In der Schriftensammlung, die heute allgemein das Neue Testament heißt, steht irgendwo der Satz (ins Deutsche übersetzt) "Der Geist weht wo er will". Darin steckt tatsächlich sehr viel Wahrheit, finde ich, und zwar auch in folgender Hinsicht:
Der 'Geist Gottes' weht keineswegs dort, wo religiöse Autoritäten es meinen oder behaupten, sondern wo Liebe brennt und Weisheit wohnt, Empathie sich mit Kreativität und Intelligenz paart, Gerechtigkeit und Frieden leben.


Kommentare (13)
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Ich hatte heute einen schönen Tag.
Und mußte viel darüber nachdenken, wie viel Grund ich habe, dankbar zu sein, weil es mir in jeglicher Beziehung gut geht.
In Fb gingen etliche wunderschöne Bilder herum. Zivilisten und Zivilistinnen umarmen voll gerüstete Polizisten!
Tja, und diese Polizistinnen und Polizisten?
Sie halten zumindest auf den Bildern still und ich denke, das MACHT etwas mit den Menschen.
Bei mir klingelte heute Nachmittag irgendwann das Telefon und eine kleine Familie, die heute noch in Berlin ist, wollte mich besuchen kommen!
Huch, ich räum grad den gesamten Inhalt der Wohnung um. Na,ich hab ein Zimmer, das zumindest ein freies Bett und zwei freie Stühle und meinen Schreibtischstuhl bietet und die Küche ist auch mit drei Stühlen ausgestattet und wir haben es uns ganz einfach ganz gemütich gemacht, mit jeweils nem Pott Kaffee mit Sojamilch drin und einem bisschen Eis ausm Kühlfach. Sie sind wegen eines Einkommens in die Nähe von Frankfurt am Main gezogen und wollen so bald es geht zurück nach Berlin kommen.
Tja, der Beigeschmack des Erwerbseinkommen-erkämpfen-müssens bleibt, zu unser aller Leid.
Wann ändern wir das endlich, damit überall der für alle gute Geist wehen kann?
Wann schmeißen wir endlich nicht mehr Lebensmittel weg, sondern produzieren einfach so wenig, wie wirklich gebraucht wird? Wann pflanzen wir endlich nicht mehr Futter für NUTZTIERE genannte Mitgeschöpfe auf Feldern an, die uns nicht zustehen!? Es gibt viel zu tun...Pfingsten feiern funktioniert erst, wenn ich weiß, dass JEDES Lebewesen geachtet wird und leben DARF!
Ich habe heute auf einem Spaziergang mit meinem Hund die Natur sehr genossen und mich tief verbunden gefühlt mit allem, was lebt.
Wie schön, alles so leben und blühen zu sehen und den Vögeln zuzuhören. Gleichzeitig kommt mir die Natur sehr fragil vor und ich wünsche mir von Herzen, dass die Tiere und Pflanzen da draußen einfach leben dürfen und wir Menschen sie leben lassen, ohne überall Müll zu hinterlassen und mit unseren lauten Maschinen den Frieden zu stören.
Möge der Geist überall wehen und den Menschen eine Idee vom Leben um sie herum eingeben.
LG
"Die Gedanken sind frei,
nur die Gehirne sind leer!"
Möge der "Geist" stark und viel wehen, wie Bubensteyn es wünscht und in alle Lücken vordringen.
:-D
LG
Kriegsveteranen schmeißen ihre Orden weg 2012-05-27
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tegH7IRkMWc#
"Liebe brennt und Weisheit wohnt, Empathie sich mit Kreativität und Intelligenz paart, Gerechtigkeit und Frieden leben." Tolle Gedanken Berniewa.
Für mich und meine Freundin war Pfingsten besonders schön. Wir haben jetzt unseren Traumgarten!
617qm, verwildert, mit Steinhaus, Strom, Brunnen und nur 7 Minuten von unseren Wohnungen entfernt.
Jetzt sind wir angekommen!
(und nochmal sorry wg meines sehr unterkühlt geklungenen Kommentars in deinem Blog ...)
UND Dir und allen anderen bisherigen Kommentatorinnen und Kommentatoren ein Dankeschön für die Beiträge bisher.
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Im Übrigen (für ALLE )
Natürlich nicht nur wo etwas schon annähernd umfassend verwirklichter Frieden u.s.w. ist (was ja auch sehr relativ ist - eine schöne Blume ist ja das irgendwie auch schon, nur eben unscheinbarer und kleiner ...) sondern auch wo Menschen sich erst darum bemühen (nach bestem Wissen und Gewissen, möglichst vorurteilslos ..., aber eben auch nicht perfekt), die Welt erst hier oder da "besser" zu machen, kommt mir auch dieser Beitrag hier mal wieder in Erinnerung: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wie-koennen-wir-die-welt-verbessern
ganz grundsätzlich zum Thema "heilige Schriften"
Was Menschen "heilige Schriften" nennen, ist immer Menschenwerk (was nicht ausschließt, das dabei, teilweise, auch ein 'göttlicher Geist' implizit zugleich mit am Werk ist), und darin sind (folglich) immer Erkenntnisse mit Irrtümern vermischt. Freilich je nachdem was jemand mit dem Wort "Liebe" meint, aber nach meinem Verständnis dieses Wortes ist keine dieser Schriften durchweg von Liebe durchdrungen.
Davon abgesehen, dass jeder Text (wie auch sonst jedes symbolische Zeichen bzw. jede Kombination aus solchen Zeichen) erst gelesen werden muss, um eine Bedeutung zu bekommen etc, und dieser semantische und pragmatische Gehalt letztlich von der jeweils lesenden Person (jeweils immer neu) erst 'erschaffen' wird.