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Viele Leute meinen, schöne, einfache und dabei zugleich klimafreundliche / energie-effiziente Bauweise / Architektur (auch für Altbausanierungen) sei in unsereren Breitengraden (mit Herbst- und Wintermonaten) eine schwierige Angelegenheit. Das ist ein Irrtum.

Spätestens mit den heutigen Möglichkeiten, gut isolierende Fenster herzustellen, sowie heutiger Technik thermischer und photovoltaischer Solaranlagen, ist es auch für unsere Breitengrade mit kühlem Herbst und kaltem Winter beinahe ein Kinderspiel, klimaneutrale Häuser zu bauen, noch dazu können sie auch sehr schön aussehen (zumindest nach meinem Geschmack und dem vieler Leute, die ich kenne).

[! zur Kritik allerdings an Hightec/Kunststoff Wärmedämmung und Lüftungsanlagen vgl. im Text die nachträgl. Einfügung vom 07.12.2012]

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Einige Tips :
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1. Empfehlenswert ist Massivholzbauweise oder andere gut isolierende Bauweise. Für die Innen-Isolierung empfielt sich z.B. Thermo-Hanf (vgl http://www.thermo-hanf.de )
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2. Große Fensterflächen mit gut isolierendem Glas auf der Sonnenseite (auf der Nordhalbkugel also nach Süden). Das einfallende Licht gibt im Inneren Energie ab, die zu Wärme wird (wird also quasi zu Licht mit größerer Wellenlänge). Dies ist eine Form des bekannten Treibhaus/Gewächshaus-Effekts (wie ihn z.B. auch Gärtnereien nutzen).
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[zu Fensterläden, Rolläden etc. zwecks Isolierung für kalte Nächte vgl. den Nachtrag unten]
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3. Auf den anderen Seiten können an den Mauern winterfeste Pflanzen wachsen (engl.: Wall Gardening bzw. Vertical Gardening)
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4. Warmwasser- und Photovoltik-Anlagen befinden sich auf dem Dach, das nach Süden ausgerichtet ist. Der Abfallwinkel ist auf die optimale Nutzung der Solaranlagen abgestimmt (je nach Breitengrad unterschiedlich)
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5. Energie-effiziente Innen-Einrichtung und energiesparendes Verhalten der Bewohnerinnen/-er
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6. Die Materialien sollten möglichst umweltfreundlich sein, z.B. das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, und auch der Transport ist zu berücksichtigen (also z.B. nachhaltiges Holz, das per schweröl-verbrennendem Schiff übers Meer transportiert wird, ist nicht mehr umweltfreundlich). Beton ist extrem energieaufwändig in der Herstellung und in dieser Hinsicht (nebst Recyclingproblem) z.B. weniger umweltfreundlich als Holz
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7. Auch der nachträgliche Umbau schon bestehender Gebäude lohnt sich

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Späterer Nachtrag : Bzgl. Wärmeisolierung an den Fenstern, wo bekanntlich normalerweise der größte Temperaturaustausch stattfindet, bzw.zum Vorteil von Fensterläden etc vgl. auch unten die Kommetare am 18.03.2010 : http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/schone-einfache-klimaneutrale#comment-428439

[nachträgl. Einfügung 07.12.2012] Ausdrücklich kritisch zu betrachten
ist die derzeit stark in Mode kommende Wärmedämmung aus Kunststoff-Materialien,
die schon in der Herstellung, aus Erdöl, problematisch sind,
aber auch später einst oftmals als Sondermüll entsorgt werden müssen.
Zudem bringen sie oft für die Gebäude neue Probleme mit sich
wie verstärkte (oft zuerst versteckte) Schimmelbildung etc.

Ebenso kritisch zu betrachten sind High-Tech Wohnungsbelüftungsanlagen,
wie sie v.a. für Niedrigenergiehäuser heute in Mode sind.
Zu den prominenten Kritikern gehört z.B. Prof. Christoph Mäckler
(das ist also keineswegs ein 'Spleen' den ich mir nur persönlich aus den Fingern sauge)
Diese Anlagen sind meistens relativ anfällig für Keime (v.a. Bakterien) und Pilzsporen.
Dazu gibt es mittlerweile auch umfangreiche seriöse wissenschaftliche Studien,
die in den Niederlanden durchgeführt wurden - bemerkenswerterweise aber in Deutschland
bislang ziemlich 'totgeschwiegen' werden.
-- Soweit es sich um erdöl-baiserte Materialien handelt, und was daran unter anderem allein deshalb schon problematisch ist, dazu vgl. auch http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/das-oel-zeitalter-dokumentarfilm-2-197487 [Ende der nachträgl.Einfügung]