen, denn z.B. die Phosphorvorräte gehen zuende.
Übrigens: Afrikaner brauchen keinen Mais. Die brauchen genau die Pflanzen, die seit 1000en Jahren dort zurechtkommen und wohl auch angebaut würden - wenn nicht Krieg wäre, der die Leute von den Äckern treibt und diese veröden läßt. Wenn sie je zurückkommen, ist die Krume fort. Es wird dann Wüste draus...
Molzen
PS: http://www.saatgutfonds.de/
Nur ein kleines Beispiel: Er zählt oben in einem Kommentar auf, was alles für die aktuelle Hungerkatastrophe in Ostafrika ursächlich sei, als würde er mir da etwas Neues sagen. Dabei habe ich so gut wie alle Punkte (sogar noch zusätzliche) .s.e.l.b.s.t. vorher ausdrücklich schon als grundsätzliche Ursachen von Hunger allgemein wetlweit genannt Vgl. http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-koennen-wir-die-welt-verbessern#comment-523907 .u.n.d. zudem ausführlich in meinem Blogeintrag speziell zu dieser aktuellen Katastrophe, den ich ihm zu lesen ans Herz gelegt hatte: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-neben-dem-klimawandel-auch-armut-und-demokratiemangel. Im übrigen hat sie/er immer noch nicht erklärt, was sie/er mit "Gutmenschen" meint (vgl http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-koennen-wir-die-welt-verbessern#comment-524035 )
F a z i t : Vielfache Weigerung von ihm/ihr, Argumente anderer überhaupt wahrzunehmen, geschweige denn darüber nachzudenken und versuchen rational argumentierend darauf einzugehen.
Zum Thema "Agrogentechnik gegen Hungerkatastrophe ?", wie oben schon vorgeschlagen, nun aber bitte .h.i.e.r. weiterdiskutieren: http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304/diskussion/gentechnik-unnoetig-auch-fuer-abschaffung-der-armut-in-196915
@ bhellweg : Weitere Beiträge .h.i.e.r. im Blog von Ihnen dazu betrachte ich als Spam / Belästigung . Ihre Kriterien dafür wen sie in Ihre Vorurteils-Schublade "Gutmenschen" stecken, bzw was Sie damit genau meinen, sind mir übrigens immer noch schleierhaft
Bei landw. Nutztieren kommt weltweit die Gentechnologie gar nicht zur Anwendung, Die Haustierassen die wir heute haben sind für unsere Bedürfnisse heutzutage angepasst, die alten Rassen waren für die Bedürfnisse in der Vergangenheit angepasst. Früher wollte man Tiere mit viel Fett heute mit wenig Fett und viel Fleisch. Das zuviel an Fett was wir heute zu uns nehmen stammt im wesentlichen aus pflanzlichen Fetten in Form von Süssigkeiten, Backwaren Brotaufstrichen etc, Im übrigen hat die Züchtung die Pflanzen und die Tiere immer verändert mit der Gentechnologie geht das nur schneller und gezielter. Das die Pflanzen in ihrer Struktur verändert werden ist normal, oder haben sie schon mal die Wildform von Blumenkohl und Brokoli gesehen? Übrigens; unsere Getreidearten wurden aus Gräsern entwickelt.
Und wenn die Afrikaner auf Mais und leistungsfähige Sorten verzichten würden, müßten sie verhungern. Allein seit 1950 hat sich die Bevölkerung Kenias verfünfacht da kann man die Menschen nicht mit den Rezepten von gestern ernähren
http://www.ostafrika-forschung.de/2001/Regionalseminar/10Bevoelkerungsentwicklung/Bevoelkerungsentwicklung.html
Im übrigen können sie als einer der Priviligierten und Reichen dieser Erde sich aussuchen was sie sich zum essen kaufen (ich natürlich auch) Ein großer Teil der Menschheit kann das nicht . Wir Menschen müssen schon ein wenig zusammenrücken auf diesen Planeten und auf nostalgische Ansichten verzichten damit möglichst viele Menschen nicht hungern müssen
@berniewa; auf einen Punkt bist du nicht eingegangen: Würdest du Gentechnik befürworten wenn man damit Menschenleben retten könnte?
Denn es handelt sich wie schon gesagt um ein Ablenkungs- Ausweichmanöver bzw eine völlig irrelvante Frage (z.B. Willard v. Orman Quine hätte sinngemäß gesagt: " ... eine sinnlose"). Wir könnten auch die Zeit damit vergeuden darüber nachzudenken, ob wir Marsmännchen auf der Rückseite des Mondes einsperren würden, wenn wir damit wasweiß ich erreichen könnten. Es gibt aber keine Marsmännchen ...
n.b Nochmal:
Ich betrachte weitere Statements zu diesem Thema von Ihnen hier in meinem Blog mittlerweile als Spam bzw Belästigung - z.B. wegen Ihrer wiederholten "Gutmenschen"-Polemik (und mehrfache Rückfragen, was Sie mit "Gutmenschen" meinen, haben sie schlicht ignoriert).
Es gibt zu diesem Thema, wie oben verlinkt, mittlerweile ein eigenes Foren-Thema, wo Sie Ihre Meinungen meintetwegen gern abladen können: http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304/diskussion/gentechnik-unnoetig-auch-fuer-abschaffung-der-armut-in-196915
[Nachtrag] Mittlerweile hab ich ebd. nochmal einen Aufklärungs-Versuch gemacht, den ich hier einfach mal abschließend zitiere:
"(...)
1. In Russland und anderen Osteuropäischen Ländern sind gegenwärtig mehrere Hunderttausend Hektar landwirtschaftlich erschlossene Fläche ungenutzt (v.a. seit ca 1990) Für eine erneute Nutzung sind Gentechpflanzen völlig unnötig.
2. Um den seit Jahrzehnten anhaltenden Trend der Wüstenausdehnung umzukehren und z.B. nur 10% der gegenwärigen weltweiten Wüstenfläche in Agroforste mit Mischkulturen umzuwandeln sind allenfalls Wasser und evtl. Terra Preta notwendig, aber keinerlei Gentechpflanzen. Das Wasser ist mit heutiger Technik auch in großen Mengen mit wenig Energieaufwand aus Meerwasser zu gewinnen, ggf. direkt kombinierbar mit solarthermischen Kraftwerken (z.B. vom Typ Andasol in Spanien). Sehr viele Wüstenflächen weltweit liegen direkt oder relativ nahe am Meer. Das anfallende Salz kann umweltfreundlich verwendet oder ggf. auch z.T. in der WÜste abgelagert werden.
3. Für Bildung und Aufklärung der Menschen, dass sie insgesamt weniger als die Hälfte der heutigen Menge an tierischer Nahrung konsumieren und sich dabei sogar sowohl gesünder, als auch schmackhafter ernähren, als heute, sind ebenfalls keine Gentechpflanzen nötig.
4. Durch Bildung und Aufklärung, zzgl. mehr Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen (gegenüber Jungen und Männern), ist der Trend des weltweiten Bevölkerungswachstums umzukehren. Auch dazu sind keine Gentechpflanzen notwendig.
Fazit: Gentechpflanzen zur Hungerbekämpfung sind höchstens, wenn überhaupt!, nötig,
wenn intelligente Wege aufgrund von Dummheit, Vorurteilen, Machtungleichheiten und ändlichen Gründen nicht beschritten bzw. be-/verhindert werden.
(...)"
Es gäbe sogar noch etliche weitere, als diese 4 Punkte, um Ihre Thesen zu widerlegen.
Nur bitte das mit dem Weltverbessern nicht so (miss)verstehen, als sei damit gemeint, die Welt quasi "perfekt" zu machen, denn "besser" ist ja nicht "am besten" oder "vollkommen" sondern erstmal viel weniger, nämlich besser im Vergleich zum Bestehenden,
und da gibt es mit Sicherheit unzählige Möglichkeiten in vieler Hinsicht (und eben nach meiner Ansicht nachhaltiger mit einem mehrdimensionalen Ansatz), sei es im ganz persönl. privaten Umfeld, sei es in größeren Maßstäben (politische Rahmenbedingungen u.s.w.)
Weil du Menschenrechte und Aktionsformen ansprichst nochmal - auch @n ALLE :
Neben der oben erwähnten Seite www.amnesty.de mit Infos und auch Briefaktionen etc direkt zum Thema "Menschenrechte" gibt es auch noch andere, z.B. www.fian.de , mit Schwerpunkt auf Menschenrecht auf Nahrung und Wasser (z.B. gegen Vertreibung von Menschen weil sie wg. kolonialer oder anderer Ursachen keine juristischen Landrechte ausreichend nachhweisen können oder die korrupten Gerichte sie nicht akzeptieren, weil landgierige Personen / Unternehmen (für Rohstoffabbau etc.) höhere Bestechungssummen bieten können, bewaffnete Privatsöldner (für Einschüchterungen / Vertreibungen)anstellen u.s.w. (ob in Südamerika oder Indien oder anderswo) Auch da ist internationaler Protest oft hilfreich.
Nicht zuletzt gibt es oft direkten Bezug zu "unserem" Konsum in Europa etc, z.B. weil "wir" von Kupfer, Gold, Bauxit (für Aluminium) etc direkt oder indirekt profitieren !
Auch Umweltorganisationen wie Greenpeace starten bekanntlich immer wieder ähnliche Kampagnen, v.a. weil das zugleich oft mit Zerstörung von (Ur)Wäldern etc verbunden ist
Und neben Briefen oder online Petitionen
unbedingt nicht zu vergessen natürlich auch .a.n.d.e.r.e. Aktionsformen
z.B. Mahnwache, Straßentheater, Carrot-Mob
u.v.a.
Danke :`) Sehr schöne Seite mit viel Weisheit
Zum Beispiel der eine Satz von K. Wecker dort, dass (wie er sinngemäß sagt) für eine Veränderung der Welt sich auch jede/r einzelne Person ändern 'muss' spricht ganz zurecht die von mir oben auch mehrmals erwähnte quasi 'private / persönliche' Dimension an - die ihrerseits überzubetonen allerdings eben auch zu eindimensional wäre, worin mir auch K. Wecker sicher zustimmen würde ;`)
Solche "kleinen" Veränderungen meinte ich unter anderem auch im Text wo in der Klammer steht:
"Dialog-Kultur im privaten Bereich etc"
wobei ich auch nochmal erwähnen möchte (wie schon zu Maria Donner und Chrissy gesagt), dass es immer eine Wechselwirkung zwischen Individuum und seiner Umwelt gibt, also z.B. auch pol. und andere 'Rahmenbedingungen" bis hin zu solchen wie der Architektur etc auf die Individuen (zurück) wirken u.s.w. und gerade daher auch diese "Rahmenbedingungen" nicht zu unterschätzen sind (viele Ansätze vernachlässigen meines Erachtens entweder zu sehr das eine oder das andere)
Nebenbei (eigtl an ALLE) bei der Gelegenheit Folgendes
Vielleicht hat meine Aufzählung von sehr politisch ausgerichteten Autorinnen/Autoren am Anfang das Missverständnis erweckt, dass es mir nur um "öffentlich-politische" Dimensionen gehen würde (aber das wäre ja eigtl. beim weiteren Lesen klar ein Missverständnis, dachte ich zumindest ;`)
in diesem Sinne: gute Nacht und erkenntnisreiche Träume ;D
... und auch die .W.e.c.h.s.e.l.wirkungen der Dimensionen ;`)
(vgl. dazu z.B. meine Replies zu einigen Statements von Maria Donner und Chrissy oben)
Danke übrigens für den Gutenachtwunsch. Denselben im Voraus für heute von mir zurück an Dich und alle anderen, die hier vorbeikommen.
... und da fällt mir auch gleich eine solche Wechselwirkung ein: Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass z.B. der Geruch in dem Raum, in dem eine Person schläft, deutlich beeinflusst, wie gut / angenehm / tief die Person schläft ;`) und das offenbar ganz unbewusst
Für die individuelle & private Dimension überhaupt sehr wichtig finde ich
"nachhaltige Entspannung" bzw. Vermeidung und Abbau von Stress.
Dazu einige Tips in diesem Gruppenforumsthema http://www.utopia.de/gruppen/beauty-wellness-55/diskussion/mittel-gegen-stress-5437 und dann auch z.B. hier http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/was-gut-gegen-stress
Spontane Anmerkung dazu´: Was manche Leute unterschätzen: Nicht nur direkte Entspannung sondern auch eine gewisse Anspannung durch eine gewisse körperliche Anstrengung (z.B. bei Sport, der einem gefällt) hilft direkt Stresshormone abzubauen. Danach dann zusätzliche eine Dusche etc und eine schöne entspannende Phase (siehe dazu auch die beiden Links oben) dann natürlich noch umso besser ;`)
Nicht zuletzt gerade auch vor dem Schlafengehen ist eine bewusste Entspannungsphase sehr gut
- wogegen direkt nach Arbeit am PC oder Fernsehen weniger gut ist. Unter anderem wurde vor nicht allzu langer Zeit wissenschaftlich nachgewiesen, dass das sehr blaufrequenz-haltige Licht von Bildschirmen unbewusst "wach" macht, also gerade vorm Schlafengehen ungünstig ist. Zu bedenken auch: Alkohol behindert den .T.i.e.f.schlaf, auch wenn er zunächst ggf müde macht; daher auch davon besser vor dem Schlafengehen nicht allzu viel konsumieren)
ist auch Literatur, bildende Kunst oder Musik, die einem/r gerade gefällt, bzw die einer/m gerade irgendwie 'anspricht'.
Einige musikalische Beispiele, die mich persönlich oft ansprechen: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/musik-mehrerer-jahrhunderte-und
Der Schwerpunkt der Auswahl liegt übrigens weniger auf eventuellen
Texten, falls sie ein Teil der jeweiligen Werke sind, sondern mehr auf den
Klangdimensionen (zu denen ich auch den Rhythmus zähle, der ja immer
auch durch Klänge erzeugt wird (wobei auch Geräusche spezielle Klänge
sind), sei es durch menschliche Stimme oder durch Instrumente oder wie
auch immer (...)
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/yesterday-wunderschoene-fassung-vom-mantovani-orchestra-mit
sämtliche beim Label " Naxos " in außerordentlich guter Qualität eingespielten CDs
von Lautenmusik des J.S.Bach-Zeitgenossen S. L. Weiss
(wenn ich mich gerade nicht täusche, sind es bisher 8 CD.s - vielleicht aber mittlerweile auch noch eine oder sogar mehrere dazugekommen)
Zum .d r i t t e n. Punkt im Haupttext, bzw der dritten "Dimension" (öffentliche Diskurse z.B. Medien ...) ein Beispiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus:_Eine_Liebesgeschichte
Nicht in allen Details, aber in weiten Teilen einer der besten zugleich kurzweiligen und aufklärerischen, dabei ironisch und satirisch gewürzten Filme zu politischen Themen, den ich bisher kenne. Allein der Abspann mit Zitaten und Web-Links etc. ist schon sehenswert .
I have a dream - Martin Luther King ... [relativ kurz aber sehr gut gelungen]
der übrigens (nicht zuletzt deshalb erwähne ich ihn) morgen, 07.08.2011 ab 13:20 bei 3sat gezeigt wird (soweit ich gelesen habe)
Ein anderer Student meinte übrigens mal zu mir, als wir uns zufällig getroffen haben, als ich eine Biographie über M. L. King an einem Büchertisch vor der Uni gekauft habe, es sei doch vollkommen überflüssig über M. L. King etwas zu wissen ... (naja, er war ein dogmatischer Marxist - Der arme Marx tut mir bei solchen ' fundamentalistischen ' Anhängern immer posthum sehr leid). Ich war zuerst nicht sicher, ob ich das Buch kaufen wollte, aber da war ich dann sicher, dass ich es tun werde ;`)
We feed the world ...
Food, Inc. Was essen wir wirklich ...
Mit Gift und Genen ...
Die 4. Revolution – Energy Autonomy
Wangari Maathai - Mutter der Bäume ... Vgl. dazu http://www.utopia.de/gruppen/freundinnen-u-freunde-von-467/diskussion/sehr-guter-dokufilm-ueber-das-greenbeltmovement-und-ihre-186689
Mehr über die kenianische Umweltaktivistin und 'alternative' Nobelpreisträgerin auch hier (Literatur, eingebettete Videos etc)
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wangari-maathai-tragerin-des
http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/forum/443
...
ist der Folgende:
Auch bildende . K u n s t . und Kunst- L i t e r a t u r (also nicht 'rein' dokumentarische oder wissenschaftliche Literatur meine ich hier)
thematisieren direkt oder indirekt unzählige Aspekte dessen,
wie die Welt teilweise verbesserbar ist.
Nicht immer so deutlich oder driekt wie bei idealistischen / 'engagierten' Gedichten oder Dramen etc (z.B. Schillers Wilhelm Tell ist da vermutlich eines der bekanntesten Beispiele aus dem Bereich der Theaterstücke, z.B. neben den Dramen von Bert Brecht und anderen), oder, aus dem Bereich bildendeer Kunst, Guernica von Picasso,
sondern auch indirekt.
Letztlich ist sogar jedes evtl. ganz unscheinbare, gar nicht "gesellschaftspolitisch engagiert" auftretende Liebesgedicht ein Beitrag dazu
- zumal es bei Kunst immer auch auf die Interpretation ankommt (die immer gleichsam eine 'zweite / neue Erschaffung' oder gleichsam eine von vielen möglichen 'Vollendungen' eines Werkes ist)
...
Dazu kann jeder beitragen der seinen Nachbarn wieder grüßt.
Ein altes Volk
Als die Menschen noch jung - und ihre Herzen noch Flügel hatten, siedelte eine Familie am Fuße des eisgrauen Alten.
Im Inneren dieses gewaltigen Berges, führte ein Höhlensystem bis in die wärmeren Schichten des Erdmantels.
Behaglich lebte dort die Sippe mit ihrem Vieh über viele Jahre. Mit dem Wachstum zur Größe eines Stammes, dehnte der Mensch sein Habitat in den Höhlen aus und erkundete voll Neugier die tieferen Gänge.
Wenn nun in strengen Wintern auch die Ziegen und Schafe nach unten gebracht wurden, kam es dazu, dass sich einzelne Tiere verirrten und nie oder nur tot gefunden wurden. Das machte die Menschen traurig.
Damit es an diesem Ort nun nicht so traurig sei, begannen sie, ihn zu schmücken.
Die Ersten malten Bilder in den Dunst, Andere schichteten Steine zu kleinen Türmen und Mädchen begannen schmeichelnde Melodien. So waren sie wieder im Frieden und froh.
In den folgenden Sommern trockneten sie neben den üblichen Vorräten auch Blumen und wohlriechende Hölzer für ihre lieb gewonnenen Rituale.
So wächst unsere Stamm über die Jahre, bis die windigen Ebenen besiedelt und dichten Wälder urbar sind. Die Herde lebt gut am Fuße des Alten und selten nur straft sein eisiger Hauch.
Die Familien der Altvorderen beherrschen den Dienst an den Göttern und ihr Urteil gilt viel für die Menschen aus Ebene und Wald.
Jeder teilt freudig den eigenen Ertrag, um den elementaren Beistand zu sichern.
Es war Winter im Tal des Eisigen und milde schauten seine Augen, vom Schnee ächzten die Hänge.
Da ging des Nächtens ein Zittern durch Alles hindurch und die Menschen schreckten von lautem Getöse aus ihren Lagern. Entsetzen war in ihren Augen, als sie sahen, dass die Höhlendecke auf eine der größeren Herden gestürzt war. Fassungslos erflehten sie die Deutung der Alten.
Lange berieten diese und kamen zu dem Schluss, da über hunderte Jahre schon dieser Stamm mit und durch den Berg lebt, dass diesem kein Schaf mehr als Opfer entspreche. So einigte man sich darauf, in jeder Dekade einen Menschen zu opfern, um für die Sicherheit der Anderen zu bürgen. Auch fanden sich Menschen aus Familien ärmerer Gegenden, die bereit waren dieses Opfer zu erbringen, wenn sie im Gegenzug ihre Angehörigen gut entschädigt wussten.
Nicht lang währte dieser Frieden.
Ein Sturzbach nach einem heftigen Regen begräbt weiteres Vieh und in den Familien der Altvorderen werden missgestalte Kinder geboren.
Reiner müssen die Opfer sein, Schöner im Angesicht, weicher im Haar.
Und ein Volk übergibt seine Kinder.
Wie viele Leben muss man retten, damit man eines opfern darf?
Deinem ersten Absatz kann ich eigtl so voll unterschreiben (falls wir mit den Worten annähernd dasselbe meinen)
Den großen Rest muss ich mal demnächst erstn noch in Ruhe lesen, wenn ich Zeit finde. Danke auf jeden Fall für den interessanten Kommentar
@pepperasta:natürliches empfinden in dem man den nachbarn grüßt ausdruecken ...es kann genauso natürliches empfinden sein wenn man dem nachbarn lieber aus dem weg geht. eher ist es eine art benimmregel ,dass man leute grüßt. wenn es so natürlich waer, muesste mans den kindern nicht beibringen ueber ihren schatten zu springen und artig zu grüssen auch wenn man eigentlich(oft aus gutem grund) nicht will...
das ist jetzt mein natuerliches empfinden. ich kenn sogar seltsame leute die grüßen ihre freunde auf der strasse nicht weil sie grade keinen bock haben,sind aber trotzdem immer zur stelle wenn es wirklich notwendig ist.
Das Nichtgrüßen "weil sie grade keinen bock haben" kann freilich auch missverstanden werden ... sowas hat viel zu tun mit "Mikro-Kultur" in der jeweiligen Nachbarschaft etc. Wenn es quasi 'normal' ist, bzw. nicht hineingelesen wird, dass jetzt die Person der nichtgegrüßten 'feindselig' gesonnen ist, ist es kein Problem. In großen Städten passiert es ja sogar, dass man Leute schlicht übersieht, die man kennt (z.B. wenn die eine Person gerade mit dem Fahrrad fährt und die andere zu Fuß geht - oder so ähnlich). Langfristig wäre es sicher von Vorteil für eine "dialogische Kultur" (wie ich das oben im Haupttext genannt habe), wenn sich die Leute ab und zu auch darüber aussprechen, und ansonsten tolerant sind - auch im Zeifelsfall ein Verhalten nicht zu voreilig als 'feindselig', 'beleidigend' etc interpretieren (denn sowohl Aussagen, als auch Mimik, Gestik und anderes Verhalten muss .i.m.m.e.r. interpretiert, bzw 'entschlüsselt' werden; notfalls besser mal nachfragen, wie es gemeint ist ...)
das ich Anti-Utopismus nennen möchte
"Zu utopisch" lauten Vorwürfe gegen viele Konzepte häufig; Nun, dass nicht schon vor weit mehr als 2000 Jahren das Gleitfliegen / Paragliding erfunden wurde, lag .e.b.e.n.f.a.l.l.s. v.a. an zu viel Anti-Utopismus. Hier wie auch in anderen Fällen bremsen Vorurteile die Kreativität und die Intelligenz und damit Erkenntnisfähigkeit und 'Fortschritt'
(womit ich nicht sage, dass Fortschritt immer in jeder Hinsicht eine gute Sache sei. Aber auch 'schlechter' Fortschritt (der dann z.B. Umweltvergiftung/verstrahlung etc zur Folge hat, liegt oft genug gerade auch an zu .w.e.n.i.g. Intelligenz, z.B. bzgl. der Abschätzung der Folgen; Intelligenz und Kreativität sind sogar wichtig für die - für 'guten' Fortschritt sehr entscheidende - .E.m.p.a.t.h.i.e. Das ist so ähnlich wie bei den moralischen Entwicklungsstufen à la Lawrence Kohlberg, Ann Colby etc.)
Daß die alten Griechen und Römer nicht mit Gleitschirmen unterwegs waren, ist wohl eine unumstößliche historische Tatsache, da hast Du völlig recht.
Die einzige logische Erkärung für diesen Umstand kann nur in einem gehäuften Auftreten von Anti-Utopisten liegen, nicht etwa an fehlenden geeigneten Materialien oder einem mangelnden Wissen in der Aerodynamik. Denn das hätten sie sich ja alles leicht beschaffen können, z.B. durch Zeitreisen in unsere Gegenwart.
Obwohl ... Zeitmaschinen gibt es ja nicht; zumindest nicht in der Realität.
Na, wenn das nicht ein weiterer Beweis für das unselige Wirken fortschrittsfeindlicher Anti-Utopisten ist...
Ok, lieber Bernie Wa, das waren zwar Weißbierweißheiten aus der Stammtischerei (Das ist das geistige Gemeinschaftsörtchen wo man so lange einen hebt, bis Mann sich von lauter Meinungskumpanen umgeben sieht und sich traut, mal so richtig überheblich gegen alles zu tun, was Mann da oben wähnt). Aber dein erstaunliches Mehrdimensionierungsvermögen versetzt mich jetzt doch ins Erstaunen. Dem muss ich mich einmal vorbehaltlos geschlagen geben. Ich staune nicht schlecht.
"Intelligenz und Kreativität sind sogar wichtig für die - für 'guten' Fortschritt sehr entscheidende - .E.m.p.a.t.h.i.e."
Auf der Welle genau dieser per Intelligenz und Kreativität erzeugten Empathie hätten ja auch die ollen Griechen mit Geitfgeräten durch die Lust segeln können. Was genau genommen kein Wunder gewesen wäre, weil zur gleichen Zeit nur ein paar hundert Kilometer weiter die Orientalen lebten, die ja bekanntlich viel fortgeschrittener weil bereits mit "Fliegenden Teppichen" unterwegs waren.
der nicht nur bei sich (das sei ihm unbenommen) sondern auch im Blog anderer Leute
offenbar meint, immer das letzte Wort haben zu müssen
Was mich immer wieder kritisch stimmt sind Ideologien, die die Welt in "wir" und "die anderen" konstruiert, egal ob es dabei um Besser-Esser geht oder um Krieg und Frieden in der Welt oder um rechts und links, arm und reich. Ähnlich geht es mir mit den meisten Versuchen die Welt einzuteilen, zu kategorisieren (z.B. Kalter-Krieg-Begriffe wie 1.-3. Welt und "der Westen"; oder neudeutsch "Nord- bzw. Südländer", etc.), Weltenkonzepte, die mehr homogenisieren als differenzierten Überblick schaffen. Nachdenkliche Erklärstücke dazu bietet die Arte-Reihe"Mit offenen Karten"
... "die Welt benennen": http://www.youtube.com/watch?v=FNVITYEwgJA
..."der Westen" Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=9BKClStz5qI
..."der Westen" Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=H34ysTNEXJo
..."Zerfallene Staaten: http://www.youtube.com/watch?v=YT1xcHo1-7Y
Unterm Strich heißt das für mich: Nicht müde werden genauer hinzuschauen. Reisen hilft, schafft Perspektivwechsel und Abstand zum eigenen Trott. Visionen haben, aber nicht andern überstülpen. Mal andere reden lassen, die sonst eher schweigen. Mit neuen Ideen bei sich selber anfangen. So oder so ähnlich haben das hier ja schon andere formuliert. Eine ganze Website mit Ideen ;-) Gruß Emma
Sehr zustimmen kann ich dir auch bei der 'Warnung' vor Feinbild-Stereotypen (irgendein "Wir" und irgendwelche "anderen" ... obwohl diese Konstruktion nicht in jedem Fall gleich schon ein Feindbildstereotyp ist; sondern evtl eine eher neutrale Konstruktion, ohne die wir ("wir" = alle denkenen Wesen im Universum) gar nicht auskommen könnten ;`)
Der von mir oben im zweiten Kommentar erwähnte Amartya Sen hat ebenfalls ein Buch geschrieben, was dafür vermutlich sehr lesenwert; deutscher Titel : Die Identitätsfalle ... Mehr über A. Sen auch hier http://de.wikipedia.org/wiki/Amartya_Sen#Schriften . Er spricht übrigens aus direkter Erfahrung, weil er in der Kindheit traumatische Erlebnisse mit nationalistisch & religiös begründeter Gewalt, die von solchen Feindbildern genährt wird (und sie ihrerseits wiederum nährt) in unmittelbarer Nachbarschaft hatte, spricht also da nicht nur "vom grünen Tisch" aus (das besagte Buch hab ich selber noch nicht gelesen; Er erzählt davon aber (auch) in einem anderen: dt Titel: Ökonomie für den Menschen ...)
Geht mir haargenau auch so.
Die nächste UN-Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung, auch World Summit on Sustainable Development oder Earth SUmmit genannt, kehrt 2012 nach Rio de Janeiro zurück http://www.earthsummit2012.org/ ,dort wo vor 20 Jahren die Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung ihren wichtigsten Impuls auf internationaler Bühne erfahren hat. Sen & Co. werden dort ganz sicher auch wieder auftreten. Vielleicht mit einem Vorschlag für einen erweiterten Index. Wir dürfen gespannt sein.
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/entwicklungslaender-bzw-entwickelte-laender-kritische-notiz
Und weil's so schön passt, daraus einfach mal folgendes Zitat:
"(...)
Gleichwohl gibt es durchaus seit etlichen Jahren kritische Überlegungen hierzu, von Grassroot-Movements bis hinein in Universtitäten und schließlich sogar in offiziellen staatlichen Gremien.
Dies ist nicht zuletzt einer der Gründe, weshalb beispielsweise innerhalb der UNO - in Zusammenarbeit mit verschiedenen erfahrenen Fachleuten (Amartya Sen aus Indien u.v.a.) der Human Development Index entwickelt wurde, der dem regelmäßig erscheinenden Human Development Report zugrunde liegt .
Dieser ist freilich auch noch lange nicht perfekt. So werden etwa bisher immer noch ökologische Faktoren recht wenig gewichtet.
Ein anderer daran kritisierter Punkt ist, dass die subjektive Zufriedenheit der Leute zu kurz käme.
Der Versuch einer Alternative dazu ist der sog. Glücks-Index. Dabei schneiden v.a. solche Länder bisher gut ab, in denen es z.B. nur relativ wenige Unterschiede zwischen 'reichen' und 'armen' Menschen gibt. Allerdings hat der Versuch, objektive Kriterien zu finden unter anderem
den Vorteil, dass Fragen nach der subjektiven Zufriedenheit in vielen Kulturen evtl
aus Höflichkeit nicht 'ehrlich' beantwortet werden und es daher zu
starken Verzerrungen bei Vergleichen kommen könnte.
Im Kontext der - nicht abgeschlossenen - Erarbeitung des HDI (Human Development Index) hat die Philosophin Martha Nussbaum, im Dialog mit Kolleginnen aus vielen Teilen der Welt (z.b. aus Indien, Afrika u.a.), einen wie ich finde sehr lesenswerten Ansatz entwickelt, was ein " gutes Leben " ungefähr ausmachen könnte - nachzulesen in der (in Deutsche überstetzten und vor einigen Jahren als Suhrkamp Taschenbuch in Frankfurt am Main publizierten Sammlung verschiedener Essays von ihr mit dem Titel: Gerechtigkeit oder Das gute Leben (...)"
Veranlasst durch verschiedene Nachfragen noch eine Erklärung .z.u.m. .H.a.u.p.t.t.e.x.t. oben:
Mit "Kaufverhalten etc." ist auch das Kauf- und Geldanlageverhalten von Unternehmen und Staaten gemeint, nicht nur von individuellen Privatpersonen (z.B. als "Endverbraucher")
Bei Unternehmen z.B. der Einkauf bei sog. Zulieferbetrieben . Wenn z.B. Kaufhausketten etc. allzu sehr auf "schnell und billig" wert legen, ist es kein Wunder, wenn die Zulieferbetriebe extrem häufig gegen soziale und ökologische Kriterien missachten (denn die zu missachten erlaubt oft eine schnellere und/oder billigere Herstellung, seien es Textilien oder ganz andere Dinge). Zugleich zeigt sich hier, wie wichtig auch pol. Rahmenbedingungen und auch das Verhalten der 'Endverbraucher' sind. Letzteres z.B. wenn sie auf Bio- und FairTrade Kriterien achten (soweit das überhaupt geht), wird das auch die Hersteller beeinflussen. Und pol. Rahmenbedingungen können helfen, dass nicht solche Hersteller durch Marktmechanismen benachteiligt sind, die "ethisch besser" herstellen wollen
Welche Rahmenbedingungen sollten es deiner Meinung nach sein?
Dann auch bessere Gesetze selbst
(die dann aber auch gut anwenden (vgl oben); denn Buchstaben bedürfen immer einer Auslegung; dazu kommt ggf Korruption etc . Da hilft dann auch z.B. kein Siegel XY, wenn es per Korruption erschlichen wird u.s.w.), und zwar auf mehreren Ebenen, national ebenso wie international (BRD, EU u.s.w.)
- bis hin zu schärferen Sanktionen bei Verstößen gegen solche Gesetze
Genau genommen gehören zu den politischen Rahmenbedingungen auch
'aufgeklärtere' und humaner, bzw sozialer und ökologischer eingestellte Bürger_innen,
die sich z.B. eher als Weltbürger_innen verstehen,
statt als Angehörige von Nation x oder y. (denn ein national verengtes Selbstverständnis trägt auch dazu bei, dass Politik zu oft zu sehr darauf achtet, was dem "eigenen" Wohl dient, erstmal egal, auf wessen Kosten es geht - Auch hier gilt das im letzten Absatz angesprochene "mehr kooperative statt kompetitive Strukturen")
....
Erste Nachfrage:
Was sollte deiner Meinung nach in diesen neuen Gesetzen festgelegt sein?
Zweite Nachfrage:
Wodurch werden die von dir erwünschten Weltbürger mit huamanen bzw. sozialen und ökologischen Einstellungen so mächtig an Zahl und Bedeutung, dass sie zur Rahmenbedingung für ein - deines Erachtens hinreichend - humanes, soziales bzw. ökologisches (und verbreitetes) Kaufverhalten dienen. (Könnte es übrigens sein, dass sich hier die Katze "Kaufverhalten" hier in den idealistischen Schwanz "Bürger mit besserem Kaufverhalten" beißt?)
Dritte Nachfrage:
Wie sollten die von dir gewünschten "mehr kooperativen statt kompetativen Strukturen" deines Erachtens aussehen und wie sollen sie entstehen?
(Kompetitivität = Wettbewerbsfähigkeit)
Aber es gibt ja noch 60.000 andere Utopist_innen, die dazu was sagen können. Das macht es überhaupt ja erst spannend, dass sich mehrere Leute hier äußern (und das ist ein Grund, warum ich meinen Haupttext oben so relativ kurz gehalten habe)
Wusste ichs doch.
p.s. Zu oben: Schaff dir ein besseres Fremdwörterbuch an oder lern ein bisschen Latein, denn Kompetitivität ist nicht gleichbedeutend mit Wettbewerbsfähigkeit (v.a. der Wortbestandteil "fähigkeit" ist falsch bei der Gleichsetzung)
[Ergänzung nach Topists Kommentar unten] Es ist kein Standesdünkel (davon abgesehen dass "Stand" doch gar keine Marxsche Kategorie ist), sondern der Versuch, dir einen Spiegel vorzuhalten, damit du vielleicht merkst, wie du selber auf andere oft wirkst
Wer seinen "bildungsaristrokatischen" Standesdünkel nicht im Zaum halten kann und sich zu solchen Äußerungen hinreißen lässt, sollte die Begriffe, mit denen er sein "Lesenswertterritorium" auf Utopia markiert, zumindest richtig schreiben. ("kompetativen..." inzwischen nacheditiert) Sonst fände ich solche Hinweise ja kleinkarriert, aber in deinem Fall kann ein wenig Scham nicht schaden.
Der Auspruch "Wusste ichs doch!" bezeichnet übrigens kein aktuelles Wissen oder den Glauben, etwas aktuell zu wissen, auch keinen Glauben an ein vergangenes Wissen oder vergangenes Wissen. Er wird dann getätigt, wenn sich eine Annahme, die eben nur eine Annahme war, wenn auch mit dem Gefühl begleitet, wohl damit richtig zu liegen, dann doch bewahrheitet. (in dem Falle hatte ich angenommen, dass du meine Nachfragen wohl nicht beanworten würdest). Für diese Erkenntnis braucht man im Übrigen weder Latein noch ein Lexikon.
Behauptungen aufstellen, die auf Vorurteile beruhen und sie auch schüren, (hier seien "fortschrittsfeindliche Anti-Utopisten" und "eindimensionale Fundamental-Marxisten" am Werke) und Antworten auf Nachfragen mit der Behauptung zu verweigern, die Person, die nachfragt sei voller Vorurteile, ist schon eine besondere Leistung.
Nein, Spaß macht das nicht mehr.
Nur eines von vielen Möglichen Beispielen polemischer Unterstellungen seitens des Topisten :
Seine mehrfach wiederholte sinngemäße Unterstellung, es läge daran, dass ich keine Argumente hätte, wenn ich nicht immer gleich binnen einer von ihm erwarteteten Frist auf alle seine Kommentare in allen Details eingehe, und mir das schlicht und einfach zutreffende Argument erlaube, dass ich leider Prioritäten in meiner Zeiteinteilung setzen muss, weil ich einfach nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung habe und es im Leben vielleicht für mich dringendere Dinge gibt, als alle seine Kommetare in allen Details möglichst sogar noch binnen weniger Stunden zu "beantworten"
Er ist seit ca dem 27.07. (warum weiß ich nicht) in diesem Blog leider offenbar weniger an einem echten Dialog als vielmehr an Streit oder anderer wenig fruchtbarer Kommunikation interessiert. Seine Polemik daher bitte ich Alle daher einfach möglichst zu ignorieren und Euch umso mehr auf die anderen, echten, Dialoge zu konzentrieren
Hab das eben erst gesehen. Seit dem 27.7.! Wow! Naja, es soll ja auch welche geben, die den Weltuntergang exakt datieren können. Wenigstens wissen wir jetzt alle, was ein echter Dialog ist :-). Danke, lieber Berniewa
(aber .n i c h t. speziell bezogen auf solche vom 'Topisten', sondern ganz. g r u n d s ä t z l i c h ),
folgende Bemerkung:
Dass nicht nur das Bewusstsein eines Individuums seine Umwelt, sondern auch seine Umwelt dessen Bewusstsein beeinflusst, hatten (nebenbei bemerkt) schon viele Menschen .v.o.r. Karl Marx erkannt (was manche Marxisten gern vergessen), z.B. Robert Owen (um nur einen der heute noch bekannten zu nennen).
Sie haben aber oft letztlich denselben Fehler gemacht, wie viele Marxisten, nämlich ein zu eindimensionales Lösungskonzept vorgeschlagen.
Die zu große 'Eindimensionalität' besteht bei Marx-Fundamentalist_innen meist darin, die Ökonomie für primär zu halten, zumindest andere Faktoren (bzw. Dimensionen), v.a. mentale, ihr gegenüber zu unterschätzen.
Sogar Marx selbst hatte übrigens die falsche Einseitigkeit seiner Formulierung (nicht das Bewusstsein bestimme das Leben, sondern umgekehrt) zumindest erahnt und im Nachhinein relativiert, sich damit aber selbst widersprochen, da er seine erste Formulierung nicht ausdrücklich zurückgenommen / als falsch korrigiert hat.
Gäbe es auf Kuba wenigstens seit 20 Jahren deutlich mehr Meinungsfreiheit, so wäre Kuba sicher heute unter den Top 10 der demokratischsten Staaten der Erde und vielleicht heute sogar auf Platz 1 des HDI (Human Development Index) - und zwar trotz der US-Blockade (teilweise sogar .w.e.g.e.n. ihr (weil viele Investoren mehr Schaden anrichten, als Nutzen))
Eine Verstaatlichung vieler Produktionsmittel ist also unter gewissen historischen Umständen durchaus ein überlegenswerter Weg, aber allein damit ist es jedenfalls überhaupt nicht getan. Es ist jedenfalls keine hinreichende Bedingung, vielleicht auch keine notwendige (für eine weitgehend gerechte Gesellschaft)
[Zitat aus Wikpedia:]
"verkürzte er die Arbeitszeit auf 10,5 Stunden, gegenüber den damals üblichen 13 bis 14 Stunden in anderen Fabriken. Er richtete Kranken- und Altersrentenversicherungen ein, er ließ erträgliche Behausungen bauen und räumte Mietvergünstigungen ein. Die Güter des täglichen Bedarfs wurden zu niedrigen, aber rentablen Preisen gehandelt. Der Handel von Alkohol wurde auf dem Fabrikgelände eingeschränkt. Besonders viel tat Owen für die Kinder: Er verbot die Arbeit von Kindern unter 10 Jahren, errichtete eine Schule, die Kinder ab 2 Jahren aufnahm.
Die Maßnahme zeigte auch für ihn große Erfolge: Die Produktivität in der Fabrik erhöhte sich drastisch, die Zahl der Diebstähle ging zurück, Bestrafungen innerhalb der Fabrik waren nicht mehr nötig. Die Erfolge waren auch auf das technische Geschick Owens zurückzuführen: in New Lanark wurden neue Produktionstechniken eingeführt, die die Konkurrenz noch nicht umsetzen konnte. (...)
Viele Ideen, die Owen in New Lanark hatte und umsetzte, sind heute in den Industrieländern selbstverständlich. Dazu zählen unter anderem: Abschaffung der Kinderarbeit, Schulbildung der Kinder, Arbeitszeitbeschränkung, effiziente Organisation der Betriebsabläufe, Motivation der Mitarbeiter, saubere Arbeitsplätze, Gewerkschaftsbildung, Genossenschaftswesen, etc. (...)"
...
Ist das nicht ein wenig eindimensional gedacht und kämpfst du da nicht grad gegen selbstgebaute (bzw. selbst herbei geraunte) Gespenster? Ich habe bei Utopia zumindest noch keinen "eindimensionalen Marx-Fundamentalisten" wahrgenommen. Magst du deine Behauptung vielleicht mit einem Zitat belegen?
Vielleicht wirst du ja hier irgendwo fündig:
http://www.utopia.de/blog/mehr-topismus-wagen/marx-fuer-utopisten-1-sein-bewusstsein
Oder hier?
http://www.utopia.de/blog/mehr-topismus-wagen/marx-fuer-utopisten-3
Oder hier?
http://www.utopia.de/blog/mehr-topismus-wagen/marx-fuer-utopisten-2-geschichtlicher
Oder etwa hier?
http://hhirschel.wordpress.com/2008/11/23/sind-wir-des-warensinns/
Gut doziert Löwe! Mutig, so etwas hier auf Utopia zu sagen! Schließlich könnte dich jemand für einen Fundamental-Engelisten halten:
Siehe: http://hhirschel.wordpress.com/damit-die-entfremdung-eine-unertragliche-macht-wird/verstaatlichung/
Oder auch http://hhirschel.wordpress.com/2009/01/13/verstaatlichung-sozialismus/
(Sollte das vielleicht mal fortführen, statt hier abzuhängen)
"Es ist jedenfalls keine hinreichende Bedingung, vielleicht auch keine notwendige (für eine weitgehend gerechte Gesellschaft)"
Das lässt sich schon deshalb nicht sagen, weil "gerechte Gesellschaft" eine zu mysteriöse Zweckbestimmung ist. Was meist du mit "gerechte Gesellschaft"?
In der Marx'schen Perspektive gehts ganz allgemein darum, dass die globalisierten Individuen soziales Vermögen erlangen, das es ihnen erlaubt, Produktionszwecke -orte und -mittel mit den unterschiedlichen Bedürfnissen und zu erwartenden sozialen bzw. ökologischen Kosten ihrer Befriedigung ins Benehmen setzen zu können.
Unter Berücksichtigung heutiger Kenntnisse, Problemlagen usw. also, z.B. alles zu tun, was am Ende zu einem globalen Ressourcenmanagement nach Maßgaben nachhaltiger Entwicklung befähigt. Das gilt auch für die dafür zu schaffenden Eigentumsformen bzw. Rechte und Pflichten im Hinblick auf Entwicklung, Einsatz und Nutzen menschlicher und außermenschlicher Potenziale.
- z.B. der Hinweis auf meine begrenzte Zeit sei eine Ausrede, wenn ich nicht immer auf alle Details deiner Kommentare eingehe; am besten im Minutentakt ...)
Aber für a l l e .a.n.d.e.r.e.n . Leserinnen und Leser hier:
Warum topist "weitgehend gerechte Gesellschaft" für eine "zu mysteriöse Zweckbestimmung" hält, bleibt erstmal sein Geheimnis, v.a. wo ich schon sehr oft hier bei Utopia erklärt habe, was ich in etwa damit meine, und da er mich zu kennen glaubt, müsste er das eigtl längst wissen.
Da etliche von Euch.(im Unterschied zu ihm) es aber ja noch .n.i.c.h.t. wissen können, was ich damit meine,
hier eine vorläufige Annäherung (absolut endgültige Definitionen gibt es sowieso nicht)
also:
Ich meine damit etwas Ähnliches, was John Rawls beschreibt in ; A theory of justice ... 1971, oder mit anderen Worten: Eine Gesellschaft, in der Alle eine reale Chance auf ein gutes Leben haben - "gutes Leben" ca in der Bedeutung, "ein Leben, in dem die menschlichen Grundfähigkeiten in hohem Maß entfaltet werden können" - "menschliche Grundfähigkeiten" ca in der Bedeutung, wie sie Martha Nussbaum beschreibt, in: Gerechtigkeit oder Das gute Leben ... 1999, z.B. S. 57 f und etwas ausführlicher S. 200 ff ; Evtl. wenn ich mehr Zeit habe, werde ich daraus mal einschlägige Passagen zitieren ...
Nicht, dass ich "Gespräche" mit [... Adjektiv aus Gründen der mitmenschlichen Rücksichtnahme gelöscht ] Selbstdarstellern hier sonderlich sinnvoll finde. Aber es geht ja auch ein wenig um Utopia-Diskussionskultur. Unterstellungen wie die einer "vorurteilsgetrübten Brille" haben , zumal wenn sie nicht belegt sind, den Nachteil, dass nicht zu unterscheiden ist, ob diese Wahrnehmung wegen der eigenen "vorurteilsgetrübten Brille" zustande gekommen ist, sonstige geheimnisvolle Gründe vorliegen oder ob es dafür tatsächlich handfeste Anhaltspunkte gibt.
Abgesehen davon ist es ja doch recht seltsam, Antworten auf einige schlichte Nachfragen zum besseren Verständnis (um also sich überhaupt so etwas wie eine rationale Diskussionsgrundlage zu erarbeiten) mit dem "Argument" zu verweigern, dass die Person, die die Fragen gestellt hat, angeblich zu Vorurteilen einem gegenüber neigen würde, (einen sonstwie vielleicht nicht mag oder was auch immer). Sowas sieht dann doch mehr nach Ausrede und Flucht nach vorn in die persönliche Herabwürdigiung aus als nach einer sachliche Auseinandersetzung.
Hier nochmal die unbeantworteten Nachfragen
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-koennen-wir-die-welt-verbessern#comment-524489
U n d : dass andere Menschen vielleicht auch noch andere Dinge für mindestens ebenso wichtig finden, als seine Fragen zu beantworten, übersteigt offenbar immer noch die Fantasie des Herrn Topisten, obwohl es ihm schon öfter mal jmd versucht hat zu erklären
Würde ich hier umgekehrt eine Liste aufmachen mit den Unterstellungen schwachsinniger Behauptungen mir gegenüber, dann wäre jedem sicher schnell klar, warum ich ein (Pseudo)Gespräch mit solchen vorurteilsverblendeten Fundamentalisten für unverantwortliche Zeitverschwendung halte.
Warum ich es mittlerweile "Pseudo-Gespräch" nenne: Nur. e i n e s .von vielen Möglichen Beispielen besagter Unterstellungen seitens des Topisten : seine völlig unbegründete und mehrfach wiederholte sinngemäße Behauptung,
ich würde immer die Produktionsverhältnisse / Produktivkräfte etc ignorieren
Ein. z w e i t e s .Beispiel:
Seine ebenfalls mehrfach wiederholte sinngemäße Unterstellung, es läge daran, dass ich keine Argumente hätte, wenn ich nicht immer gleich binnen einer von ihm erwarteteten Frist auf alle seine Kommentare in allen Details eingehe, und mir das schlicht und einfach zutreffende Argument erlaube, dass ich leider Prioritäten in meiner Zeiteinteilung setzen muss, weil ich einfach nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung habe und es im Leben vielleicht für mich dringendere Dinge gibt, als alle seine Kommetare in allen Details möglichst sogar noch binnen weniger Stunden zu "beantworten"
- während er selbst es sich vorbehält, Aussagen anderer aus dem Zusammenhang zu reißen, und sinnentstellend kommentiert, indem er wesentliche Teile weglässt ( Beispiel in anderem Thread: Meine ausdrückliche Aussage, dass ich extreme Ausbeutung nicht beschönige, auch wenn ich "Hungerlöhne" für schlecht bezahlte Postzusteller in Deutschland nicht für einen passende Bezeichnung halte )
-- Und es gäbe noch etliche andere Beispiele
Die MEW, aus denen er auch dort fleißig zitiert, hab ich selber (auf CD ROM und Teile auch in Buchform) und etliches daraus schon mit mitte 20 gelesen (also schon vor mehr als einer Dekade),
und wenn ich erhellende Erklärungen oder andere spannende Kommentare dazu lesen will,
greif ich lieber zu Sweezy, Mandel, Fetcher, Cohen oder Altvater ...
Seine Verehrung seiner heiligen Bücher mit dem Kürzel "MEW" ist mir freilich immer noch lieber, als die meisten .a.n.d.e.r.e.n. Fundamentalismen auf diesem Planeten.
Wen du auf Marx-Zitate nicht eingehen willst oder kannst, dann lass es doch einfach.
Wahrscheinlich kannst du dir nicht vorstellen, dass hier noch welche an passenden Stellen Texte mit Gedanken vorstellen, weil sie die für erkenntnisträchtig und anregend halten, und nicht, um sich selbst damit als beeindruckend radschlagender Pfaumann hinzustellen, der wegen seiner stolz gespreizten bunten Schwanzfedern Bewundernswertpunkte abverlangt.
Naja, ich gebe die Hoffnung trotzdem nicht auf
Nochmalige. Z w i s c h e n b e m e r k u n g . für Alle, die diesen Blog hier lesen:
"Topist" ist seit ca dem 27.07. (warum weiß ich nicht) in diesem Blog (vorher auch schon anderenorts) leider offenbar weniger an einem echten Dialog mit mir, als vielmehr an Streit oder anderer wenig fruchtbarer Kommunikation interessiert. Daher bitte ich Alle, seine Äußerungen dieser Art einfach möglichst zu ignorieren und Euch umso mehr auf die anderen, echten, Dialoge zu konzentrieren.
.
Zu. f o l g e n d e m .Kommentar o b e n : http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-koennen-wir-die-welt-verbessern#comment-524617
eine Ergänzung:
Unterstützt werden solche. F a h r r a d - P r o j e k t e .z.B. wie besagte in Uganda auch von Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt ( www.brot-fuer-die-welt.org ) und einer direkt vor Ort (in der Stadt Ninja und Umgebung), die sich FABIO nennt
.
. B a m b u s. fahrräder erwähnt hat :
Sie könnten evtl aber noch billiger werden, und gerade die Herstellung in Afrika selbst fände ich mittel- und langfristig besser, als eine Dauerabhängigkeit von Rest-Spenden aus China, Europa etc
Hinzu kommt, dass ja Fahrräder bei starker Beanspruchung oft dann in Afrika nach einigen Jahren - zumindest etliche Teile davon - kaputt sind und da haben wir dann das Müllproblem ... (und leider werden ja industriell wenig 'entwickelte' Regionen heute schon allzu oft als eine Art von "Müllkippe" für unzähligen Schrott aus den Industrieregionen missbraucht; z.T. weil deren Teil-Recycling dort billiger ist (mit extremer Ausbeutung, Kinderarbeit in Hinterhöfen etc; vgl. dazu z.B: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/kinder-der-welt-6-elektroschrott-ausschlachtung-unter )
..
Das ist tatsächlich lustig, auch wenn das natürlich alles andere als eine Konservation ist. Denn nach dem Unterhaltungswert des Blogs für Bernie Wa war gar nicht gefragt sondern die Frage war, ob er in dem von mir verlinkten Beitrag in dem Blog (bei dem es um Zusammenhänge von Sein und Bewusstsein, Fetischcharakter der Ware und konsumistischen Warensinn geht) Anhaltspunkte für seine Behauptung findet, er sei von "fortschrittsfeindlichen Anti-Utopisten" und "eindimensional denkenden Marx-Fundamentalisten" umgeben.
Hier nochmal zum Dimensionalitätsprüfen der Link
http://hhirschel.wordpress.com/2008/11/23/sind-wir-des-warensinns/
Die wilden Behauptungen Berniwas sind auch wieder lustig, aber wieder keine Konservation. Denn wenn man so einen Sch ... über jemanden behauptet, sollte man die Frage nach Belegen nicht mit einem Langeweilebekenntnis beantworten, wenn man nicht den Verdacht bestätigen möchte, dass es ihm gar nicht um die zur Debatte stehende inhaltliche Frage geht, sonderm um etwas ganz anderes.
Das gilt auch für die Behauptung ich würde heilige Bücher verehren und sein Bekenntnis, er könne in meinen Anmerkungen und Fragen nur noch Spam sehen.
Ja, naklar, das entbehrt nicht der Komik. Aber Konservation?
Darunter verstehe ich etwas anderes.
Oder meintest du die Aufforderung, Latein zu lernen? Vielleicht ist das Konversation. Aus der Bildungsferne ist das nicht immer so genau auszumachen :-).
schon allein, weil ich von mehreren Leuten mittlerweile weiß, dass sie durch den Diskussionsstil des Topisten vom Lesen und Kommentieren eines Blogs, wo er sich breitmacht, abgeschreckt werden.
Und auch ich selbst habe absulut keine Lust mehr, mit ihm zu diskutieren,
v.a, weil die meiste Zeit damit drauf geht,
seine am laufenden Band gemachten falschen Unterstellungen zu berichtigen.
(nicht nur hier in diesem Blog, auch in anderen, z.T. schon gelöschten Beiträgen und auch in persönl. Nachrichten)
Im übrigen halte ich sein Verhalten für eine bewusste oder unbewusste Torpedierung meines Blogs, daher schlage ich vor, dass er sich umbenennt in " Torpedist ".
Für. A l l e .eine erneute. Z w i s c h e n b e m e r k u n g . aus leider gegebenem Anlass:
"Topist" ist seit ca dem 27.07. (warum weiß ich nicht) in diesem Blog (vorher auch schon anderenorts) leider offenbar weniger an einem echten Dialog mit mir, als vielmehr an Streit oder anderer wenig fruchtbarer Kommunikation interessiert. Daher bitte ich Alle, seine Äußerungen dieser Art einfach möglichst zu ignorieren und Euch umso mehr auf die anderen, echten, Dialoge zu konzentrieren.
.
"(Pseudo)Gespräch mit solchen vorurteilsverblendeten Fundamentalisten für unverantwortliche Zeitverschwendung halte."
"...weil die meiste Zeit damit drauf geht, seine am laufenden Band gemachten falschen Unterstellungen zu berichtigen."
Ja, das nennt man wohl in der einschlägigen Fachsprache Projektion.
Ich muss mich in einer Sache korrigieren, wo ich vorhin nicht ganz ehrlich war. Nein, ich finde das schon lange nicht mehr lustig. Was BW hier abzieht, ist nicht nur keine Konversation sondern nur noch blanker Hass. Über die Hintergründe mag ich hier nicht öffentlich spekulieren. Jedenfalls ist das nicht lustig sondern sehr deprimierend.
Dass hier sowas im Raum stehen bleibt, zeigt mir, dass ich mein Zeitmanagement neu justieren muss. Wo erst eine Fensterscheibe zerbrochen ist, da bekommt das dann offenbar einen gewissen Selbstlauf. Und es dauert nicht lange, da fragt man sich, ob man noch im richtigen Viertel wohnt.
Tatsache ist zwar, dass mich seine Art der arroganten etc Kommunkation mittlerweile ankotzt, und dass ich mir das mittlerweile nicht mehr gefallen lasse und durchaus auch selbst meinerseits sehr deutlich werde in meiner Wortwahl, z.B. wenn ich von "Fundamentalismus" spreche etc und das meine ich so wie ich es sage ! Hass ist das aber trotzdem noch nicht;
immerhin habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass ihm hier doch endlich mal die Schuppen von den Augen fallen (bzw. er nicht immer eine sehr vorurteilsgetrübte Brille aufsetzt, sobald er mit mir kommuniziert); dann werde ich auch meine zeit- und energie-raubende Verteidigung endlich einstellen können.
Erneute. Z w i s c h e n b e m e r k u n g . aus leider gegebenem Anlass:
"Topist" ist seit ca dem 27.07. (warum weiß ich nicht) in diesem Blog (vorher auch schon anderenorts) leider offenbar weniger an einem echten Dialog mit mir, als vielmehr an Streit oder anderer wenig fruchtbarer Kommunikation interessiert. Daher bitte ich Alle, seine Äußerungen dieser Art einfach möglichst zu ignorieren und Euch umso mehr auf die anderen, echten, Dialoge zu konzentrieren
.
Anscheinend eine Verwechslung von "Deutlichkeit" und Polemik aus den unteren Schubladen (woraus gewöhnlich die unbelegten Unterstellungen hervor gekramt werde mit denen der vorgestellte "Diskussionsfeind" anstelle seiner Argumente erledigt werden soll). Wer darin irgendeine Form von Rationalität sucht, wird zu dem Schluss kommen, dass dies nicht an den kritischen Verstand der Mitlesenden gerichtet ist sondern an deren - hoffentlich - negative Gefühle appeliert. (Die mögen doch gefälligst für lebhafte Zustimmung sorgen).
Meines Erachtens gehört das auch in die Sparte "Verwechslung von Wahrnehmung und Wahrheit" , bei der sehr oft die unausgesprochene Behauptung im Spiel ist, die ausgesprochene Behauptung sei aufgrund der unantastbaren Autorität des Behaupters wahr, ("Belegt" dann etwa durch das Zeigen vermeintlicher Statussymbole wie etwa die Andeutung von Lateinkenntnissen) was dann aber gerade verhindert, der Wahrheit der Behauptung in einer rationalen Weise Geltung zu verschaffen - indem sie nämlich überprüfbar gemacht wird.
" p o l i t i s c h e . R a h m e n b e d i n g u n g e n " angesprochen wurde:
Es geht mir hier bewusst um die grundsätzliche Pointe der Mehrdimensionalität, wovon Politik im engeren Sinn nur eine Dimension ist. Daher habe ich sehr bewusst im Haupttext auf konkretere poltiische, gar parteipolitische "Inhalte" verzichtet.
Aber damit niemand das missversteht, als hätte ich mir dazu keine Gedanken gemacht,
zumindest soviel dazu:
Vieles, was z.B. die Europäischen Grünen und die Europäische Linke dazu bisher (kurz- und mittelfristig) in ihren Programmen hat, halte ich für politisch sehr klug. Vieles davon überlappt sich oder ist zumindest auch ähnlich zu machen Vorschlägen / Forderungen von Non-Profitl-Orgs wie etwa Friends of the Earth , Greenpeace etc.
Wem auch das immer noch zu abstrakt ist, einfach mal eine sehr konkrete Sache (von mir selbst, nicht von irgendeiner Partei, obwohl ich nicht ausschließe, dass auch andere schon vielleicht auf ähnliche Ideen gekommen sind) http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/kommunalisierung-von-gewerblich-genutzten-raeumen-197173
.
Tatsächlich ist mit zunehmender Globalisierung und zunehmend großen politischen Einheiten (nicht mehr nur Kommunen, sondern auch Bundesstaaten, Staaten, Staatenbünde ...) eine Gefahr, dass direkte Demokratie gleichsam 'überrollt' wird , und damit Demokratie überhaupt.
Anderereseits sehe ich das .H.a.u.p.t.problem - zurzeit - trotzdem nicht darin, dass nicht genügend formale Strukturen vorhanden wären, bis hin zu Volksbegehren, Volksentscheid etc, sondern viel mehr - immer noch - in einer ausreichend gut gebildeteten und damit pol. mündigen Bevölkerung und einer zu wenig herrschaftsfrei und rational diskutierenden Öffentlichkeit (als Ideal siche unerreichbar, aber eine wichtige regulative Idee). Schwierig ist dies zwar umso mehr, je hochgradig spezialisierter die Gesellschaft wird (und damit kompetente Entscheidungen oft hochspezielles Fachwissen voraussetzen), aber das Hauptproblem scheint mir trotzdem immer noch anderswo zu liegen, in den eher 'klassischen' Bildungsfragen wie
- politisch relevante Allgemeinbildung
- ethische Haltung, die Bejahung von Menschenrechten etc beinhaltet,
- Motivation zur aktiven Beteilung an demokratischen Prozessen
... und beides nicht nur bei Minderheiten, auch nicht nur bei einer Mehrheit von über 50% (unter Ausschluss vieler benachteiligter Gruppen) sondern bei möglichst annähernd .a.l.l.e.n. Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft
Verhindert werden die beiden Punkte durch viele Ursachen; dazu gehören so scheinbar banale Dinge wie viel zu lange Arbeitszeiten (die zu wenig Zeit lassen für Weiterbildung in pol. Fragen und aktive Beteiligung etc); dazu gehören auch viele Medienprodukte, die mit "Volksverdummung" sogar noch beschöndigend beschrieben sind
1 Gedicht, auf einen Zettel, den ich zufällig dabei hatte, geschrieben von mir vor wenigen Jahren
in einer Gedenkstätte in Berlin, mit Blick auf ein Originalstück der berüchtigten Mauer dort,
heute abgetippt und nun einfach mal hierreingestellt:
Wechsel-Wirkung: Um-Welt und Einzel-Wesen
mithin:
mentale Mauern motivieren materielle
viele Vorurteile verhindern Verbesserungen,
beziehungsweise
verschlechtern die Welt wirklich
- oft massiv
antreiben Ausbeutung
kolportieren Kriege
fördern Faschismus
und unzählige andere Untaten
aber nicht nachhaltige Neuerungen
wie eine Energie-Wende
Viele Menschen verdursteten oder ertranken im Mittelmeer
mehr als viele Menschen wissen
... wollen ?
Auch Abertausende anderer Mauern ...
manche mitten unter uns
.
das ist z.B. viel zu sehr nur quantitativ betrachtet (zumindest so formuliert)
die Art und Weise der Motivation, ihre Zielrichtungen ... also ihere ' Qualität ', ist viel entscheidender
Beispiel:
Ein ganzer Gandhi ist mit Sicherheit kein Problem, aber schon ein halber Hitler
(ganz und halb jeweils bezogen auf das Maß der Motiviertheit)
Davon abgesehen, ja Dürrenmatt ist ganz allgemein ein lesenswerter Autor (zumindest soweit ich ihn kenne; und dies auch wo ich keineswegs seine Weltsicht teile)
v.a. sein Theaterstück " Die Physiker " finde ich exzellent
@ ideenmacher : Vielleicht denkst du da an das tatsächlich ernste Problem,
dass ein langfristig gutes Ziel (bzw eines, das jmd dafür hält) gewissermaßen dazu verleiten kann, sehr schlechte Mittel anzuwenden, um es zu erreichen - v.a. wenn es nicht anders erreichbar erscheint (oder es zu erreichen sonst anscheinend sehr viel länger dauern würde)
n.b. Mittel sind oft eigentlich zugleich Ziele, nämlich etwas wie näherliegende "Zwischenziele" zu zeitlich weiter entfernteren (und ggf. für wichtiger erachteten) Zielen
Die Eigenschaftswörter "gut" und "schlecht" (und davon abgeleitete Wörter) verwende ich hier übrigens wohlbedacht, und keineswegs naiv. Es ist mir sehr bewusst, dass ein Ausschnitt der Welt in verschiedener Hinsicht zugleich beides sein kann; Ebenfalls ist mir bewusst, dass beides keineswegs immer einfach zu erkennen ist (auch nicht mit sehr 'gesundem Menschenverstand')
ich war schon lange nicht mehr auf UTOPIA, deshalb erst jetzt mein Kommentar zu deinem Beitrag "Weltverbesserung".
Ich halte jeden noch so kleinen ehrlichen und aus dem Herzen kommenden Schritt für wichtig. Jeder sollte genau das tun, was er kann und dann schauen, ob noch mehr möglich ist. Und das "sich erstmal an die eigene Nase fassen, bevor man andere kritisiert" halte ich auch für wichtig,
Von mir ausgehend kann ich nur berichten, dass ich noch sehr viele verbesserungswürdige Baustellen habe - sie sind mir bewusst und ich arbeite daran. Das Leben ist für mich ein sehr großes Puzzel mit mikrokleinen Puzzelteilen und darin kann ich mit meinem Einsatz tagtäglich viel verändern - im Denken, Handeln, Fühlen, Wirken, Leben - bei mir selbst und bei anderen. Wichtig finde ich auch die Hoffnung zu behalten, dass der eigene Einsatz Wirkung zeigt. Wenn ich auf die Welt schaue so wie sie gerade ist, erschlagen mich die vielen Baustellen, Schrecklichkeiten und ungelösten Probleme. Deshalb schaue ich immer wieder in mich, was ich direkt für eine Sache tun kann oder bei mir verbessern kann (Biogarten anlegen, Kompost kultivieren, Vegetarischkochen, Bio-Produkte kaufen, mich gegen Gentechnik in der Landwirtschaft engagieren, ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin sein, meinen Kindern Liebe, Güte und Werte vermitteln, und und und). Ich werde diese Welt nicht retten, aber ich will meinen Beitrag dazu leisten - jeden Tag (oder jeden zweiten). Liebe Grüße - Andrea Madadi
ich war schon lange nicht mehr auf UTOPIA, deshalb erst jetzt mein Kommentar zu deinem Beitrag "Weltverbesserung".
Ich halte jeden noch so kleinen ehrlichen und aus dem Herzen kommenden Schritt für wichtig. Jeder sollte genau das tun, was er kann und dann schauen, ob noch mehr möglich ist. Und das "sich erstmal an die eigene Nase fassen, bevor man andere kritisiert" halte ich auch für wichtig,
Von mir ausgehend kann ich nur berichten, dass ich noch sehr viele verbesserungswürdige Baustellen habe - sie sind mir bewusst und ich arbeite daran. Das Leben ist für mich ein sehr großes Puzzel mit mikrokleinen Puzzelteilen und darin kann ich mit meinem Einsatz tagtäglich viel verändern - im Denken, Handeln, Fühlen, Wirken, Leben - bei mir selbst und bei anderen. Wichtig finde ich auch die Hoffnung zu behalten, dass der eigene Einsatz Wirkung zeigt. Wenn ich auf die Welt schaue so wie sie gerade ist, erschlagen mich die vielen Baustellen, Schrecklichkeiten und ungelösten Probleme. Deshalb schaue ich immer wieder in mich, was ich direkt für eine Sache tun kann oder bei mir verbessern kann (Biogarten anlegen, Kompost kultivieren, Vegetarischkochen, Bio-Produkte kaufen, mich gegen Gentechnik in der Landwirtschaft engagieren, ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin sein, meinen Kindern Liebe, Güte und Werte vermitteln, und und und). Ich werde diese Welt nicht retten, aber ich will meinen Beitrag dazu leisten - jeden Tag (oder jeden zweiten). Liebe Grüße - Andrea Madadi
danke für die guten Gedanken und Erfahrungen. Ich sehe vieles ähnlich.
An einem Punkt bin ich aber doch vielleicht anderer Meinung: Ich halte es sogar für eine ethische Pflicht, nicht zu warten, bis man selbst pefekt ist, bevor man jenseits von sich selbst entwas kritisiert., Das würde insbesondere die schwersten Verbrechen ja ganz ohne jede Kritik geschehen lassen (denn sogar die Opfer sind sicher nicht perfekt) - Ich übertreibe vielleiicht mit dem Beispiel, aber im Prinzip ist es hoffentlich klar, was ich meine. Also: Bei einer selbstkritischen Haltung ist es durchaus erlaubt, ja sogar ethisch quasi geboeten, auch andere Menschen - v.a. aber auch Strukturen (Gesetze etc) zu kritisieren. Hinzu kommt, dass solche Rahmenbedingungen (Gesetze etc und wie sie angewandt werden) auch auf das Verhalten des je einzelnen Menschen einen großen Einfluss haben, daher reicht es ganz und gar nicht, nur allein im privatesten kleinen Umfeld etwas zu tun, so wichtig das auch ist.
Vielleicht ist das freilich gar kein allzu großer Widerspruch zu dem, was du auch gemeint hast. und wie gesagt ganz überwiegend stimme ich dir sowieso sehr zu.
Liebe Grüße
Bernie
Vor einigen Monaten hatte ich eine Geschichte einfach runtergeschrieben, jetzt noch ein wenig in Form gebracht.
Es sind Anregungen wie es laufen kann - in optimaler und in gegenteiliger Richtung.
In meinem Blog habe ich "Zwein Leben" als eigenen Bereich eingetragen, aber hier erstmal die Geschichte:
http://www.ideenfinderin.de/oase/upload/Zwein_Leben/zwein_Leben_von_Maria_Donner.doc
Nachdenkliche Grüße
Maria
ich habe deine Geschichten gelesen und am Ende geweint. Vielen Dank für deinen Blick auf diese Welt.
Sei lieb gegrüßt
Andrea
Könnte es sein, dass dies eine sehr spießige Sicht der Dinge ist und die Leidtragenden des Lohndumping dabei zu dessen Tätern erklärt werden?
Es ist einfach ein Empfinden.
Bei "einigen" handelte es sich sicherlich um eine Minderheit und es ist immer im Gesamtzusammenhang zu sehen. Es geht nicht um Schuldige, es geht nur um das Hinschauen was schief läuft.
Für mich persönlich ist es wichtig, dass Menschen sich wohlfühlen - in allen Bereichen des Lebens. Und da ist in der Arbeitswelt ebenso wie auch in vielen privaten Bereichen einiges besser zu gestalten.
Die Geschichte ist eine Möglichkeit aus dem Hamsterrad des Denkens zum aktiven Handler zu werden. In der Gemeinschaft offen die Dinge weiterbringe.
Ich habe manchmal das Gefühl - Reden und GEGEN sind die beiden Dinge die funktionieren. Gemeinsam weiterentwickeln und dies mit offenem Ausgang (meine Gedanken sind begründeter als deine – Jeder Gedanke kann, wenn er mit anderen Gedanken zusammen gedacht wird ein viel optimaleres und Umsetzbareres Ergebnis bringen. UND DANN GANZ WICHTIG NACH DEM DENKEN UND ENTWICKELN zu HANDELN - Schritt für Schritt.
Nur wenn wir uns als WIR empfinden (in aller Individualität und mit den eigenen Wünschen, Mucken und Macken), dann können wir die Zukunft wirklich auf den Weg bringen.
ein Mensch, der einfach liest und das Gesamte empfindet.
Herzliche Grüße
Maria
dem kann ich nichts hinzufuegen,alles gesagt was relevant ist.
Diesen kritischen Einwand vom topisten halte auch ich für sehr berechtigt,
weil eine pauschale Übertreibung von vielleicht ein paar Einzelfällen, die Sozialhilfe missbrauchen auf die große Mehrheit. Und da werden dann tatsächlich die 'Opfer' von Arbeitsmarktstrukturen, die Erwerbslosigkeit erzeugen, zu 'Tätern' gemacht
Ignoriert wird bei Unterstellungen wie "Nehmermentalität" etc (falls damit nicht etwa die großen "Nehmer" gemeint sind, sprich 'Großverdiener')
auch, dass viele Menschen aus Resignation bzgl ihrer Zukuntfsperspektiven eine Haltung entwickeln, die nicht mehr dem 'Ideal' eines "immer aktiv Arbeitssuchenden" entspricht - verständlicherweise
z.B. John Rawls dazu schon Anfang der 1970er geschrieben hat in ; A Theory of Justice ... Sehr gut finde ich auch den davon inspirierten, aber doch nicht damit identischen Ansatz von Martha C. Nussbaum und anderen,
nämlich Gerechtigkeit zu definieren über eine Gesellschaft, in der Alle eine reale Chance auf ein gutes Leben haben - "gutes Leben" ca in der Bedeutung, "ein Leben, in dem die menschlichen Grundfähigkeiten in hohem Maß entfaltet werden können" - "menschliche Grundfähigkeiten" ca in der Bedeutung, wie sie Martha Nussbaum beschreibt, in: Gerechtigkeit oder Das gute Leben ... 1999, z.B. S. 57 f und etwas ausführlicher S. 200 ff
die ich hier einfach mal zitiere:
Der im November 2002 im Alter von 81 Jahren verstorbene Philosoph John Rawls hat schon Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrunderts - damals bereits Professor an der Harvard University - mit diesem Werk eine erste ausführliche Darlegung seiner Theorie der politischen Gerechtigkeit entworfen, die noch heute als Klassiker der zeitgenössischen politischen Ethik gelten kann. Als Vorarbeiten zu dem ausführlichen Werk können seine Veröffentlichungen "Ein Entscheidungsverfahren für die normative Ethik" (1951), "Gerechtigkeit als Fairness" (1958) und "Distributive Justice" (1967) gelten. Bis in die Gegenwart war dann diese erste ausführliche Darlegung die Basis für viele weitere Diskussionen bis in die Gegenwart. An den Grundgedanken hat Rawls aber bis zuletzt festgehalten, so etwa an dem Modell, wie ein gerechter Rahmen für die politischen Institutionen einer Gesellschaft vrnünftig begründbar sei. Dazu fragt er: Auf welche politischen Grundregeln für eine Gesellschaft würden sich vernünftige Personen im Voraus einigen, wenn sie nicht wüssten, welchen Status sie selbst in dieser Gesellschaft haben werden. Dies ist das Gedankenspiel des "Urzustandes vor dem Schleier des Nichtwissens". Nicht zuletzt wegen dieses Begründungsmodells ist das Buch schnell und aus gutem Grunde zu einem Klassiker der politischen Philosophie geworden - und noch heute so aktuell wie damals.
An dieser Stelle einfach ´mal ein Dank an Euch, die ca zweieinhalb Dutzend bisherigen Kommentatorinnen und Kommentatoren,
sogar ein Dank an sehr querliegende Meinungen wie von bhellweg zur Agrogentechnik (allerdings ausgenommen ihre/seine "Gutmenschen-Polemik" etc), insofern, als das vielleicht ein Anlass was, dass Menschen, die sich damit noch kaum befasst haben, durch seine Statements und die Erwiderungen darauf, verschiedene Pro & Contra Argumente kennenzulernen
...
auch nicht verständlich" sei. "Es ist nicht klar, ob du Kritik an einem bestimmten anderen Kommentar oder an der Diskussionskultur üben möchtest, oder ob du generell findest, dass Utopia "den Bach runter geht"... was eine Aussage ist, die man eben völlig frei und damit auch falsch interpretieren kann. Bitte überarbeite den Kommentar doch noch mal und fasse dich genauer."
Mach ich gerne, falls Utopia eine Interpretationshilfe braucht! Konkret denke ich:
Wenn man sich diese 6 Monate lange Diskussion mit ihren bizarren Irrungen und Wirrungen anschaut, dann darf man sich nicht wundern, wenn immer mehr Leute von Utopia weg bleiben oder neue Leute sich gar nicht erst anmelden. Denn die Diskussionen sind vielfach einfach nur Realsatire. Da müssen unheimlich viele Leute wahnsinnig viel zeit haben und schreiben und schreiben und schreiben. Das team von Utopia täte gut daran, neue normale Leute hier auf die Plattform zu holen, die die Diskussionen befruchten.
Deine Kritik finde ich aber auch sehr oberflächlich und zu pauschal.
Auch ist nicht ersichtlich, was für Dich die "normalen Leute" wären, die Utopia (wie???) auf die Plattform holen soll.
Vielleicht hast Du Lust, Dich an dieser Diskussion zu beteiligen?
http://www.utopia.de/gruppen/ich-bin-utopia-547/diskussion/utopia-und-der-globale-turnaround-199267
Beispielsweise Wie soll eine einzelne Diskussion in nur einem einzigen von vielen Blogs, Gruppenbeiträgen u.s.w. allein die unglaubliche Wirkung haben, dass "(...) immer mehr Leute von Utopia weg bleiben oder neue Leute sich gar nicht erst anmelden.(...)"? Oder meinst du, dass die "bizarren Irrungen und Wirrungen", die du hier zu sehen meinst, allg für Utopia typisch seien? (dann wäre es zumindest logischer, aber (mir) noch unklar, was "bizarre Irrungen und Wirrungen" bedeutet) Und wie du drauf kommst, dass ausgerechnet die Ursache für das sind, was du mit "... den Bach runter gehen" meinst.
Naja, ich lass es einfach mal stehen als passenden Beitrag zum Thema Irrungen und Wirrungen ;`)
Sobald man als sogenannter "Umweltschützer" versucht mit Gewalt anderen seine Meinung aufzudrücken, hat man verloren. Für die Person hat dieses Thema dann schon diesen kultischen Beigeschmack, als wäre die Welt verbessern etwas ansteckendes.
Also einfach weiter für sich die Welt verbessern, kein Geheimnis daraus machen, wenn jemand fragt, antworten und schon hat man viel schneller den gewünschten Effekt.
Guter Beitrag Bernie, bin ganz deiner Meinung;) Wenn das alles bloß so einfach wäre..
Absolut befürworten kann ich Deine 'Aufklärung' vom 03. 08. 2011 (ich weiß, ist schon ne ganze Weile her, aber trotzdem nach wie vor aktuell) Punkt 1-4 + Fazit trifft genau zu, lieber Bernie.
@GoingGreen, Du hast völlig Recht, dass man mit Zwang kaum etwas erreicht. Allein das eigene Leben versuchen so zu leben, dass man damit die Welt ein bisschen besser machen kann bringt viel mehr - und manchmal finden sich Nachahmer, die auch Freude daran haben so zu leben.
Dazu hier ein Zitat von Chögyam Trungpa: „Jedes Anlehnen, an wen oder was auch immer, führt zu nichts. Wichtig ist die eigene, persönliche Intuition, die Arbeit an sich selbst.“
Kritik an Norwegens Polizei nach Breivik-Anschlägen .
Viel zu spät, viel zu langsam .
Eine unabhängige Kommission zur Aufarbeitung der Anschläge von Oslo und Utöya hat schwere Vorwürfe gegen die norwegische Polizei erhoben. Die Tat in Oslo hätte demnach verhindert werden können, wenn Sicherheitsmaßnahmen effektiv angewandt worden wären. Auch der Amoklauf auf Utöya wäre früher zu stoppen gewesen.
- ARD Tagesschau www.ard.de , 13.08.2012
auch der neue Doku-Film von M. M. Robin,
der konkret an weltweiten Beispielen die wissenschaftlich mehrfach fundierte These veranschaulicht,
das ökologisch nachhaltige, also "bio" Land- und Forstwirtschaft , ohne Agrargifte, Kunststoffstickstoffdünger, und gentechnisch manipulierte Pflanzen sehr w.o.h.l. (entegegen vieler bis heute verbreiteter Vorurteile) die Menschheit auf unserem Planeten gut ernähren könnte.
Zum Film und darüber hinaus vgl. auch www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/zukunft-pflanzen
die beiden ersten hier in diesem Gruppenthema erwähnten Projekte
www.utopia.de/gruppen/magazin-fuer-lebenslust-notierte-386/diskussion/louis-van-beethoven-immer-wieder-203035
www.demokratievonunten.blog.de
Philosophisch bzw. ethisch interessant finde ich auch den Ansatz, Rawls' Theorie zu erweitern, über die menschliche Spezies hinaus auch auf andere Lebewesen (zumindest 'bewusstseinsfähige'/gefühlsfähige). Dazu vgl. unter anderem in folgendem Kommentar 2 angeführte Essays (einer schon älteren und einer neueren Datums) www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/5-good-reasons-for-a-green-new-deal-including-a-renewable#comment-566231
Eine 16-jährige Schülerin in Mecklenburg-Vorpommern, Elisa Skott, hat einen Preis für mutigen Journalismus / Zivilcourage erhalten, weil sie mit eigenen Recherchen eine Reportage über die mögliche Stasi-Vergangenheit des (ehem.?) Bürgermeisters von Hiddensee geschrieben hat, obwohl sie von ihm deshalb unter Druck gesetzt wurde. [Infos zu dem Fall z.B. hier: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/gens113.html ]
We can change the world
and make it a better place.
It is in your hands
to make a difference.
Schreibt Protestbriefe an Amazon und sagt es weiter:
Es geht um Folgendes:
Die ARD-Reportage "Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" zeigt nicht nur, was schon genug Grund wäre, extreme Ausbeutung, sondern zudem werden Arbeiterinnen/-er teilweise von Leuten einer Sicherheitsfirma bewacht, die anscheinend in Verbindung zur Neo-Nazi-Szene steht.
Hier der ARD Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=o1mVpdY8gjI
Ich vermeide Amazon schon länger, weil sie u.a. Pelz und Fois Gras verkaufen.
Dazu kürzlich am 11. Februar 2013 im Greenpeace Magazin: http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/02/11/panzer-und-patrouillenboote-saudi-arabien-ruestet-massiv-auf/ ... mit Schwerpunkt auf deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien
Letztes Jahr, 2012, in der Süddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/politik/internationale-ruestungsdeals-deutsche-firmen-profitieren-vom-waffenboom-1.1312551
ebd.: "19. März 2012 13:31 Internationale Rüstungsdeals Deutsche Firmen profitieren vom Waffenboom - Das Geschäft mit dem Krieg wächst weiter: Der weltweite Handel mit Waffen hat in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Wie das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri berichtet, kaufen vor allem asiatische Staaten Rüstungsgüter. Bei den Exporten haben deutsche Unternehmen überdurchschnittlich zugelegt - sie zählen zu den größten Waffenlieferanten. - Saudi-Arabien will mindestens 200 deutsche Leopard-Panzer kaufen. (...)"
Ein vor einigen Monaten erschienenes Buch über Rüstungsexporte aus Deutschland
Titel : Bombengeschäfte : Mehr dazu hier http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/bombengeschaefte-neues-buch-ueber-deutsche
Die Werke des Schriftstellers wurden übrigens bisher in 37 Sprachen übersetzt.
Unter anderem ist er auch Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels.
[ * Hintergrundinformationen (mit eigenem Erfahrungshintergrund meinerseits)
zum Thema Kibbuz / Kibbutz gibt es z.B. hier: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/vielfalt-und-gleiches-mass-an-freiheit-aller-was-die-welt ]
[Nachtrag 17.02: Das Interview wurde anscheinend um einige Teile gekürzt. Denn im Unterschied zur Vorankündigung mit Auszug aus dem Interview einen Tag zuvor (am 15.02.) war gestern (16.02) dann z.B. von den Kibbuzim leider nicht mehr die Rede. Viell. ist online noch eine längere Fassung ?]
Nebenbei bemerkt Die Filmmusik ist neben George Fenton vom weltbekannten indischen Sitar-Spieler Ravi Shankar (Vater der mittlerweile ebenfalls weltbekannten Nora Jones) komponiert bzw gespielt
Als Schüler hab ich den Film zum ersten Mal gesehen. Und das war eines der gleichsam wegweisendsten Ereignisse meiner frühen Jugendzeit. Aber auch als ich ihn einige Jahre später mal wieder gesehen habe (geliehen auf DVD) hat er mich nicht gelangweilt, im Gegenteil erneut inspiriert und es gab neue Facetten zu entdecken. Also aus meiner Sicht sehr zu empfehlen
-- A. Mit Schwerpunkt 'Informationen':
http://jungle-world.com
www.ariwa.org
www.earthpolicy.org
www.hrw.org (dort Links zu Seiten in versch.Sprachen)
www.nytimes.com
www.sueddeutsche.de
www.standard.at
www.taz.de
www.zeit.de
bzw. jeweils speziellere Seiten, etwa das Umwelt-Ressort beim Guardian:
www.guardian.co.uk/environment
oder zu verschiedenen UNO Organisationen: www.unsystem.org
etwa zum UN Development Program www.undp.org/content/undp/en/home.html
oder zum UN Ecology Program www.unep.org
und durchaus auch Seiten von Parteien, wenn sie so gut gemacht sind wie z.B.
www.gruene.de
-- B. Darüber hinaus auch mit Akzent auf 'Aktionen':
www.350.org
www.amnesty.org (dort Links zu versch. Länder-Seiten)
www.CleanWaterActionNetwork.org
www.fian.org (dort Links zu versch. Länder-Seiten)
www.foei.org (dort Links zu versch. Länder-Seiten)
www.frauenrechte.de
www.greenpeace.org (dort auch Links zu versch. Länder-Seiten)
www.nabu.de
www.regenwald.org
www.robinwood.de
www.saubere-kleidung.de
www.bookcrossing.com ,
www.bookmooch.de ,
www.meinbuch-deinbuch.de ,
www.netcycler.de
Ich selber würde eher formulieren "noch mehr Nachdenkliche" denn einige sind durchaus schon dort.
Um nur ein paar wenige zu nennen die mir da spontan einfallen:
Rebecca Harms, Sven Giegold (beide für B90Grüne seit ein paar Jahren im Europaparlament),
Jürgen Trittin, Katrin Göring-Eckardt,
aber auch z.B. Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi würde ich da z.B. nennen, und noch weitere (mit je graduellen Unterschieden, denn auch da trifft, wie auch sonst im Leben, Schwarzweißmalerei die Tatsachen nur unzureichend)
Nebenbei bemerkt Neben dem (scharfsinnigen) Nachdenken ist auch ein Erwerb von sozialen wie auch von Sach-Kompetenzen wichtig , sei es durch Dialog sowohl mit "einfachen Leuten" wie auch von Fachleuten zu versch.Themen wichtig, sowie auch Lektüre mancher Fachbücher/Zeitschriften (und zu viele haben dafür oft offenbar zu wenig Zeit, Das gilt, wie ich finde, leider sowohl für Politikerinnen und Politiker, wie auch die anderen Staatsbürgerinnen/bürger)
Notfallverhütung für vergewaltigte Frauen in .a.l.l.e.n. deutschen Krankenhäusern
http://www.change.org/de/Petitionen/notfallverh%C3%BCtung-f%C3%BCr-vergewaltigte-frauen-in-allen-deutschen-krankenh%C3%A4usern
Erfolg öffentlicher Proteste im www und auf andere Weise:
Gute Nachricht:
Aufgrund massiven Protests im Internet u.s.w. (auch bei Utopia)
(n.b. war das dazu echt erst nötig ?)
hat OTTO ein mädchen-diskriminierendes T-Shirt
aus dem Sortiment genommen.
Wer es noch sehen will, um zu wissen, wieso das diskriminierend war,
hier ist es noch abgebildet:
http://www.sueddeutsche.de/kolumne/derdiedas-blog-in-mathe-bin-ich-deko-1.1619167
Zwar ist Vorsicht geboten, damit Sterbehilfe nicht missbraucht wird (z.B. um in Altenheimen Kosten zu sparen), aber dass eine Sache x missbraucht werden könnte, kann kein entscheidendes Argument gegen diese Sache x sein (sonst müssten ja z.B. auch med. Geräte (Skalpelle etc) und Medikamente verboten sein, denn auch sie können missbraucht werden).
Konkretes Beispiel um die Sache nicht nur abstrakt bleiben zu lassen: Vor einigen Jahren ist eine Britin langsam erstickt, weil ihr Mann ihren Wunsch auf Sterbehilfe vergeblich sogar bis vor den europäischen Gerichtshof f. Menschenrechte getragen hatte (unter anderem die taz hatte damals berichtet).
Sterbehilfe wie sie z.B. in der Schweiz meines Wissens erlaubt ist ist meines Erachtens eine Konsequenz aus der Achtung der Menschenwürde
"(...) Zum Weltfrauentag am 8. März ehrte Bundespräsident Joachim Gauck am Donnerstag 33 ganz besondere Bürgerinnen mit dem Bundesverdienstkreuz."
Eine von ihnen ist Harriet Bruce-Annan. Nachdem sie "(...) von Ghana nach Deutschland kam, arbeitete sie zunächst als Reinigungskraft auf den Toiletten der Düsseldorfer Altstadt. Erhaltenes Trinkgeld schickte sie in Ghanas Hauptstadt Accra, um arme Kinder in ihrer Heimat zu unterstützen.
Im Jahr 2002 gründete Harriet Bruce-Annan den Verein African Angel - http://www.african-angel.de/ .
Zwei Jahre später flog sie mit 5.000 Euro gesammeltem "Tellergeld" nach Ghana und mietete dort ein Haus für 26 Kinder.
Um das Heim halten zu können, verkaufte sie ihre Lebensversicherung. Durch Medienberichte über die "Toilettenfrau" erhöhte sich das Spendenaufkommen, so dass bereits ein Jahr später ein weiteres Kinderheim für 52 Kinder eröffnet werden konnte. Ihre Erlebnisse hat Harriet Bruce-Annan in ihrem Buch "Mit 50 Cent die Welt retten" veröffentlicht.
Eine vollständige Liste der ausgezeichneten Frauen aus allen deutschen Bundesländern findet sich auf der Internet-Seite des Bundespräsidialamtes" - http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Joachim-Gauck/2013/03/130307-Verdienstorden-Frauen.html -.
Zitierte Passagen von folgender Website: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/deutschland/06a8wk6-gauck-verdienstkreuz-weltfrauentag#.A1000146
http://www.vegeterra.de/kiju2013.pdf
1.
Proteste gegen Neonazis im Norden und Süden Deutschlands, z.B:
http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/aufmarschkirchweyhe100.html
und http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/neonazi-eilversammlung-100.html
Vgl. aber auch: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/gensing-neonazis-mitte/komplettansicht
-----
2.
Riesige neue Zerstörung des Lebensraumes von Orang Utans und anderen Tieren und Pflanzen
durch Bergbau- und Palmöl-Unternehmen in Süostasien.
vieleicht noch verhinderbar
Obwohl ich gegenüber Avaaz nicht ganz unkritisch bin, finde ich in Abwägung der Gründe diesen Aufruf dennoch wert weitergesagt zu werden: http://www.avaaz.org/de/the_plan_to_kill_orangutans_loc/?ffcegcb&pv=93
Nur allein online Petitionen werden das sicher nicht verhindern,
aber hoffentlich tragen sie auch dazu bei, und motvivieren vielleicht Menschen,
auch darüber hinaus aktiv zu werden.
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3.
Jährlich landen Abertausende Tonnen Lebensmittel, die eigtl. noch genießbar sind, auf dem Müll. Für versch. Lösungsansätze, dies zu ändern, heute im Ersten eine ab 22:25 gesendete Reportage von Valentin Thurn mit dem Titel "Die Essensretter"
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/wdr/15032013-die-essensretter-100.html
Dortige Info:
"Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll! Mit diesem Ergebnis schockierte die Dokumentation "Taste the Waste" (2011) und löste eine heftige, öffentliche Debatte aus. Im Nachfolgefilm "Die Essensretter" stellt Regisseur Valentin Thurn Lösungsansätze aus ganz Europa vor, wie der Lebensmittel-Müllberg verringert werden kann."
auch innovative p ä d a g o g i s c h e Ansätze
die neben Fähigkeiten wie Logik v.a. Empathie & Kreatvität fördern
z.B. auch durch neue S c h u l pädagogische Konzepte
Zwei meines Erachtens positive Beispiele dafür:
http://www.jenaplanschule-nuernberg.de/
http://www.igs-deiwa.de/index.php?page=Ueber-Uns
- obwohl, wie schon Siegfried Bernfeld in den 1920ern wusste,
selbst die beste Pädagogik (auch der Schule) ihre Grenzen hat
weil sie sich im Kontext der gesamten Gesellschaft befindet.
Und neben dem Rahmenkonzept der jew. Schule
ist es zugleich auch immer eine Frage der
je persönl. Einstellungen & Fähigkeiten der Lehrkräfte (und der Eltern ebenfalls)
v.a für Eltern, Lehrerinnen/Lehrer und alle, die es vielleicht noch werden
(wobei auch Erwachsene oft auch die Lernenden und Kinder die 'Lehrenden' sind ;`)
vgl. dazu etwa den brasilianische Pädagogen P. Freire )
-- 1. Gerlinde Unverzagt, Klaus Hurrelmann:
Kinder stark machen für das Leben .
Herzenswärme, Freiräume, klare Regeln
(Herder spektrum Band 4937)
-- 2. Maria Pflüger-Jakob:
So entwickelt sich mein Kind
Vom Kleinkind bis zum Schulanfang
(Herder spektrum Band 5145)
Lernforscher Prof. Zimpel
Er kritisiert z.B. so manche in Mode gekommene Frühförderung, nicht pauschal jede Frühförderung wohlgemerkt sondern solche, die mit einem Leistungsdruck verbunden ist, der für die Entwicklung von Kindern nicht gut ist.
L e r n p s y c h o l o g i s c h betrachtet sei es eigentlich viel besser,
K i n d e r . e i n f a c h .recht .z w a n g l o s . s p i e l e n .zu. l a s s e n
wogegen die meisten gezielten Förderprogramme viel zu wenig auf die je individuelle Lage des Kindes zu wenig eingehen, das auch gar nicht können, weil es nicht so einfach messbar ist. Daher über. oder unterfordern solche Programme die Kinder meist, wogegen sie beim Spielen ihr eigenes Lerntempo weitgehend selbst bestimmen können und dies sei, so Zimpel, dann viel optimaler und effektiver, von anderen Wirkungen abgesehen, z.B Spaß der auch wichtig ist (ich selbst kann an der Stelle auch hinzufügen, dass z.B betreffs späterer nämlich dann schulischer Pädagogik in manch fernost-asiatischem Land zwar formal hohe Leistungen erbracht werden, aber auch erschreckend viele Kinder unter Depressionen leiden, sogar die Suizidrate merklich höher ist (etwa in Südkorea), wie ich gelesen habe)
Genau meine Meinung. Vielen Dank!
Impfen gg. Pocken, Malaria, Masern, Polio ...
"Dank den weltweiten Impfkampagnen konnten in den letzten beiden Jahrzehnten über 20 Millionen Kinderleben gerettet werden. Pocken sind bereits seit 1979 ausgerottet, und an Masern sterben heute über drei Viertel weniger Kinder als vor zehn Jahren. Mehr als 350 000 Menschen erkrankten noch im Jahr 1988 an Polio. Dank weltweiter Impfkampagnen konnte diese Zahl auf 222 Fälle im Jahr 2012 gesenkt werden. Die Hilfe ist vergleichsweise günstig: 50 Franken reichen aus, um 133 Kinder dauerhaft vor der Krankheit Polio zu schützen. 70 Franken kostet der Impfstoff um 200 Kinder gegen Masern zu impfen."
zitiert nach: www.unicef.ch
(aufgerufen am 16.05.2013)
p.s. Ich weiß, dass es gwisse Anti-Impfkampagnen gibt,
die mit falschen oder halbwahren Behauptungen Menschen irreführen
und angesichts tatsächlich fragwürdiger Dinge in der Medizin
fallen leider viele Menschen darauf herein
und unterscheiden nicht genügend zwischen
(a) berechtigter Kritik etwa bzgl. fragwürdiger Substanzen in Grippeimpfstoffen etc
und (b) pauschal dogmatischer übertriebener Ablehung des Impfens überhaupt.
Dazu vgl. auch http://www.utopia.de/gruppen/kritik-an-aberglauben-esoterik-und-505/diskussion/wo-impfkritik-in-pseudowissenschaft-181409
Es tut sich zurzeit z.B. etwas in der deutschen Gesetzeslandschaft, mit Auswirkung auf viele ausende Betroffene, die es auch hierzulande gibt (Terre des Femmes geht von rund 6.000 bedrohten Frauen und Mädchen in Deutschland aus)
-- http://frauenrechte.de/online/index.php/themen/weibliche-genitalverstuemmelung/aktuelles/1177-anhoerung-im-bundestag-terre-des-femmes-fuer-ein-ausdrueckliches-verbot-weiblicher-genitalverstuemmelung-.html
-- und vor 2 Tagen die Meldung, dass der deutsche Bundestag evtl. bald mehrheitlich einem Gesetzesvorschlag zustimmen will, demzufolge die weibl.Genitalverstümmelung mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft wird. Vgl. dazu etwa:
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=in&dig=2013%2F05%2F30%2Fa0052&cHash=501cc3f6170d8890f6ded18e011eda84
-- Dazu auch heute in der NZZ:
"(...) Terre des Femmes Deutschland hat den Gesetzentwurf grundsätzlich positiv kommentiert. Die Vorstandsvorsitzende Schewe-Gerigk hält jedoch eine Mindeststrafe von zwei Jahren für angemessener und fordert die Aufnahme der Genitalverstümmelung in den Katalog sogenannter «Auslandstaten». Viele Familien lassen ihre Töchter im Ausland beschneiden und können deshalb juristisch nicht belangt werden, auch wenn sie in Deutschland wohnen.
Zudem erwartet Terre des Femmes mehr Einsatz zum Schutz der rund 6000 gefährdeten Mädchen in Deutschland. So sollen Ärzte künftig verpflichtet sein, Meldung zu erstatten, wenn sie feststellen, dass eine junge Frau bereits verstümmelt ist. So könnten jüngere Schwestern und Cousinen besser geschützt werden. Hebammen, Ärzte, Lehrer, Erzieher und die Polizei sollten geschult werden."
http://www.nzz.ch/aktuell/international/gesetz-gegen-verstuemmelung-1.18090352