Dieser Beitrag ist ausserordentlich sehenswert:
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0524/euro.php5
Weitere Informationen im Dossier Eurokrise, Immobilienkrise, Bankenkrise
http://www.wdr.de/tv/monitor//dossiers/finanzkrise.php5
Beispiel Nokia:
NOKIA verlegte 2008 die Produktion von Bochum nach Rumänien, trotz aller Bemühungen deutscher Politiker. Vor kurzem nun wurde auch das rumänische Werk dicht gemacht.
NOKIA ist mit der Produktion nach Asien weitergezogen.
Eine Jagd nach immer billigeren Produktionsorten und immer größeren Gewinnspannen?
Die Karawane wird von den Politikern mitbefeuert:
Ob Deutschland, Rumänien oder Indien, jeder Staat winkte mit Vergünstigungen und Subventionen.
Die gnadenlosen Gesetze des Wanderkapitalismus.
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0524/nokia.php5
Auch passend zum Thema:
Die 100-Milliarden-Dollar-Wette
http://www.n-tv.de/wirtschaft/JP-Morgan-dreht-das-grosse-Rad-article6350706.html


Kommentare (3)
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So mein bescheid'nes 'Sprüchlein aus dem Ärmel'.
Leider ist es auch so, dass viele selbst da, wo wir die Möglichkeiten haben, sich nicht für die guten Alternativen entscheiden, weil es ihnen zu teuer oder nicht schick genug ist. Die meisten haben wohl noch gar nichts begriffen und konsumieren unbekümmert weiter, als wenn es kein Morgen gäbe.
Ich halte auch nichts (mehr) davon, wenn Worte wie Revolution benutzt werden oder nach "Kapitalismus abschaffen" gerufen wird (auch wenn das in dem Beitrag nicht direkt vorkommt).
Wer mit Revolution wirbt, erzeugt meiner Meinung nach mehr Angst und Gegenwehr als Zustimmung und Mitstreiter. Und wenn wir grundlegend etwas ändern wollen, müssen wir die große Mehrheit der Menschen mitnehmen.
Wer "Kapitalismus abschaffen" ruft, der soll mir erstmal definieren, was er mit Kapitalismus meint. Ich habe bisher keine Definition gefunden, bei der ich sagen würde: "Genau das alles will ich abschaffen!" Es sind immer Teile in den Definitionen dabei, die ich als Sinnvoll erachte.
Wenn wir wirklich den Systemwandel wollen, dann müssen wir exakter formilieren, was genau wir wollen und was wir nicht wollen.
Den Begriff "Systemwandel" finde ich hierbei am Besten, weil er eine grobe Richtung aufzeigt ohne zu sehr Verlustängste zu schüren. Natürlich fehlt noch die Aussage, wohin die Richung zeigt. Das würde ein längerer Text werden, da die Probleme sehr komplex sind. Und hier liegt auch ein weiteres "Problem/Dilemma". Das Ziel lässt sich nicht einfach in einem kurzen Satz formilieren, der unmissverständlich und uninterpretierbar wäre. So stellt sich jeder unter den Sprüchlein/Phrasen/Schlagwörtern etwas anderes vor.
Nur den Müll sortieren und alle 4 Jahre Grün wählen reicht nicht aus !
Hört sich sehr einfach an, oder?