.
Die Regierungen von Großbritannien und Irland
haben damit begonnen
gemeinsam einen Energie-Friedenspark einzurichten.
Es handelt sich um ein
ca 5 km breites Band von insgesamt 1.000 km Länge
mit 10 versetzten Reihen von
insgesamt 200.000 auf hoher See verankerbaren WWS Bojen
(Wellen-Wind-Solar-Bojen, bzw. engl: wave-wind-solar buoys),
also ca. 4 je km²,
von denen jede einzelne
im Jahr zwischen 5 und 10 Mio kWh Strom erzeugt.
Verankert sind sie in mehreren km Abstand zur Küste,
(a) aus Rücksicht gegenüber Seevögeln (die an der Küste tiefer
fliegen) und (b) wegen ästhetischer Wünsche vieler Menschen,
die an der Küste leben oder dort Urlaub machen,
und gern nicht so viele Windräder im Meer sehen möchten.
Die Bojen sind eine Weiterentwicklung von
Windkraftbojen wie sie beispielsweise http://www.sway.no bereits vor einigen Jahren
entwickelt hatte, welche auch in tiefen Gewässern installierbar sind.
Die offizielle Eröffnung des Parks, mit Installation der ersten Boje,
wurde von vielen Millionen Menschen auf den Inseln
in zahlreichen Open-Air-Friedenskonzerten
mit Live-Übertragung an Großbildschirmen gefeiert.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt,
durch rein pflanzliche, also vegane, Speisen und Getränke aus Öko-Landwirtschaft.
Anwesend war sogar der Generalsekretär der Vereinten Nationen
welcher die Hoffnung zum Ausdruck brachte,
dass dieses Projekt auch Vorbild für viele andere ähnliche
auf unserem Planeten sein möge.
.


Kommentare (32)
Beitrag abonnieren
berniewa
schrieb am 07.02.2011 um 16:15 ¶berniewa
schrieb am 07.02.2011 um 21:39 ¶berniewa
schrieb am 30.03.2011 um 21:04 ¶Windpark Rødsand I und II in Dänemark: 90 Windräder (zusammen 373 MWp) - In Betrieb genommen am 17.09.2009 - Die Windräder sind verteilt auf einer Fläche von ca 5 km x 7 km und erzeugen im Jahr so viel Strom wie z.B. 200.000 dänische Haushalte verbrauchen
Hans-Werner Neumann
schrieb am 07.02.2011 um 16:48 ¶Ein Grund mehr dafür zu sorgen, dass die GRÜNEN an die Macht kommen.
Stephan Rieping
schrieb am 07.02.2011 um 18:45 ¶Ja, es ist schon wahr, viele Menschen haben eigentlich noch nicht verstanden, dass wir durch das "Aufsammeln der tagtäglichen Geschenke der Sonne" unglaublich viel für eine friedlichere und gerechtere Welt tun können.
Nehmen wir einfach nur die in letzter Zeit in Misskredit geratene Photovoltaik, die sich mit Attributen wie zu teuer, zu ineffizient, zu häßlich etc. herumschlagen muss. Also in meinen Augen liegt da ein Modul friedlich auf MEINEM Dach. Es ist still und leise. Niemand muss Rohstoffe rankarren, damit es Energie erzeugt. Ich bekomme den Rohstoff ohne Gegenleistung, so wie sonst nur noch die Luft zum Atmen. Ich muss nicht kämpfen um meine Energie, niemanden bezahlen, niemandem etwas wegnehmen. Da ist einfach nur das Modul auf meinem Dach und das richtet seine Fläche nach der Sonne aus, so wie es die friedlichsten Lebewesen auf dieser Erde, die Pflanzen machen.
Vielleicht sollte man jedes Modul mit einem weithin sichtbaren PEACE-Zeichen ausliefern?!!
gerfi
schrieb am 07.02.2011 um 18:46 ¶<< Auch für das leibliche Wohl war gesorgt,
durch rein pflanzliche, also vegane, Speisen und Getränke aus Öko-Landwirtschaft. >>
nicht entgangen. Das ist Zukunft, genauso wie das Projekt
kahalla
schrieb am 07.02.2011 um 19:25 ¶ich glaube das einzige lebensmittel in Schottland das vegan ist ist der Whisky.
Aber das friedliche gemeinsame Kraftwerk hab ich dir sofort abgenommen.
Kannst du das auf Englisch nach London, Dublin und belfast an ein Käseblatt tickern? Vielleicht wachen ja ein paar Leser auf und ein paar Redakteure schlafen. Alleine die Idee sollte tausend begeisterte Anhänger finden.
Grüße..
Dagmar Kropp
schrieb am 07.02.2011 um 19:31 ¶Wir müssen noch viel tun, um Visionen in die Nähe der Wirklichkeit zu rücken. Aber jeder Tat geht eben ein Gedanke voraus. Und wenn viele dieses Denken in den Köpfen haben, dann wird die Zeit reif sein fürs Umsetzen in die Tat..
berniewa
schrieb am 08.02.2011 um 17:09 ¶Datenscheich
schrieb am 07.02.2011 um 19:43 ¶Und vielen Dank für den Tip, ich glaube, ich hatte diese norwegische Firma (SWAY) mit den schwimmenden Offshore-Anlagen noch gar nicht in meiner Übersicht mit drin.
datNadinchen
schrieb am 07.02.2011 um 20:29 ¶Griggsey
schrieb am 07.02.2011 um 20:48 ¶Viele Grüße aus Berlin
Katie
Bada
schrieb am 07.02.2011 um 21:23 ¶schön zum träumen - noch schöner - machen!
Schicke die Idee an die dortigen Verantwortlichen - Besucher gibt es auch schon in Massen :-))
grüne Grüße Gabi
Uwe-Sievers
schrieb am 08.02.2011 um 08:44 ¶Solche Nachrichten machen Mut und motivieren viele Menschen !
Warum stehen solche Nachrichten nicht in unseren Tageszeitungen und warum sehen wir solche geilen Nachrichten nicht in dem heutejornal, etc. ??
Habe mal bei ecosia geschaut und zu dem obengenannten Thema ein anderes, auch interessantes Projekt gefunden:
http://www.derfriedenspark.de/startseite/startseite/projekte/friedenspavillion-energie-f%C3%BCr-alle/
Und berniewa, bitte stell hier Deine Quellenangabe rein. Um die Information weiter zu verbreiten wäre das sehr hilfreich.
7little46
schrieb am 08.02.2011 um 08:46 ¶tolle Sache
Stefan Kreutzberger
schrieb am 08.02.2011 um 09:43 ¶berniewa
schrieb am 08.02.2011 um 17:04 ¶Was die Konzerte angeht: Da es ja viele an verschiedenen Orten sind, gäbe es sicher eine bunte Palette an Künstler_innen, auch Stilrichtungen; von 'Klassik' bis Gegenwart ... v.a. auch lokale regionale Bands etc. fände ich selber auch spannender als (nur) 'große Stars' ... Wäre den jeweiligen Städten / Orten die es ausrichten zu überlassen; am besten mit Vorschlägen die irgendwie von den Leuten vorher möglichst basis-demokratisch abgestimmt werden ... ;`)
Jens.Hansen
schrieb am 08.02.2011 um 11:09 ¶Henning21
schrieb am 09.02.2011 um 10:09 ¶@Bernie: Wer ist denn der Initiator dieses Projektes und wer die mit dem Bau beauftragte Firma? Weist du da was drüber?
berniewa
schrieb am 11.02.2011 um 20:46 ¶Ganz vergessen zu sagen habe ich, dass unter Mitwirkung von Meeresbiolog_innen (v.a. Walforscher_innen) bei der Installation Maßnahmen getroffen werden, um Unterwasserlärm weitgehend zu verringern.
zur letzten Frage, da müsste ich nochmal in die Zukunft blicken, aber soweit ich es mitbekommen habe, wurden eigens dafür Öko-Energie-Genossenschaften gegründet, die zugleich von staatlicher Seite im Rahmen eines Green New Deal unterstützt werden; finanziert z.T. aus Umlagen, die bisheriger Energiekonzerne (bzw. auch vormalige Großaktionäre als Einzelpersonen) zahlen mussten für den Schaden, den sie bisher der Erde inkl. der Menschheit zugefügt haben - so ähnlich ... ggf. wurden ehemalige Energieunternehmen auch gewissermaßen umgewandelt in ÖkoEnergie-Genossenschaften
Chris79
schrieb am 09.02.2011 um 15:29 ¶Wie heisst es so schön: Wenn alle darüber reden, dann muss es wohl wahr sein (oder hoffentlich werden :)
Steffen Walter
schrieb am 10.02.2011 um 10:38 ¶berniewa
schrieb am 14.02.2011 um 16:52 ¶Intuitiv mag ich Großprojekte auch wenig. Allerdings dürfen wir auch nicht unterschätzen wie viele Menschen wir sind und wieviel Energie für Produktion, Transport etc auch jensetis bloßer Privathaushalte verbraucht wird, sogar dann, wenn wir den derezeitigen Verbrauch halbieren würden (was leider schon fast 'utopisch' ist) - erst recht wenn wir die Energiewende wegen drängender Klimakatastrophe schnell voranbringen wollen - laut Studien wäre das sogar bis 2030 zu 100% möglich.
Ausdrücklich finde ich aber auch Energiesparen (und auch andere Ressourcen zu sparen) wichtig !
Nicht zu vergessen hatte ich aber weitgehend auch an Vögel Meerestiere etc sogar Landschaftsschutz und ästh Bedürfnisse von Menschen gedacht (zumind. in ergänzenden Anmerkungen)
berniewa
schrieb am 27.03.2011 um 21:48 ¶„Ein deutlicher Ausbau der Windkraft auf See ist möglich und nötig“, sagt Carsten Wachholz, NABU-Referent für Energiepolitik und Klimaschutz, „aber für die ersten Projekte wurden sehr unglückliche Standorte ausgewählt, die vor allem die streng geschützten Schweinswale bedrohen.“ Der Unterwasserlärm, der beim Rammen der Fundamente in den Meeresgrund entsteht, erreicht einen für die Tiere unerträglichen Lärm. Dabei gibt es technische Möglichkeiten zum Schallschutz. „Aber die wurden bei Alpha Ventus nicht richtig eingesetzt und man hat die Chance vertan, die Technik weiterzuentwickeln und Standards für den künftigen Offshore-Ausbau zu setzen“, kritisiert Wachholz.
- so zu lesen in einem Beitrag von Marion Blitz am 27.09.2010 hier:
www.gruene.de/no_cache/einzelansicht/artikel/technisch-und-oekologisch-machbar.html
Solche Fehler wie bei Alpha Ventus sind in diesem Fall vermieden worden ;`)
Ralf-WW
schrieb am 14.03.2011 um 13:18 ¶Gibt es dazu (deutschsprachige) Detailinformationen?
Mich würde insbesondere interessieren, wie bei einer so riesigen Anlage Beschädigungen durch Schiffe zuverlässig vermieden werden sollen. Wenn da z.B. bei einem Sturm ein Fischerboot in die Anlage fährt.
Das Projekt erscheint mir im Detail sehr viel schwieriger, als es auf den ersten Blick erscheint.
berniewa
schrieb am 27.03.2011 um 21:44 ¶Utopische Nachrichten aus dem Jahr 2012
;`)
Das mit den Schiffen ist so gut wie gar kein Problem. kleine Schiffe werden sich sogar freuen, da draußen zusätzliche Notanlgestellen zu haben. Für große werden natürlich ausreichend die üblichen Routen freigehalten
Ralf-WW
schrieb am 27.03.2011 um 22:37 ¶Ich hatte es so verstanden, dass es sich dabei zumindest um eine konkrete Vorplanung bzw. Idee handelt. Daher meine Frage, wie das im Detail umgesetzt werden soll.
Schließlich ist 2012 nur ein Jahr in der Zukunft. Hätte dort 2020 gestanden, hätte ich es evtl. einfach als Vision aufgefasst.
berniewa
schrieb am 30.03.2011 um 20:56 ¶, wenn auch bisher leider (noch) nicht von den britischen und irischen Regierungen ... Aber als Anregung für alle, die es lesen und weitersagen, wirkt es sicher auf eine - wenn auch nicht genau messbare Weise - zugunsten einer beschleunigten Energierevolution (einer realen), zumal z.B. wissenschaftliche Studien z.B. von Jacobson, DeLucci et al 2009, besagen, dass 2030 (also schon 20 Jahre früher(!), als z.B. der Plan B 2050 von Greenpeace anvisiert) technisch gesehen eine 100%ige erneuerbare Energieversorgung möglich wäre (Verkehr inklusive), sogar weltweit
berniewa
schrieb am 15.04.2011 um 19:34 ¶mondamo
schrieb am 02.08.2011 um 23:48 ¶waldfreund-2
schrieb am 11.12.2011 um 12:46 ¶Wäre vielleicht wirklich eine großartige Sache. Politisch und für die Energiewende. Denke da gerade auch daran dass ja jetzt Solarstromanlagen bei uns und erst recht dort im Norden kaum Elektrizität liefern, aber Windräder.
Das musst du mal unseren irischen Gästen zeigen was die dazu sagen. Kann mir vorstellen dass sie begeistert sind von dieser schön erfundenen Meldung ;-)
berniewa
schrieb am 18.01.2012 um 13:55 ¶Bekanntlich gibt es oft viel mehr Strom aus Wellen, Wind und Sonne, als im Netz gebraucht wird, und zu anderen Zeiten zu wenig; und Wasserkraft kann dies nicht unbedingt alles ausgleichen. Das bekannt Problem der Speicherung von Energie, zwecks Ausgleich von Schwankungen auf Erzeuger und Verbraucherseite.Die heute effizienteste Speicherungsform für große Energiemengen sind Pumpspeicherkraftwerke. Bei mehr Wind- und Solarstrom würden aber mehr Schwankungen entstehen, als bisher, so dass die heutigen Kapazitäten europaweit wohl nur schwer ausreichen, wenn überhaupt - obwoh z.B. Projekte wie NorGer etc. hier Entlastung bringen können.
Eine schon mehrere Jahre alte Idee von mir ist nun folgende:
Gleich in der Nähe von offshore Windrädern Türme im Wasser verankern,
die nach Bedarf heb- und senkbar sind.
Genauer gesagt:
Gibt es mehr Windenergie, als gerade gebraucht wird, wird sie noch vor der Umwandlung in Elektrizität (denn das würde Verluste mit sich bringen) genutzt, um die Türme entsprechend anzuheben, bei zusätzlichem Strombedarf, werden sie abgesenkt und die dadurch freiwerdende Energie (über Generatoren etc.) in Strom umgewandelt und eingespeist.
Ähnliches ließe sich übrigens auch z.B. mit Gebäuden oder Gebäude-Teilen machen,
z.B. Stockwerken von Hochhäusern (oder auch einfachen Häusern)
dann natürlich nicht in unmittelbarer Nähe der Windräder etc,
sondern ggf. mit schon in Elektrizität umgewandelter Energie,
aber immerhin auch eine Speichermöglichkeit
als Alternative/Ergänzung zu Pumpspeicherkraftwerken etc.
Vielleicht sogar mit begrünten 'Plattformen' in der Landschaft (ob sich das
energetisch langfristig lohnen würde, wäre natürlich jeweils erst zu kalkulieren; z.B.
Energiebedarf zur Herstellung solcher Systeme u.s.w.)
Kommentar schreiben
Bitte neu registrieren oder anmelden um einen Kommentar zu schreiben. Neu: auch über