Indien war laut Sipri im Zeitraum 2007 bis 2011 mit einem Anteil von zehn Prozent der größte Waffenimporteur der Welt. Hintergrund seien die Feindschaft zu Pakistan sowie interne Konflikte und der Kampf gegen den Terrorismus. Die anderen vier wichtigsten Rüstungsimporteure sind Südkorea mit sechs Prozent, Pakistan und China mit jeweils fünf Prozent und Singapur mit vier Prozent.

Mit 30 Prozent werden die meisten Waffen aus den USA exportiert, die Ausfuhren aus Russland liegen bei 24 Prozent. Auch Deutschland zählt mit neun Prozent zu den großen Waffenexporteuren. Die Bundesrepublik exportierte laut Sipri unter anderem U-Boote und Fregatten. Frankreich und Großbritannien liefern acht beziehungsweise vier Prozent aller Waffen.

Mit einem Anstieg um 580 Prozent steigerte vor allem Syrien die Waffenimporte seit dem Jahr 2002 deutlich, auch in Venezuela war seither ein Anstieg von 555 Prozent zu beobachten. Sipri zufolge hatte der Arabische Frühling indes nur eine geringe Auswirkung auf den internationalen Waffenhandel.

Sipri wertet Rüstungsgeschäfte im Fünfjahreszeitraum aus, um starke Schwankungen durch einzelne Großaufträge auszugleichen. Absolute Zahlen legte das schwedische Institut nicht vor. Ende Februar hatte Sipri Daten über die Geschäfte der 100 führenden Waffenkonzerne veröffentlicht. Demnach wurden 2010 Rüstungsgüter im Wert von rund 411 Milliarden Dollar (etwa 305 Milliarden Euro) gehandelt.

Quelle:

http://www.n-tv.de/politik/Waffenhandel-boomt-article5798261.html

Rüstung hat bisher immer zum Krieg, oder zum wirtschaftlichen Zusammenbruch geführt und nie zum dauerhaften Frieden.

Frieden ist mehr als die Abwesendheit von Krieg!