beim radeln sind mir kürzlich ein paar bäume begegnet
die mich (ich hatte sogar meine kleine kamera dabei)
zu einem photo und einem spontanten gedicht inspiriert haben

(zuerst das photo, dann das gedicht)


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als trauerten sie, so standen
sie vor mir:
birken-torsos, astberaubt,

in memoriam
der unzähligen bäume,
abgesägt, verbrannt,
urwälder gar,
mitsamt ihrer flora und fauna

atmosphäre und erde
vermüllt
giftstoffkontaminiert
radioaktiv verstrahlt

verstümmelt, mahnend an
abgehackte arme
wie vieler kriegskinder,
zu tätern und opfern gemachte
child soldiers

an abgehackte schnäbel
von kücken der tierqualfabriken
zerstückelte leiber
von fleischerei und schlachthof-
industrie

zugeschnitten,
harz-blutend,
obschon ohne hartz IV
hilferufend, hungernd,
verhungert, verdurstet
auf dem meer, auf der flucht -
verfolgt von
armut und armeen ..

warum? dies alles?
zwang, gewalt,
anpassung
sieg des stärkeren

dennoch, neue zweige

wenn auch hängend
in wolken regen -
blowin' in the wind ...
wohin?



Soweit mein spontanes Gedicht. Aber WAS TUN?

Nur eine von unzähligen Anregungen, zugleich auch passend zum Regenwetter auf dem Photo:
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/fuer-menschlichkeit-trotz-stroemendem-regen-eine-ganz

So können wir es doch viel öfter tun,
für viele Ziele, die wir nach bestem Wissen und Gewissen für gut finden,
oder?

Dann werden auch die Bäume wieder fröhlicher, bestimmt