Meine Eltern haben,
was manchmal ein Vorteil ist, manchmal auch für mich,
einen Fernseher,
und wenn auch keine Satellitenschüssel, so doch zumindest einen Empfang, bei dem auch br-alpha zu sehen ist. Und weil sie meistens höchstens bis 10 Uhr Abends fernsehen und ich morgen nicht zu früh aufstehen muss, kann ich heute - was mich wirklich freut - eine Sendung über den modernen türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk sehen, die meines Wissens heute von 23:30 bis 0:15 gesendet wird.

Die Dokumentation hat den Titel

Wie ein Tanz auf dem Seil ...

Leider fehlt mir ja die Zeit, auch nur wenigstens eines seiner Bücher bisher gelesen zu haben, aber schon das eine oder andere Interview, den einen oder andere Artikel in einer Zeitung oder Zeitschrift - Südeutsche Zeitung, taz, Frankfurter Rundschau, DIE ZEIT u.s.w. - hab ich in den letzten Jahren gelesen und immer wieder fasziniert mich dieser Autor. Nicht zuletzt sein zwar nicht auffällig lautes, aber doch bestimmtes und authentisch wirkendes Eintreten für die Menschenrechte macht ihn mir sympathisch , und wer weiß, vielleicht gelingt es mir in den kommenden Jahren doch noch einmal ein Buch von ihm zu lesen, oder zumindest einen Essay (in deutscher oder englischer Übersetzung - denn Türkisch verstehe ich leider so gut wie gar nicht, trotz einiger Jahre in Berlin (die Menschen aus der Türkei dort, oder mit türkischen Eltern(teilen) wollten meistens ihr Deutsch verbessern, so dass wir selten dazu gekommen sind, dass ich Türkisch üben könnte ;`))

Auch bei Wikipedia gibt's einen (deutschsprachigen) Artikel über ihn:

http://de.wikipedia.org/wiki/Orhan_Pamuk

[image]
( Foto aus: Wikipedia )

Der dortige Artikel (in der gegenwärtigen Fassung) beginnt mit folgender Einleitung:


"Er gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller seines Landes und ist Träger des Literatur-Nobelrpeises 2006. In seiner Erzählkunst vermittelt er zwischen dem modernen europäischen Roman und der mystischen Tradition des Orients. Sein Werk ist mittlerweile in 35 Sprachen übersetzt und in über 100 Ländern veröffentlicht. Auch sein im Wesentlichen menschenrechtlich begründetes politisches Engagement, (...) zeigt ihn in einer beide Seiten fordernden Mittlerposition."