Einige Bücher und anderes Erwähnenswerte von der indischen Trägerin des Good Livelihood Award (auch "alternativer Nobelpreis" genannt) Vandana Shiva
Leben ohne Erdöl lautet der Titel der deutschen Übersetzung ihres jüngsten Buches, erschienen bei
www.rotbuch-verlag.ch . Derzeit ist sie auf Europareise, speziell in der Schweiz und in Deutschland, bei Vorträgen und Diskussionen, um ihr neues Buch der Öffentlichkeit näher zu bringen, vgl. auch:
www.nachhaltigkeit.org/200910263311/energie-kohlendioxid/beitrage/leben-ohne-erdoel
Vorgestern und gestern war sie in Berlin:
(Kopieren oder sonstige Verwendung meiner Fotos bitte nur nach vorheriger Absprache mit mir. Danke)
Deutsche Ausgaben anderer Bücher von ihr, auch von anderen Verlagen, sind beispielsweise zu finden über
www.buchfreund.de (dort bei der Suchoption einfach ihren Namen
eingeben).
Kommentare (10)
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Pirat-der-Freiheit
schrieb am 26.05.2010 um 14:20 ¶berniewa
schrieb am 05.04.2011 um 20:54 ¶Übrigens ist sie meines Wissens morgen (Mittwoch 06.04.2011) ab ca 17:55 h für ca. eine viertel Stunde in verschiedenen Interviewausschnitten bei Arte zu hören und zu sehen. (siehe: www.arte.tv )
inaktiver User 59103
schrieb am 30.05.2010 um 19:00 ¶paramecium
schrieb am 30.05.2010 um 19:06 ¶Ich komme beim Einkaufen immer wieder an meine Grenzen... Alles ist in Plastik verpackt, auch wenns Bio ist...
Selbst die prämierten nachhaltigen Produkte haben Plastikverpackungen... Kann man da nur das kleinere Übel wählen?
Gruss Linda
berniewa
schrieb am 30.05.2010 um 19:43 ¶Das von Dir erwähnte Problem mit Plastik z.B. bei Verpackungen (aber ich denke auch anderen Verpackungsmüll, z.B. werden Kartons vielfach letztlich aus zerstörten Urwäldern gemacht), steht zwar nicht so sehr im Mittelpunkt, aber ich selbst finde das auch sehr wichtig, und V. Shiva sicher ebenfalls, als Müllproblem und als Ressourcenproblem ( was die Ressourcen angeht, nicht zuletzt auch bzgl Wasser denn neben Katastrophen wie zur zeit im Golf v Mexiko wird je Liter Erdöl "nebenbei" viel Wasser verbraucht - und das oft gerade in wasserarmen Regionen ... )
Daher bin ich auch sehr für Verpackungsreduzierung. (wie die voran zu bringen ist, weiß ich aber leider auch nicht wirklich - außer durch E-Mail Nachfragen etc und Wahl von Parteien, bei denen dafür die Chancen höher sind, als bei anderen)
Zugleich wäre ich für Bio-Kunststoffe, wenn sie wirklich sozial + ökol. Nachhatlig erzeugt sind : z.B. könnte die globale Wüstenausbreitung umgekehrt werden und im Zuge dieser Begrünung in Bio-Landwirtschaft (nicht Monokulturen etc) neben Nahrung auch Pflanzen für Bio-Kunststoffe angebaut werden.
inaktiver User 59183
schrieb am 30.05.2010 um 20:01 ¶Plastik aus Erdöl und Kartons aus Urwaldbäumen, beides ist nicht nachhaltig im Sinne ungefähr von umweltfreundlich, allenfalls nachhaltig umweltschädlich ("nachhaltig" heißt ja erstmal nur dass die Wirkung nachhält bzw die Sache nicht schon nach einer kurzen Zeit vom Sattel fällt - leider ist da ja Müll (speziell auch Verpackungsmüll) sehr nachhaltig, eben nachhaltig schädlich)
Die Idee, die aktuellen Wüstenausbreitungen umzukehren, und dabei - unter anderem - auch Pflanzen für Bio-Kunststoffe anzubauen, finde ich auch gut, wobei der Hinweis wichtig ist, dass das sozial + ökologisch geschen sollte, und v.a. nicht als Ersatz für die Müllreduzierung, sondern als Ergänzung
paramecium
schrieb am 30.05.2010 um 21:24 ¶Ich versuche möglichst Verpackungen aus Papier oder Glas zu kaufen, wenns eine entsprechende Alternative gibt. Gibt es keine überlege ich dreimal, ob ich nicht doch verzichten kann... (Soja statt Fleisch in Plastik ist wohl immer noch besser... aber eben nicht sehr befriedigend...)
Außerdem kaufe ich möglichst vegan und dann auch noch unter der Option kein Palmöl.... Brotaufstriche und ähnliches mit Palmöl lasse ich immer in den Regalen stehen, da kann noch so groß Bio draufstehen...
Habt ihr noch andere Ideen?
Da ich für meine Familie irgendwie sorgen muss.... kann man ja nicht auf alles verzichten....
Grüße Linda
berniewa
schrieb am 30.05.2010 um 21:36 ¶V.a. wenn jmd. sogar noch für andere sorgen muss (Kinder) ist es noch schwieriger. Allgemein würde ich sagen, die einen Leute haben zu wenig Gewissensbisse, die anderen zu viel. Ich glaube, du tust schon ziemlich viel.
Da gibt es noch die sogenannten Gemüsekisten, wo Leute gemeinsam möglichst direkt aus möglichst regionaler Landwirtschaft diverse Lebensmittel kaufen. Das ist oft nicht nur billiger, sondern spart auch Verpackungsmüll, der beim Großhandel und Einzelhandel sonst anfällt. Vielleicht suchst du mal im Internet oder sonst wie, ob es in Deiner Nähe sowas gibt .
ChristinaSuren
schrieb am 05.04.2011 um 21:12 ¶Produkte mit Palmöl verwende ich auch generell nicht, die meisten sind mir ohnehin zu stark verarbeitet und entsprechen nicht meiner Philosophie von Bio. Bei Verpackungen bevorzuge ich auch Papier und Glas. Aber ist das Recycling von Glas nicht ziemlich energieaufwändig? Viele Glasverpackungen sind doch nur Einwegverpackungen. Könnte die Ausweitung des Mehrwegsystems da nicht hilfreich sein?
berniewa
schrieb am 06.02.2012 um 15:51 ¶Kopieren oder sonstige Verwendung meiner Fotos bitte nur nach vorheriger Absprache mit mir. Danke.
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