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Die Regierungen von Großbritannien und Irland
haben damit begonnen
gemeinsam einen Energie-Friedenspark einzurichten.
Es handelt sich um ein
ca 5 km breites Band von insgesamt 1.000 km Länge
mit 10 versetzten Reihen von
insgesamt 200.000 auf hoher See verankerbaren WWS Bojen
(Wellen-Wind-Solar-Bojen, bzw. engl: wave-wind-solar buoys),
also ca. 4 je km²,
von denen jede einzelne
im Jahr zwischen 5 und 10 Mio kWh Strom erzeugt.
Verankert sind sie in mehreren km Abstand zur Küste,
(a) aus Rücksicht gegenüber Seevögeln (die an der Küste tiefer
fliegen) und (b) wegen ästhetischer Wünsche vieler Menschen,
die an der Küste leben oder dort Urlaub machen,
und gern nicht so viele Windräder im Meer sehen möchten.
Die Bojen sind eine Weiterentwicklung von
Windkraftbojen wie sie beispielsweise http://www.sway.no bereits vor einigen Jahren
entwickelt hatte, welche auch in tiefen Gewässern installierbar sind.
Die offizielle Eröffnung des Parks, mit Installation der ersten Boje,
wurde von vielen Millionen Menschen auf den Inseln
in zahlreichen Open-Air-Friedenskonzerten
mit Live-Übertragung an Großbildschirmen gefeiert.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt,
durch rein pflanzliche, also vegane, Speisen und Getränke aus Öko-Landwirtschaft.
Anwesend war sogar der Generalsekretär der Vereinten Nationen
welcher die Hoffnung zum Ausdruck brachte,
dass dieses Projekt auch Vorbild für viele andere ähnliche
auf unserem Planeten sein möge.
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Kommentare (34)
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Windpark Rødsand I und II in Dänemark: 90 Windräder (zusammen 373 MWp) - In Betrieb genommen am 17.09.2009 - Die Windräder sind verteilt auf einer Fläche von ca 5 km x 7 km und erzeugen im Jahr so viel Strom wie z.B. 200.000 dänische Haushalte verbrauchen
Ein Grund mehr dafür zu sorgen, dass die GRÜNEN an die Macht kommen.
Ja, es ist schon wahr, viele Menschen haben eigentlich noch nicht verstanden, dass wir durch das "Aufsammeln der tagtäglichen Geschenke der Sonne" unglaublich viel für eine friedlichere und gerechtere Welt tun können.
Nehmen wir einfach nur die in letzter Zeit in Misskredit geratene Photovoltaik, die sich mit Attributen wie zu teuer, zu ineffizient, zu häßlich etc. herumschlagen muss. Also in meinen Augen liegt da ein Modul friedlich auf MEINEM Dach. Es ist still und leise. Niemand muss Rohstoffe rankarren, damit es Energie erzeugt. Ich bekomme den Rohstoff ohne Gegenleistung, so wie sonst nur noch die Luft zum Atmen. Ich muss nicht kämpfen um meine Energie, niemanden bezahlen, niemandem etwas wegnehmen. Da ist einfach nur das Modul auf meinem Dach und das richtet seine Fläche nach der Sonne aus, so wie es die friedlichsten Lebewesen auf dieser Erde, die Pflanzen machen.
Vielleicht sollte man jedes Modul mit einem weithin sichtbaren PEACE-Zeichen ausliefern?!!
<< Auch für das leibliche Wohl war gesorgt,
durch rein pflanzliche, also vegane, Speisen und Getränke aus Öko-Landwirtschaft. >>
nicht entgangen. Das ist Zukunft, genauso wie das Projekt
ich glaube das einzige lebensmittel in Schottland das vegan ist ist der Whisky.
Aber das friedliche gemeinsame Kraftwerk hab ich dir sofort abgenommen.
Kannst du das auf Englisch nach London, Dublin und belfast an ein Käseblatt tickern? Vielleicht wachen ja ein paar Leser auf und ein paar Redakteure schlafen. Alleine die Idee sollte tausend begeisterte Anhänger finden.
Grüße..
Wir müssen noch viel tun, um Visionen in die Nähe der Wirklichkeit zu rücken. Aber jeder Tat geht eben ein Gedanke voraus. Und wenn viele dieses Denken in den Köpfen haben, dann wird die Zeit reif sein fürs Umsetzen in die Tat..
Und vielen Dank für den Tip, ich glaube, ich hatte diese norwegische Firma (SWAY) mit den schwimmenden Offshore-Anlagen noch gar nicht in meiner Übersicht mit drin.
Viele Grüße aus Berlin
Katie
schön zum träumen - noch schöner - machen!
Schicke die Idee an die dortigen Verantwortlichen - Besucher gibt es auch schon in Massen :-))
grüne Grüße Gabi
Solche Nachrichten machen Mut und motivieren viele Menschen !
Warum stehen solche Nachrichten nicht in unseren Tageszeitungen und warum sehen wir solche geilen Nachrichten nicht in dem heutejornal, etc. ??
Habe mal bei ecosia geschaut und zu dem obengenannten Thema ein anderes, auch interessantes Projekt gefunden:
http://www.derfriedenspark.de/startseite/startseite/projekte/friedenspavillion-energie-f%C3%BCr-alle/
Und berniewa, bitte stell hier Deine Quellenangabe rein. Um die Information weiter zu verbreiten wäre das sehr hilfreich.
tolle Sache
Was die Konzerte angeht: Da es ja viele an verschiedenen Orten sind, gäbe es sicher eine bunte Palette an Künstler_innen, auch Stilrichtungen; von 'Klassik' bis Gegenwart ... v.a. auch lokale regionale Bands etc. fände ich selber auch spannender als (nur) 'große Stars' ... Wäre den jeweiligen Städten / Orten die es ausrichten zu überlassen; am besten mit Vorschlägen die irgendwie von den Leuten vorher möglichst basis-demokratisch abgestimmt werden ... ;`)
@Bernie: Wer ist denn der Initiator dieses Projektes und wer die mit dem Bau beauftragte Firma? Weist du da was drüber?
Ganz vergessen zu sagen habe ich, dass unter Mitwirkung von Meeresbiolog_innen (v.a. Walforscher_innen) bei der Installation Maßnahmen getroffen werden, um Unterwasserlärm weitgehend zu verringern.
zur letzten Frage, da müsste ich nochmal in die Zukunft blicken, aber soweit ich es mitbekommen habe, wurden eigens dafür Öko-Energie-Genossenschaften gegründet, die zugleich von staatlicher Seite im Rahmen eines Green New Deal unterstützt werden; finanziert z.T. aus Umlagen, die bisheriger Energiekonzerne (bzw. auch vormalige Großaktionäre als Einzelpersonen) zahlen mussten für den Schaden, den sie bisher der Erde inkl. der Menschheit zugefügt haben - so ähnlich ... ggf. wurden ehemalige Energieunternehmen auch gewissermaßen umgewandelt in ÖkoEnergie-Genossenschaften
Wie heisst es so schön: Wenn alle darüber reden, dann muss es wohl wahr sein (oder hoffentlich werden :)
Intuitiv mag ich Großprojekte auch wenig. Allerdings dürfen wir auch nicht unterschätzen wie viele Menschen wir sind und wieviel Energie für Produktion, Transport etc auch jensetis bloßer Privathaushalte verbraucht wird, sogar dann, wenn wir den derezeitigen Verbrauch halbieren würden (was leider schon fast 'utopisch' ist) - erst recht wenn wir die Energiewende wegen drängender Klimakatastrophe schnell voranbringen wollen - laut Studien wäre das sogar bis 2030 zu 100% möglich.
Ausdrücklich finde ich aber auch Energiesparen (und auch andere Ressourcen zu sparen) wichtig !
Nicht zu vergessen hatte ich aber weitgehend auch an Vögel Meerestiere etc sogar Landschaftsschutz und ästh Bedürfnisse von Menschen gedacht (zumind. in ergänzenden Anmerkungen)
„Ein deutlicher Ausbau der Windkraft auf See ist möglich und nötig“, sagt Carsten Wachholz, NABU-Referent für Energiepolitik und Klimaschutz, „aber für die ersten Projekte wurden sehr unglückliche Standorte ausgewählt, die vor allem die streng geschützten Schweinswale bedrohen.“ Der Unterwasserlärm, der beim Rammen der Fundamente in den Meeresgrund entsteht, erreicht einen für die Tiere unerträglichen Lärm. Dabei gibt es technische Möglichkeiten zum Schallschutz. „Aber die wurden bei Alpha Ventus nicht richtig eingesetzt und man hat die Chance vertan, die Technik weiterzuentwickeln und Standards für den künftigen Offshore-Ausbau zu setzen“, kritisiert Wachholz.
- so zu lesen in einem Beitrag von Marion Blitz am 27.09.2010 hier:
www.gruene.de/no_cache/einzelansicht/artikel/technisch-und-oekologisch-machbar.html
Solche Fehler wie bei Alpha Ventus sind in diesem Fall vermieden worden ;`)
Gibt es dazu (deutschsprachige) Detailinformationen?
Mich würde insbesondere interessieren, wie bei einer so riesigen Anlage Beschädigungen durch Schiffe zuverlässig vermieden werden sollen. Wenn da z.B. bei einem Sturm ein Fischerboot in die Anlage fährt.
Das Projekt erscheint mir im Detail sehr viel schwieriger, als es auf den ersten Blick erscheint.
Utopische Nachrichten aus dem Jahr 2012
;`)
Das mit den Schiffen ist so gut wie gar kein Problem. kleine Schiffe werden sich sogar freuen, da draußen zusätzliche Notanlgestellen zu haben. Für große werden natürlich ausreichend die üblichen Routen freigehalten
Ich hatte es so verstanden, dass es sich dabei zumindest um eine konkrete Vorplanung bzw. Idee handelt. Daher meine Frage, wie das im Detail umgesetzt werden soll.
Schließlich ist 2012 nur ein Jahr in der Zukunft. Hätte dort 2020 gestanden, hätte ich es evtl. einfach als Vision aufgefasst.
, wenn auch bisher leider (noch) nicht von den britischen und irischen Regierungen ... Aber als Anregung für alle, die es lesen und weitersagen, wirkt es sicher auf eine - wenn auch nicht genau messbare Weise - zugunsten einer beschleunigten Energierevolution (einer realen), zumal z.B. wissenschaftliche Studien z.B. von Jacobson, DeLucci et al 2009, besagen, dass 2030 (also schon 20 Jahre früher(!), als z.B. der Plan B 2050 von Greenpeace anvisiert) technisch gesehen eine 100%ige erneuerbare Energieversorgung möglich wäre (Verkehr inklusive), sogar weltweit
Wäre vielleicht wirklich eine großartige Sache. Politisch und für die Energiewende. Denke da gerade auch daran dass ja jetzt Solarstromanlagen bei uns und erst recht dort im Norden kaum Elektrizität liefern, aber Windräder.
Das musst du mal unseren irischen Gästen zeigen was die dazu sagen. Kann mir vorstellen dass sie begeistert sind von dieser schön erfundenen Meldung ;-)
Bekanntlich gibt es oft viel mehr Strom aus Wellen, Wind und Sonne, als im Netz gebraucht wird, und zu anderen Zeiten zu wenig; und Wasserkraft kann dies nicht unbedingt alles ausgleichen. Das bekannt Problem der Speicherung von Energie, zwecks Ausgleich von Schwankungen auf Erzeuger und Verbraucherseite.Die heute effizienteste Speicherungsform für große Energiemengen sind Pumpspeicherkraftwerke. Bei mehr Wind- und Solarstrom würden aber mehr Schwankungen entstehen, als bisher, so dass die heutigen Kapazitäten europaweit wohl nur schwer ausreichen, wenn überhaupt - obwoh z.B. Projekte wie NorGer etc. hier Entlastung bringen können.
Eine schon mehrere Jahre alte Idee von mir ist nun folgende:
Gleich in der Nähe von offshore Windrädern Türme im Wasser verankern,
die nach Bedarf heb- und senkbar sind.
Genauer gesagt:
Gibt es mehr Windenergie, als gerade gebraucht wird, wird sie noch vor der Umwandlung in Elektrizität (denn das würde Verluste mit sich bringen) genutzt, um die Türme entsprechend anzuheben, bei zusätzlichem Strombedarf, werden sie abgesenkt und die dadurch freiwerdende Energie (über Generatoren etc.) in Strom umgewandelt und eingespeist.
Ähnliches ließe sich übrigens auch z.B. mit Gebäuden oder Gebäude-Teilen machen,
z.B. Stockwerken von Hochhäusern (oder auch einfachen Häusern)
dann natürlich nicht in unmittelbarer Nähe der Windräder etc,
sondern ggf. mit schon in Elektrizität umgewandelter Energie,
aber immerhin auch eine Speichermöglichkeit
als Alternative/Ergänzung zu Pumpspeicherkraftwerken etc.
Vielleicht sogar mit begrünten 'Plattformen' in der Landschaft (ob sich das
energetisch langfristig lohnen würde, wäre natürlich jeweils erst zu kalkulieren; z.B.
Energiebedarf zur Herstellung solcher Systeme u.s.w.)
in Bezug auf Eurokrise, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise / Staatschuldenkrise
(wie immer jmd. es nennen mag), dazu vgl.
www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum
insbesondere den gestrigen Kommentar dort ,
der explizit auf das Beispiel Irland bezogen ist, groß 'überschrieben' (und daher kaum zu übersehen)
mit der Quasi-Überschrift
WAS WIR AUS DEN FEHLERN IRLANDS LERNEN KÖNNEN
Schon vor 5 Jahren hab ich folgende Überlegung notiert, und sie ist immer noch aktuell:
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100% Ökostrom bis 2020 ?
Das Wäre viel einfacher, als es viell. in vielen Ohren klingt. z.B. mithilfe von folgender Initiative:
Ein Bundesgesetz verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, dafür zu sorgen, dass folgendes umgesetzt wird:
Auf jedem gedachten Quadrat von 10 km Seitenlänge in dem mind. 75% der Fläche landwirtschaftlich (nicht forstwirtschaftlich), gewerblich oder verkehrstechnisch genutzt wird (also z.B. nicht Nationalparks, größere Wälder oder Hochgebirge), muss bis spätestens 2020 eine Windkraftleistung von mindestens 2 MW installiert worden sein.
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Mindestabstand zu bewohnten Gebäuden sollte ca. das 10-fache der Nabenhöhe des jew. Windrades sein.
Um Stahl zu sparen können die Türme der Windräder z.B. in einer Konstruktion gebaut sein, die
Gitterbauweise (aus Metall) mit Zwischenteilen aus *Holz* kombiniert.
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Das ginge z.B. für Deutschland, aber auch etliche andere Länder, und natürlich umso leichter, je früher es gestartet würde.
Naja, vielleicht gibt es nach der nächsten Bundestagswahl eine etwas höhere Chance,
wenn nicht auf diese Weise, so viell. auf andere Weise,
die Energiewende schneller zu realisieren, als im bisherigen Tempo.
Konkret:
Die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands sind zurzeit ca 178560,7 km2.
2 MW auf je 10x10 km2 sind zusammen ca 3571,2 MW
bzw. bei 3/4 der Fläche (statt nur der Hälfte) sind es 5356,82 MW
(dafür dann auch Waldflächen, außer in Nationalparks etc, miteinzuplanen)
Und sagen wir nicht 2 MW, sondern 4 MW (was heute ggf. nur 2 'mittelgroße' Windräder sind),
sind wir schon bei 10.713,64 MW, also mehr als 10,7 GW
Das allein schafft noch keine 100% Ökostrom, aber ich hatte ja auch geschrieben "mithilfe von ..." und nicht etwa "(allein) mit ..." ;`)